DOK Leipzig 30. Oktober – 5. November 2017
60. Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm
DOK Leipzig 30 October – 5 November 2017
60th International Leipzig Festival for Documentary and Animated Film
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DOK Talk Special


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DOK Talk Specials

VolksEigener Blick - Die Meister der DEFA-Kamera im Gespräch

Die Kamera ist im Dokfilm so wichtig wie die Regie. Die DEFA-Schule des Dokumentarfilms schrieb Filmgeschichte, indem sie einen ganz eigenen visuellen Stil entwickelte. Die durch Regisseure wie Jürgen Böttcher, Volker Koepp u.a. weltbekannten Filme beziehen einen Großteil ihrer Wirkung durch den poetischen Realismus der Kameramänner um den Nestor der Schule Christian Lehmann und den bis heute viel beschäftigten Thomas Plenert.

 

Erstmals finden sich die Meister in dieser Konstellation zusammen, um nicht nur über die DEFA, sondern vor allem über die Kamera im Dokumentarfilm und die Rolle des Kameramanns im künstlerischen Prozess zu sprechen. Ein Thema von fundamentaler Bedeutung für das gesamte Genre.


Wann

Donnerstag 30. Oktober

16:30–18:00

 

Wo

Zeitgeschichtliches Forum

 

Sprache

Deutsch mit englischer Übersetzung

 

Eintritt

Frei für alle Teilnehmenden. Keine Akkreditierung notwendig

 

Moderatoren

Prof. Peter Badel, Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf, Potsdam

Stefanie Eckert, DEFA-Stiftung, Berlin

 

Panelisten

Christian Lehmann, Kameramann, Berlin
Thomas Plenert, Kameramann, Berlin
Hans-Eberhard Leupold, Kameramann/Regisseur, Berlin
Wolfgang Dietzel, Kameramann, Berlin
Werner Kohlert, Kameramann/Regisseur, Dresden

 

AUDIO MITSCHNITT:

VolksEigener Blick [85.4MB/mp3]

Maidan–Krim–Kreml. Dokumentarfilm im (Medien-) Krieg

Dass die russisch-ukrainische Krise mehr ist als nur der verzweifelte Kampf zweier ungleicher Brüder, ist bekannt. Ebenso, dass die Medien bei diesem unfassbaren politischen, sozialen und kulturellen Umbruch eine zentrale Rolle spielen. Bei DOK Leipzig läuft eine Reihe von Filmen der wichtigsten ukrainischen und russischen Regisseur/innen, die das Thema höchst unterschiedlich beleuchten. Im DOK Talk Special diskutieren sie die Frage, ob und wie sich der Dokumentarfilm jenseits des aktuellen Medienkrieges positionieren kann. Kann er, kann Kunst überhaupt „Kritik“ üben?

 

Wann

Freitag 31.Oktober

19:00–21:00

 

Wo

Zeitgeschichtliches Forum

 

Sprache

Russich mit Übersetzung in Deutsch und Englisch

 

Eintritt
Frei für alle Teilnehmenden. Keine Akkreditierung notwendig

 

Moderatorin

Barbara Wurm

 

Panelisten

Sergei Loznitsa, Regisseur, Kiew und Berlin
Aliona Polunina, Regisseurin, Moskau
Marina Razbeshkina, Regisseurin/Produzentin, Moskau
Anastasia Lobanova, Produzentin, Sankt Petersburg

 

AUDIO RECORDINGS:

Maidan-Krim-Kreml [95.9MB/mp3]

DOK Talk Special 31 October 2014

Vom Ende eines Mythos - Amerikabilder nach 9/11

Der Cowboy mit dem rauchenden Colt, die unendlichen Weiten der Prärie und später des Weltalls, die Freiheitsstatue, „Mutterland der Demokratie“ und „Schmelztiegel der Kulturen“ – Amerika war bis zum Ende des 20. Jahrhunderts die Folie schlechthin für europäische Politik und Kultur. Von 9/11 bis zu den NSA-Enthüllungen zerfällt dieses Bild, während mit Edward Snowden ein neuer amerikanischer Held die Bühne der Weltgeschichte betritt. Gleichzeitig ist das Faszinosum Amerika offenbar ungebrochen. Es fällt auf, wie viele Dokumentarfilme derzeit entstehen, die sich – in welcher Form auch immer - an dem Mythos reiben. Als Zerrbild der Moderne? Oder was hat uns Amerika zu sagen?


When

Samstag 1. November

12:00–13:30

 

Wo

Zeitgeschichtliches Forum

 

Sprachen

Englisch mit Übersetzung in Deutsch

 

Eintritt

Frei für alle Teilnehmenden. Keine Akkreditierung notwendig.

 

Moderator

Matthias Heeder

 

Panelisten

Laura Poitras, Regisseurin, New York und Berlin
Sofie Benoot, Regisseurin, Brüssel
Jaap van Hoewijk, Regisseur, Haarlem
Ramon Bloomberg, Regisseur/Medienkünstler, London
Christoph Faulhaber, Künstler/Regisseur, Hamburg

 

AUDIO RECORDINGS:

From the end of the myth [82.7MB/mp3]