DOK Leipzig 29. Oktober – 4. November 2018
61. Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm
DOK Leipzig 29 October – 4 November 2018
61st International Leipzig Festival for Documentary and Animated Film
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Hintergründe zum Film

Hintergründe zum Film

Hintergründe zum Film

 

Afghanistan und seine ganz besonderen Söhne

„Boy“ erzählt die Geschichte der 13-jährigen Farahnaz, die im afghanischen Masar-e Scharif als Junge aufwächst. Sie spielt Fußball, fährt Fahrrad, geht in die Schule und hilft ihrer Familie, indem sie alltägliche Aufgaben wie Einkäufe und Botengänge erledigt. Anders als andere Mädchen in ihrem Alter, die abgeschottet von der Öffentlichkeit ihr Leben zu Hause verbringen, viele von ihnen längst verheiratet, genießt sie Freiheiten, die in Afghanistan sonst den Jungen vorbehalten sind.

Farahnaz wurde in der Tradition der „bacha posh“ erzogen. Als „bacha posh“ werden in Afghanistan Mädchen bezeichnet, die man von frühester Kindheit an als Jungen kleidet und behandelt. Bis heute sind Söhne in Afghanistan mehr wert als Töchter – sie dienen besonders den weiblichen Familienmitgliedern als Beschützer, alltägliche Stütze und Altersvorsorge. Wenn Mütter keinen Stammhalter zur Welt bringen, gelten sie als Versagerinnen. Ist nach mehreren Kindern immer noch kein Sohn geboren worden, so erlaubt es die Tradition, die jüngste Tochter zur „bacha posh“ zu machen. Besser ein falscher Sohn als gar keiner. Hinzu kommt der verbreitete Aberglaube, eine „bacha posh“ im Haus erhöhe die Chancen auf männliche Nachkommen.

In der durch und durch patriarchalen afghanischen Gesellschaft scheint die Verwandlung einer Tochter in einen Sohn für viele Eltern zudem der einzige Weg zu sein, Mädchen ein klein wenig Freiraum zu ermöglichen. Für die Kinder selbst, aber auch für die Familien. Die „bacha posh“ übernehmen Aufgaben, die für Mädchen gemeinhin tabu sind. So lebt die selbstbewusste Farahnaz mit ihrer alleinerziehenden großen Schwester zusammen und erfüllt trotz ihrer Jugend die Rolle des Haushaltsoberhauptes. Für sie selbst bedeutet die Maskerade einen enormen Zugewinn an Freiheit. Doch alle wissen, dass diese Zeit zu Ende gehen wird, wenn Farahnaz zur Frau wird. Denn im geschlechtsreifen Alter werden die „bacha posh“ meist wieder wie „normale“ Mädchen behandelt. Dazu gehört zu allererst die Heirat. Farahnaz sieht diesem Moment mit Schrecken entgegen.

Die afghanische Sängerin Elaha kennt dieses Gefühl. Die heute 25-Jährige traf als Mädchen die Entscheidung, sich als Junge auszugeben, um ein selbstbestimmteres Leben führen zu können. In Jungenkleidern reiste sie allein durchs Land, ohne von jemandem behelligt zu werden. Für ein Mädchen undenkbar, ermöglichte die Maskerade Elaha also ungewöhnliche Momente der Freiheit. Dennoch wurde die Situation in Afghanistan für sie unerträglich, als sie Morddrohungen durch die Taliban erhielt. Heute lebt und arbeitet sie in London und ist froh, sich nicht mehr verstecken zu müssen.



Das Erwachsenwerden als Wendepunkt des Lebens

„Boy“ zeichnet ein sensibles Doppelporträt von Farahnaz und Elaha. Beide werden als Persönlichkeiten, die sich nicht durch tradierte Geschlechterrollen fremd bestimmen lassen wollen, sondern stattdessen das System selbst infrage stellen, gezeigt. Doch trotz der Ähnlichkeiten gibt es einige entscheidende Unterschiede. Während Farahnaz am Anfang ihrer Pubertät gefilmt wurde und – trotz ihrer spürbaren Reife – noch kindliche Züge und Verhaltensweisen zeigt, war Elaha während der Dreharbeiten bereits Mitte zwanzig. Das heißt, sie hatte die in ihrer Situation besonders schwierige Phase des Erwachsenwerdens bereits hinter sich. Farahnaz steht sie noch bevor.

Eine „bacha posh“ wird nicht erwachsen. Spätestens mit dem Eintritt in die Pubertät „macht“ man sie wieder zur Frau. Auch Farahnaz sollte sich eigentlich schon im Alter von fünf Jahren, nachdem ihre Mutter einen Sohn geboren hatte, wieder in ein Mädchen  „verwandeln“. Doch sie wehrte sich erfolgreich dagegen, vom einen Tag auf den anderen in ihre vorbestimmte Rolle zurückzukehren, und weigerte sich strikt, Mädchenkleidung anzuziehen. Energisch lehnte sie es ab, ihre Privilegien aufzugeben, nur weil ihre „magische Aufgabe“ erfüllt war. Ihr Protest zeigt, dass sie schon als Fünfjährige sehr genau begriffen hatte, welche Chancen ihr die Maskerade bot: ein freies Leben, das in Afghanistan sonst allein den Männern vorbehalten ist.

Auch Elaha, die im Iran aufwuchs und erst im Alter von 14 Jahren mit ihrer Familie nach Afghanistan zurückkehrte, wollte durch das Auftreten als Junge ihre Bewegungsfreiheit ausweiten. Anders als Farahnaz entschied sie sich selbst zu diesem Schritt. Für sie wurde die Camouflage zur Eintrittskarte ins öffentliche Leben, von dem sie als pubertierendes Mädchen in Afghanistan sonst ausgeschlossen gewesen wäre. Während Farahnaz ab und zu auch emotional zwischen den Geschlechtsidentitäten zu schwanken scheint, betrachtete Elaha die Maskerade immer nur als Mittel zum Zweck. So trat die junge, kreative Frau zeitgleich auch als sehr feminin gestylte Sängerin auf und wurde mit 20 Jahren durch eine Castingshow landesweit populär. Dies führte zu Protesten konservativer Afghanen, die Anstoß daran nahmen, dass sich eine junge, unverheiratete und selbstbewusste Frau in dieser Weise öffentlich exponiert. In ihren Augen war Elaha das falsche Vorbild für die vielen Mädchen, die mit 13 oder 14 Jahren ins Haus verbannt wurden und dort – bis auf das Fernsehen– kaum noch Verbindung zur Außenwelt hatten. Als es sogar zu Todesdrohungen durch die Taliban kam, zog Elaha die Konsequenzen und verließ ihre Heimat. Heute lebt sie in London und genießt es, auch in der Öffentlichkeit einfach sie selbst sein zu können.



Identität auf Zeit – Wer entscheidet, was du sein darfst?

Im Unterschied zu Elaha haben Farahnaz und der Großteil der anderen afghanischen „bacha posh“ sich nicht selbst dazu entschieden, als Junge zu leben, sondern wurden von ihren Eltern zu „falschen Söhnen“ gemacht. Die Motive dafür sind vielfältig und reichen vom Aberglauben über praktische Gründe bis hin zu dem Anliegen, der eigenen Tochter eine Schulbildung und so viel Freiheit wie denkbar zu ermöglichen. Doch obwohl die „bacha posh“-Tradition mehr Freiheiten verspricht, birgt sie auch große Probleme für die Identitätsbildung. Soll ein Mädchen als Junge aufwachsen, ist eine gute Tarnung notwendig, die nicht bei der Kleidung endet. Für „bacha posh“ sind sämtliche als „typisch weiblich“ angesehene Verhaltensweisen, zumindest in der Öffentlichkeit, tabu.

Gleichzeitig ist es wichtig, dass die Kinder selbst nie vergessen, dass sie nur eine Identität auf Zeit leben. Eltern, die ihre Töchter zu Söhnen machen, müssen ihnen also von klein auf ein gespaltenes geschlechtliches Selbstverständnis mitgeben. Statt ihnen die Entwicklung einer eigenen Persönlichkeit zu ermöglichen, lernen die Mädchen, dass ihnen Freiheit nur vergönnt ist, wenn sie sich verstellen. Sie haben eine Identität mit klarem Verfallsdatum. Spätestens mit dem Eintritt in die Pubertät endet die Ausnahmesituation „bacha posh“. Dann gilt es, neue, schwerwiegende Entscheidungen zu treffen: Entweder erdulden die Mädchen das plötzliche Hereinbrechen rigider gesellschaftlicher Vorgaben und Einschränkungen oder sie entschließen sich – wie Elaha – dazu, das Land zu verlassen.

Im Film wird nicht weiter darauf eingegangen, wie Elaha nach ihrer Entscheidung, Afghanistan den Rücken zu kehren, ihre Situation als Frau in Europa erlebt. Ohne Zweifel dürfte sie den Wegfall der drastischen Bedrohungslage durch Taliban und konservative Muslime zunächst als Erleichterung erlebt haben. Die Verbesserung ihrer Situation ist offensichtlich. Gleichzeitig wird im Film nicht darüber gesprochen, inwieweit sie in Großbritannien vielleicht mit anderen Arten der Diskriminierung konfrontiert ist. Bekommt sie als Frau das gleiche Gehalt wie ihre männlichen Kollegen? Ist sie sexuellen Belästigungen ausgesetzt oder musste sie sexuelle Gewalt erfahren? Fühlt sie sich von den Abgeordneten des Londoner Unterhauses gut vertreten? Oder gibt es vielleicht sogar Momente, in denen sie auch in London den Wunsch spürt, sich in Männerkleidung in die Öffentlichkeit zu begeben, um sich entspannter und freier im Alltag zu bewegen? Antworten auf diese Fragen finden sich im Film nicht, eine derartige Ausweitung der Fragestellung hätte das Format des Kurzfilms wohl auch gesprengt. Dennoch sind es Fragen wie diese, die allen, die bereits in der vermeintlich offenen europäischen Gesellschaft sexuelle Diskriminierung erfahren mussten, in den Sinn kommen, wenn Elaha darüber spricht, wie eng Freiheit und Männlichkeit in Afghanistan aneinander gebunden sind.

Farahnaz hat dagegen noch ganz andere Sorgen: Sie weiß, dass ihr Leben im Schwebezustand zwischen den Geschlechtern nicht mehr lange währen kann. Sie und ihre Eltern sind sich im Klaren darüber, dass es von Verwandten, Nachbarn und in der Schule nicht mehr lange toleriert werden wird. Ganz zu schweigen von den Taliban, die nach Abzug der internationalen Truppen auch in Masar-e Scharif wieder erstarken. Angesichts der Tatsache, dass man Frauen in anderen Teilen Afghanistans längst wieder ohne jeden Grund grausam tötet, stellt Farahnaz‘ Vater klar, werde seine Tochter bald zu ihrer ursprünglichen Identität zurückkehren müssen. Dies gelte besonders dann, so ihre Mutter, wenn die Taliban erneut an die Macht kämen. Obwohl sowohl Mutter als auch Vater voll hinter ihrer Tochter stehen, können sie an der Brisanz der Situation nichts ändern. So wird eine Entscheidung, die die Eltern vor mehr als zehn Jahren stellvertretend für Farahnaz getroffen haben, jetzt zu ihrem Problem.



Symptom der Unterdrückung oder revolutionäres Identitätskonzept?

Es gibt viele Gründe dafür, dass in Afghanistan (und anderswo) Mädchen als Jungen aufwachsen. Fast immer wird die Entscheidung im frühesten Kindesalter von den Eltern getroffen, sodass man nur in Ausnahmefällen davon sprechen kann, dass die Mädchen sich ihr Los selbst ausgesucht haben. Die schwedische Journalistin Jenny Nordberg stellte für ihr Buch „Afghanistans verborgene Töchter“ umfangreiche Recherchen an und kommt zu dem Schluss, dass die meisten Betroffenen die Maskerade zu schätzen wissen und ihr Leben möglichst lange bzw. länger als vorgesehen als Mann fortführen wollen.

Woher die von Nordberg konstatierte, insgesamt bejahende Haltung zum Geschlechtertausch rührt, ist nur schwer zu beurteilen. Entwickelt sich bei diesen Mädchen nach und nach eine Geschlechtsidentitätsstörung, die dazu führt, dass sie sich als Mensch im falschen Körper fühlen? Oder haben sie schlicht und einfach erlebt, wie viel größer die Freiheiten sind, die Jungen und Männer in Afghanistan gewährt werden, und wollen sie auf die einmal eroberten Privilegien nicht mehr verzichten? Eine Antwort auf diese Fragen kann niemals generalisiert werden, nicht zuletzt, weil verlässliche Studien zu diesem Thema bisher fehlen. Nordberg weist darauf hin, dass die Diskretion, mit der diese Tradition gelebt wird, auch zur Vereinzelung der „bacha posh“ beiträgt. Viele halten ihr eigenes Schicksal für einen Einzelfall; es fehlt an Vorbildern und an Kommunikation untereinander und damit an der Möglichkeit, gemeinsam die eigenen Interessen zu vertreten. Auch Elaha und Farahnaz hätten ohne diesen Film nie voneinander erfahren. Anlässlich der Premiere des Films verdeutlichte Farahnaz in einem Interview, wie wichtig es ihr ist, auf die problematische Frauenrechtssituation in Afghanistan aufmerksam zu machen.

„Ich wollte den anderen zeigen, dass es in Afghanistan keine Freiheit für Mädchen und Frauen gibt. Das hat mir der Film ermöglicht. […] Der Film hat auch für mich viel geändert – inzwischen verstehe ich vieles besser, wovon ich vorher keine Ahnung hatte.“ Farahnaz

 

 


Trotz der beeindruckenden Offenheit, mit der sie und ihre Familie über ihre Geschichte sprechen, fehlt es ihnen an praktischen Lösungsansätzen, solange die afghanische Gesellschaft so patriarchal und rückständig funktioniert wie momentan. Obwohl alle Farahnaz ein Leben nach ihren eigenen Vorstellungen wünschen, sieht die Realität ganz anders aus. Die Uhr tickt mit jedem Tag lauter. Entweder lässt das Mädchen zu, dass sich mit ihrer Rückverwandlung ihr Aktionsradius massiv verkleinert, oder sie muss der Tatsache ins Auge schauen, dass ihre ambivalente geschlechtliche Identität im permanenten Widerspruch zu herrschenden Gender-Definitionen steht und damit Gefahr für Leib und Leben bedeutet. Welchen Weg sie auch wählt: Es kommt eine entscheidende Zäsur auf sie zu.

Farahnaz hat sich entschieden, ihre Freiheit nicht dem Wertekanon der fundamentalistischen Sittenwächter zu opfern. Sie lebt seit 2015 in Deutschland und hat hier politisches Asyl beantragt. 

Die Zukunft wird zeigen, wie tolerant die junge Frau, die den Großteil ihres Lebens als Junge gelebt hat, in Deutschland aufgenommen wird, und wie sehr das Leben hier, fern der Familie, sie verändern wird. Im Vergleich zu Afghanistan bietet Deutschland zweifellos das bessere Umfeld, um die eigene Sexualität auszuleben. Dennoch muss leider konstatiert werden, dass die aktuelle Diskussion über Geschlechtsidentität und sexuelles Selbstverständnis in Deutschland immer noch vor dem Hintergrund einer Vielzahl extrem unreflektierter Haltungen zu diesem Thema stattfindet. So wird in Deutschland zwar einerseits engagiert über die Etablierung von Unisex-Toiletten in öffentlichen Gebäuden gestritten, andererseits an Schulen aber immer noch – weitgehend unwidersprochen  Fußball für die Jungen und Turnen für die Mädchen unterrichtet. Der omnipräsente (und beide Geschlechter betreffende) Sexismus in der Werbung wird hingenommen, während gleichzeitig eine Frau als Kanzlerin seit vielen Jahren die politischen Geschicke des Landes prägt. Angesichts solcher Diskrepanzen fällt es schwer, Deutschlands Kompetenz in Sachen Gender-Gerechtigkeit realistisch einzuschätzen. 

Doch auch wenn es für Farahnaz nicht leicht wird, sich in Deutschland zu Hause zu fühlen, stehen die Chancen gut, dass die Integration gelingt. Nicht zuletzt deshalb, weil sie den meisten Jugendlichen in ihrer neuen Umgebung einiges an Erfahrung voraus hat: Zum einen weiß sie, wie stark sexuelle Diskriminierung sich negativ auf den Einzelnen UND auf die Gesamtgesellschaft auswirken kann. Andererseits hat sie durch ihre jahrelange Existenz als Mensch „zwischen den Geschlechtern“ am eigenen Leib erlebt, dass bestimmte Eigenschaften individuell bedingt und keineswegs durch das Geschlecht vorgegeben sind. Es bleibt also abzuwarten, wie Farahnaz in einer Gesellschaft, in der – besonders in der Pubertät – geschlechtliche Stereotype immer noch weit verbreitet sind, ihre eigene Person definieren wird. 

Geschlechtsidentität:

Das Geschlecht, dem sich ein Mensch zugehörig fühlt und das meistens mit den körperlichen Geschlechtsmerkmalen übereinstimmt. Menschen, die sich mit der Geschlechterrolle, die ihnen bei der Geburt aufgrund der äußeren Geschlechtsmerkmale zugewiesen wurde, nur unzureichend oder gar nicht identifizieren, werden als „transgender“ bezeichnet. Menschen, die vollständig in die andere Geschlechterrolle wechseln und ihren Körper durch eine Operation dem Identitätsgeschlecht angleichen, werden als „transsexuell“ bezeichnet.

Taliban:

Islamistische Miliz, die zwischen 1996 und 2001 große Teile Afghanistans beherrschte. Sie zwangen die Menschen, nach strengen Regeln zu leben. Frauen hatten keine Rechte: Sie durften nicht arbeiten und mussten sich völlig verschleiern. Mädchen war es verboten, zur Schule gehen. Musik, Sport und Fernsehen waren untersagt. Menschen, die sich nicht an die Regeln hielten, wurden ermordet. Nach den Anschlägen auf die USA vom 11. September 2001 versteckten die Taliban die verantwortlichen El-Kaida-Terroristen und wurden so zum Ziel der internationalen Operation Enduring Freedom. Die militärische Intervention wurde 2014 beendet, doch bis heute sind Taliban in Afghanistan und den Nachbarländern aktiv.

Geschlechtsidentitätsstörung:

Anhaltendes und starkes Unbehagen über das zugefallene Geschlecht, kombiniert mit dem Wunsch oder der ständigen Beteuerung, dem anderen Geschlecht angehören zu wollen.