DOK LEIPZIG 28. OKTOBER – 3. NOVEMBER 2019
62. Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm
DOK Leipzig 28 October – 3 November 2019
62nd International Leipzig Festival for Documentary and Animated Film
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09/2019

DOK Industry 2019: Neuer Work-In-Progress-Preis

52 Fachveranstaltungen zur Entwicklung, Finanzierung und für den Vertrieb von Filmprojekten und interaktiven Arbeiten

Vom 28. Oktober bis 3. November werden rund 1.800 Fachbesucher/innen nach Leipzig reisen und sich bei Deutschlands größtem Dokumentarfilmtreffen vernetzen.
Die Leiterin von DOK Industry Brigid O’Shea sagt über das diesjährige Programm: „DOK Industry feiert in diesem Jahr sein fünfzehnjähriges Bestehen und wir freuen uns, die Früchte dieser langjährigen Arbeit ernten zu können: Wir werden in diesem Jahr eine bereichernde und vielfältige Auswahl an akkreditierten Fachleuten willkommen heißen. Aufstrebende Filmemacher/innen, die als Teil von Filmhochschuldelegationen erste Erfahrungen sammeln sowie erfahrene und preisgekrönte Filmfachleute treffen hier in Leipzig aufeinander, dem Treffpunkt für künstlerischen Dokumentarfilm.“


Zum ersten Mal wird 2019 im Rahmen der Rohschnitt-Präsentation DOK Preview Germany ein Preis vergeben. Eingeladen werden zu dieser Veranstaltung sieben deutsche Filmprojekte, die internationale Vertriebspartner suchen. Der DFM-Work-In-Progress-Preis wird gestiftet von der Firma D-Facto Motion und beinhaltet eine Postproduktionsförderung in Wert von 10.000 Euro. Sieben weitere Projekte werden zur Rohschnitt-Präsentation DOK Preview Training eingeladen. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit sieben europäischen Trainingsinitiativen statt.

 

„Die Priorität unserer Arbeit liegt auf künstlerischen Dokumentarfilmen, doch sind wir ebenso froh, in diesem Jahr mehr Angebote für Animationsfilmschaffende bieten zu können“, so O’Shea, „Natürlich geht es bei uns um Filme und Projekte, aber unsere Herzensangelegenheit ist stets, Menschen zu fördern und ihre Ideen voranzutreiben. Wir wollen Netzwerke erweitern und unsere Branche nachhaltig bereichern.“


Als ein impulsgebendes Diskussionsforum ist DOK Exchange angelegt, die XR-Konferenz für den interaktiven Bereich. Anregungen kommen etwa von der Kuratorin Che Lin vom Sandbox Immersive Festival, sie wird VR- und XR-Festivals in China vorstellen. Ethische Fragen wirft Julia Scott-Stevenson von i-Docs auf. Sie vertritt den Ansatz, die tiefgehende Wirkung immersiver Arbeiten in künstlerischen Utopien vielmehr als in Dystopien aufgehen zu lassen.


Um den Kurzfilm dreht sich alles bei DOK Short n’Sweet. Auch in diesem Jahr können Filmschaffende bei dem Pitch ihr dokumentarisches Kurzfilmprojekt renommierten Redakteur/innen und Finanziers vorstellen. Die Panelisten des Pitches sind in diesem Jahr unter anderem Charlie Philips von The Guardian, Raffi Krigel von RYOT Films, die Leiterin der Berlinale Shorts Anna Henckel-Donnersmarck und Wouter Jansen von Some Shorts.   


Bei Meet the Experts können sich Filmschaffende je nach Schwerpunkt mit Expert/innen der Branche austauschen. Diskutieren kann man hier mit Vertreter/innen internationaler Trainingsinitiativen, Expert/innen aus den Bereichen Interactive, Animation und künstlerischer Dokumentarfilm sowie mit Festivalprogrammer/innen.


In den Talks Meet the Filmmakers werden Produktionen aus dem diesjährigen Filmprogramm aufgegriffen, es finden thematische Vertiefungen und Erweiterungen statt. Politik, Ästhetik und filmisches Erzählen werden in den Talks verhandelt. In diesem Jahr geht es um die besondere Erzählweise des iranischen Films, um hybride Filmformen und um die Frage, welche Aussagekraft die Zuweisung von Produktionsländern in einer globalisierten Welt noch hat.   


Parallel zu DOK Leipzig findet in diesem Jahr vom 28. Oktober bis 4. November der EAVE Producers Workshop statt.


Mehr Informationen über das DOK Industry Programm finden Sie hier.