Filmstill von Gundermann Revier: ein Bagger steht in einer verlassenen Braunkohlelandschaft.

Gundermann Revier für den Grimme-Preis nominiert

Der Dokumentarfilm Gundermann Revier der Regisseurin Grit Lemke ist für den Grimme-Preis nominiert worden. Das hat das Grimme-Institut am Donnerstag bekanntgegeben. Vor dem Hintergrund des Lausitzer Braunkohlereviers nimmt der Film das Wirken des Liedermachers Gerhard "Gundi" Gundermann in den Blick, der in den 80er-Jahren unter anderem als Baggerfahrer im Tagebau arbeitete.

Gundermann Revier ist eine Koproduktion von MDR und rbb und feierte seine Premiere im Oktober bei DOK Leipzig. Das Leben des Musikers wurde bereits mehrfach verfilmt, erst 2018 lief der Spielfilm "Gundermann" in den deutschen Kinos.

Außerdem nominiert sind Der Funktionär von Andreas Goldstein (DOK Leipzig 2018) und Nachlass von Christoph Hübner & Gabriele Voss (DOK Leipzig 2017).

Der Grimme-Preis wird am 27. März verliehen.

DOK Leipzig zeigt Gundermann Revier am 29. Januar im Rahmen des DOK Days in der Leipziger Schauburg.