Filmarchiv

He Who Ate the Eye of a Fish

Animationsfilm
Frankreich
2014
8 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel

Credits DOK Leipzig Logo

Alice Saey
Alice Saey
Ruben van Asselt
Alice Saey
Alice Saey
Alice Saey, Ramon Gomez de la Serna
Ruben van Asselt
Das Geschmackserlebnis, ein Fischauge in einem überfüllten Restaurant zu verzehren, eröffnet einem Gast Welten. Ein surrealistischer Nervenkitzel wie eine Geisterbahnfahrt für den Gaumen: rot das Auge, rot der Duft der Gerichte. Die Zeichenanimation mit feinen weißen Linien auf schwarzem Grund entfaltet eine gruselig-schöne Sinnlichkeit. Die ganze Stadt atmet in Rot in dieser schwindelerregenden Adaption des Drehbuchs von Ramón Gómez de la Serna, der seinerzeit mit Luis Buñuel zusammenarbeitete.

Nadja Rademacher

Limbo Limbo Travel

Animationsfilm
Frankreich,
Ungarn
2014
16 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel

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József Fülöp, Christian Pfohl
Zsuzsanna Kreif, Borbála Zétényi
János Másik
Judit Czakó
Laurène Braibant, László Brovinszki, Elsa Duhamel, Aline Faucoulanche, Samuel Guenolé, Gabriel Jacquel, Zsuzsanna Kreif, Barbara Maleville, Jean Philippe Nicolle, Claire Trollé, Borbála Zétényi
Zsuzsanna Kreif, Borbála Zétényi
Tamás Zányi
In einer kalten Gesellschaft, in der die Technologie Kommunikation und Zwischenmenschlichkeit an den Rand drängt, unternimmt eine Gruppe von Frauen eine Fahrt in ein exotisches Reich der Hitze – Lebensraum der zarten Gesichtsbehaarung und der charmanten Penisse: die Schnurrbart-Insel. Der Film betrachtet den Sextourismus von seiner absurden Seite und schafft eine farbintensive, illusorische Welt voller überspitzter Klischees, in der menschliche Sehnsucht auf den Besitz reduziert ist. Ein rasantes Abenteuer.

---Victor Orozco

Sillon 672

Animationsfilm
Frankreich
2014
5 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel

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Bastien Dupriez
Bastien Dupriez
Antoine Zuccarelli
Bastien Dupriez
Auf Vinyluntergrund malt und animiert der Konzeptkünstler und Musiker Bastien Dupriez abstrakte Universen im Zusammenklang mit Minimal Music. Mit optischen Spiegelungen und anderen virtuosen Spielereien dekliniert er die Möglichkeiten der Scheibenanimation durch und gelangt zu einer komplexen und sinnlichen Kunsterfahrung. Inmitten der (a-)synchronen Beziehungen von Tönen und Einzelbildern geht es – ganz jenseits der Narration – um die reine Freude am l’art pour l’art der Animation.

Nadja Rademacher