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- Aktivismus
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Atlas of Disappearance
Seggen Mikael
Thematisiert Mord, Tod
Trailer
Termine und Tickets
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internacional@agenciafreak.com
The Autoharp Crushing on Hot Guys
Franka Sachse
Thematisiert psychische Erkrankungen
Termine und Tickets
Eintritt frei
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festivals@famu.cz
Baby Jackfruit Baby Guava
Seggen Mikael
Thematisiert psychische Erkrankungen
Termine und Tickets
Credits
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tommaso@luminaliafilm.com
Between Summers
Ein öffentliches Schwimmbad mitten im Wald, kurz vor dem Umbau: Zwischen Rutschen, Pommes, TikTok und Sonnencreme verbringen sechs Teenager ihre langen Sommertage in der Badi – schweizerdeutsch für Freibad. Hier wird diskutiert, gelacht, ausprobiert und einfach Zeit miteinander verbracht. Auf der Wiese, im Wasser und zwischen den Becken kreisen die Gespräche um alles, was sie gerade bewegt. Der sonnendurchflutete Film begleitet die Jugendlichen in einem Moment des Übergangs. Sie erzählen von früher, denken über die Zukunft nach und versuchen herauszufinden, wer sie sind und wie sie in einer sich verändernden Welt ihren Platz finden. Der Film bleibt nah an ihren Blicken, Gesprächen und Begegnungen. Es entsteht ein unverstellter Einblick in die jugendliche Gedankenwelt – in ihre Neugier, ihren Humor, ihre Widersprüche und ihre Unsicherheiten. Ein Sommer lang wird die Badi zu einem Ort, an dem Kindheit und Zukunft nebeneinander existieren. Und während die orangene Rutsche abgebaut wird, plätschert die Frage durch den Pool, was von diesem Sommer bleibt.
Lina Dinkla
Trailer
Termine und Tickets
Eintritt frei
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cd@doklab.com
Cold River: I Am in Leipzig
Haiguang träumt. Von seiner verstorbenen Großmutter, seinem Geburtsort Lěng Shuǐ Jiāng in China, seinen Performances und Kunstprojekten und seinem Job in einem Großhandelslager in Leipzig. Aber Haiguang träumt nicht nur. Er filmt auch. Sich selbst und seine Umgebung. Ausdauernd, stoisch, mal mit Handkamera, mal mit Stativ. Im Wissen, dass es direkt unter dem Alltag eine weitere Schicht gibt, die man nur wahrnimmt, wenn man sich traut, nach einer Bedeutung jenseits des Sichtbaren zu suchen. Wenn man sich traut, sich im Park auf eine Kreuzung zu legen und zu warten, was geschieht. Wenn man sich traut, den Leistungsdruck der chinesischen Gesellschaft mit einer Performance zu adressieren, einen Autoreifen durch Peking ziehend. Wenn man sich traut, eigene Ängste und Zweifel wahrzunehmen und zu zeigen. Stilsicher und immer in Bewegung zwischen Orten und Bedeutungsebenen verknüpft Haiguang Leben und Traum in acht Vignetten, in denen sich Gefühle kondensieren und eine Form annehmen, die über das Private hinausgeht. Dabei verschränkt er die Elemente seines Alltags zwischen Kunsthochschule und elterlicher Kohlenhandlung in Changsha mit ebenso genauen wie poetischen Beschreibungen. So kann eine am Wegrand liegende Pfütze zu genau dem Ort werden, der ihn quer durch Raum und Zeit mit seiner Oma verbindet.
Luc-Carolin Ziemann
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lihaiguang02@gmail.com
For Life
Eine palästinensische Frau, Hind Mashahra, sehnt sich danach, Mutter zu werden, aber es scheint kaum möglich, da ihr Mann eine lebenslange Gefängnisstrafe in einem israelischen Gefängnis absitzt und eheliche Besuche nicht gestattet sind. Das Sperma ihres Mannes aus dem Gefängnis zu schmuggeln könnte ihre einzige Chance sein, noch einmal Mutter zu werden. Der Dokumentarfilm folgt Hind auf ihrer riskanten Mission, die Spermaprobe ihres Mannes zu bekommen und zu einer Fruchtbarkeitspraxis zu bringen. Mehrfach werden ihre Versuche durch Verkehr, Checkpoints und die Kurzlebigkeit der Samen, die nach ein paar Stunden absterben, behindert. In schlichter Sprache bleibt der Film nahe an Hinds innerer Erfahrung, in den dramatischen, von der Realität im Westjordanland und Ostjerusalem geprägten Momenten ebenso wie in den ruhigeren, doch nicht weniger spannungsgeladenen Momenten des Wartens. Mit eingestreuten Erzählungen anderer Ehefrauen von Gefangenen zeichnet dieser Dokumentarfilm die Reise einer Palästinenserin nach, deren Suche nach Mutterschaft sie einen außerordentlichen hohen Preis kostet.
Sevara Pan
Thematisiert Tod, körperliche Gewalt
Enthält Darstellungen von körperliche Gewalt, Tod
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benahmetseven@gmail.com
Fracture
James Lattimer
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philippe.cotte@cvb.be
Free Zone
Abtin, ein junger Anarchist aus dem Iran, lebt nach seiner Flucht in Griechenland. In seiner Heimat führte er eine Untergrundbibliothek mit verbotenen Büchern. Wegen seiner Beteiligung an Protesten sei er verhaftet, inhaftiert und gefoltert worden. Im Athener Stadtteil Exarchia – Ort linker Utopien und schwer umkämpfter Schauplatz der Gentrifizierung – setzt er seinen politischen Kampf fort: Er organisiert sich in der Bewegung für Geflüchtete, besetzt Häuser, protestiert gegen illegale Pushbacks und kämpft für alternative Lebensentwürfe. Dabei ist seine eigene Lage höchst prekär, denn jeder Kontakt mit dem Staat kann seinen Aufenthaltsstatus bedrohen. Regisseurin Jasmine Alakari begleitet Abtin über den Zeitraum eines Jahres, erlebt seine Wut, Hoffnung und Ohnmacht, aber auch Euphorie und Zusammenhalt. Immer wieder kreist der Film um die Frage, wie sehr der politische Aktivismus das eigene Leben prägen darf und welche Rolle Gewalt dabei spielt. Währenddessen spitzt sich auf der Straße die Auseinandersetzung mit der Polizei zu und Abtin gerät tatsächlich ins Visier der Staatsmacht. Alakari dreht zwar weiter, merkt aber, dass sie sich auch mit ihrer eigenen Rolle auseinandersetzen muss. Was bedeutet es, Beobachterin zu sein? Wie weit kann ein Film die Ängste und Hoffnungen einer Person ins Bild setzen, die nicht die Freiheit hat, sich dieser Situation zu entziehen? „Free Zone“ gibt auf diese Frage keine einfache Antwort, sondern reicht sie weiter. An uns – das Publikum.
Luc-Carolin Ziemann
Enthält Darstellungen von körperliche Gewalt
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jasmine.alakari@gmail.com
Growing Up
Łukasz träumt davon, Profiboxer zu werden. Seine Mutter Monika unterstützt ihn dabei so gut sie kann. Doch dass er dafür auf ein über 500 Kilometer entferntes Sportinternat ziehen muss, kann sie nicht nachvollziehen. Denn wer wäscht dort seine Wäsche und sorgt dafür, dass er pünktlich zum Training erscheint? Für Łukasz ist der Umzug ein Schritt in die Unabhängigkeit, aber auch eine Bewährungsprobe unter Gleichgesinnten. Zwischen hartem Training, neuen Freundschaften und der ersten Liebe wird das Internat nicht nur zum Sprungbrett für seine sportliche Karriere, sondern auch zum Ort des Erwachsenwerdens. Über fünf Jahre begleitet Adam Roszkowski seinen stillen Protagonisten auf dem Weg zur polnischen Juniormeisterschaft. Beobachtend und dezent inszeniert fügen sich Trainingsalltag, Familienmomente und auch ein erstes Date zu einer Erzählung, die so nah an ihren Figuren bleibt, dass das dokumentarische Format dabei beinahe in den Hintergrund tritt. Ganz dem Show-don't-tell-Prinzip verpflichtet, erzählt „Growing Up“ ebenso von der Hingabe und dem Preis des Leistungssports wie von den leisen Kämpfen, die es braucht, den eigenen Weg zu gehen.
Tina Jany
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jhan@wajdaschool.pl
Heat
Carolin Weidner
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sales@taskovskifilms.com
Holy Wood Dust
„Bäume sind das Leben selbst“, sagt der berühmte Botaniker Stefano Mancuso, als er eine Schar Kinder durch eine einst dicht bewaldete Gegend führt. Dies liefert den Rahmen für Victor Kossakovskys und Mancusos ausgedehnte filmische Reise durch Europa und sogar bis in die Vatikanstadt, auf den Spuren des Schicksals der Bäume. In den Dolomiten stehen Bäume wie Geister, nachdem der Sturm Vaia die Wälder verwüstet hat. Die Monokultur-Pflanzungen ökonomisch wertvoller Tannen haben sie verwundbarer gemacht. Nach dem Sturm folgten weitere Schäden, da die geschwächten und umgefallenen Bäume zu Brutstätten für den Borkenkäfer wurden. Was denken oder fühlen Bäume? Die Kamera taucht ein in ihre Tiefen, fängt immer noch sprießendes und hartnäckiges Leben ein. Doch während der Winter ins Land geht, könnten Bäume die Festtage nicht überleben. Auf Nadelbaumfarmen arbeiten unermüdlich die Kettensägen. Wie seltsame Kokons packt man sie jetzt in Netze und schnürt sie zu festen Bündeln, die auf ihren Versand in Wohnungen und auf öffentliche Plätze warten. Aber die Zuneigung der Menschen könnte von kurzer Dauer sein.
Sevara Pan
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Hope Is a Word
Jan-Philipp Kohlmann
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anita@smau.no