Filmarchiv

(M)Other

Dokumentarfilm
Deutschland
2018
88 Minuten
Untertitel: 
englische
deutsche
Credits DOK Leipzig Logo
Christopher Zitterbart, Saskia Veigel, Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF
Antonia Hungerland
Markus Zierhofer
Antonia Hungerland
Antonella Sarubbi
Antonia Hungerland
Tim Altrichter, Benedikt Ludwig, Christoph Walter, Luise Hofmann
Heute ist es durchaus realistisch, dass ein Kind drei Mütter hat: eine Eizellenspenderin gibt einem Baby ihre Gene, das von einer Leihmutter austragen und später von einer weiteren Frau oder einer Person, die eventuell männlich und schwul ist, aufgezogen wird. Das klassische Konzept der „natürlichen“ Mutterschaft kommt hier (und anderswo) an seine Grenzen.

Die Definition von Mutterschaft ist umkämpft. In der Debatte über (gute) Mütter spiegelt sich das generelle Ringen um gesellschaftliche Normen im Wandel. Diese Diskussion, das macht „(M)Other“ sehr deutlich, betrifft alle. Sowohl jene, die als „klassische“ Mütter mit Klischees und Vorurteilen zu kämpfen haben, als auch solche, die den Begriff für sich in Anspruch nehmen, obwohl sie dem etablierten, sich stur gegen alle offensichtlichen Veränderungen behauptenden „Modell“ nicht entsprechen. Antonia Hungerland zeigt, dass das vermeintlich Private noch immer (oder: erst recht heute) hochgradig politisch ist.

Luc-Carolin Ziemann


Nominiert für den Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Spätlese
#Female Pleasure Barbara Miller

Misogynie ist strukturell in die kulturellen Kerne sämtlicher Gesellschaftssysteme der Welt eingeschrieben. Klarsichtig und global perspektiviert, legt „#Female Pleasure“ diese Kerne frei.

#Female Pleasure

Dokumentarfilm
Deutschland,
Schweiz
2018
97 Minuten
Untertitel: 
deutsche
Credits DOK Leipzig Logo
Philip Delaquis, Arek Gielnik
Barbara Miller
Peter Scherer
Anne Misselwitz, Gabriela Betschart, Akiba Jiro
Isabel Meier
Barbara Miller
Tom Weber
Frauen sind dem Mann untergeordnet. Sie sind von Geburt an sündig und haben keinen Rechtsanspruch auf den eigenen Körper. Misogynie ist nicht nur ein Phänomen, das über kontinentale Grenzen hinweg überall auf der Welt auftritt und in Einzelfällen zu Missbrauch und Verbrechen führt. Sie ist strukturell in die kulturellen Kerne sämtlicher religiös fundierter Gesellschaftssysteme eingeschrieben – und zwar wortwörtlich. In der Bibel heißt es etwa: „Bitterer als der Tod ist die Frau […]. Wer Gott gefällt, der wird ihr entrinnen.“

Fünf Protagonistinnen erzählen in diesem klarsichtigen und global perspektivierten Film von den frauenfeindlichen Erfahrungen, die sie gemacht haben, von den Anfeindungen, denen sie ausgesetzt waren, von den Verbrechen, die an ihnen begangen wurden. Rokudenashiko, eine japanische Künstlerin, steht wegen der Obszönität ihrer Kunst vor Gericht. Deborah Feldman brach gemeinsam mit ihrem Sohn aus ihrer chassidischen Gemeinde in Brooklyn aus und trennte sich so auch von ihrem Mann, mit dem sie zwangsverheiratet wurde. Außerdem berichten Leyla Hussein, Doris Wagner und Vithika Yadav von Vergewaltigung und Verstümmelung, von fehlendem Rechtsschutz, von Homophobie, von Scham und von dem fremdartigen Gefühl, dass die eigene Sexualität und der eigene Körper von Geburt an mit Schuld verknüpft sind.

Lukas Stern



Ausgezeichnet mit dem Spezialpreis der Interreligiösen Jury

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

A Mythology of Pleasure

Dokumentarfilm
Deutschland,
Spanien
2017
6 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Lara Rodríguez Cruz, Jule Katinka Cramer, Ute Dilger (KHM – Kunsthochschule für Medien Köln)
Lara Rodríguez Cruz
Lennart Saathoff
Jule Katinka Cramer
Arturo Peña
Lara Rodríguez Cruz, Jule Katinka Cramer
Paul Große-Schönepauck
Früher war echt mehr los! Noch früher noch mehr. Und ganz am Anfang der Zeiten? Man mag sich gar nicht ausmalen, wie es da zugegangen ist. Filmemacherin Lara Rodríguez Cruz und ihre Kamera führende Co-Autorin Jule Katinka Cramer haben sich das aber doch ausgemalt, und zwar in den schönsten Farben und tollsten Worten. Dass unser lieber Gott, wenn er gewusst hätte, wie sich seine heidnischen Vorfahren bei der Arbeit amüsiert haben, vermutlich ein bisschen neidisch geworden wäre, darf spekuliert werden.

Ralph Eue

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Internationales Programm
All Creatures Welcome Sandra Trostel

Kreativer Kopfsprung in die Hacker-Philosophie des CCC, die nicht die fortschreitende Digitalisierung des Lebens beklagt, sondern sich der Technologie bemächtigt, um das Leben zu verbessern.

All Creatures Welcome

Dokumentarfilm
Deutschland
2018
87 Minuten
Untertitel: 
deutsche
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Sandra Trostel
Sandra Trostel
Thies Mynther
Sandra Trostel, Lilli Thalgott
Sandra Trostel
Jon Frickey
Sandra Trostel, Thies Mynther
Jonas Hummel
Bildung DOK Leipzig Logo

Dokumentarfilm über den Chaos Computer Club und die Themen Datenschutz, Überwachung und Demokratie 

Altersempfehlung: ab 14 Jahre
Klassenstufen: ab 9. Klasse 

Themen: Internet, Computer, Digitalisierung, Demokratie, Utopie, Fantasie, Idealismus, Meinungs- und Pressefreiheit, Diversität 
Lehrplanbezüge: Politik und Medien, Digitalisierung, Datenschutz
Unterrichtsfächer: Informatik, Gemeinschaftskunde, Politik, Ethik, Religion, Deutsch, Geschichte, Musik, Kunst

Zum Inhalt

Der Chaos Computer Club (CCC) ist weit mehr als eine Vereinigung von Nerds und Hackern. Seit seiner Gründung vor mehr als 30 Jahren agiert der CCC als Vermittler im Spannungsfeld technischer und sozialer Entwicklungen. Inzwischen wird sogar die Bundesregierung in Digitalisierungsfragen vom CCC beraten. Längst sind die Aktivisten zu anerkannten Experten für Themen wie Datenschutz, Netzneutralität, Zensur und Massenüberwachung geworden.

Immer wieder weist der CCC darauf hin, wie unverzichtbar es ist, die Digitalisierung aller Lebensbereiche kritisch zu begleiten und ihre Folgen – seien sie intendiert oder nicht – zu reflektieren. Zentraler Grundsatz des Chaos Computer Clubs ist die Freiheit von Wissen und Information auf der Basis demokratischer Entscheidungen. Jedes Jahr organisiert der CCC diverse Arbeitscamps und internationale Kongresse, um für ein paar Tage die Utopie einer radikal demokratischen Welt ohne Wissensgrenzen Wirklichkeit werden zu lassen. Seit 2017 findet der jährliche Kongress in Leipzig statt. Die Tickets sind immer Monate vorher ausverkauft.

Der vorliegende Dokumentarfilm ist ein verspielter und höchst informativer Versuch, die anarchische Vielfalt der Lebensformen zu beschreiben, die sich in den Hacker-Camps oder auf den Kongressen trifft. Wir blicken den Nerds, politischen Aktivistinnen und Aktivisten und „anderen galaktischen Lebensformen“ über die Schulter und erleben – ergänzt durch kurze
Animationssequenzen – was es heißt, die Gesellschaft nicht als gegebene Tatsache, sondern als gestaltbares Material zu betrachten, das es zu „hacken“ gilt. Ohne Glorifizierung, dafür mit viel Sinn für die inneren Widersprüche zeichnet der Film das Bild einer sehr eigenen (Sub-)Kultur, deren Themen längst zum Mainstream geworden sind.

Ein verspielter und höchst informativer Versuch, die anarchische Vielfalt der Wesenheiten zu beschreiben, die sich unter dem Schirm von Europas größter Hacker-Vereinigung, dem Chaos Computer Club, regelmäßig in Camps oder auf internationalen Kongressen trifft. Sandra Trostel blickt Nerds, politischen Aktivistinnen und Aktivisten, Makern und „anderen galaktischen Lebensformen“ über die Schulter und zeigt, ergänzt durch kurze Animationssequenzen, was es heißt, die Gesellschaft nicht als gegebene Tatsache, sondern als gestaltbares Material zu betrachten, die es zu „hacken“ gilt. Ohne Glorifizierung, dafür mit viel Sinn für die inneren Widersprüche zeichnet der Film das Bild einer sehr eigenen (Sub-)Kultur, deren Themen längst zum Mainstream geworden sind.



Luc-Carolin Ziemann





Nominiert für den Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts


Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Kids DOK
Am Boden der Tatsachen Monika Tenhündfeld

Kann sie nun fliegen oder nicht? Die Rede ist von der Hummel. Beharrlich hält sich das Gerücht, dass es physikalisch unmöglich sei, einen Körper wie diesen ohne Hilfe durch die Luft zu bewegen

Am Boden der Tatsachen

Animationsfilm
Deutschland
2017
5 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Christian Zehetmeier
Monika Tenhündfeld
Marius Kirsten
Monika Tenhündfeld
Monika Tenhündfeld
Monika Tenhündfeld
Marcus Sauermann
Luis Schöffend
Kann sie nun fliegen oder nicht? Die Rede ist von der Hummel. Beharrlich hält sich das Gerücht, dass es physikalisch unmöglich sei, einen Körper wie diesen ohne Hilfe durch die Luft zu bewegen. Als die Hummel von den Zweifeln hört, beginnt das Grübeln – mit so wenig Zutrauen hatte sie nicht gerechnet. Kurz vor dem Absturz kommt die rettende Erkenntnis: Sie setzt zu einem waghalsigen Höhenflug an.

Kim Busch

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Appalachian Holler

Dokumentarfilm
Deutschland,
USA
2018
29 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Matthias Lawetzky (Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main)
Matthias Lawetzky
Matthias Lawetzky
Matthias Lawetzky
Matthias Lawetzky
Matthias Lawetzky
Reich wird man nicht in den Bergen der Appalachen: „Sie versuchen es, aber meist sterben sie vorher“, heißt es hier. Das Ende der Kohleförderung hat die Bewohner der Berge mit den Folgeproblemen, der Umweltzerstörung und Arbeitslosigkeit weitgehend alleingelassen. Im gemeinsamen Musizieren – und sei es auf Esslöffeln – finden die Menschen an einem der entlegensten Orte der USA Halt und Würde.

Fabian Tietke

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Aquarela

Dokumentarfilm
Dänemark,
Deutschland,
UK
2018
90 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Aimara Reques, Heino Deckert, Sigrid Dyekjær
Victor Kossakovsky
Eicca Toppinen
Victor Kossakovsky, Ben Bernhard
Victor Kossakovsky, Molly Malene Stensgaard, Ainara Vera
Victor Kossakovsky, Aimara Reques
Alexander Dudarev
Ein Film über das Wasser. Schönheit, Kraft und Bedrohung mischen sich in den Bildern von Victor Kossakovskys neuester Arbeit: Die Ruhe des Eises am Baikalsee trügt. Unter der Oberfläche brodelt es, schmilzt es – deutlich früher als sonst. Viel zu tun für eine Gruppe von Nothelfern. Ein Auto nach dem anderen ziehen sie aus den gefrorenen Massen und bergen die Fahrer.

Eisberge versinken hier im Meer, Stürme peitschen Regenfluten in Florida an Land, ganze Ozeane stürzen den Salto Ángel in Venezuela hinunter. 40 Jahre nach seinen Anfängen als Filmemacher, 30 Jahre nach seinem Abschluss an den Höheren Kursen für Drehbuch und Regie in Moskau und rund sieben Jahre nach seinem Dokumentarfilm „Vivan Las Antipodas!“, der den Globus in geografischen Gegensätzen durchmaß, hat Victor Kossakovsky einen weiteren Film gedreht, der die Landschaften der Welt zu seinen Protagonisten erhebt. „Aquarela“ zeigt Gewässer aus aller Welt, in all ihren Erscheinungsformen, in all ihren sich wandelnden, von vergleichsweise winzigen Temperaturunterschieden bedingten Aggregatzuständen. Die Kamera kartografiert auf Booten, taucht unter die Oberflächen, erhebt sich in die Luft, um die Weite des Raumes zu erfassen. Kossakovsky komponiert zu Heavy-Metal-Musik eine visuelle Symphonie der Urgewalten. Die mächtigen Bilder gebieten Ehrfurcht. Staunen flutet wie die Gischt von der Leinwand.

Fabian Tietke

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

DOK Neuland
Äquator 360° – Mittelpunkt der Erde Nicolas Jolliet, Richard Decaillet

Wir tauchen ein in eine beeindruckende Klang- und Farbenwelt. Die Schamanen des Volkes der Yuruparí leben im Regenwald des Amazonas im Südwesten Kolumbiens.

Äquator 360° – Mittelpunkt der Erde

360°-Film
Kanada,
Deutschland
2018
14 Minuten
Credits DOK Leipzig Logo
Irene Vandertop
Nicolas Jolliet, Richard Decaillet
Ian Dunbar
Nicolas Jolliet
Ian Dunbar
Nicolas Jolliet, Richard Decaillet
Nicolas Jolliet
Ed Kelly
Marita Hübinger
Franz Hildgen
Thomas Wallner
Thomas Wallner
Wir tauchen ein in eine beeindruckende Klang- und Farbenwelt. Die Schamanen des Volkes der Yuruparí leben im Regenwald des Amazonas im Südwesten Kolumbiens. Ihre heiligen Stätten befinden sich verteilt in einem Netzwerk, das exakt der Äquatorlinie folgt. Die Yuruparí glauben, im Zentrum der Welt zu leben und dass es ihre Aufgabe sei, die Erde spirituell im Gleichgewicht zu halten.

Lars Rummel, Marie Hinkelmann

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Backyard

Dokumentarfilm
Deutschland
2018
26 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Alex Gerbaulet, Ines Meier
Khaled Abdulwahed
Khaled Abdulwahed
Khaled Abdulwahed
Khaled Abdulwahed
Khaled Abdulwahed
In einem Hinterhofstudio entsteht etwas, das es bereits gibt beziehungsweise einmal gab: ein Kaktusfeld in Syrien. Von allen Winkeln werden die fotografischen Aufnahmen der Landschaft vermessen und kategorisiert, wird ein bildlicher Gesamtzusammenhang in seine Bestandteile zerlegt, um für einen anderen Ort rekonstruierbar zu sein. Die Kakteen kommen aus dem 3-D-Drucker, im Hof donnert es manchmal wie bei einem Luftangriff.

Carolin Weidner

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Kids DOK
Bei Nacht erwacht Falk Schuster

Es ist dunkel im Kinderzimmer und alle schlafen. Doch halt: wirklich alle? Im bunten Durcheinander erwachen die Bauklötze, auf einmal grasen Vögel, Elefanten und Giraffen in der Savanne und treffen sich am Wasserloch.

Bei Nacht erwacht

Animationsfilm
Deutschland
2018
5 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Falk Schuster
Falk Schuster
Florian Marquardt
Falk Schuster
Falk Schuster
Falk Schuster, Julian Quitsch
Falk Schuster
Florian Marquardt
Es ist dunkel im Kinderzimmer und alle schlafen. Doch halt: wirklich alle? Im bunten Durcheinander erwachen die Bauklötze, auf einmal grasen Vögel, Elefanten und Giraffen in der Savanne und treffen sich am Wasserloch. Der Wecker beendet das bunte Treiben abrupt. Die Bauklötze liegen wieder leblos im Zimmer verstreut – bis zum nächsten Sonnenuntergang.

Marie-Thérèse Antony

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Internationales Programm
Carlotta’s Face Valentin Riedl, Frédéric Schuld

Wie ein endloses albtraumhaftes Labyrinth auf der Suche nach dem richtigen Klassenzimmer verlief Carlottas Schulzeit. Eine Zeichenanimation über Gesichtsblindheit und die Rolle der Kunst.

Carlotta’s Face

Animationsfilm
Deutschland
2018
5 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Fabian Driehorst
Valentin Riedl, Frédéric Schuld
Simon Bastian
Frédéric Schuld
Valentin Riedl, Frédéric Schuld
Frédéric Schuld
Valentin Riedl, Frédéric Schuld
Simon Bastian
Wie ein endloses albtraumhaftes Labyrinth auf der Suche nach dem richtigen Klassenzimmer verlief Carlottas Schulzeit. Die verstörende Selbstverständlichkeit, in den Spiegel zu schauen und das eigene Gesicht nicht erkennen zu können, war ihr einsames Schicksal. Wie sie dazu kam, sich ihr eigenes Gesicht trotz der seltenen Krankheit vorstellbar zu machen, erzählt diese Zeichenanimation des Neurowissenschaftlers und Filmemachers Valentin Riedl, animiert und fotografiert von Co-Regisseur Frédéric Schuld.

Nadja Rademacher



Ausgezeichnet mit dem Mephisto 97.6-Publikumspreis

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Chris the Swiss

Dokumentarfilm
Kroatien,
Finnland,
Deutschland,
Schweiz
2018
90 Minuten
Untertitel: 
englische
deutsche
Credits DOK Leipzig Logo
Samir (Dschoint Ventschr), Siniša Juričić (Nukleus Film), Heino Deckert (Ma.ja.de.), Iikka Vehkalahti (IV Films Ltd / p.s.72 productions)
Anja Kofmel
Marcel Vaid
Simon Guy Fässler
Stefan Kälin
Simon Eltz
Anja Kofmel
Daniel Hobi, Marco Teufen, Hrvoje Petek
Christian Würtenberg starb 1992 in Kroatien. Obwohl der junge Schweizer als Journalist gekommen war, trug er die Uniform einer internationalen Miliz, die auf kroatischer Seite im Bürgerkrieg kämpfte. Lange blieb rätselhaft, warum er selbst zur Waffe griff. Seine Cousine, die Filmemacherin Anja Kofmel, hat sich dieser Frage gestellt.

Sie befragt Weggefährten und ergänzt die dokumentarischen Aufnahmen mit düsteren, aufs Wesentliche reduzierten Animationssequenzen, die das narrative Gerüst des Films bilden. Tief eintauchend in die politischen Wirrungen zeichnet der Film nach, wie Chris Teil der nationalistischen, von Opus Dei unterstützten Söldner wurde. Ein politisch bis heute brisanter, visuell beeindruckender Krimi, der zeigt, wie schnell die persönliche Haltung im Krieg versehrt werden kann.

Luc-Carolin Ziemann


Nominiert für den Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts und den MDR-Filmpreis; Schweizer Filmpreis 2019: Bester Dokumentarfilm, Beste Musik, Beste Montage

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Kids DOK
Crowley – Bleib im Sattel André Hörmann

Crowley ist erst 14 Jahre alt, aber schon fast ein richtiger Cowboy. Auf der Farm gehören Reiten, Zäune ausbessern, Schießen und Ställe ausmisten zu seinen täglichen Pflichten.

Crowley – Bleib im Sattel

Dokumentarfilm
Deutschland
2018
15 Minuten
Untertitel: 
VO_Deutsch
Credits DOK Leipzig Logo
Heike Kunze, Max Milhahn
André Hörmann
Henry Reyels
Thomas Bergmann
Lucian Busse
André Hörmann
Sean Lyness, David Montero
Crowley ist erst 14 Jahre alt, aber schon fast ein richtiger Cowboy. Auf der Farm gehören Reiten, Zäune ausbessern, Schießen und Ställe ausmisten zu seinen täglichen Pflichten. Nur ein letzter Schritt fehlt noch, um in die Fußstapfen seines großen Bruders zu treten: die Teilnahme an einem Rodeo. Jetzt gilt es, Zähne zusammenzubeißen und so lange wie möglich auf dem Bullen sitzen zu bleiben!

Marie-Thérèse Antony

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Werkschau Lutz Dammbeck
Das Meisterspiel Lutz Dammbeck

Ein gordischer Knoten, ein Kriminalfall, der noch immer seiner Auflösung harrt: Wer hat die Bilder des Künstlers Arnulf Rainer übermalt, der selbst mit Übermalungen bekannt geworden ist?

Das Meisterspiel

Dokumentarfilm
Deutschland
1998
106 Minuten
Untertitel: 
keine
Credits DOK Leipzig Logo
Lutz Dammbeck
Lutz Dammbeck
Jörg Lensing
Eberhard Geick, Leo Potesil, Thomas Plenert
Margot Neubert-Marić
Lutz Dammbeck
Michael Laube, Bruno Pisek
Ein gordischer Knoten, ein Kriminalfall, der noch immer seiner Auflösung harrt: Wer hat die Bilder des Künstlers Arnulf Rainer übermalt, der selbst mit Übermalungen bekannt geworden ist? Handelte es sich tatsächlich um die Tat einer rechten Moderne? So spannend die Frage sein mag: Es geht dem Film auch darum, eine allzu lebendige nationalkonservative Parallelgesellschaft zu porträtieren sowie den tiefen Graben zwischen links und rechts offenzulegen, den auch die Postmoderne nicht überwinden konnte. Im Wochenblatt „Die Zeit“ war man pikiert: Dammbeck „fahndet im braunen Sumpf und bleibt darin stecken“. Tatsächlich legt er den Finger in die Wunde vermeintlich bewältigter deutscher Geschichte.

Sven Safarow

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Werkschau Lutz Dammbeck
Das Netz. Unabomber, LSD & Internet Lutz Dammbeck

„Das Netz“ erweiterte endgültig Dammbecks Themenspektrum. Nicht mehr der Künstler steht im Mittelpunkt ideologischer Lesarten und Vereinnahmungen, sondern der technologische Fortschritt.

Das Netz. Unabomber, LSD & Internet

Dokumentarfilm
Deutschland
2003
115 Minuten
Untertitel: 
deutsche
Credits DOK Leipzig Logo
Lutz Dammbeck
Lutz Dammbeck
Jörg Lensing
Thomas Plenert, Eberhard Geick, István Imreh, James Carman
Margot Neubert-Marić
Karl Laabs
„Das Netz“ erweiterte endgültig Dammbecks Themenspektrum. Nicht mehr der Künstler steht im Mittelpunkt ideologischer Lesarten und Vereinnahmungen, sondern der technologische Fortschritt. Die Verknüpfung von Phänomenen wie Kybernetik, Gegenkultur, Wissenschaft und Avantgardekunst führt zu alternativen Problemfeldern und Fragestellungen, die in ihrem Scharfsinn an Adam Curtis’ BBC-Fernsehfilme erinnern. Der Film kreist um ein Tabu: Darf man Kaczynski, den Unabomber, ernst nehmen? Mit seinem brutalen Protest gegen die Wissenschaftselite stellt der ehemalige Harvard-Mathematikprofessor in der allzu widerspruchslosen Erfolgsstory der Digitalisierung eine Irritation dar.

Sven Safarow

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Strictly Animated
Der Da Vinci Timecode Gil Alkabetz

Für einen kurzen Augenblick werden wir Zeugen des letzten Abendmahls und sehen Jesus und seine Jünger beim Speisen, Tanzen, Argumentieren und Streiten, bevor sie … pst … wieder zu einem statischen Bild erstarren.

Der Da Vinci Timecode

Animationsfilm
Deutschland
2009
3 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel
Credits DOK Leipzig Logo
Gil Alkabetz
Gil Alkabetz
Alexander Zlamal
Gil Alkabetz
Gil Alkabetz
Gil Alkabetz
Alexander Zlamal
Für einen kurzen Augenblick werden wir Zeugen des letzten Abendmahls und sehen Jesus und seine Jünger beim Speisen, Tanzen, Argumentieren und Streiten, bevor sie … pst … wieder zu einem statischen Bild erstarren. Gil Alkabetz zerlegt in seinem kurzen Experimentalfilm Leonardo da Vincis berühmtes Fresko in einzelne Fragmente und gibt durch ihre rasante Montage nie gesehene Momente preis.

Duscha Kistler

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.