DOK Leipzig 30. Oktober – 5. November 2017
60. Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm
DOK Leipzig 30 October – 5 November 2017
60th International Leipzig Festival for Documentary and Animated Film

Internationaler Wettbewerb langer Dokumentar- und Animationsfilm


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Jury Internationaler Wettbewerb
langer Dokumentar- und Animationsfilm



Jury Internationaler Wettbewerb langer Dokumentar- und Animationsfilm

 


 

Achim Freyer

Deutschland

 

Seit Jahrzehnten prägt Achim Freyer die europäische Theaterlandschaft als einer der innovativsten und stilbildenden deutschen Bühnenbildner seiner Generation. 1934 in Berlin geboren, absolviert er eine Ausbildung zum Gebrauchsgrafiker und ist 1954–1956 Meisterschüler für Bühnenbild bei Bertolt Brecht an der Akademie der Künste. Danach entstehen Bühnen- und Kostümbilder für das Puppentheater Dresden, ab 1962 auch für das DEFA-Trickfilmstudio. 1972 flieht Freyer aus der DDR, wird 1976 Professor an der Hochschule der Künste (West-)Berlin und wirkt fortan neben seiner freien bildkünstlerischen Arbeit als Regisseur, Bühnen- und Kostümbildner an renommierten deutschsprachigen und internationalen Bühnen mit bahnbrechenden Erfolgen, insbesondere auf dem Gebiet des Musiktheaters.

 


  

Anca Damian

Rumänien

 

Die Filmemacherin, Kamerafrau und Drehbuchautorin Anca Damian wurde 1962 in Cluj geboren. Sie promovierte an der traditionsreichen Nationaluniversität für Theater und Film in Bukarest. 2008 erschien mit „Crossing Dates“ ihr erster abendfüllender Spielfilm unter eigener Regie, der weltweit Interesse weckte und in die offizielle Auswahl internationaler Filmfestivals aufgenommen wurde. „Crulic – The Path to Beyond“ (2011), ihre zweite abendfüllende Regiearbeit, avancierte aufgrund seiner experimentellen Form und autobiografischen Erzählhaltung zu einem weiteren internationalen Festival- und Kritikererfolg, ebenso wie zuletzt „The Magic Mountain“, für den Damian bei DOK Leipzig 2015 den MDR-Filmpreis gewann

 


  

Jørgen Leth

Dänemark

 

Jørgen Leth, Jahrgang 1937, studierte Literatur und Anthropologie in Kopenhagen sowie in seiner Geburtsstadt Aarhus. Er war zunächst als Musik-, Theater- und Filmkritiker für dänische Zeitungen tätig, arbeitete lange Jahre als Sportberichterstatter für das Fernsehen und unternahm Weltreisen, die immer wieder auch Eingang in seine Filme fanden. Leths filmisches Œuvre, das neben dem Referenzwerk „The Perfect Human“ (1967) über 40 Arbeiten umfasst, wurde nicht nur mit namhaften Preisen ausgezeichnet und führte zu Professuren an der renommierten National Film School of Denmark sowie in den USA. Es gilt auch, gemeinsam mit seiner Lehrtätigkeit, als wesentlicher Impuls für nachfolgende Generationen von dänischen Filmschaffenden, etwa die Unterzeichner des Dogma-95-Manifests