DOK Leipzig 29. Oktober – 4. November 2018
61. Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm
DOK Leipzig 29 October – 4 November 2018
61st International Leipzig Festival for Documentary and Animated Film
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Kurt Weiler


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Programmübersicht Pink Elephants RetroPerspektive Klöfkorn

Inspiration und Meisterschaft: Kurt Weiler zum 90. Geburtstag — Eine Hommage

Mit diesem Programm ehren wir einen der innovativsten Animationsfilmer der DDR, der mit seinen Filmen Trickfilmgeschichte schrieb. Neben Filmen von Kurt Weiler selbst und seinen Mentoren wird es Gespräche mit ehemaligen Kollegen des Regisseurs geben.


Der Apfel


R: Kurt Weiler
DDR, 1969, 14:00min

Sa, 22.10. 14:00 Uhr Filmeck


Die Geschichte der Erkenntnis beginnt mit dem berühmten Apfel im Garten Eden. In der Folge sorgt der neugierige, wissenschaftlich denkende Mensch kontinuierlich für den Fortschritt. Doch als die Profitgier steigt und die neuen Entdeckungen zur gegenseitigen Ausbeutung genutzt werden, kommt es zur Revolution. Die Menschen schaffen sich ihren eigenen Garten Eden, womit die Geschichte schließlich dort endet, wo sie begann.

Die Suche nach dem Vogel Turlipan


R: Kurt Weiler
DDR, 1976, 13:00min

Sa, 22.10. 14:00 Uhr Filmeck


Verlacht von den Kollegen macht sich ein Gelehrter aus Salamanca auf die Suche nach dem sagenumwobenen Vogel Turlipan. Seine fantastische Reise, nach einem Gedicht von Peter Hacks und zur Musik von Claude Debussy farbenprächtig gestaltet, führt durch blumige Stofflandschaften, einen Wald voller Flaschenbürsten, ein rotes Blättermeer mit weißen Vögeln, hin zur Porzellaninsel mit Salz- und Pfefferriffen und weiter in das Innere eines Fensterlederberges, wo funkelnde Diamanten verborgen sind.

Heldensage


R: Kurt Weiler
DDR, 1985, 6:00min

Sa, 22.10. 14:00 Uhr Filmeck


Zu Musik aus Rossinis Oper „Die diebische Elster“ ein weiterer Puppentrickfilm nach einer Fabel von Äsop: Ein Rabe will wie der stolze Adler sein und versucht, es ihm gleichzutun. Doch als der Adler ein Schaf reißt und getötet wird, muss der Rabe sein Ideal überprüfen.

Nörgel und Söhne - oder was vor 9742 Jahren vormittags neun Uhr begann


R: Kurt Weiler
DDR, 1967, 9:00min

Sa, 22.10. 14:00 Uhr Filmeck


Weilers insgesamt dreiteiliger Puppentrickfilm beleuchtet wichtige Stationen der Wirtschaftsgeschichte am Beispiel der Sippe Nörgel. In diesem zweiten, auf der Internationalen Leipziger Dokumentar- und Kurzfilmwoche 1968 mit der Silbernen Taube geehrten Teil haben die Nörgels die Grundlagen der Arbeitsteilung bereits verinnerlicht und produzieren schon mehr, als sie selbst brauchen. Also macht sich Nörgel auf zur Leipziger Messe, um mit den Überschüssen zu handeln.

Ohne Furcht


R: Peter Sachs
Großbritannien, 1951/1953, 15:00min

Sa, 22.10. 14:00 Uhr Filmeck


Der Propagandafilm nutzt Silhouettenanimation und Malerei und wirbt eindringlich für Frieden und die Notwendigkeit der Zusammenarbeit in Europa nach dem 2. Weltkrieg. Er wurde als einer der sogenannten Marshall-Plan-Filme mit Mitteln der United States Economic Co-Operation Administration hergestellt.

Vier Asse


R: George Pál
Deutschland, 1936, 5:00min

Sa, 22.10. 14:00 Uhr Filmeck


Kinoreklame für Philips-Radios der As-Serie. Sie beruht auf Ausschnitten aus dem 1935 im Auftrag des niederländischen Philips-Konzerns produzierten Werbefilm „Der Zauberatlas“, dessen Autor George Pál vor allem für seine originellen Puppentrickfiguren Berühmtheit erlangte. Anhand von Szenen in verschiedenen Ländern rund um den Erdball werden hier Rundfunkgeräte angepriesen, mit denen man auch ausländische Sender hören kann.

Zeus, Adler, Mistkäfer


R: Kurt Weiler
DDR, 1988, 10:00min

Sa, 22.10. 14:00 Uhr Filmeck


Der Adler und seine Frau brüten hingebungsvoll zwei Eier aus. Ihrer Umwelt gegenüber verhalten sie sich jedoch rücksichtslos. Das bekommt auch ein kleiner Mistkäfer zu spüren, der durch die Beutezüge der Adler seine Freunde verliert und auf Rache sinnt. Durch eine List gelingt es ihm, das Bündnis der Adler mit dem Göttervater Zeus ins Wanken zu bringen. In dieser Adaption einer Fabel von Äsop zeigt Kurt Weiler gleichnishaft, dass sich auch der Kleine gegen den Mächtigen wehren kann.