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Publikumswettbewerb

Diese Wettbewerbssektion versammelt Filme aus aller Welt, die Emotionen wecken, die den subjektiven Blick einnehmen, die humorvoll sein können, überraschend und herzlich. Wie die gesamte Filmauswahl von DOK Leipzig konkurrieren sie um die Gunst des Publikums. Hier aber vergibt auch das Publikum selbst den Preis – per Online-Voting nach den Filmen.

Goldene Taube gestiftet von der Leipzig Stiftung

Hommage: Trollfilm
Filmstill Angry Man
Angry Man Anita Killi
Bloß den Papa nicht stören! Sonst erwacht der Wutmann in ihm. Die Geschichte eines mutigen Jungen, der die Spirale der häuslichen Gewalt durchbricht, ohne den Vater zu verteufeln.
Filmstill Angry Man

Angry Man

Sinna mann
Anita Killi
Hommage: Trollfilm
Animationsfilm
Norwegen
2009
21 Minuten
Norwegisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Boi versucht leise zu sein, aber die Gläser zittern ihm in der Hand. Bloß den Papa nicht stören! Denn wenn der Papa gestört wird, dann erwacht der Wutmann in ihm und er prügelt die geliebte Mama. In „Angry Man“ gibt es kein Versteck vor der Gewalt, die als nervöse Antizipation oder lähmende Panik in jede Faser des Alltags kriecht. Doch trotz seiner Angst tut Boi das einzig Richtige: Er geht Hilfe holen. Killis Film ist aber nicht nur die Geschichte eines mutigen Jungen, der die Spirale der häuslichen Gewalt unterbricht: Ihr Werk strahlt Empathie in alle Richtungen aus, schließt sogar den Vater mit ein. Denn der hat ein Monster in sich – ein gezeichnetes, das wächst und kreucht, bevor es sich seinen Weg nach außen bahnt und dort als Cut-out-Wutmann eruptiert. Auch er braucht Hilfe. „Angry Man“, eine Adaption eines Bilderbuchs von Gro Dahle und Svein Nyhus, vermittelt humanistisch-glaubhaft, dass sich Menschen befreien und verändern können. Ganz ohne romantisierendes Happy End.

Marie Ketzscher

Thematisiert körperliche Gewalt, psychische Erkrankungen

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28.10.
#372
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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28.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#372
Teil der Kompilation
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Anita Killi
Buch
Anita Killi, Gro Dahle
Kamera
Anita Killi
Schnitt
Simen Gengenbach
Produktion
Anita Killi
Ton
Håkon Lammetun
Musik
Hege Rimestad
Animation
Anita Killi, Triin Sarapik-Kivi, Maral Charyeva
Animation Technique
Cutout

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Kontakt
Claus Gladyszak
claus@trollfilm.no
Publikumswettbewerb
Filmstill Baby Jackfruit Baby Guava
Baby Jackfruit Baby Guava Nhat Quang Nong
Ein schwuler Sohn, eine neurodivergente Tochter, ihre konservative Mutter. Völlig unerwartet wird Quangs Schwester schwanger. Das Trio muss versuchen, zerbrochene Bindungen zu reparieren.
Filmstill Baby Jackfruit Baby Guava

Baby Jackfruit Baby Guava

Em bé đồng bóng, em bé ngạo nghễ và em bé đau lòng
Nhat Quang Nong
Publikumswettbewerb
Dokumentarfilm
Vietnam,
Südkorea
2026
105 Minuten
Vietnamesisch,
Englisch
Untertitel: 
Englisch
deutsche Untertitel
Deutsche Premiere
Völlig unerwartet wird Quangs Schwester Mai schwanger und für ihn ist klar: Dieser neue Lebensabschnitt wird die Familie für immer verändern. Er greift zur Kamera. Sieben Jahre lang arbeitet er an dem Film, sammelt Fotos, Tagebücher und Telefongespräche. In DIY-Scrapbook-Ästhetik verbindet er die Gegenwart mit Erinnerungen und Bildern aus der Vergangenheit. Wir reisen mit Quang zurück in seine Jugend in der nordvietnamesischen Provinz Lào Cai, nahe der chinesischen Grenze. Seine neun Jahre ältere Schwester Mai bringt ihm coole Musik und angesagte Mode näher – während Mutter Cuc von einer traditionellen Familie träumt. Ein Traum, der in weite Ferne rückt: Ihr Sohn ist schwul, ihre Tochter lebt mit Schizophrenie. Als Erwachsener zieht Quang nach Hanoi, wo er sich endlich frei fühlen kann. Die Distanz zur Familie wächst. Jahre später führt Baby Guava Quang wieder näher an seine Familie. Das Kind bringt sie zusammen, legt aber auch alte Spannungen offen. Über unterschiedliche Vorstellungen von einem „normalen“ Leben wurde lange geschwiegen. Mit brutaler Ehrlichkeit und intimen, teils unangenehmen Einblicken schaut Quang auf seine Familie und die unausgesprochenen Schmerzen und Ressentiments, die zwischen ihnen stehen. Und er zeigt ebenso die Hoffnungen und Bemühungen, einander doch noch zu verstehen und zu akzeptieren, um Baby Guava ein liebevolles Umfeld zu ermöglichen.

Seggen Mikael

Thematisiert psychische Erkrankungen

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29.10.
#421
CineStar 4
Baby Jackfruit Baby Guava
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29.10.2026
CineStar 4
#421
Baby Jackfruit Baby Guava
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Calendar
30.10.
#514
CineStar 2
Baby Jackfruit Baby Guava
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30.10.2026
CineStar 2
#514
Baby Jackfruit Baby Guava
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Calendar
01.11.
#782
UT Connewitz
Baby Jackfruit Baby Guava
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01.11.2026
UT Connewitz
#782
Baby Jackfruit Baby Guava
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Calendar

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Regie
Nhat Quang Nong
Kamera
Nhat Quang Nong, Thao Hoang, Kim Chu Nam
Schnitt
Linh DN, Hankyeol Lee
Produktion
Trang Dao, Sarah Kang, Heejung Oh
Sound Design
Wiparut Panjawongroj
Musik
Xinh Xô
Animation
Dan Ni, Lê Ngọc Thạch

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Kontakt
Tommaso Priante
tommaso@luminaliafilm.com
World Sales
Tommaso Priante
Luminalia
tommaso@luminaliafilm.com
Hommage: Trollfilm
Filmstill Black Box
Black Box Anton Dyakov
Was bleibt, wenn alles vergeht? Ein alter Fotograf sucht in seinen Bildern nach Menschen und Ereignissen, die im Dunkeln verschwinden, wiederkehren und ihn schließlich heimsuchen.
Filmstill Black Box

Black Box

Black Box
Anton Dyakov
Hommage: Trollfilm
Animationsfilm
Norwegen
2026
10 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Deutsche Premiere

Was bleibt übrig, wenn alles vergeht? Ein alter Fotograf versucht anhand von Fotografien, Menschen und Ereignisse zu rekonstruieren, aber sie entgleiten ihm immer wieder, verschwinden im Dunklen, werden von den Wellen überspült. Anton Dyakov zeigt mit seinem 2D-animierten und in Schwarz-Weiß umgesetzten Film eben nicht nur, wie die Erinnerung verloren geht, sondern auch, wie sie uns manchmal heimsucht und überkommt – etwa in Form eines beklemmendes Archiv-Fragment diffuser Kriegsaufnahmen. „Black Box“ verhandelt Verlust und Trauer aus persönlicher und doch universeller Sicht, und nimmt dabei Bezug auf die Erinnerungskultur im digitalen Zeitalter, die immer stärker ohne die haptische Vergewisserung eines Fotoabzugs auskommt – oder auskommen möchte.

Marie Ketzscher

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29.10.
#473
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#473
Teil der Kompilation
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Calendar

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Regie
Anton Dyakov
Buch
Anton Dyakov
Produktion
Claus Gladyszak
Sound Design
Alexey Gallyamov
Musik
Alexey Gallyamov
Animation
Anton Dyakov, Elizaveta Kharchenko
Animation Technique
Drawn

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Kontakt
Claus Gladyszak
claus@trollfilm.no
Hommage: Trollfilm
Filmstill Circle
Circle Laila Rakvåg
Ein Vogel fliegt über ölverseuchte Meere, durch brennende Wälder, vorbei an toten Insekten – und wird zum Menschen. Ein aktivistisches Plädoyer für mehr Empathie mit unserem Planeten.
Filmstill Circle

Circle

Sirkel
Laila Rakvåg
Hommage: Trollfilm
Animationsfilm
Norwegen
1994
6 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

Die Pestizide rotten die Insekten aus, das Öl fließt ins Meer, die Wälder brennen: 1994 lässt die Regisseurin Laila Rakvåg einen Vogel über und durch die ökologischen, mensch-gemachten Krisenherde fliegen, die uns heute noch in schlimmeren Ausmaßen beschäftigen. Manchmal kann der Vogel in der schönen Natur landen, doch das Innehalten ist nie von Dauer, das Paradies immer schon kurz vor der nächsten Höllentransformation. Je weiter der Vogel fliegt, desto menschlicher wird sein Antlitz: Er wird zum Baby, das dann tatsächlich auch geboren wird – und die Erinnerungen des Vogels in den gerade geöffneten Augen trägt. Wir sind untrennbar mit der Natur verbunden, was wir ihr zufügen, fügen wir auch uns zu: Rakvågs Film ist ein aktivistisches Plädoyer für mehr Empathie mit unserem Planeten und ein Umdenken aus der Perspektive einer werdenden Mutter.

Marie Ketzscher

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29.10.
#473
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#473
Teil der Kompilation
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Laila Rakvåg
Produktion
Laila Rakvåg
Ton
Knut Halmrast, Magne Mikkelsen
Musik
Knut Halmrast, Magne Mikkelsen
Animation
Anita Killi

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Kontakt
Claus Gladyszak
claus@trollfilm.no
Publikumswettbewerb
Filmstill Closure
Closure Michał Marczak
Krzysztof (16) wurde zuletzt auf einer Brücke oberhalb der Weichsel gesehen. Nach seinem Verschwinden stürzt sich sein Vater in eine unermüdliche Suche im Fluss. Eine Studie unbewältigter Trauer.
Filmstill Closure

Closure

Bez końca
Michał Marczak
Publikumswettbewerb
Dokumentarfilm
Polen
2026
105 Minuten
Polnisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere

Der 16-jährige Krzysztof wurde zuletzt 2023 auf einer Brücke über der polnischen Weichsel gesehen. Die Überwachungskamera drehte sich kurz und als sie wieder auf ihn zeigte, war er weg. Nach seinem Verschwinden begann sein Vater Daniel eine unermüdliche Suche in Polens größtem Fluss. Die Zeit vergeht, doch die Suche geht weiter. Jede Technik, die nützlich ist, wird einbezogen, von Drohnen bis zu Metalldetektoren, Trackern und sogar Brotlaiben, die in der Hoffnung, die Leiche zu finden, in die Strömung geworfen werden. Die Kamera passt sich diesen Rhythmen an, wühlt im Flussbett und durchkämmt seine Ufer. Zwischen die Suchmissionen, die die rastlose Energie des Vaters und die enorme Anstrengung dieses Unternehmens zeigen, mischen sich Vérité-Szenen mit der Familie und Nachrichtenschnipsel über angebliche Sichtungen Krzysztofs. Auch Social Media-Beiträge werden durchsucht und liefern beunruhigende Einblicke in den inneren Zustand des Jungen. Der Regisseur Michał Marczak – und damit die Kamera – begleiten Daniel und nehmen das Publikum mit auf eine Bootsfahrt und ins Herz der unbewältigten Trauer einer Familie. Da ein Abschluss unerreichbar bleibt, beginnt Daniel, bei anderen Suchen zu helfen, die zu düsteren Entdeckungen anderer im Wasser verlorener Leben führen.

Sevara Pan

Thematisiert gewalt gegen Tiere, psychische Erkrankungen, Suizid

Enthält Darstellungen von Tod, psychische Erkrankungen, gewalt gegen Tiere

Photosensitivity warning: Enthält Lichteffekte, die bei erhöhter Lichtempfindlichkeit Überreaktionen auslösen können.

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27.10.
#241
CineStar 6
Closure
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27.10.2026
CineStar 6
#241
Closure
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Calendar
28.10.
#323
CineStar 4
Closure
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
28.10.2026
CineStar 4
#323
Closure
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Calendar
30.10.
Polnisches Institut
Closure

Eintritt frei

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30.10.2026
Polnisches Institut
Closure

Eintritt frei

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Regie
Michał Marczak
Kamera
Michał Marczak
Produktion
Monika Braid, Michał Marczak, Rémi Grellety, Katarzyna Szczerba, Karolina Marczak

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Autlook Filmsales
World Sales
Autlook Filmsales
Autlook Filmsales GmbH
festival@autlookfilms.com
Nominiert für: MDR-Film-Preis
Hommage: Trollfilm
Filmstill Daughter of the Sun
Daughter of the Sun Anita Killi
Mit einem Halm im Mundwinkel genießt Sámi-Junge Alits einen goldenen Herbsttag. Eine Begegnung mit der Sonnentochter schenkt ihm das Joiken, einen Gesang, der Rentiere magisch anzieht.
Filmstill Daughter of the Sun

Daughter of the Sun

Lävrasiid Äigi
Anita Killi
Hommage: Trollfilm
Animationsfilm
Norwegen
1996
13 Minuten
Sami
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Die Geschichten, Mythen und auch die Lebensrealität der Samen ist immer eng mit den Rentieren verknüpft: Das Umherziehen mit ihnen, der Umgang mit ihnen als Nutztiere. Woher diese enge Beziehung kommt? Anita Killi greift einen Entstehungsmythos auf oder denkt ihn sich aus: der durchs Land ziehende, das Nichtstun genießende Alits bekommt mit dem Joiken (Jodeln), die enge Verbindung zu den Rentieren von Sonnentochter geschenkt, als sie ihn wieder verlassen muss. Der Gesang zieht die Tiere magisch an. Die Sehnsucht, die in den Tönen liegt, greift Killi mit poetischen Bildern und in samischer Sprache auf: In den Umarmungen zwischen Alits und Sonnentochter, aber auch in den Momenten, in denen sie durch die Wiesen streifen. Alles ist in dieser sinnlich-haptischen Auffassung der Natur miteinander verbunden.

Marie Ketzscher

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28.10.
#372
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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28.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#372
Teil der Kompilation
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Anita Killi
Buch
Anita Killi
Kamera
Anita Killi
Schnitt
Pål Gengenbach
Produktion
Lars Tømmerbakke
Ton
Roger Ludvigsen, Bjørn Ole Rasch
Musik
Roger Ludvigsen, Bjørn Ole Rasch
Animation
Anita Killi
Animation Technique
Puppets

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Claus Gladyszak
claus@trollfilm.no
Hommage: Trollfilm
Filmstill Far Far Away
Far Far Away Natasha Nikitina, Anita Killi
Ein junger Held zieht los zum goldenen Palast. Ein Troll erwacht, Gänse steigen in die Lüfte, Nebel wird zu Nacht. Theodor Kittelsens Malerei und Norwegens Landschaften leben auf.
Filmstill Far Far Away

Far Far Away

Langt, langt borte
Natasha Nikitina, Anita Killi
Hommage: Trollfilm
Animationsfilm
Norwegen
1997
5 Minuten
Norwegisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Romantisch, mystisch, folkloristisch: Das malerische Oeuvre von Theodor Kittelsen (1857–1914) widmet sich nicht nur der Natur, sondern auch Sagen und Trollen – und prägt Künstler*innen bis heute. So auch Natasha Nikitina, die mit ihrem Film die 12-teilige, von Kittelsen angefertigte Bildreihe „Soria Moria Palace“ und sein gleichnamiges Buch aufgreift: Der junge Held Askeladden sieht in der Ferne den goldenen Palast Soria Moria und macht sich auf den Weg dorthin; eine Allegorie auf die goldene Zukunft, die man sich mit viel Mühe und Einsatz verdienen kann. Nikitina greift in ihrem Film aber eher das atmosphärische Moment auf, lässt einen Troll im Felsen zum Leben erwachen und dann wieder einschlafen, Gänse und andere Vögel in die Luft fliegen, Nebel und Dämmerung zu Nacht und dann wieder zu einem glühenden Morgen werden. Eine Hommage an den Künstler, aber auch an die sagenumwobene, norwegische Landschaft im Allgemeinen.

Marie Ketzscher

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29.10.
#473
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#473
Teil der Kompilation
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Natasha Nikitina, Anita Killi
Kamera
Anita Killi
Schnitt
Pål Gengenbach
Produktion
Pål Gengenbach, Lars Tømmerbakke
Ton
Vera Nikitina, Ragnar Samuelson
Musik
Aarild Andersen
Animation
Anita Killi

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Kontakt
Claus Gladyszak
claus@trollfilm.no
Publikumswettbewerb
Filmstill For Life
For Life Ahmet Seven
Aus Sehnsucht nach Mutterschaft schmuggelt eine Palästinenserin das Sperma ihres inhaftierten Mannes. Die Zeit drängt, Checkpoints versperren ihr den Weg. Wird sie ihren Kinderwunsch erfüllen?
Filmstill For Life

For Life

Ömür Boyu
Ahmet Seven
Publikumswettbewerb
Dokumentarfilm
Türkei
2026
90 Minuten
Arabisch
Untertitel: 
Englisch
deutsche Untertitel
Deutsche Premiere

Eine palästinensische Frau, Hind Mashahra, sehnt sich danach, Mutter zu werden, aber es scheint kaum möglich, da ihr Mann eine lebenslange Gefängnisstrafe in einem israelischen Gefängnis absitzt und eheliche Besuche nicht gestattet sind. Das Sperma ihres Mannes aus dem Gefängnis zu schmuggeln könnte ihre einzige Chance sein, noch einmal Mutter zu werden. Der Dokumentarfilm folgt Hind auf ihrer riskanten Mission, die Spermaprobe ihres Mannes zu bekommen und zu einer Fruchtbarkeitspraxis zu bringen. Mehrfach werden ihre Versuche durch Verkehr, Checkpoints und die Kurzlebigkeit der Samen, die nach ein paar Stunden absterben, behindert. In schlichter Sprache bleibt der Film nahe an Hinds innerer Erfahrung, in den dramatischen, von der Realität im Westjordanland und Ostjerusalem geprägten Momenten ebenso wie in den ruhigeren, doch nicht weniger spannungsgeladenen Momenten des Wartens. Mit eingestreuten Erzählungen anderer Ehefrauen von Gefangenen zeichnet dieser Dokumentarfilm die Reise einer Palästinenserin nach, deren Suche nach Mutterschaft sie einen außerordentlichen hohen Preis kostet.

Sevara Pan

Thematisiert Tod, körperliche Gewalt

Enthält Darstellungen von körperliche Gewalt, Tod

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28.10.
#363
Passage Kinos Astoria
For Life
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28.10.2026
Passage Kinos Astoria
#363
For Life
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Calendar
30.10.
#523
CineStar 4
For Life
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30.10.2026
CineStar 4
#523
For Life
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Calendar
01.11.
#712
CineStar 2
For Life
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01.11.2026
CineStar 2
#712
For Life
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Ahmet Seven
Kamera
Latifa Abdel Latif
Schnitt
Ahmet Seven
Produktion
Aslıhan Eker Çakmak

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Kontakt
Hommage: Trollfilm
Filmstill The Glass Ball
The Glass Ball Anita Killi, Hege Krogvig Bergstrand
Ein Baseball als Omen: Die lederne Kugel wird zum Erdball und landet plötzlich im Nest eines Vogels. Als MTV-Spot geplant, erinnert die Cut-out-Animation auch heute an die Fragilität unserer Erde.
Filmstill The Glass Ball

The Glass Ball

Glassballen
Anita Killi, Hege Krogvig Bergstrand
Hommage: Trollfilm
Animationsfilm
Norwegen
1992
4 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

Der Baseball als Omen. Während die Menschen gebannt dem Flug der ledernen Kugel hinterherschauen – ja, sich vielleicht in der unterhaltsamen Freizeitbeschäftigung vor dem Fernseher oder im Stadion geradezu verlieren – schaut ein beunruhigter Vogel dem Ganzen zu. Denn fliegend verwandelt sich das Geschoss zunehmend in die Erdkugel, die der Vogel nun mit den eigenen Federn in einem behelfsmäßig zusammengebauten Nest schützen will. Ursprünglich als Einreichung für einen MTV-Wettbewerb geplant, findet Killi mit diesem Debütfilm schon zu wichtigen Lebensthemen: die Nutzung von Multiplan-Cut-out-Animation und die große Empathie, mit der sie ihre Verbundenheit mit Natur und Umgebung artikuliert. „The Glass Ball“, der visuell von osteuropäischen Granden wie Jurij Norstein inspiriert wurde, ist für sie auch heute eine Erinnerung an die Fragilität unserer Erde.

Marie Ketzscher

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28.10.
#372
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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28.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#372
Teil der Kompilation
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Anita Killi, Hege Krogvig Bergstrand
Buch
Anita Killi
Produktion
Volda University College
Musik
Øyvind Lied
Animation
Anita Killi

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Kontakt
Claus Gladyszak
claus@trollfilm.no
Publikumswettbewerb
Filmstill Heat
Heat Jacqueline Zünd
Kaum auszuhaltende Hitze in der Golfregion – und der Umgang der Menschen hängt von ihrem Geldbeutel ab. Ein immersives Eintauchen in ein Schreckensszenario, erzählt in fiebrigen Bildern.
Filmstill Heat

Heat

Heat
Jacqueline Zünd
Publikumswettbewerb
Dokumentarfilm
Schweiz
2026
84 Minuten
Englisch,
Arabisch
Untertitel: 
Englisch
deutsche Untertitel
Deutsche Premiere
Der Wetterbericht kündigt Temperaturen von über 50 Grad Celsius an. Jaqueline Zünd ist in die Golfregion gereist und transformiert die erdrückende Hitze in fiebrige Bilder und einen Score, der von heißen Winden kündet. Doch nicht alle sind den dystopischen Bedingungen gleichermaßen ausgesetzt. Während Tarik in langen Schichten Essen auf seinem Motorrad ausliefert und Sophy mit Sonnenschirm durch das glühende Dubai trottet, setzen sich die Wohlhabenden in klimatisierte, teils eisige Räume ab. In Kuwait wird ein Einkaufspalast zur Joggingstrecke. Derweil kauft eine Immobilienmaklerin mit gebrochenem Herzen schwere Eisblöcke, um den wilden Katzen am Stadtrand ein wenig Erleichterung zu verschaffen. Zünd lässt Raum, um die erdrückende Atmosphäre spürbar werden zu lassen, um erfasst zu werden von einer existentiellen Ausweglosigkeit. „Tod oder Auswandern“, zeichnet ein Meteorologe die Vision für die Zukunft des Gebiets. „Aber niemand hört zu“. „Heat“ ist eine bedrückende Vorschau, ein Schreckensszenario, das vor allem die soziale Dimension der voranschreitenden Klimakatastrophe in den Blick nimmt: Zuerst sind es immer die Vulnerabelsten, die sich keine Ignoranz leisten können.

Carolin Weidner

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27.10.
#222
CineStar 4
Heat
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27.10.2026
CineStar 4
#222
Heat
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28.10.
#364
Passage Kinos Astoria
Heat
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28.10.2026
Passage Kinos Astoria
#364
Heat
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01.11.
#714
CineStar 2
Heat
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01.11.2026
CineStar 2
#714
Heat
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Jacqueline Zünd
Buch
Jacqueline Zünd
Kamera
Nikolai von Graevenitz
Schnitt
Gion-Reto Killias
Produktion
Louis Mataré
Ton
Masaki Hatsui
Sound Design
Oscar van Hoogevest
Musik
Marcel Vaid

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Kontakt
Azra Jasarevic
sales@taskovskifilms.com
World Sales
Azra Jasarevic
Taskovski Films Ltd.
sales@taskovskifilms.com
Hommage: Trollfilm
Filmstill The Hedge of Thorns
The Hedge of Thorns Anita Killi
Zwischen Marlenes und Florians Zuhause verläuft ein Grenzbach. In ihrer Welt ist er ihr Reich, ein Ort zum Spielen und Träumen, die Grenze quasi unsichtbar – bis der Krieg ausbricht.
Filmstill The Hedge of Thorns

The Hedge of Thorns

Tornehekken
Anita Killi
Hommage: Trollfilm
Animationsfilm
Norwegen
2001
13 Minuten
Norwegisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Immer wieder Brücken bauen. Damit sind Florian und Malene beschäftigt, und es geht ja auch nicht anders: Schließlich leben die beiden Kinder auf den gegenüberliegenden Seiten des Bächleins, wollen aber eigentlich immerzu miteinander spielen. Doch dann kommt der Krieg – und Florian darf nicht mehr zu ihr, denn Malene lebt jetzt im Feindesland: Das Bächlein ist zum Stacheldraht geworden. Mit ihrem kindgerechten Cut-out-Erwachsenenfilm (und vice versa!) erzählt Anita Killi von den unterschiedlichen Lebenswahrnehmungen von Jung und Alt, visuell inspiriert vom norwegischen Maler Theodor Kittelsen. Die Mikrokosmen der Kleinen sind liebevoll-detailliert eingefangen, vom Spiel im Schnee bis zum Nasenaneinanderreiben. Killi richtet den Blick dabei auch auf die Arbitrarität der meisten Konflikte. „War never dies, it just sleeps from time to time“, sagt Florians Vater, und: Es sind die Erwachsenen, die ihn wecken. Aber vielleicht fällt ja den nachfolgenden Generationen doch etwas anderes ein?

Marie Ketzscher

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28.10.
#372
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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28.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#372
Teil der Kompilation
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Anita Killi
Buch
Anita Killi
Kamera
Anita Killi
Schnitt
Pål Gengenbach
Produktion
Anita Killi
Ton
Håkon Lammetun
Musik
Hege Rimestad
Animation
Anita Killi
Animation Technique
Cutout

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Kontakt
Claus Gladyszak
claus@trollfilm.no
Filmstill Holy Wood Dust

Holy Wood Dust

Holy Wood Dust
Victor Kossakovsky
Publikumswettbewerb
Dokumentarfilm
Italien,
Spanien,
Deutschland
2026
102 Minuten
Italienisch,
Deutsch
Untertitel: 
Englisch, Deutsch
deutsche Untertitel
Deutsche Premiere

„Bäume sind das Leben selbst“, sagt der berühmte Botaniker Stefano Mancuso, als er eine Schar Kinder durch eine einst dicht bewaldete Gegend führt. Dies liefert den Rahmen für Victor Kossakovskys und Mancusos ausgedehnte filmische Reise durch Europa und sogar bis in die Vatikanstadt, auf den Spuren des Schicksals der Bäume. In den Dolomiten stehen Bäume wie Geister, nachdem der Sturm Vaia die Wälder verwüstet hat. Die Monokultur-Pflanzungen ökonomisch wertvoller Tannen haben sie verwundbarer gemacht. Nach dem Sturm folgten weitere Schäden, da die geschwächten und umgefallenen Bäume zu Brutstätten für den Borkenkäfer wurden. Was denken oder fühlen Bäume? Die Kamera taucht ein in ihre Tiefen, fängt immer noch sprießendes und hartnäckiges Leben ein. Doch während der Winter ins Land geht, könnten Bäume die Festtage nicht überleben. Auf Nadelbaumfarmen arbeiten unermüdlich die Kettensägen. Wie seltsame Kokons packt man sie jetzt in Netze und schnürt sie zu festen Bündeln, die auf ihren Versand in Wohnungen und auf öffentliche Plätze warten. Aber die Zuneigung der Menschen könnte von kurzer Dauer sein.

Sevara Pan

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29.10.
#4A1
Schaubühne Lindenfels
Holy Wood Dust
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29.10.2026
Schaubühne Lindenfels
#4A1
Holy Wood Dust
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Calendar
30.10.
#524
CineStar 4
Holy Wood Dust
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30.10.2026
CineStar 4
#524
Holy Wood Dust
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01.11.
#763
Passage Kinos Astoria
Holy Wood Dust
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01.11.2026
Passage Kinos Astoria
#763
Holy Wood Dust
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Victor Kossakovsky
Buch
Victor Kossakovsky
Kamera
Gianmarco Donaggio
Schnitt
Ainara Vera
Produktion
Mattia Guerra, Emmanuele Nespeca
Co-Produktion
Emanuele Nesprecio
Ton
Alexandr Dudarev
Musik
Adrian Berenguir

Kontakt DOK Leipzig Logo

Kontakt
Frank Müller
World Sales
Maria Lanfranchi
Rai Cinema
maria.lanfranchi@raicinema.it
German Distributor
Holger Recktenwald