DOK Leipzig 30. Oktober – 5. November 2017
60. Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm
DOK Leipzig 30 October – 5 November 2017
60th International Leipzig Festival for Documentary and Animated Film
Inhalt Navigation "Barrierefreie Angebote" switch to english language Umschalten auf deutsche Sprache Erfahren Sie mehr über unsere barrierefreien Angebote (Audiodeskriptionen, erweiterte Untertitel, Zugänglichkeit)
Impressum

Zwei Fragen an Luc-Carolin Ziemann

Zwei Fragen an Luc-Carolin Ziemann

Zwei Fragen an Luc-Carolin Ziemann

Was ist Deine persönliche Verbindung zum Dokumentar- und Animationsfilm?


Luc-Carolin Ziemann: Für mich war DOK Leipzig der Türöffner in die Welt des Dokumentarfilms. Kurz nach meiner Immatrikulation an der Uni Leipzig im Jahr 1997 startete das Festival und ich habe 7 Tage lang kein Tageslicht mehr gesehen. Als ich am Tag nach dem Festival in den Hörsaal zurückkehren musste, war für mich klar, dass ich mit diesem Festival noch nicht fertig bin. Dass DOK Leipzig seitdem eine wichtige Rolle in meinem Leben spielt, liegt vor allem daran, dass mich die Kunst, das echte Leben mit filmischen Mitteln auf die Leinwand zu bringen, bis heute fasziniert.


"Nichts ist fantastischer als die Wirklichkeit." – Federico Fellini


Wo liegen Deine Prioritäten beim Auswahlprozess?


Luc-Carolin Ziemann: Zuerst mal muss mich ein Film berühren. Das kann auf ganz verschiedene Weisen geschehen: indem mich ein Protagonist fasziniert, mich eine Geschichte neugierig macht oder zum Nachdenken bringt, aber auch, indem ich voll Unglauben und Wut verfolge, was auf der Leinwand passiert. Gleichzeitig mit dieser ersten, fast instinktiven Reaktion beginne ich mich zu fragen, wie der Film seine Geschichte erzählt. Jeder (Dokumentar)-Film ist das Ergebnis unzähliger künstlerischer Entscheidungen und ich mag Filme, die nicht versuchen, diese Entscheidungen als alternativlos erscheinen zu lassen, sondern die das eigene Vorgehen zur Diskussion stellen.

 

"It’s not what a movie is about, it’s how it is about it." – Roger Ebert