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Young Eyes
Filmstill Second Course
Second Course Julie Talon
Haute Cuisine trifft auf Lachanfälle: Cocktails mixen, Krawatten binden, gehobener Service – nebenbei versuchen die Jugendlichen an einer Hotelfachschule, den Weg ins Erwachsensein zu finden.
Filmstill Second Course

Second Course

À Votre Service
Julie Talon
Young Eyes
Dokumentarfilm
Frankreich
2026
59 Minuten
Französisch
Untertitel: 
Englisch
deutsche Untertitel
Internationale Premiere

An einer berufsbildenden Hotelfachschule tauschen Alma, Moussa, Chaïli, Sarah und ihre Mitschüler*innen Alltagskleidung, Smartphones und Kaugummi gegen Uniformen und Serviertabletts. Im Schulrestaurant und Klassenzimmer lernen sie die Regeln und die präzisen Abläufe des französischen Restaurantservice: eine Branche, in der Tradition, Disziplin und Perfektion einen sehr hohen Stellenwert einnehmen. Die Lehrer*innen vermitteln streng, aber fair die Werte eines Berufs, der vor allem Geduld und das Hintanstellen eigener Bedürfnisse verlangt. Zwischen Unterricht und Serviceabläufen entsteht das Porträt einer Generation, die mit den Erwartungen der Arbeitswelt konfrontiert wird: dem Anspruch, einen Beruf zu erlernen und sich anzupassen, während sie zugleich nach Anerkennung und einem eigenen Weg sucht. Der Film beobachtet die Jugendlichen in ihrem Ausbildungsalltag wohlwollend zugewandt und beleuchtet den Kontrast zwischen einem idealisierten Bild von Gastronomie und der schnöden Realität. Für die Jugendlichen ist diese Ausbildung nicht immer eine freie Entscheidung, sondern lediglich einer der wenigen möglichen Wege ins Arbeitsleben. Ein lebendiger, ungeschönter Blick auf das Erwachsenwerden und die Suche nach einem Platz in einer Zukunft, die wenig zu bieten hat und viele Kompromisse verlangt.

Lina Dinkla

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27.10.
#262
Passage Kinos Astoria
Second Course
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27.10.2026
Passage Kinos Astoria
#262
Second Course
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Calendar
30.10.
#513
CineStar 2
Second Course
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30.10.2026
CineStar 2
#513
Second Course
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Julie Talon
Kamera
Julie Talon, Nina Bernfeld, Laurent Fénart
Produktion
Clara Vuillermoz

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Kontakt
Samy Pollet-Villard
samy@andanafilms.com
World Sales
Stephan Riguet
Andana Films
sriguet@andanafilms.com
Nominiert für: Young Eyes Film Award
Fokus Ost
Filmstill Silicon Saxony
Silicon Saxony Leon Meschede
In Dresden entsteht Europas größte Chipfabrik – genau an der Stelle, wo einst das Herz der DDR-Mikroelektronik schlug. Spurensuche und futuristischer Nachhall einer Utopie.
Filmstill Silicon Saxony

Silicon Saxony

Silicon Saxony
Leon Meschede
Fokus Ost
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
13 Minuten
Deutsch,
Englisch,
Chinesisch,
Traditionelles Chinesisch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere

Kräne auf flachem Land. Nördlich von Dresden baut ein taiwanesischer Chipgigant Europas größte Halbleiterfabrik. Die „Bausteine der modernen Ökonomie“ spielen eine zentrale Rolle gegen China, die USA, den Rest der Welt … Aber genau an dem Ort, wo vollmundig das Neue beschworen wird, liegt eine „vergessene Zukunft“ begraben. Hier befand sich das Zentrum der DDR-Halbleiterforschung, die mithilfe von Mikroelektronik eine gesellschaftliche Utopie zu verwirklichen suchte. Für die einen ist der Chip eine „Waffe“ im Kampf um ökonomische Herrschaft und Profit, für die anderen war er ein politisches Programm auf dem Weg zum „neuen Menschen“. Jonas Meschede vermischt neonfarbene Bilder eines futuristischen Settings aus den Reinräumen der Gegenwart mit DDR-Science-Fiction und Archivaufnahmen und fördert Vergrabenes zutage. Am Ende stehen wieder die Verheißungen einer goldenen Zukunft. Und die Gewissheit, dass im Boden, auf dem sie ihre glänzenden Fabriken baut, das Totgesagte nur schlummert.

Grit Lemke

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27.10.
#234
CineStar 5
Silicon Saxony + Die Klasse von 1990
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27.10.2026
CineStar 5
#234
Silicon Saxony + Die Klasse von 1990
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Calendar
31.10.
#612
CineStar 2
Silicon Saxony + Die Klasse von 1990
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31.10.2026
CineStar 2
#612
Silicon Saxony + Die Klasse von 1990
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Leon Meschede
Buch
Leon Meschede
Kamera
Pascal Giese
Schnitt
Leon Meschede
Produktion
Leon Meschede
Sound Design
Elina Pérshina

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Kontakt
Leon Meschede
meschedeleon@gmail.com
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill The  Snake Charmer
The Snake Charmer Jonathan Omer Mizrahi
Hinter den üppigen Feldern die Landstriche der Vernichtung. Thailändische Arbeiter bestellen an der Grenze zu Gaza israelische Felder. Eine Roboterschlange beschwört eine falsche Sicherheit.
Filmstill The  Snake Charmer

The Snake Charmer

The Snake Charmer
Jonathan Omer Mizrahi
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
81 Minuten
Thai,
Hebräisch,
Englisch
Untertitel: 
Englisch
deutsche Untertitel
Weltpremiere

Üppige Avocadoplantagen. Am Horizont steigt Rauch auf. Dann Echos von Explosionen. Im „Envelope“, kurz vor der Grenze zu Gaza, bestellen Yo, Tom, Yan, Piak und Lee israelische Felder. Wie viele andere Wanderarbeiter wurden sie dafür aus Thailand angeworben. Sie arbeiten unter Lohnniveau, oft sieben Tage die Woche, bis zu 17 Stunden am Tag, um ihre fernen Familien zu unterstützen. Sie werden von einer Roboterschlange beobachtet, die durch die Felder kriecht und nach Hamas-Tunneln unter dem Farmland sucht. Patronenhülsen zwischen dem Unkraut, notdürftige Schutzgebilde vor den Barracken – eine Psychogeografie der Angst und Schutzlosigkeit. Manchmal, in Momenten kurzer Freizeit, lenken die heiteren Spiele und die Gemeinschaft der jungen Männer davon ab. Am 7. Oktober 2023 öffnet sich die Unterwelt und unterbricht den Film, der danach zu den Familien der Opfer in Thailand reist. Am Ufer des Mekong wacht der mythische Schlangengott Naga über die Schwelle zwischen den Lebenden und den Toten. Eine ungreifbar schwebende, teilnehmende Erzählung über prekäre Arbeitsbewegungen durch einen militärisch-agrarischen Komplex.

Jan Künemund

Thematisiert körperliche Gewalt, Kriegsszenen

Enthält Darstellungen von Tod

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29.10.
#413
CineStar 2
The Snake Charmer
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29.10.2026
CineStar 2
#413
The Snake Charmer
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Calendar
30.10.
#5D1
Kinobar Prager Frühling
The Snake Charmer
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30.10.2026
Kinobar Prager Frühling
#5D1
The Snake Charmer
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Calendar
01.11.
#732
CineStar 5
The Snake Charmer
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01.11.2026
CineStar 5
#732
The Snake Charmer
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Calendar

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Regie
Jonathan Omer Mizrahi
Kamera
Ori Ben Ari, Jonathan Omer Mizrahi
Schnitt
Aacharee Ungsriwong
Produktion
Melanie Andernach, Knut Losen, Elance Diamant, Naruemon Chaingam
Co-Produktion
Jonathan Omer Mizrahi
Ton
Jonathan Omer Mizrahi
Sound Design
Daniel Meir

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Kontakt
Melanie Andernach
mel@madeingermany-film.de
Nominiert für: DEFA Förderpreis, VER.DI Preis für Solidarität, Menschlichkeit und Fairness
Retrospektive
Filmstill Somos +
Somos + Pedro Chaskel, Pablo Salas
„Wir sind mehr“ steht auf den Schildern der ‚Mujeres por la vida'. 1985 trotzen Chileninnen Tränengas und Wasserwerfern. Ihr Widerstand gegen die Militärdiktatur bleibt ungebrochen.
Filmstill Somos +

Somos +

Somos +
Pedro Chaskel, Pablo Salas
Retrospektive
Dokumentarfilm
Chile
1985
16 Minuten
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Ermutigt durch die UN-Resolution vom 6. November 1974, die sich gegen die Menschenrechtsverletzungen der chilenischen Militärdiktatur richtete, formierte sich ein erster Zusammenschluss von Angehörigen inhaftierter und verschwundener Personen. Ob in dieser oder anderen Initiativen, die für die Rückkehr zur Demokratie in Chile kämpften: Der Widerstand ging maßgeblich von Frauen aus. Dieser wurde in den 1980er Jahren immer sichtbarer, nicht zuletzt durch die Kreativität der Aktionsformen. Ein Beispiel: Die „Mujeres por la vida“ organisierten am 30. Oktober 1985 unter dem Slogan „Somos +“ (Wir sind mehr) eine Protestaktion im Stadtteil Providencia, Santiago. Die Frauen bildeten drei sich aufeinander zubewegende Reihen, die jeweils ein Band in einer der Nationalfarben Chiles trugen. Die auf Video gedrehte Dokumentation des Protests und seiner gewaltsamen Auflösung durch die Polizei wurde bei den Westdeutschen Kurzfilmtagen Oberhausen 1986 mehrfach ausgezeichnet.

Florian Wüst

Enthält Darstellungen von körperliche Gewalt

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01.11.
#733
CineStar 5
Teil der Kompilation
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01.11.2026
CineStar 5
#733
Teil der Kompilation
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Calendar

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Regie
Pedro Chaskel, Pablo Salas
Kamera
Pablo Salas, Leopoldo Correa
Schnitt
Pedro Chaskel, Pablo Salas
Produktion
Antu Producciones

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Kontakt
Carsten Spicher
spicher@kurzfilmtage.de
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill Son of a Bitch
Son of a Bitch Erica Maradona, Tania Anaya, Otto Guerra, Sávio Leite
Ein Roadmovie zu Fuß, das von seinem teils derben, teils zarten Vibe lebt. Gemeinsam mit Ismael gehen wir auf eine Reise, deren Ziel nicht dort liegt, wo er es erwartet hatte.
Filmstill Son of a Bitch

Son of a Bitch

O Filho da Puta
Erica Maradona, Tania Anaya, Otto Guerra, Sávio Leite
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
Brasilien
2026
72 Minuten
Portugiesisch (Brasilien)
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
In der Kleinstadt Veredas lebt Ismael, Sohn der lokalen Bordellbesitzerin. Auf der Suche nach zwei Dingen, die er in seinem Leben noch nie zu Gesicht bekommen hat – seinen Vater und das Meer – verlässt er seine Heimatstadt. Gemeinsam mit dem eigensinnigen, aber treuen Hund Bacalhau wandert er durch das ausgedorrte Hinterland Brasiliens in Richtung Erfahrung und Selbsterkenntnis außerhalb des Labels “Son of a Bitch”. Dieses Roadmovie zu Fuß, dessen Design an eine Graphic Novel erinnert, ist rau und derb, zart und tiefgründig zugleich und macht einfach Spaß.

Franka Sachse

Enthält Darstellungen von Mord, körperliche Gewalt, Nacktheit

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27.10.
#244
CineStar 6
Son of a Bitch
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27.10.2026
CineStar 6
#244
Son of a Bitch
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Calendar
30.10.
Hauptbahnhof Osthalle
Son of a Bitch

Eintritt frei

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30.10.2026
Hauptbahnhof Osthalle
Son of a Bitch

Eintritt frei

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Calendar
01.11.
#722
CineStar 4
Son of a Bitch
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01.11.2026
CineStar 4
#722
Son of a Bitch
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Erica Maradona, Tania Anaya, Otto Guerra, Sávio Leite
Buch
Carla Guimarães
Kamera
Marco Arruda
Schnitt
Marco Arruda
Produktion
Victória Kaminski, Tatiana Mitre, Cissa Carvalho, Elisa Rocha
Ton
Sérgio Scliar, Fabiano Fonseca, Henrique Staino
Sound Design
Sérgio Scliar, Fabiano Fonseca, Henrique Staino
Musik
João Omar
Animation
Josemi Bezerra, José Maia, Bruno Sommerfeld
Animation Technique
2D Digital

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Kontakt
Daniela Gouveia Menegotto
daniela@lancafilmes.com.br
Doc Alliance
Filmstill A Song Without Home
A Song Without Home Rati Tsiteladze
„Mein Leben ist ein Gefängnis“, sagt die Transfrau Adelina aus Georgien. Nach elf Jahren Hausarrest sucht sie in Wien ein freieres Leben. Intimes, impressionistisches Langzeit-Porträt.
Filmstill A Song Without Home

A Song Without Home

A Song Without Home
Rati Tsiteladze
Doc Alliance
Dokumentarfilm
Georgien
2025
75 Minuten
Georgisch,
Deutsch,
Englisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

„Mein Leben ist ein Gefängnis", sagt Adelina. Die junge Frau raucht und schaut in die Kamera, rechts und links von ihr sitzen die Eltern auf dem Sofa. In Schwarzweiß und im schmalen 4:3-Format wirkt die Familienszene beklemmend: Elf Jahre hat Adelina dort in Hausarrest verbracht, mit einem Vater, der ihre Identität nicht anerkennt, und einer Mutter, die liebevoll, aber machtlos scheint. Für Transpersonen wie Adelina gibt es in Georgien weder Freiheit noch Sicherheit. Queerfeindliche Angriffe passieren auf offener Straße, die rechtliche Lage der LGBTQ-Community hat sich zuletzt weiter verschlechtert. Als die Protagonistin schließlich das Dorf ihrer Eltern verlässt und nach Wien geht, verändert sich auch der Stil von Rati Tsiteladzes Debütfilm. Rot leuchtet der Lippenstift, neongelb die Lichter der Großstadt. Ein anderes, freieres Leben scheint möglich. Doch mit der Freiheit kommen neue Herausforderungen: finanzielle und gesundheitliche Probleme, die Verständigung in einer fremden Sprache – und Einsamkeit. „A Song Without Home“ ist ein intimes, impressionistisch erzähltes Langzeit-Porträt einer Person, die sich selbst entwerfen möchte und an einer unerschütterlichen Überzeugung festhält: „Kein Gesetz kann auslöschen, wer wir sind.“

Jan-Philipp Kohlmann

Thematisiert Diskriminierung von LGBTQIA2S+-Personen

Enthält Darstellungen von Diskriminierung von LGBTQIA2S+-Personen

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29.10.
Polnisches Institut
kiss kiss bang bang + A Song Without Home

Eintritt frei

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29.10.2026
Polnisches Institut
kiss kiss bang bang + A Song Without Home

Eintritt frei

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Calendar
31.10.
#623
CineStar 4
kiss kiss bang bang + A Song Without Home
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31.10.2026
CineStar 4
#623
kiss kiss bang bang + A Song Without Home
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Rati Tsiteladze
Kamera
Rati Tsiteladze
Schnitt
Rati Tsiteladze
Produktion
Olga Slusareva
Musik
Marius Leftărache

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Kontakt
Olga Slusareva
olyaslusareva@gmail.com
Nominiert für: MDR-Film-Preis
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill Spray and Pray
Spray and Pray Veneta Androva
Nie war es so einfach wie heute, Desinformation in die Welt zu bringen. Der animierte Dokumentarfilm visualisiert wild wuchernde mushroom websites und die Konstruktion von Authentizität.
Filmstill Spray and Pray

Spray and Pray

Spray and Pray
Veneta Androva
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
Bulgarien,
Deutschland
2026
16 Minuten
Bulgarisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
„…What news is real? … Everyone decides for themselves.“ Diese desillusionierten Sätze aus Veneta Androvas fiktionalisiertem, in 3D animierten Dokumentarfilm über gezielte Desinformationskampagnen hallen nach. Gesprochen werden sie von einem share4pay-User – eine real existierende bulgarische Plattform, auf der man mit wenigen Klicks „News-Seiten“ wie Pilze aus dem Boden schießen lassen kann, um dann mit Social Shares Geld zu verdienen. Die Inhalte: Vermeintliche Genderideologie und rassistische Migrationserzählungen. Androva nutzt die dokumentarische Form, um die durch die News-Seiten suggerierte Authentizität ad absurdum zu führen: Ihre verpixelten Interviewpartner sprechen mit KI-generierten Stimmen, eine Pilzkreatur deklamiert reale Clickbait-Headlines („Romania Shows How to Treat the Gender Plague From the West“), Sprachmodell-Analyse inklusive. Der Effekt ist genauso unheimlich wie die Botschaft: Fake News zirkulieren ungebremst, eine Eindämmung ist kaum möglich.

Marie Ketzscher

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27.10.
#242
CineStar 6
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27.10.2026
CineStar 6
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Calendar
27.10.
#2C2
Cinémathèque in der naTo
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#2C2
Teil der Kompilation
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Calendar
28.10.
#331
CineStar 5
Teil der Kompilation
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28.10.2026
CineStar 5
#331
Teil der Kompilation
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Calendar
01.11.
#721
CineStar 4
Teil der Kompilation
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01.11.2026
CineStar 4
#721
Teil der Kompilation
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Veneta Androva
Produktion
Veneta Androva
Sound Design
Daniel Windisch
Animation
Veneta Androva
Animation Technique
3D Digital, Game Engine

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Kontakt
Veneta Androva
studio@venetaandrova.com
Nominiert für: mephisto 97.6-Publikumspreis
DEFA Matinee
Filmstill Staßfurt – Windhoek
Staßfurt – Windhoek Lilly Grote, Julia Kunert
Kurz vor der deutschen Wiedervereinigung müssen die „DDR-Kinder von Namibia“ zurück in ihr Herkunftsland. Beim Abschied in die Ungewissheit bleibt die Frage: Kann Heimat fremd werden?
Filmstill Staßfurt – Windhoek

Staßfurt – Windhoek

Staßfurt – Windhoek
Lilly Grote, Julia Kunert
DEFA Matinee
Dokumentarfilm
DDR
1990
52 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere
Als die DDR in ihren letzten Atemzügen steckt und die deutsch-deutsche Wiedervereinigung kurz bevorsteht, müssen die „DDR-Kinder von Namibia“ in kürzester Zeit nach Afrika zurückkehren. Der Film beleuchtet die Gefühlslagen der Kinder und Jugendlichen unmittelbar vor der Abreise aus der DDR und nach der Ankunft in Windhoek. In Gesprächen wird ihre Zerrissenheit spürbar: Sie freuen sich auf ein mögliches Wiedersehen mit ihrer Familie, lassen jedoch Freunde und ihr Zuhause der vergangenen Jahre zurück. Kann die eigene Heimat fremd werden?

Philip Zengel

Sylvia Görke

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31.10.
#671
Passage Kinos Wintergarten
Inside – Outside + Staßfurt – Windhoek
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31.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#671
Inside – Outside + Staßfurt – Windhoek
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Lilly Grote, Julia Kunert
Buch
Lilly Grote, Julia Kunert
Kamera
Lilly Grote, Julia Kunert
Schnitt
Ingeborg Marszalek
Produktion
DEFA-Studio für Dokumentarfilme GmbH
Ton
Lilly Grote, Julia Kunert

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Kids DOK
Filmstill The Naughty Seat
Die stille Ecke David Johnson
Ein unartiger Pinguin landet beim Abendessen in der stillen Ecke. Zum Glück hat er bald Gesellschaft, Faxen machen geht überall. Schelmischer Puppentrickfilm ohne Dialoge.
Filmstill The Naughty Seat

Die stille Ecke

Die stille Ecke
David Johnson
Kids DOK
Animationsfilm
UK
2025
8 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

Ein schelmischer kleiner Pinguin, der sich beim Abendessen danebenbenimmt: Er schlürft, kleckert, kippelt und wird zur Strafe auf die Bank, in die „Stille Ecke“ geschickt. Es dauert aber nicht lange, bis er Gesellschaft bekommt. Und die Gelegenheiten für weiteren Unfug sind noch lange nicht erschöpft. Ein bezaubernder Puppentrickfilm ohne Dialoge.

Lina Dinkla

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27.10.
#261
Passage Kinos Astoria
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Passage Kinos Astoria
#261
Teil der Kompilation
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Calendar
31.10.
#6B1
Schauburg
Teil der Kompilation
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31.10.2026
Schauburg
#6B1
Teil der Kompilation
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Calendar
01.11.
#762
Passage Kinos Astoria
Teil der Kompilation
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01.11.2026
Passage Kinos Astoria
#762
Teil der Kompilation
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
David Johnson
Kamera
David Johnson
Produktion
David Johnson
Sound Design
Barnaby Templer, Stephen Maxwell
Musik
Rick Mulhall
Animation
David Johnson
Animation Technique
Puppets

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Kontakt
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm,
Fokus Ost
Filmstill Light
Strahlen Juliane Ebner
Sommer 1995 in Ostdeutschland. Künstler*innen auf dem Land, sie arbeiten, leben und lieben. Ein Fund von Videoaufnahmen ermöglicht ein Porträt der Malerin Käthe Ebner in ihrer Mitte.
Filmstill Light

Strahlen

Strahlen
Juliane Ebner
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm,
Fokus Ost
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
22 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere

1995. Es ist der sechste Sommer nach dem Mauerfall. Künstler*innen leben, lieben und arbeiten auf einem Hof in Ostdeutschland. Sie filmen sich mit einer Videokamera. Sie haben etwas von der Welt gesehen, gestaunt und gelernt, bekamen Heimweh und kehrten zurück. Dahin, wo Platz war. An den Bäumen hängen Früchte, Spatzen tschilpen, im Garten stehen Skulpturen. Immer wieder fängt die Kamera eine junge Frau ein, ihren offenen Blick, ihre Konzentration. Das heute fragile Material vibriert, kommt ins Stocken, friert ein. Die Erzählung beschwört unbeirrt das Hohelied des Sommers, nach dem für eine von ihnen kein siebter mehr kommt. Ein weißes Licht strahlt in die Gegenwart.

Jan Künemund

Thematisiert Tod

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27.10.
#231
CineStar 5
Teil der Kompilation
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27.10.2026
CineStar 5
#231
Teil der Kompilation
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Calendar
29.10.
#471
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#471
Teil der Kompilation
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Calendar
30.10.
#563
Passage Kinos Astoria
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30.10.2026
Passage Kinos Astoria
#563
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Calendar
31.10.
#663
Passage Kinos Astoria
Teil der Kompilation
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31.10.2026
Passage Kinos Astoria
#663
Teil der Kompilation
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Juliane Ebner
Kamera
Juliane Ebner
Produktion
Juliane Ebner
Ton
Alma Luise Schnoor
Sound Design
Alma Luise Schnoor
Animation
Juliane Ebner

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Kontakt
Juliane Ebner
juliane.ebner@gmx.de
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill Summer of Smooth Asphalt
Summer of Smooth Asphalt Maria Dakszewicz
Kreischen, Lachen, ohrenbetäubende Musik von Fahrgeschäften – die Kakophonie des Rummels hält inne, als ein weggeworfenes Transistorradio beginnt, von leiseren Träumen zu erzählen.
Filmstill Summer of Smooth Asphalt

Summer of Smooth Asphalt

Lato gładkiego asfaltu
Maria Dakszewicz
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
Polen
2026
7 Minuten
Polnisch,
Englisch
Untertitel: 
Englisch
Internationale Premiere
Kreischen, Lachen, das Dröhnen von Musik und Fahrgeschäften im Geschwindigkeitsrausch – die Kakophonie der heißen Sommernacht auf dem Rummel erstirbt nach kurzem elektrischem Knistern. In die Stille hinein krächzt ein Spielzeugradio aus einer Mülltonne. Es ergreift die Chance, in der kurzen Zeit des Blackouts von empfangenen Gefühlswellen zu erzählen, von heimlichen Lieben und Träumen, denen Personal, Figuren und eines einzelnen Besuchers im Schatten des üblichen aufgekratzten Unterhaltungstreibens nachhängen. Wie in ihren Vorgängerfilmen macht Maria Dakszewicz erneut mit bemerkenswertem Feingefühl und genauer Beobachtung einen Ort im emotionalen Hangover-Bereich des Spektakels aus. Ein Ort, an dem keine Ablenkung existiert und aufrichtige Lebensträume wachsen oder sterben dürfen. Vieles dort bleibt im Vagen, Unbedeutsames wird bedeutsam. Präzise angerissen, collagiert und mit Auslassungen, Überblendungen und Verzerrungen in Bildern, Klängen und Worten zeichnet die Regisseurin einen Moment der Pause, bevor der Strom zurück und die Maßlosigkeit wieder in voller Fahrt ist.

André Eckardt

 

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27.10.
#2C2
Cinémathèque in der naTo
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#2C2
Teil der Kompilation
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Calendar
28.10.
#331
CineStar 5
Teil der Kompilation
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28.10.2026
CineStar 5
#331
Teil der Kompilation
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29.10.
#442
CineStar 6
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29.10.2026
CineStar 6
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01.11.
#721
CineStar 4
Teil der Kompilation
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01.11.2026
CineStar 4
#721
Teil der Kompilation
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Regie
Maria Dakszewicz
Buch
Maria Dakszewicz
Produktion
Agata Golańska
Sound Design
Maria Dakszewicz
Animation
Maria Dakszewicz, Wiktoria Richel, Nina Sikorska
Animation Technique
Puppets, Collage, 2D Digital

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Maria Dakszewicz
mariadakszewicz@gmail.com
Nominiert für: mephisto 97.6-Publikumspreis
Publikumswettbewerb
Filmstill Sumo: Spirit Weighs Nothing
Sumo: Spirit Weighs Nothing Erik Shirai
Was bedeutet es, in Japan zum professionellen Sumoringer zu werden? Die Begleitung einiger Kämpfer an verschiedenen Punkten ihrer Karriere gewährt exklusive, teils erschütternde Einblicke.
Filmstill Sumo: Spirit Weighs Nothing

Sumo: Spirit Weighs Nothing

Sumo: Spirit Weighs Nothing
Erik Shirai
Publikumswettbewerb
Dokumentarfilm
Japan,
USA,
UK
2026
99 Minuten
Japanisch,
Mongolisch
Untertitel: 
Englisch
deutsche Untertitel
Deutsche Premiere
Eine Handvoll Ringer – alle Mitglieder desselben, streng hierarchisch organisierten Sumo-Stalls (Japanisch: Heya) – bereitet sich auf die anstehenden Turniere vor: Da ist Hiradoumi (24), ein aufgehender Stern am Sumo-Himmel, der sich an seinen früheren Erfolgen messen lassen muss; Yokozuna Terunofuji, amtierender Champion aus der Mongolei und mit 33 Jahren bereits am Ende seiner physischen und mentalen Kräfte; Kosei (15), der Schwierigkeiten hat, sich die enormen Berge an Nahrung einzuverleiben, die für die Gewichtszunahme erforderlich sind; und Yonezawaryu (19), ein vielversprechender Neuling, den allerdings immer wieder Zweifel plagen. Erik Shirai inszeniert sein dokumentarisches Sportdrama packend und abwechslungsreich: Das erschütternde Aufeinanderprallen der schweren Körper im Ring lässt die Kräfte der angesehenen Kampfsportler erahnen, gleichzeitig klingen immer wieder nachdenkliche Töne an. So macht Shirai keinen Hehl daraus, dass sich die Sumōtori Belastungen aussetzen, die ihre Leben mutmaßlich drastisch verkürzen werden – schwere Verletzungen sind keine Seltenheit, Diabetes und andere Erkrankungen die Norm. Andererseits wird in „Sumo: Spirit Weighs Nothing“ die sinnliche, mitunter spirituelle Note der Disziplin betont. Möglicherweise auch als probates Hilfsmittel: Im Ring trifft jeder Athlet auch zuverlässig auf sich selbst.

Carolin Weidner

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28.10.
#324
CineStar 4
Sumo: Spirit Weighs Nothing
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28.10.2026
CineStar 4
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30.10.
#511
CineStar 2
Sumo: Spirit Weighs Nothing
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30.10.2026
CineStar 2
#511
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01.11.
#724
CineStar 4
Sumo: Spirit Weighs Nothing
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01.11.2026
CineStar 4
#724
Sumo: Spirit Weighs Nothing
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Erik Shirai
Kamera
Erik Shirai
Schnitt
Frederick Shanahan
Produktion
Teddy Leifer, Sam Stanley, Yusuke Kamata, Sigrid Dyekjaer
Sound Design
Andrew Tracy
Musik
Rutger Hoedemaekers

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