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Positions
Filmstill Detention
Detention Guillaume Massart
Angehende Gefängniswärter*innen drücken die Schulbank. Kann es eine gute Ausbildung für ein fragwürdiges System geben? Wie formt eine Uniform? Ein beklemmender Sprung in die Grauzone.
Filmstill Detention

Detention

La Détention
Guillaume Massart
Positions
Dokumentarfilm
Frankreich
2026
134 Minuten
Französisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
Die Rollen an der École nationale d’administration pénitentiaire, kurz ÉNAP, sind klar verteilt: hier die angehenden Justizvollzugsbeamten, da die Lehrerschaft. In seinem Film behält Guillaume Massart diese Trennung auch ästhetisch bei. Zumeist aus der Perspektive der Schülerschaft eingefangen, gewährt „Detention“ einen Einblick in ein Curriculum, das es in sich hat: Wie verschafft man sich unter den Gefangenen Respekt und Gehör? Welche psychischen Belastungen gehen mit der Tätigkeit einher? Können sich die angehenden Wärter*innen in potenziellen Konfliktsituationen tatsächlich rechtliche Vorteile verschaffen? Über die zweistündige Spieldauer von „Detention“ setzt ein bemerkenswerter Effekt ein: Verstimmen die kritischen Stimmen der Schüler*innen nach und nach, wird aus der Perspektive der Zuschauenden das System Gefängnis immer fragwürdiger. Kann auch eine „saubere“ Ausbildung zum Machtmissbrauch anleiten, wenn dieser nicht explizit thematisiert und problematisiert wird? Wie formt eine Uniform? Massart, der für „Detention“ insgesamt ein Jahr an der Schule verbracht und das Training selbst durchlaufen hat, findet eine ganz eigene Tonalität für eine Ambivalenz, die irritiert und beklemmt.

Carolin Weidner

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29.10.
#4A2
Schaubühne Lindenfels
Detention + Discussion mit Woche der Kritik
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29.10.2026
Schaubühne Lindenfels
#4A2
Detention + Discussion mit Woche der Kritik
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31.10.
#634
CineStar 5
Detention
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31.10.2026
CineStar 5
#634
Detention
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Guillaume Massart
Kamera
Guillaume Massart
Produktion
Céline Loiseau, Guillaume Massart

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Kontakt
Samy Pollet-Villard
samy@andanafilms.com
World Sales
Stephan Riguet
Andana Films
sriguet@andanafilms.com
Publikumswettbewerb
Filmstill Heat
Heat Jacqueline Zünd
Kaum auszuhaltende Hitze in der Golfregion – und der Umgang der Menschen hängt von ihrem Geldbeutel ab. Ein immersives Eintauchen in ein Schreckensszenario, erzählt in fiebrigen Bildern.
Filmstill Heat

Heat

Heat
Jacqueline Zünd
Publikumswettbewerb
Dokumentarfilm
Schweiz
2026
84 Minuten
Englisch,
Arabisch
Untertitel: 
Englisch
deutsche Untertitel
Deutsche Premiere
Der Wetterbericht kündigt Temperaturen von über 50 Grad Celsius an. Jaqueline Zünd ist in die Golfregion gereist und transformiert die erdrückende Hitze in fiebrige Bilder und einen Score, der von heißen Winden kündet. Doch nicht alle sind den dystopischen Bedingungen gleichermaßen ausgesetzt. Während Tarik in langen Schichten Essen auf seinem Motorrad ausliefert und Sophy mit Sonnenschirm durch das glühende Dubai trottet, setzen sich die Wohlhabenden in klimatisierte, teils eisige Räume ab. In Kuwait wird ein Einkaufspalast zur Joggingstrecke. Derweil kauft eine Immobilienmaklerin mit gebrochenem Herzen schwere Eisblöcke, um den wilden Katzen am Stadtrand ein wenig Erleichterung zu verschaffen. Zünd lässt Raum, um die erdrückende Atmosphäre spürbar werden zu lassen, um erfasst zu werden von einer existentiellen Ausweglosigkeit. „Tod oder Auswandern“, zeichnet ein Meteorologe die Vision für die Zukunft des Gebiets. „Aber niemand hört zu“. „Heat“ ist eine bedrückende Vorschau, ein Schreckensszenario, das vor allem die soziale Dimension der voranschreitenden Klimakatastrophe in den Blick nimmt: Zuerst sind es immer die Vulnerabelsten, die sich keine Ignoranz leisten können.

Carolin Weidner

Trailer DOK Leipzig Logo

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27.10.
#222
CineStar 4
Heat
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27.10.2026
CineStar 4
#222
Heat
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28.10.
#364
Passage Kinos Astoria
Heat
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28.10.2026
Passage Kinos Astoria
#364
Heat
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01.11.
#714
CineStar 2
Heat
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01.11.2026
CineStar 2
#714
Heat
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Regie
Jacqueline Zünd
Buch
Jacqueline Zünd
Kamera
Nikolai von Graevenitz
Schnitt
Gion-Reto Killias
Produktion
Louis Mataré
Ton
Masaki Hatsui
Sound Design
Oscar van Hoogevest
Musik
Marcel Vaid

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Kontakt
Azra Jasarevic
sales@taskovskifilms.com
World Sales
Azra Jasarevic
Taskovski Films Ltd.
sales@taskovskifilms.com
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill Hotel Utopia
Hotel Utopia Julia Groteclaes
Ein verlassenes Luxushotel in einem bulgarischen Ski-Resort soll zur Co-Living-Heimat für digitale Nomaden werden. Eine Geschäftsidee, bei der die lokale Bevölkerung herausgerechnet wird.
Filmstill Hotel Utopia

Hotel Utopia

Hotel Utopia
Julia Groteclaes
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
86 Minuten
Englisch,
Deutsch,
Bulgarisch
Untertitel: 
Deutsch, Englisch
deutsche Untertitel
Weltpremiere

Sie entwickeln Software, sind Lifestyle-Coaches, haben Marketing-Agenturen oder einen Amazon-Shop, sie reisen um die Welt, ohne für Unterkünfte zu zahlen: digitale Nomaden, denen als Arbeitsplatz mitunter ein Reisekoffer mit einem Laptop darauf reicht. Manche ihrer Sehnsüchte bleiben dabei auf der Strecke und werden zum Projekt eines umtriebigen Münchner Entwicklers: Matthias wirbt um heimatlose Individualist*innen und clevere Investor*innen, die als „Backer“ in sein Projekt einsteigen sollen, um aus einem verlassenen ehemaligen Luxus-Hotel in den bulgarischen Bergen ein hippes Coworking-Space zu machen. Er verspricht Community-Gefühl, intensive menschliche Verbindungen und wenig Steuern, Outdoor-Pool und Lagerfeueridylle. Während die von Heimat träumenden Nomaden darauf warten, dass aus der Utopie Realität wird, fühlen die Bewohner*innen der umliegenden Dörfer mit Skepsis einen neuen „Wind of Change“. Eine brillante Strukturanalyse eines Geschäftsmodells, das mit modernen Sehnsüchten handelt und sich den Raum dafür zu nehmen weiß.

Jan Künemund

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27.10.
#212
CineStar 2
Hotel Utopia
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27.10.2026
CineStar 2
#212
Hotel Utopia
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30.10.
#581
UT Connewitz
Hotel Utopia
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30.10.2026
UT Connewitz
#581
Hotel Utopia
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Calendar
01.11.
#7B3
Schauburg
Hotel Utopia
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01.11.2026
Schauburg
#7B3
Hotel Utopia
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Regie
Julia Groteclaes
Kamera
Sina Diehl
Schnitt
Wolfgang Purkhauser
Produktion
Frank Carsten Walter, Manuel Rees, Hannah Buhr, Paradoks Film
Co-Produktion
Filmakademie Baden-Württemberg
Ton
Resonanz Kollektiv
Sound Design
Resonanz Kollektiv
Musik
Jonas Vogler

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Nominiert für: MDR-Film-Preis, DEFA Förderpreis, VER.DI Preis für Solidarität, Menschlichkeit und Fairness, film.land.sachsen Preis