DOK Leipzig 30. Oktober – 5. November 2017
60. Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm
DOK Leipzig 30 October – 5 November 2017
60th International Leipzig Festival for Documentary and Animated Film
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Crossing Identities — Best of Animadoc at DOK Leipzig

Als einziges Festival weltweit zeigt DOK Leipzig seit 15 Jahren kontinuierlich animierte Dokumentarfilme im Programm Animadok. Dieses Jubiläum wird mit einem kleinen Streifzug durch die Welt dieser außergewöhnlichen Filme zwischen Dokfilmrealität und Animationsfilmkreativität gefeiert.


A Cream and Two Plains


R: Damian Gascoigne
Großbritannien, 2002, 8:00min

Di, 18.10. 14:00 Uhr Universum

Sa, 22.10. 11:00 Uhr Universum


Rosa Gascoigne ist oft gefragt worden, wie es für sie gewesen sei, acht Kinder großzuziehen. Dieser Film ist der Versuch einer Antwort. Während Rosa in Erinnerungen an das Großfamilienleben schwelgt, wird sie von Szenen des animierten Chaos unterbrochen, die ihr Fragmente der Familiengeschichte lebhaft vor Augen führen.

A Film from My Parish – 6 Farms


R: Tony Donoghue
Irland, 2008, 7:00min

Do, 20.10. 22:15 Uhr Astoria

So, 23.10. 17:00 Uhr Filmeck


Das Leben auf dem Land hat sehr viel mehr zu bieten als Fruchtwechsel und Viehwirtschaft. Hier reden sechs irische Farmer aus einem kleinen Dorf über Geschichte und das Leben auf dem Bauernhof.

Assume Nothing


R: Kirsty MacDonald
Neuseeland, 2009, 81:00min

Sa, 22.10. 22:00 Uhr Universum

Fr, 21.10. 22:30 Uhr Filmeck


Mann, Frau, schwul, lesbisch, straight, normal, exotisch, Drag Queen, Drag King – die neuseeländische Fotografin Rebecca Swan hinterfragt unsere Konzepte von Geschlecht, Sexualität und Schönheit. Eine bunte Entdeckungsreise in die Welt der Möglichkeiten.

Cyanosis


R: Rokhsareh Ghaemmaghami
Iran, 2007, 32:00min

Fr, 21.10. 11:30 Uhr Wintergarten


Ein Straßenkünstler in Teheran und sein Traum von Liebe und Anerkennung. Dokumentarisch und animiert, mit expressionistischer Bilderwucht. Lobende Erwähnung DOK 2008.

Dad’s Clock


R: Dik Jarman
Australien, 2001, 7:00min

Di, 18.10. 14:00 Uhr Universum

Sa, 22.10. 11:00 Uhr Universum


Nachdem man dem Vater gesagt hatte, dass er Krebs habe, begann er, eine Uhr aus Holz zu bauen … Die Geschichte einer reservierten Beziehung, die schließlich durch die Erkenntnis geläutert wird, dass das Vergehen der Zeit immer zu einem Ende führt.

Flood of Memory


R: Anitha Balachandran
Großbritannien, Indien, 2008, 11:00min

Di, 18.10. 14:00 Uhr Universum

Sa, 22.10. 11:00 Uhr Universum


Im August 2006 schlug der Monsun in der indischen Provinz Rajasthan wie eine Sintflut zu. 25 Tage lang regnete es ohne Pause. Die Menschen aus dem Dorf Dhonda flüchteten auf einen nahe gelegenen Hügel, doch das Wasser holte sie ein. „Flood of Memory“ erzählt die Geschichte der Familie Teenalal in einer Mischung aus Real- und Animationsfilm, wobei das gesamte Material braun eingefärbt ist – so braun wie die vernichtende Flut.

It’s Like That!


R: SLAG (Southern Ladies Animation Group)
Australien, 2003, 8:00min

Do, 20.10. 22:15 Uhr Astoria

So, 23.10. 17:00 Uhr Filmeck


Der Film erzählt die Geschichten von drei Kindern, die gemäß dem australischen Einwanderungsgesetz, das den zwangsweisen Arrest von Asylbewerbern vorschreibt, festgehalten werden. Die Kinder, dargestellt als im Käfig eingesperrte Zugvögel, reden über ihre Umgebung, das Essen und darüber, wie sie sich Australien vorstellen.

McLaren's Negatives


R: Marie-Josée Saint-Pierre
Kanada, 2006, 10:00min

Fr, 21.10. 11:30 Uhr Wintergarten


Dieses visuelle Essay offenbart die Geheimnisse des legendären kanadischen Animationsfilmemachers Norman McLaren und seine persönlichen Ansichten über die Produktion von Filmen. Ein intimer Einblick in den filmkünstlerischen Schaffensprozess.

Mother Tongue


R: Susan Danta
Australien, 2002, 6:00min

Di, 18.10. 14:00 Uhr Universum

Sa, 22.10. 11:00 Uhr Universum


Weil sie von ihrem Vater getrennt ist, nimmt ein junges Mädchen zusammen mit ihrer Mutter täglich eine Audiokassette für ihn auf. Die Stimmen der Frauen messen die wirkliche und imaginäre Distanz zwischen ihnen.

My Father’s Story


R: Mary Kocol
USA, 1998, 11:00min

Fr, 21.10. 11:30 Uhr Wintergarten


Deportation und Zwangsarbeit – das Schicksal von zweieinhalb Millionen Polen im Zweiten Weltkrieg, verdeutlicht anhand der Geschichte des Romuald Kocol. Der Film erzählt von seinem Überlebenskampf, der Befreiung durch die US-Amerikaner und der Emigration in die Vereinigten Staaten.

My Life at 40


R: Laurie Hill
Großbritannien, 2005, 8:00min

Di, 18.10. 14:00 Uhr Universum

Sa, 22.10. 11:00 Uhr Universum


Auch wenn das 40. Lebensjahr noch nicht erreicht ist, kann man schon mal vorausdenken. In diesem Kooperationsprojekt der besonderen Art tun dies der seinerzeit 34-jährige Regisseur und sein zwölfjähriges Alter Ego. Beiden schwebt für die Zukunft ein ruhmreicher 40-Jähriger vor, seines Zeichens Naturschutzheld und Lamborghini-Besitzer. Nur noch sechs Jahre bis dahin!

One Voice One Vote


R: Cécile Rousset
Frankreich, 2007, 14:00min

Do, 20.10. 22:15 Uhr Astoria

So, 23.10. 17:00 Uhr Filmeck


Martine und Arnaud sind zwei französische Staatsangehörige aus ganz verschiedenen Lebenszusammenhängen. In Interviews sprechen sie über Themen wie Staatsbürgerschaft, Politik und gesellschaftliches Engagement. Diese animierte Dokumentation versucht, eine Verbindung zwischen den beiden zu schaffen: Martine hört Arnaud zu, und Arnaud hört Martine zu …

Pan Tian Shou


R: Joe Chang
China, 2003, 5:00min

Fr, 21.10. 11:30 Uhr Wintergarten


Der Film ist dem großen chinesischen Maler und Lehrer Pan Tian Shou gewidmet, der wesentlichen Einfluss auf die Malerei des 20. Jahrhunderts hatte und dessen Lebensende von der Kulturrevolution überschattet wurde.

Pingpongs


R: George Gendi
Großbritannien, 2006, 6:00min

Di, 18.10. 14:00 Uhr Universum

Sa, 22.10. 11:00 Uhr Universum


Ein Ehepaar, das sich schon viele Jahre liebt, hat möglicherweise niemals über bestimmte Gefühle gesprochen …

Ryan


R: Chris Landreth
Kanada, 2004, 13:00min

Fr, 21.10. 11:30 Uhr Wintergarten


Von Angesicht zu Angesicht: Filmemacher Chris Landreth trifft sich zum Interview mit Ryan Larkin, einem der wichtigsten kanadischen Animationskünstler, dessen Leben von Drogen und Alkohol zerstört wurde. Goldene Taube Animationsfilm 2004, Oscar 2005.

Silence


R: Orly Yadin
Großbritannien, Schweden, 1998, 11:00min

Di, 18.10. 14:00 Uhr Universum

Sa, 22.10. 11:00 Uhr Universum


Als kleines Mädchen entkommt Tana Ross knapp dem Schrecken des Holocaust in Deutschland. Diese Erlebnisse machen sie sprachlos und zur Außenseiterin in ihrer neuen Heimat Schweden. Ihre Familie wird sie nie wiedersehen.

Sunrise Over Tiananmen Square


R: Shui-bo Wang
Kanada, 1998, 28:00min

Do, 20.10. 22:15 Uhr Astoria

So, 23.10. 17:00 Uhr Filmeck


Die visuelle Autobiografie eines Künstlers, der in China während der historischen Volkserhebungen der 1960er-, 70er- und 80er-Jahre aufwuchs. In einer vielschichtigen Collage aus Zeichnung, Malerei und dokumentarischem Material gibt Shui-bo Wang einen Einblick in die Zeit der Kulturrevolution und die Jahre danach, stets gefärbt durch die Verbindungen zum eigenen Lebensweg und zur Geschichte seiner Familie.

Sverige


R: Magnus Carlsson
Schweden, 1996, 6:00min

Do, 20.10. 22:15 Uhr Astoria

So, 23.10. 17:00 Uhr Filmeck


Menschen unterschiedlicher ethnischer und sozialer Herkunft sagen, was sie denken. Zu den dabei erörterten Problemen gehört zum Beispiel die Frage, ob es Blinden erlaubt sein sollte, in Häusern mit schöner Aussicht zu wohnen.

The Wind of Changes


R: Phil Mulloy
Großbritannien, 1996, 15:00min

Fr, 21.10. 11:30 Uhr Wintergarten


Tennisspielen, Schießen, Segeln, Überleben, Ausbrechen – all das und noch viel mehr ist mit einer Violine möglich, wie der Versuch einer Biografie des Musikers Alexander Balanescu zeigt.

Tying Your Own Shoes


R: Shira Avni
Kanada, 2009, 16:00min

Di, 18.10. 14:00 Uhr Universum

Sa, 22.10. 11:00 Uhr Universum


Jugendliche mit Down-Syndrom malen ihr Leben. Dokumentarisches und Animation purzeln durcheinander: wild, bunt und grenzenlos fantastisch. Ganz normale Kunst. Goldene Taube kurzer Dokumentarfilm 2009.

Zielpunkte der Stadt


R: Jörn Staeger
Deutschland, 2004, 9:00min

Do, 20.10. 22:15 Uhr Astoria

So, 23.10. 17:00 Uhr Filmeck


Ausgehend von sieben Zielpunkten reist der Betrachter durch mehr als 20 deutsche Städte – eng verdichtete urbane Räume, in denen sich die architektonischen Epochen überlagern, verdrängen, ergänzen.