Filmarchiv

Diorama

Dokumentarfilm
2018
12 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Nadia Parfan
Zoya Laktionova
Zoia Laktionova
Mykola Bazarkin
Zoya Laktionovа
Andrew Borysenko
Stimmen erinnern sich im Off an die Kindheit in Mariupol, an vergnügte Tage am Meer. Mit den Schulkameraden hatten sie Weiden gepflanzt, die immer noch das Ufer zieren, nach über fünfzig Jahren. Heute ist der Strand verlassen, nur ein paar Fischer warten auf einen Fang. Selbst der Tiefseehafen scheint menschenleer. Seit dem bewaffneten Konflikt in der Ostukraine hat sich hier schlagartig alles verändert. Das Erholungsgebiet ist zu einer gefährlichen Sperrzone geworden. Es bleiben die Erinnerungen.

Annina Wettstein

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

Next Masters Wettbewerb Kurzfilm
It’s Breathing Polina Olkhovnikova

Eine Flaneurin in der grauen Industrie-, Verkehrs- und Hafenlandschaft von Saporischschja, Ukraine. Sie fängt Formen der Stadt ein, ordnet diese und spickt sie mit poetischen Interventionen.

It’s Breathing

Dokumentarfilm
2018
10 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Nadia Parfan
Polina Olkhovnikova
Ruslan Popov
Polina Olkhovnikova
Slava Polyantsev
Polina Olkhovnikova
Polina Olkhovnikova
Ksenia Vinogradova
Polina Olkhovnikova schlendert als Flaneurin durch den urbanen Kosmos. Sie fängt Formen der Stadt ein, ordnet diese und spickt sie mit kleinen poetischen Interventionen: der Blick durch das Prisma, reduzierte Animationen. Ein meditativer Streifzug zu Trip-Hop-Beats, der ihr in ihrer Rastlosigkeit eine Pause zum Träumen gönnt. Und der nicht um Schönheit buhlt: Sie ist unterwegs in der grauen Industrie-, Verkehrs- und Hafenlandschaft von Saporischschja.

André Eckardt


Nominiert für den Young Eyes Film Award

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No Obvious Signs

Dokumentarfilm
2018
62 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Mariya Berlinska, Alina Gorlova
Alina Gorlova
Ptakh Jung
Oleksiy Kuchma
Alina Gorlova
Alina Gorlova
Vasyl Yavtushenko
Seit 2014 brodelt in der Ukraine ein Krieg, der das Land destabilisiert und die Menschen traumatisiert. Reservisten wie die circa 50-jährige Oksana, die nach ihrer Dienstzeit als Soldatin die Armee hochdekoriert verlassen hat, kämpfen mit den psychischen Folgen ihrer Erlebnisse. Denn wenn der Körper äußerlich unversehrt erscheint, bleiben seelische Verletzungen oft unbemerkt – von Ärzten genauso wie von den Betroffenen selbst.

Oksana leidet unter Angst und extremen Panikattacken und gehört zu den wenigen, die ihre posttraumatische Belastungsstörung in der Ukraine unter ärztlicher Aufsicht behandeln lassen können. Der Film begleitet die starke, reflektierte Frau auf ihrem Weg zurück ins Leben und zeigt eindrücklich, wie unauslöschlich sich der Krieg in das Leben hineinfrisst.

Luc-Carolin Ziemann


Ausgezeichnet mit dem MDR-Filmpreis

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DOK Neuland
The Bridge Nikita Shalenny

Wir begeben uns auf eine Reise rund um die Welt. Begleitet von geisterhaften Gestalten, durchqueren wir Ozeane und Wälder, ziehen vorbei an desolaten Orten.

The Bridge

360°-Film
2017
10 Minuten
Credits DOK Leipzig Logo
Khora Contemporary
Nikita Shalenny
Nadja Odesiuk
Wir begeben uns auf eine Reise rund um die Welt. Begleitet von geisterhaften Gestalten, durchqueren wir Ozeane und Wälder, ziehen vorbei an desolaten Orten. Der Horizont ist nur eine Illusion – eine imaginäre Linie, die unerreicht bleibt. Die Brücke als Ausgangs- und Endpunkt dient als Symbol für die Flucht in eine bessere Realität.

Lars Rummel, Marie Hinkelmann

Die Annotationen zu den Filmen der Offiziellen Auswahl wurden von den Mitgliedern der Auswahlkommission sowie Gastautor*innen geschrieben. Alle Zitate aus den Katalogtexten zu DOK Leipzig müssen als solche gekennzeichnet werden. Der Name der Autorin bzw. des Autors muss dabei angegeben werden. Originaltitel und Namen sind teilweise transkribiert bzw. transliteriert. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Bildrechte in den Festivalpublikationen sowie bei der Berichterstattung im Einzelnen nicht nachweisen können, und verweisen darauf, dass das Bildmaterial ausschließlich zum Zwecke der Werbung für den Einzelfilm bzw. die Festivalprogramme veröffentlicht wird. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht vorgesehen und würde nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Rechteinhaber*innen stattfinden. Die Bildrechte liegen bei der/beim jeweiligen Rechteinhaber*in.

The Winter Garden’s Tale

Dokumentarfilm
2018
75 Minuten
Untertitel: 
englische
Credits DOK Leipzig Logo
Alex Chepiga, Taras Bosak, Artem Koliubaiev
Simon Mozgovyi
Roman Grygoriv, Elliah Razumeiko
Denis Melnik
Mykola Bazarkin, Simon Mozgovyi
Simon Mozgovyi
Natalya Avramenko, Andrii Nidzelskyi, Michal Pajdiak
45 Jahre lang, ihr ganzes Arbeitsleben hindurch, hat Valentina Voronina im mittlerweile stark renovierungsbedürftigen Gewächshaus der „Ausstellung der Errungenschaften der Volkswirtschaft der Ukrainischen Sowjetrepublik“, dem heutigen „Expocenter der Ukraine“, in Kiew gearbeitet. Inmitten ihres kleinen Pflanzenreiches verbringt sie ihre Tage in einem bescheidenen Holzbungalow in der Nähe des imposanten, aber verfallenden Riesenwintergartens. Nun, mitten in den Vorbereitungen auf den nächsten Winter, soll sie gehen. Die Leitung will man einem Landschaftsarchitekten übertragen. Doch Valentina Voronina ist nicht gewillt, so einfach zu weichen. Sie ist überzeugt, dass Wohl und Wehe der Pflanzen von ihr, und zwar ganz persönlich, abhängen. Mit einem Mal scheint ihr Lebenswerk, scheint die Geschichte des Gewächshauses, von der die Pflanzen zeugen, bedroht. Ein Film über das Ende einer Ära.

Fabian Tietke


Nominiert für den MDR-Filmpreis

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