DOK Leipzig 29. Oktober – 4. November 2018
61. Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm
DOK Leipzig 29 October – 4 November 2018
61st International Leipzig Festival for Documentary and Animated Film
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Festival News

24.04.2018

Festivalmotto 2018 steht fest

Grafik mit Schriftzug (weiße Schrift auf rotem Hintergrund): Demand the Impossible

Fordert das Unmögliche! (Demand the Impossible!) ist das Motto der diesjährigen Ausgabe von DOK Leipzig. Das Festival kreist vom 29. Oktober bis 4. November 2018 in seinen Sonderreihen rund um Filme, die Veränderungen anstoßen wollen oder Transformationsprozesse abbilden, es geht um die emanzipatorische Kraft der Kunst. „Wir verstehen das Festivalmotto als Kompass, mit dessen Hilfe unsere Sonderprogramme entstanden sind. Der Satz Fordert das Unmögliche! inspirierte uns, als wir uns mit der Konzeption der diesjährigen Edition beschäftigt haben“, erläutert Programmer Ralph Eue.

 

Das Motto ist eine Referenz auf die Retrospektive, die den Jahren um 1968 gewidmet ist. 50 Jahre danach spürt die Sonderreihe dem damals virulenten Drang nach ästhetischer und politischer Erneuerung nach und vereint Filme aus einem halben Jahrzehnt rund um 1968. Die Retrospektive nähert sich den gesellschaftlichen und ästhetischen Umbrüchen nicht von den Brennpunkten der Revolte aus, sondern von den Rändern, und nimmt die damals vielerorts entstandene Brüchigkeit gegebener Ordnungen in den Blick.

 

Die Hommage des Festivals würdigt in diesem Jahr die Filmemacherin Ruth Beckermann (Die Geträumten), die als eine Mitbegründerin der unabhängigen Filmszene Österreichs gilt und im Februar bei der Berlinale für ihren Beitrag Waldheims Walzer mit dem Dokumentarfilmpreis geehrt wurde. Formal vielseitig, zählen zu ihrem bisherigen Werk Roadmovies und biographische Filme genauso wie ausgreifende Filmessays.

 

Zum 100. Jubiläum der baltischen Republiken richtet DOK Leipzig in diesem Jahr in seinem Länderfokus den Blick auf Litauen und betrachtet ein Filmland, das früh dem sowjetischen Dogma trotzte.

 

Auch eine Animationsfilm-Sonderreihe knüpft an das Festivalmotto an und führt vor Augen, wie Animation es vermag, nie zuvor Gesehenes sichtbar zu machen und neue Realitäten zu erschaffen. Die DEFA-Matinée stellt einen weitgehend unbekannten Teil der Kinematographie der ehemaligen DDR vor: frühe Studentenfilme der HFF „Konrad Wolf“ (heute Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF).

 

Die Filme der Sonderreihen veröffentlichen wir im September 2018, das gesamte Filmprogramm einschließlich der Offiziellen Auswahl geben wir am 10. Oktober 2018 bekannt. Bis 7. Juli ist die Filmeinreichung für die Offizielle Auswahl möglich.

 

Erfahren Sie mehr in der vollständigen Pressemitteilung zu den Sonderreihen

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