DOK Leipzig 30. Oktober – 5. November 2017
60. Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm
DOK Leipzig 30 October – 5 November 2017
60th International Leipzig Festival for Documentary and Animated Film
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Panels


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Panels 2016

  • AG DOK Panel
    Zwischen Gebührenprivileg, Gefallsucht und Glaubwürdigkeitskrise >>

  • DOK Panel
    Animadoc Case Studies >>

  • DOK Panel
    No Filmmaker is an Island: Arte Case Studies >>

  • DOK Panel
    Know Your Archive Right >>

  • AG Animationsfilm Panel
    Was ist mein Film wert?
    Gespräche zur Situation der Neuen Deutschen Animation >>

  • Panel
    Festivalarbeit gerecht gestalten -
    Zum aktuellen Stand und den Perspektiven der Festivalarbeit in Deutschland >>

  • Panel
    Lost in Translation? Übersetzung im Dokumentarfilm am Beispiel von
    FURUSATO von Thorsten Trimpop >>

  • DOK Panel
    The Leth Legacy >>

  • DOK Panel
    DCP - DIY
    How to make a DCP with Open Source Software >>

Contact


DOK Industry

Brigid O´Shea

+49 (0) 341 30864-1080


AG DOK Panel:
Zwischen Gebührenprivileg, Gefallsucht und Glaubwürdigkeitskrise

Das Dokumentarische als Impulsgeber des ö/r Fernsehens.

 

Glaubwürdigkeit ist gerade dort, wo eine vielschichtige und mehrdeutige Wirklichkeit mit dokumentarischen Programmen verhandelt wird, die entscheidende Währung eines gebührenfinanzierten Fernsehens.

Dieser Anspruch hat Schaden gelitten. Quotendruck und Gefallsucht auf Entscheiderebene führte vielfach zu Fiktionalisierung, Vereinfachung und Emotionalisierung. Und obwohl man in den ö/r Anstalten stets betont, „Fernsehen für Alle“ machen zu wollen, ist die Akzeptanz des Rundfunkbeitrags dramatisch gesunken, Lügenpresse-Vorwürfe stehen im Raum und selbst auf Seiten der Politik beginnt man, die Frage nach der Existenzberechtigung von ARD und ZDF zu stellen. Leidtragende dieser Entwicklung sind, neben den Bürgern, auch die Produzenten und Regisseure. Oft würden sie anders und Anderes produzieren wollen, können sich aber aus der Umarmung der monopolistischen Sender kaum lösen. Kritik stößt inzwischen zunehmend auf offene Ohren: Die ARD, so ein erklärtes Ziel ihrer Vorsitzenden, will der Lebenswirklichkeit der Menschen wieder näher kommen und auch auf die Bedürfnisse der Produzenten stärker eingehen.

 

Das Panel wagt eine Analyse des Status Quo und entwickelt Ideen für zeitgemäße Neuinterpretationen des Dokumentarischen im ö/r Fernsehen.

 

 

Moderation

  • Thorolf Lipp, AG DOK, Berlin

 

Podiumsgäste

  • Robert Bachem, Leiter des Programmbereichs „ZDFinfo, Gesellschaft und Leben“, Mainz (tbc)
  • Wolfgang Herles, Journalist, Mainz
  • Patricia Schlesinger, Intendantin des RBB, Potsdam (tbc)
  • Fritz Wolf, Medienjournalist, Stadt

 

[114.0MB/mp3]

Animadoc Case Studies

Animadoc Case Studies

For the past 20 years, DOK Leipzig has been closely following developments in animated documentary filmmaking and presenting innovative ideas and projects in this area. With our Animadoc Case Studies we want to raise professionalism and audience awareness of the great potential that lies in the combination of different techniques and genres. This year’s panel presents case studies from different outstanding projects: Remo Scherrer’s Whatever the Weather is a very moving short about alcohol addiction and child neglect. The film Oscar by Marie-Josée Saint-Pierre is a portrait of the pianist Oscar Peterson. The filmmaker is experienced in animated documentaries and mixes archival material and animation sequences to form a strong visual statement. With Chris the Swiss the director Anja Kofmel will present work in progress on her animated documentary feature which tackles the topic of Swiss mercenaries by investigating a very personal family story.

  

Language

English

 

Moderator

  • Annegret Richter, DOK Leipzig

 

Panelists

  • Anja Kofmel, filmmaker, Zürich
  • Carola Kutzner, Zeitraumfilm, Adliswil
  • Marie-Josée Saint-Pierre, filmmaker, Montreal

 

[87.4MB/mp3]

No Filmmaker is an Island:
ARTE Case Studies

No Filmmaker is an Island: ARTE Case Studies

In 2017 ARTE will celebrate 25 years of creative programming for audiences across Europe and the globe. Despite this long legacy of public broadcasting, the channel is still looking forwards: experimenting with filmmakers and storytellers in order to reach new audiences, and developing content not just for broadcast television but other media including the web. Life To Come – featured in the Official Selection for DOK Leipzig in both cinemas and our DOK Neuland exhibition space - is an example of the bi-media production strategies currently being explored by the broadcaster. Let’s get familiar with these new types of co-productions and storytelling possibilities and meet the professionals making them happen.

 

Language

English

 

Moderator

  • Daniel Saltzwedel, ma.ja.de. filmproduktion, Berlin

 

Panelists

  • Anton Iffland-Stettner, Stenola Productions, Brussels
  • Sabine Lange, ARTE G.E.I.E., Strasbourg
  • Fouzi Louahem, EBD – Les Éditions du Bout des Doigts, Brussels
  • Kay Meseberg, ARTE Future, Strasbourg

[79.9MB/mp3]

Know Your Archive Rights

Know Your Archive Rights

To whom does our collective audiovisual past belong? And how much should we pay to access it? Film archives globally are suffering from government budget cuts, and some governments have already carelessly privatized their collections. Changing borders, political alliances and the digital revolution have created new challenges for producers and self-proclaimed accidental archivists. Three professionals working in this area will discuss the high political stakes and fascinating world of archive research and rights negotiation. Not to be missed!

 

Language

English

  

Moderator

  • Brigid O’Shea, DOK Leipzig

 

Panelists

  • Mridu Chandra, TFI Short Docs, New York
  • Elizabeth Klinck, E. Klinck Research, Collingwood
  • Mila Turajlic, Dribbling Pictures, Belgrade

[85.0MB/mp3]

AG Animationsfilm Panel:
Was ist mein Film wert? Gespräche zur
Situation der Neuen Deutschen Animation

Der Film ist fertig! Endlich, nach vielen Jahren voller Arbeit und Zweifel. Aber was nun?  Welche Möglichkeiten gibt es für die Auswertung eines animierten Kurzfilms bzw. Langfilms damit er wahrgenommen wird und vielleicht die Kosten deckt? In unserer Veranstaltung zu den Vor- und Nachteilen von strategischer Festivalauswertung werden erfahrene Produzenten und Festivalvertreter darüber diskutieren, ob es sinnvoll ist Einreichgebühr zu bezahlen, welche Bedeutung Premierenfestivals für den Kurzfilm haben und ob Lizenzgebühren für Filme auch bei Festivals gelten sollten. Ebenso werden andere Auswertungswege aufgezeigt und die Problematik von Festivalreglements und blockierter Onlineauswertung oder Gratis-Tourprogrammen angesprochen. 

 

Die Veranstaltung wird organisiert vom Bundesverband der deutschen Animationsfilmbranche – AG Animationsfilm.

  

Moderation

  • Annegret Richter, AG Animationsfilm, Leipzig

 

Podiumsgäste

  • Nicola Jones, Geschäftsführung Kindermedienstiftung, Erfurt
  • Dr. Grit Lemke, DOK Leipzig
  • Thomas Meyer-Hermann, Studio FILM Bilder, Stuttgart
  • Jörg Weidner, Filmemacher Leipzig

[84.3MB/mp3]

Festivalarbeit gerecht gestalten –
zum aktuellen Stand und den Perspektiven der Festivalarbeit in Deutschland

In den letzten Jahren hat sich in Deutschland eine kaum überschaubare Zahl von Filmfestivals gegründet und etabliert. Ein Aspekt blieb dabei bislang unbeachtet: Filmfestivals sind Arbeit- und Auftraggeber. Sie bilden mittlerweile ein eigenes, zahlenmäßig relevantes Arbeitsmarktsegment im Rahmen der Kreativwirtschaft. Die Entwicklung einer so vielfältigen Festivallandschaft, deren Bedeutung innerhalb des filmwirtschaftlichen Verwertungskreislaufs und als Standortfaktor nicht hoch genug zu schätzen ist, wäre nicht möglich gewesen ohne die zahlreichen Festivalarbeiter/innen. Die Festivalbranche hat hoch spezialisierte Berufsfelder hervorgebracht. Die meisten aber arbeiten auf freier Basis, mit Werkverträgen oder in befristeten Anstellungen, wobei über deren Ausgestaltung oft willkürlich entschieden wird. Gesetzeslagen sind unklar und werden nach Belieben ausgelegt.

Anfang 2016 gründete sich deshalb in Deutschland die Initiative „Festivalarbeit gerecht gestalten“, die im Rahmen von DOK Leipzig ihr erstes Vernetzungstreffen veranstaltet. In einem ersten (öffentlichen) Teil werden empirische Studien zur Festivalarbeit präsentiert und diskutiert, im zweiten (nicht-öffentlichen) Teil geht es um die künftige Organisation und Struktur der Initiative sowie die Gründung von Arbeitsgruppen. (Anmeldung zum Plenum, das ab 15:00 Uhr stattfindet, unter kontakt@festivalarbeit.de)

  

Moderation

  • Ludwig Sporrer, DOK.fest München/Initiative „Festivalarbeit gerecht gestalten“, München

 

Podiumsgäste

  • Lisa Basten, Autorin und Soziologin, Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf, Berlin
  • Tanja C. Krainhöfer, Strategieberaterin/Medienwissenschaftlerin, München
  • Skadi Loist, Institut für Medienforschung, Universität Rostock, Film Festival Research Network (FFRN), Rostock/Hamburg

Lost in Translation?
Übersetzung im Dokumentarfilm am Beispiel von „Furusato“ von Thorsten Trimpop

Filmemacherinnen und Filmemacher finden ihre Themen nicht nur im eigenen Land, und damit in ihrem eigenen Sprachraum, sondern auf der ganzen Welt. Sie sind daher oft schon während der Produktionsphase auf Übersetzungen bzw. Verdolmetschungen angewiesen. Welche Herausforderungen und Schwierigkeiten birgt dies? Und wie wirken sich diese auf eine spätere Untertitelung / audiovisuelle Übersetzung aus? Eine gute Untertitelung bzw. audiovisuelle Übersetzung, was ist das überhaupt?

In Furusato (Deutscher Wettbewerb, DOK Leipzig 2016) porträtiert Thorsten Trimpop die ungewöhnliche Beziehung zwischen einer Landschaft und den Bewohnern einer Kleinstadt inmitten der Sperrzone von Fukushima. Thorsten Trimpop und sein Produzent Tobias Büchner werden uns anhand von Ausschnitten aus ihrem Film von ihren Erfahrungen mit Übersetzungen bzw. Verdolmetschungen während der Produktion und Postproduktion berichten. Im Anschluss werden sie sich mit den audiovisuellen Übersetzerinnen Andrea Kirchhartz, Ninako Takeuchi und Tamara Zolling über das Thema „Übersetzung im Dokumentarfilm“ austauschen und dieses dann breiter diskutieren.

Die Gesprächsrunde findet in Kooperation mit dem Untertitelforum – AVÜ e.V. statt, einem Zusammenschluss von freien audiovisuellen Übersetzer/innen, die sich für die Qualität audiovisueller Übersetzung und für faire Arbeitsbedingungen einsetzen.

  

Moderation

  • Robert Jahn, Libellulafilm, Leipzig

 

Podiumsgäste

  • Tobias Büchner, Produzent, Büchner Filmproduktion, Köln
  • Andrea Kirchhartz, audiovisuelle Übersetzerin, Hamburg
  • Ninako Takeuchi, audiovisuelle Übersetzerin, Hamburg
  • Thorsten Trimpop, Regisseur, Cambridge, Massachusetts/USA
  • Tamara Zolling, audiovisuelle Übersetzerin, Hamburg

[66.5MB/mp3]

The Leth Legacy

The Leth Legacy

Nobody knows what happens when the famous Leth family from Denmark takes over the stage but DOK Leipzig is proud to try. Jørgen Leth, the leading figure in experimental documentary films hosts for the very first time a session with his daughter Karoline Leth, the multi-award winning producer of documentaries and drama series, and his son Asger Leth, a director of star-studded Hollywood films. Three approaches to filmmaking, two approaches to follow in the footsteps of your famous father.

  

Language

English

 

Access

Accredited guests welcome

 

Moderator

  • Leena Pasanen, DOK Leipzig

 

Panelists

  • Asger Leth, filmmaker, Copenhagen
  • Jørgen Leth, Jury International Competition Long Documentary
    and Animated Film, Frederiksberg
  • Karoline Leth, DR – Fiktion, Copenhagen

[98.7MB/mp3]

DCP – DIY
How to Make a DCP With Open Source Software

DCP – DIY How to Make a DCP With Open Source Software

Self-distribution is a tricky business for animation and documentary professionals alike. But many producers and filmmakers are taking their destiny into their own hands, often reaching wide audiences outside the traditional markets. But the best-researched and executed marketing strategy can unravel fast if you don’t have the technical know-how and skill to actually deliver the physical film for screening. And if you’re planning to show your film on the big screen, chances are you’ll need a DCP to get the very best quality.

Are your tech skills the only thing between you and an indie release of your film? Don’t have a spare 10.000 € around for a professional to convert files for you?

 

Paul Müller-Hahl, technical coordinator at DOK Leipzig, will take you step-by-step through the process of creating your own DCP using open source software. This is a not-to-miss session for all independent filmmakers at DOK Leipzig, students and veterans alike!

  

Language

English

 

Host

  • Paul Müller-Hahl, DOK Leipzig

[128.4MB/mp3]