DOK Leipzig 30. Oktober – 5. November 2017
60. Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm
DOK Leipzig 30 October – 5 November 2017
60th International Leipzig Festival for Documentary and Animated Film
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Impressum

Barrierefreiheit

Deutsche Untertitel und Barrierefreiheit

DOK Leipzig setzt sich dafür ein, den Festivalbesuch so barrierefrei wie möglich zu gestalten. Barrierefreiheit bedeutet, dass Räume, Veranstaltungen, Kommunikation und Dienstleistungen gleichermaßen für alle Personen zugänglich sind. DOK Leipzig ist angewiesen auf die Infrastruktur der jeweiligen Spielstätten, bemüht sich aber weitestgehend um die Abschaffung von Barrieren.

 

Inklusion im Falle von DOK Leipzig bedeutet, dass Menschen mit unterschiedlichsten Bedingungen und Lebenslagen gemeinsam Filme schauen und diskutieren können. Ein Großteil der Kinos verfügt über Rollstuhlplätze. Informationen über den barrierefreien Zugang zu unseren Festivalkinos 

 

Zusätzlich wird durch die Apps GRETA & STARKS ein barrierefreies Angebot bereitgestellt, das es blinden bzw. sehgeschädigten und gehörlosen bzw. hörgeschädigten Personen ermöglicht, am Festival teilzuhaben. Für blinde und sehgeschädigte Personen bieten wir zum ersten Mal einige ausgewählte Filme mit einer Audiodeskription, die über die App GRETA im Kino abrufbar ist. Gehörlose und hörgeschädigte Personen können Dialoge, Atmosphäre und Töne bei ausgewählten Filmen mit erweiterten Untertiteln über die App STARKS verfolgen. Eine Liste der Festivalfilme, für die Sie die Apps GRETA und STARKS nutzen können, finden Sie hier.

 

Darüber hinaus werden bei zehn Filmvorführungen die Filmgespräche in Anwesenheit der Filmemacher/innen in Deutsche Gebärdensprache gedolmetscht. Zur Übersicht der Termine

 

Deutsche Untertitel

DOK Leipzig zeigt alle Filme überwiegend in Originalsprache mit englischen Untertiteln. Für ausgewählte Filme werden deutsche Untertitel und Gehörlosenuntertitel (SDH) über die App STARKS zur Verfügung gestellt. Dabei richtet sich das Angebot über die App STARKS an alle Festivalbesucher/innen, die eine deutsche Fassung wünschen. Gehörlosenuntertitel (SDH) bieten sich gleichsam als deutsche Übersetzung an.

 


 

 

Kontakt


Ansprechpartner für Fragen zur Barrierefreiheit:

Gerald Schuster

+49 (0)1575 1025809 

 

Ansprechpartnerin für Begleitpersonen für blinde und sehbeeinträchtigte Personen während des Festivals:

Susann Hanske

Diakonisches Werk Innere Mission Leipzig e.V.

+49 (0)341 5612-1290

 

Antworten zur Barrierefreiheit

In welchen Festivalkinos habe ich mit Rollstuhl Zugang?

Ein Großteil der Kinos verfügt über Rollstuhlplätze. Alle Informationen über den barrierefreien Zugang zu unseren Festivalkinos

 

Was sind Audiodeskriptionen?

Audiodeskriptionen richten sich an blinde und sehbehinderte Menschen. Hierbei werden visuelle Eindrücke, die für die inhaltliche und künstlerische Erschließung des Films relevant sind, zwischen den Dialogpausen in knappen Worten beschrieben. Der Film nimmt damit die Form eines Hörfilms an, dem das Publikum allein durch das Zuhören folgen kann.

 

Alle Audiodeskriptionen sind in deutscher Sprache gehalten und werden über die kostenfreie App GRETA angeboten.

Hinweise zur Nutzung der App GRETA finden Sie hier.

 

 

Was sind erweiterte bzw. SDH-Untertitel?

Wie schon im Jahr 2016 bietet DOK Leipzig erweiterte deutsche Untertitel über die kostenfreie App STARKS an.

Erweiterte deutsche Untertitel (SDH) – Subtitles for the deaf and hard of hearing, ggf. auch (HoH) – hard of hearing – sind Untertitel, die eine zusätzliche Beschreibung der Tonebene beinhalten. Sie richten sich an gehörlose und hörgeschädigte Personen, damit auch zusätzlich zu den Dialogtexten und Sprechern relevante Elemente des Filmes wahrnehmbar sind.

 

Da die Filme bei DOK Leipzig überwiegend in Originalsprache mit englischen Untertiteln gezeigt werden, richten sich erweiterte Untertitel nicht ausschließlich an gehörlose und hörgeschädigte Menschen. Sie richten sich auch an Besucher/innen, die eine deutsche Fassung wünschen.

 

Sowohl erweiterte als auch deutsche Untertitel werden über die kostenfreie App STARKS angeboten. Hinweise zur Nutzung der App STARKS finden Sie hier.

 

 

Wie kann ich deutsche Untertitel abrufen?

Wie schon im Jahr 2016 bietet DOK Leipzig deutsche Untertitel über die kostenfreie App STARKS an. Besucher/innen, die eine deutsche Untertitelfassung wünschen, können ohne weiteres auch die erweiterten Untertitel für Gehörlose (SDH) nutzen.

Hinweise zur Nutzung der STARKS App finden Sie hier.

 

 

Gibt es Festivalkinos mit Induktionsschleife für mein Hörgerät oder Cochlea-Implantat (CI)?

Das Kino Astoria in der Passage verfügt über eine Hörschleife in den Reihen 12-15 (ca. 40-50 Plätze).

 

 

Welche Voraussetzungen gibt es, um diese Induktionsschleife nutzen zu können?

Ihr Hörgerät oder CI muss über eine so genannte Telefonspule („T-Spule“) verfügen, die das elektromagnetische Signal der Induktionsschleife empfängt.

 

 

Wohin kann ich mich bei Fragen zur Barrierefreiheit bei DOK Leipzig wenden?

Ansprechpartner für weitere Fragen zur Barrierefreiheit bzw. Zugänglichkeit ist Gerald Schuster. Sie können ihn telefonisch unter +49 (0)341 30864-1020 oder mobil unter +49 (0)1575 1025809 erreichen.

 

Ansprechpartnerin für blinde und sehgeschädigte Personen, die Begleitpersonen für den Kinobesuch während des Festivals suchen, ist Susann Hanske vom Diakonischen Werk Innere Mission Leipzig e.V. Sie ist telefonisch erreichbar unter +49 (0)341 5612-1290 und per Email unter susann.hanske@diakonie-leipzig.de

 

 


 

FAQ zu den Apps Greta und Starks

Wo erhalte ich die GRETA und STARKS Apps?

Die Apps sind kostenfrei im Google Play Store bzw. im iPhone App Store erhältlich. Sie erfordern lediglich eine einmalige Registrierung.

 

Für welche Betriebssysteme sind die Apps GRETA und STARKS verfügbar?

Die Apps GRETA und STARKS sind auf Smartphones und Tablets mit IOS Betriebssystem ab 7.0 und Android ab Version 4.0 verfügbar. Das Betriebssystem Windows CE wird nicht unterstützt.

 

 

Wie funktionieren die Apps?

Wenn Sie einmal die APP GRETA und/oder STARKS heruntergeladen haben, müssen Sie sich für die App registrieren. Sobald Sie sich registriert haben und sich nicht abmelden, bleiben Sie angemeldet.

 

Nach der Anmeldung sehen Sie auf der App-Oberfläche alle Filme, für die Audiodeskription bzw. Untertitel zur Verfügung stehen. Nun müssen Sie nur noch das Film-Paket zum passenden Film herunterladen. Die Festivalfilme sind mit dem DOK Leipzig Logo versehen.

 

Im Kino brauchen Sie dann kein Internet mehr. Die App synchronisiert sich automatisch über den Filmton. Deshalb ist es wichtig, der App den Zugriff auf das Mikrofon zu genehmigen.

 

Bei Filmbeginn starten Sie die Audiodeskription bzw. Untertitel, diese synchronisieren sich dann automatisch mit dem Film.

 

Hinweis: Sollten Sie die App während eines Filmes verlassen und wieder anwählen, so müssen sie die Audiodeskription bzw. Untertitel erneut mit dem Film synchronisieren. Bitte nutzen Sie hierfür den Button "Sync". Diesen können Sie auch bedienen, sobald Sie eine Unstimmigkeit der Audiodeskription oder Untertitel feststellen. 

 

 

Wie lange dauert die Synchronisierung?

Je nach Umgebungsgeräuschen kann die Synchronisierung bis zu einer Minute dauern.


 

Wie kann ich die Audiodeskription hören?

Sie benötigen Kopfhörer für das Hören der Audiodeskription.

 

 

Wie lese ich die Untertitel?

Das Smartphone halten Sie dann einfach horizontal vor sich, sodass Sie gut mitlesen können. Die Größe der Untertitel können Sie mit den Plus- und Minus-Buttons anpassen.

 

Zur Hilfestellung wird DOK Leipzig einige Smartphone-Halterungen bereitstellen, mit denen die Smartphones an den Getränkehalterungen befestigt werden können.

 

 

Stört das nicht die anderen Kinobesucher/innen?

Nein. Die App-Oberfläche strahlt kaum Licht aus, der Bildschirm ist schwarz, bis auf die weiße Schrift.

 

 

Kostet die App etwas?

Nein, die Apps GRETA und STARKS ist kostenlos.

 

 

Was ist, wenn ich kein Smartphone besitze?

DOK Leipzig stellt für das Festival Leih-Smartphones zur Verfügung. Gegen ein Ausweisdokument als Pfand können Sie Auf der Zwischenetage im CineStar und im Café der Passage Kinos ein Smartphone für die Filmvorstellungen leihen. Auf diesen Smartphones sind die Audiodeskriptionen und die Untertitel der Filme bereits geladen. Die Smartphones dürfen nur in den Kinos verwendet werden.


 

Wieviel Speicherplatz brauche ich, damit ich die App laden kann?

Die App hat eine Datengröße von 5,7 MB. Eine Untertitel-Datei hat eine Größe von max. 0,5 MB und ist damit auch bei schlechter Verbindung zugänglich.


 

Gibt es in den Festivalkinos Internet?

Ja. Es gibt einen WLAN-Zugang in den Zugangs-Bereichen der Kinos, Sie können also auch im Foyer noch die App bzw. die Untertitel-Dateien laden. Im Kinosaal selber existiert kein WLAN-Empfang, allerdings besteht der Zugang je nach Telefon-Provider auch in den Sälen (wie beim Telefonempfang im Saal).

 

 

Woher weiß ich, für welche Filme es Audiodeskriptionen bzw. deutsche oder SDH-Untertitel gibt?

Zur Übersicht der Filme mit Audiodeskription bzw. deutschen oder erweiterten Untertiteln finden Sie unter diesem Link.

 

Alle Filme, die auf dem Festival mit Audiodeskriptionen laufen, sind im Filmfinder und im Programmheft mit dem Symbol Piktogramm Audiodeskription versehen.

 

Alle Filme, die auf dem Festival mit einfachen deutschen Untertiteln laufen, sind in unserem Filmfinder, im Programmheft und auf den Programmübersichten im Kino mit dem Symbol Piktogramm Untertitel gekennzeichnet.

 

Alle Filme, die mit erweiterten SDH-Untertiteln für Schwerhörige oder Gehörlose versehen sind, sind dort mit Piktogramm SDH-Untertitel gekennzeichnet.

 

 

Gibt es die Q&As mit den Filmemacher/Innen dann auch für Schwerhörige und Gehörlose?

Ja. Für zehn der Filmvorführungen, die mit Piktogramm SDH-Untertitel gekennzeichnet sind, die also mit erweiterten Untertiteln für Schwerhörige und Gehörlose laufen, gibt es eine Simultanübersetzung in deutsche Gebärdensprache. Alle Termine mit gedolmetschten Filmgesprächen im Überblick gibt es hier.

 

 


 

Das barrierefreie Angebot wird gefördert durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.

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