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Hommage Peter Voigt
Der Ort Die Zeit Der Tod – Ein Heimatfilm Peter Voigt

Der Tollensesee in Mecklenburg, eine von Schnee bestäubte Landschaft mit fernöstlich-filigraner Anmutung. Eine vom Tod gezeichnete Landschaft: Massensuizid, Euthanasie, Gefangenenlager ...

Der Ort Die Zeit Der Tod – Ein Heimatfilm

Dokumentarfilm
1994
42 Minuten
Credits DOK Leipzig Logo
Peter Voigt
Christian Lehmann
Thomas Malz
Karl Burmeister, Alexander Lang
Der Tollensesee in Mecklenburg, eine von Schnee bestäubte Landschaft mit fernöstlich-filigraner Anmutung. Eine vom Tod gezeichnete Landschaft: Massensuizid, Euthanasie, Gefangenenlager, deutsche Wehrmacht, SS, Waffenversuchsstationen, NVA-Bunker. JENE LEICHEN VON FÜNFEICHEN … Eine Videocollage aus heimatkundlichen Texten und elegischen Bildern, in die verwackelte, „geschmack-lose“ überraschend hineinfallen, aus japanischer Musik und Schriftinserts von vorchristlichen griechischen Grabstelen, aus Schönheit und Schrecken.

WIE OFT BIN ICH GESTORBEN, DOCH SO NOCH NIE.

Grit Lemke
Hommage Peter Voigt
Episches Theater Peter Voigt

Auf Wunsch Bertolt Brechts wurde eine Aufführung des von ihm inszenierten „Der Hofmeister“ von J. M. R. Lenz 1951 am Berliner Ensemble durch eine unbewegliche Kamera in Totalansicht gefilmt ...

Episches Theater

Dokumentarfilm
1996
18 Minuten
Credits DOK Leipzig Logo
Peter Voigt
Wolfgang Hieb
Hermann Beyer, Dieter Knaup, Martin Wuttke
Auf Wunsch Bertolt Brechts wurde eine Aufführung des von ihm inszenierten „Der Hofmeister“ von J. M. R. Lenz 1951 am Berliner Ensemble durch eine unbewegliche Kamera in Totalansicht gefilmt, im Einzelbildverfahren und mit Intervallen. Die unberührten Filmbüchsen werden 1992 im Bertolt-Brecht-Archiv gefunden. Voigt rekonstruiert aus dem Material sieben Szenen der Aufführung und montiert sie mit Regie-Notaten, die Brecht für ein geplantes Hofmeister-Modell verfasst hatte. Eine „Filmskizze“ (P. V.) mit Aura.

Grit Lemke
Hommage Peter Voigt
Wieland Förster – Protokoll einer Gefangenschaft. Teil 1: Die Begnadigung Peter Voigt

Der Dresdner Bildhauer Wieland Förster wurde im Alter von 16 Jahren wegen angeblichen Waffenbesitzes von einem sowjetischen Militärgericht zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt und zu siebeneinhalb Jahren begnadigt

Wieland Förster – Protokoll einer Gefangenschaft. Teil 1: Die Begnadigung

Dokumentarfilm
1991
45 Minuten
Credits DOK Leipzig Logo
Peter Voigt
Christian Lehmann
Der Dresdner Bildhauer Wieland Förster wurde im Alter von 16 Jahren wegen angeblichen Waffenbesitzes von einem sowjetischen Militärgericht zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt und zu siebeneinhalb Jahren begnadigt. Auf seinen Wunsch hin durchschreiten Peter Voigt und Christian Lehmann mit ihm noch einmal das Gebäude, heute die Technische Universität Dresden, in dem er monatelang einsaß und nächtlichen Verhören unterzogen wurde.
„Hingegen der Förster steigt ein als Solofigur, kommt als Sujet dem üblichen Dokumentarfilm am nächsten; und ist doch anders, ein rhapsodischer Vortrag und nichts als das, und hintereinanderweg, keine Landschaft, ohne Musik, es wird nichts unternommen, die Figur ‚näher zu bringen‘. Die Bezeichnung ‚Protokoll‘ wird salutierend erfüllt, Salutieren als Stilrichtung.“ (P. V.)

Grit Lemke