Grenzland

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Grenzland

Grenzland
Andreas Voigt
Deutscher Wettbewerb
Dokumentarfilm
Deutschland,
Polen
2020
100 Minuten
Deutsch,
Englisch,
Polnisch
Untertitel: 
Deutsch
Weltpremiere

Termine und Tickets DOK Leipzig Logo

Im Kino

29.10.2020
-
CineStar 2
Grenzland
29.10.2020
-
CineStar 2
Grenzland
30.10.2020
-
Hauptbahnhof Osthalle
Grenzland
Eintritt frei
30.10.2020
-
Hauptbahnhof Osthalle
Eintritt frei
Grenzland
31.10.2020
-
Schauburg
Grenzland
31.10.2020
-
Schauburg
Grenzland

Online

Verfügbar

abrufbar auf CultureBase.org

Verfügbar
on Demand

abrufbar auf CultureBase.org

Credits DOK Leipzig Logo
Andreas Voigt
Barbara Etz / Barbara Etz Filmproduktion
Kazimierz Beer / NordFilm
Klaus Schmutzer / Á Jour Film&Fernseh GmbH
Mitteldeutsche Medienförderung GmbH
Filmbüro MV
Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH
PISF, Poland Polish-German Film Fonds
Rolf Bergmann / rbb
Thomas Beyer / MDR
Marcus Lenz
Maurice Wilkerling
Ina Tangermann
Gerhard Ziegler
Peter Carstens
METRIX
Cine Chromatix

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Die Oder: eine historische und kulturelle Landschaft, die die Zeitäufte des vergangenen Jahrhunderts ein ums andere Mal umgepflügt haben. Eine Erzählung in konzentrischen Kreisen über eine Region, in der sich Anfang, Ende und offenes Mittendrin freiwilliger und unfreiwilliger Völkerwanderungen abspielten und weiterhin abspielen. Virulente Fragen zu Alltag und Politik, die, in souveräner Beiläufigkeit gestellt, einen belastbaren Befund über die Gegenwart liefern.

Bewegungen und Geschichten im Grenzland zwischen Polen und Deutschland – mit seinem neuen Film knüpft Andreas Voigt thematisch an seine Arbeit „Grenzland – Eine Reise“ von 1992 an. Das aufgeladene Wort „Heimat“ treibt sein (Un-)wesen in den Köpfen und Herzen der Leute: was sie einmal war und was aus ihr geworden ist! Sicher, in der täglichen Agenda hat das nicht oberste Priorität. Aber wie Menschen dieses Wort besetzen und wie das wiederum ihre Haltungen strukturiert, das bestimmt auch, wie sie sich selbst den Geschmack des Lebens im Hier und Jetzt von Europa zusammenreimen. Da begegnet die Suche nach Nähe dem Insistieren auf Abstand. Da wird Kommunikation über Zugehörigkeit fadenscheinig, weil die Sprache der Körper anderes sagt als das gesprochene Wort. Als Kinofilm, dem es nicht an der Verabreichung politisch korrekter Trennkost gelegen ist, provoziert „Grenzland“ Erfahrungen und ermöglicht Begegnungen.
Ralph Eue
Nominiert für: MDR-Film-Preis, Gedanken-Aufschluss-Preis, DEFA Förderpreis, Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts, VER.DI Preis für Solidarität, Menschlichkeit und Fairness
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Zustand der Welt
Ländlich vs. urban
Kleine Welten, große Menschen
Regional (Heeme)