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Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill >1,5°C Pyropolitics and the New World
>1,5°C Pyropolitics and the New World Lukas Marxt
Diffuses oranges Leuchten im Dunkel. Es brennt. Erst in der Ferne, dann überall. Eine kommentarlose Beobachtung der Waldbrände und Einsatzkräfte in L.A. 2025, die Bände spricht.
Filmstill >1,5°C Pyropolitics and the New World

>1,5°C Pyropolitics and the New World

>1,5°C Pyropolitics and the New World
Lukas Marxt
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Deutschland,
Österreich
2026
73 Minuten
ohne Dialog,
englische Titel
Untertitel: 
Keine
Weltpremiere

Zuerst hört man es knistern, dann schimmert ein diffuses oranges Leuchten durchs Dunkel. Eine lauter werdende Sirene und der Sound eines Hubschraubers markieren die Szene in Sekunden als Ort der Gefahr. Es brennt. Erst in der Ferne, kurze Zeit später überall. Bäume und Palmen gehen in Flammen auf. Die Kraft des Feuers ist enorm. Die Feuerwehrleute und auch alle anderen, die sich den Bränden rund um Los Angeles entgegenstellen, tun dies mit bemerkenswerter Ruhe. Niemand rennt, die Kommunikationskette sitzt, TV-Reporter berichten live, Helfende statten Notunterkünfte aus, versorgen verletzte Tiere, schlagen Brandschneisen vor Häusern von Nachbarn. Erprobte Routine, Effektivität und große Hilfsbereitschaft. Die Krise scheint das Beste in den Menschen hervortreten zu lassen. Die kommentarlose Beobachtung ist auch eine Verneigung vor diesem Einsatz. Doch je länger dieser dauert, desto mehr stellt sich die Frage, warum Solidarität und nachhaltiges Handeln im Notfall gelingen, es aber unmöglich scheint, der Krise zu begegnen, bevor sie zum Inferno wird. Mit seiner filmischen Meditation zur Pyropolitik nimmt der Film unsere Zeit der Multikrisen in den Blick. Das andauernde globale Brandmanagement lässt dabei leicht vergessen, dass hinter den sichtbaren Feuern geopolitische Ursachen liegen, die bekämpft werden müssen – nicht mit Wasser, sondern mit politischen Entscheidungen.

Luc-Carolin Ziemann

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27.10.
#253
CineStar 7
>1,5°C Pyropolitics and the New World
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27.10.2026
CineStar 7
#253
>1,5°C Pyropolitics and the New World
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Calendar
28.10.
#3C1
Cinémathèque in der naTo
>1,5°C Pyropolitics and the New World
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28.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#3C1
>1,5°C Pyropolitics and the New World
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Calendar
01.11.
#713
CineStar 2
>1,5°C Pyropolitics and the New World
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01.11.2026
CineStar 2
#713
>1,5°C Pyropolitics and the New World
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Regie
Lukas Marxt
Kamera
Lukas Marxt, Carson Davis Brown
Schnitt
Lukas Marxt
Produktion
Lukas Marxt
Musik
Jung An Tagen

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Nominiert für: Preis der Interreligiösen Jury, Gedanken-Aufschluss-Preis, FIPRESCI Preis
Young Eyes
Filmstill Between Summers
Between Summers Romana Lanfranconi
Zwei Sommer im Freibad: Sechs Teenager zwischen Pommes, TikTok, Freundschaft und großen Fragen. Während die orangene Wasserrutsche abgebaut wird, verändert sich auch ihre Welt ein Stück.
Filmstill Between Summers

Between Summers

Zwei Sommer in der Badi
Romana Lanfranconi
Young Eyes
Dokumentarfilm
Schweiz
2026
52 Minuten
Schweizerdeutsch,
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
deutsche Untertitel
Keine Premiere

Ein öffentliches Schwimmbad mitten im Wald, kurz vor dem Umbau: Zwischen Rutschen, Pommes, TikTok und Sonnencreme verbringen sechs Teenager ihre langen Sommertage in der Badi – schweizerdeutsch für Freibad. Hier wird diskutiert, gelacht, ausprobiert und einfach Zeit miteinander verbracht. Auf der Wiese, im Wasser und zwischen den Becken kreisen die Gespräche um alles, was sie gerade bewegt. Der sonnendurchflutete Film begleitet die Jugendlichen in einem Moment des Übergangs. Sie erzählen von früher, denken über die Zukunft nach und versuchen herauszufinden, wer sie sind und wie sie in einer sich verändernden Welt ihren Platz finden. Der Film bleibt nah an ihren Blicken, Gesprächen und Begegnungen. Es entsteht ein unverstellter Einblick in die jugendliche Gedankenwelt – in ihre Neugier, ihren Humor, ihre Widersprüche und ihre Unsicherheiten. Ein Sommer lang wird die Badi zu einem Ort, an dem Kindheit und Zukunft nebeneinander existieren. Und während die orangene Rutsche abgebaut wird, plätschert die Frage durch den Pool, was von diesem Sommer bleibt.

Lina Dinkla

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27.10.
Hauptbahnhof Osthalle
Zwei Sommer in der Badi

Eintritt frei

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27.10.2026
Hauptbahnhof Osthalle
Zwei Sommer in der Badi

Eintritt frei

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29.10.
#412
CineStar 2
Zwei Sommer in der Badi
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29.10.2026
CineStar 2
#412
Zwei Sommer in der Badi
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Regie
Romana Lanfranconi
Buch
Romana Lanfranconi
Kamera
Luzius Wespe, Simon Weber, Samuel Röösli, Balz auf der Maur
Schnitt
Katharina Bhend
Produktion
Romana Lanfranconi, Corinna Dästner, Dodo Hunziker
Ton
Christoph Cramer, Anna Bühlmann
Sound Design
Peter von Siebenthal, Kathleen Moser
Musik
Céline Fankhauser

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Kontakt
Corinna Dästner
cd@doklab.com
Nominiert für: Young Eyes Film Award
Retrospektive
Filmstill Chile lebt
Chile lebt Juan Forch, Michael Börner
Kunstschaffende im Exil machen die Solidarität mit Chile nach dem 11. September 1973 sichtbar: Ein Fest der Farben und Formen gegen die Diktatur. Alles in nur einer Minute.
1976
Filmstill Chile lebt

Chile lebt

Chile lebt
Juan Forch, Michael Börner
Retrospektive
Animationsfilm
DDR
1976
1 Minute
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

Der europaweite Protest gegen die chilenische Militärdiktatur äußerte sich neben der politischen Arbeit in einer Vielzahl künstlerischer Aktionen. Zu einem visuellen Markenzeichen wurde die farbenfrohe Ästhetik der Straßenkunst der Unidad Popular, bekannt geworden durch die Ramona-Parra-Brigaden. Nach deren Vorbild realisierte z.B. die Brigada Pablo Neruda, zu der bekannte chilenische Künstler*innen im Pariser Exil wie José Balmes, Gracia Barrios und Guillermo Núñez gehörten, 1977 am Rand der documenta 6 in Kassel ein 60 Meter langes Wandbild. Dessen Entstehen dokumentiert Franz Lehmkuhls Film „Chilenische Wandmalerei“ (1977–80), den Leipzig 1980 zeigte. In seinem mit Michael Börner koproduzierten Agitationsfilm „Chile lebt“ verwendet der chilenische Journalist und Filmemacher Juan Forch Bilder der Brigada Pablo Neruda, um dem Ausdruck zu verleihen, was die Hoffnung in seiner Heimat am Leben hält: die internationale Solidarität. 1979 kehrte Forch aus dem DDR-Exil zurück nach Chile.

Florian Wüst

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01.11.
#733
CineStar 5
Teil der Kompilation
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01.11.2026
CineStar 5
#733
Teil der Kompilation
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Regie
Juan Forch, Michael Börner
Kamera
Michael Börner
Schnitt
Juan Forch, Michael Börner
Produktion
DEFA-Studio für Trickfilme
Ton
Heinz Kaiser
Animation Technique
Cutout, Collage

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Retrospektive
Filmstill Eine chilenische Hochzeit
Eine chilenische Hochzeit Rainer Ackermann, Valentin Milanow
Ein junges chilenisches Paar heiratet im DDR-Exil. Es wird fröhlich gefeiert, doch auf den Gesichtern der Gäste liegt Traurigkeit: die Erinnerung an Inhaftierung und Folter.
Filmstill Eine chilenische Hochzeit

Eine chilenische Hochzeit

Eine chilenische Hochzeit
Rainer Ackermann, Valentin Milanow
Retrospektive
Dokumentarfilm
DDR
1977
8 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

1977 hospitierte Valentin Milanow, bulgarischer Student an der Hochschule für Film und Fernsehen der DDR, im DEFA-Studio für Dokumentarfilme. Regisseur Rainer Ackermann war ihm als Mentor zugewiesen. Milanow kam auf die Idee, die Lebensrealität von Exil-Chilen*innen in der DDR zu porträtieren. Ein befreundetes junges Paar, Alejandra Holzapfel und José Fuica, wohnte im gleichen Plattenbaukomplex in Potsdam-Babelsberg. Sie studierte Veterinärmedizin, er wurde Lehrer für Marxismus-Leninismus. Milanow durfte ihre Hochzeit mit der Kamera begleiten. Am Rand der scheinbar fröhlichen Feier kommen die Gespräche auf die Erinnerung an Verhöre und Folter durch die Militärjunta sowie auf die Sorge um zurückgelassene Angehörige. Was die Braut selbst damals nicht erzählte: Als linke Untergrundkämpferin war sie u.a. im Gefangenenlager „Venda Sexy“ schlimmsten Misshandlungen ausgesetzt gewesen. Dieser Ort ist heute die Gedenkstätte Asociación de Memoria y Derechos Humanos Irán 3030. Geleitet wird sie von Alejandra Holzapfel.

Florian Wüst

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01.11.
#733
CineStar 5
Teil der Kompilation
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01.11.2026
CineStar 5
#733
Teil der Kompilation
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Regie
Rainer Ackermann, Valentin Milanow
Kamera
Karl Faber, Eberhard Geick
Schnitt
Werner Wendt
Produktion
DEFA-Studio für Dokumentarfilme

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Retrospektive
Filmstill El tigre saltó y mató, pero morirá... morirá...
El tigre saltó y mató, pero morirá... morirá... Santiago Álvarez
Fünf Tage nach dem Putsch wird Chiles berühmtester Liedermacher Víctor Jara von der Pinochet-Junta brutal ermordet. Die Würdigung seines Werks und Lebens als filmischer Bericht in vier Liedern.
Filmstill El tigre saltó y mató, pero morirá... morirá...

El tigre saltó y mató, pero morirá... morirá...

El tigre saltó y mató, pero morirá... morirá...
Santiago Álvarez
Retrospektive
Dokumentarfilm
Kuba
1973
16 Minuten
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Fünf Tage nach dem Putsch wurde der berühmteste Liedermacher Chiles, Víctor Jara, brutal ermordet. Zur Würdigung seines Werks, seiner politischen Haltung und darüber hinaus der „Opfer des faschistischen Sadismus, den das Militär und die CIA seit dem 11. September 1973 in Chile verüben“, schuf Santiago Álvarez sogleich einen filmischen „Bericht in vier Liedern“. Die musikalische, stark rhythmisierte Struktur und der gleichzeitige Reportage-Charakter, der durch gefundene Nachrichtenbilder und Aufnahmen von Jara entsteht, geben die für Álvarez‘ so typische Agit-Prop-Sprache wieder. Der Filmtitel entstammt dem Gedicht „Nuestra América“ (1891) des kubanischen Dichters José Martí. Auch das Ende verweist auf die Kontinuität des antikolonialen Kampfes: Auf eine Collage internationaler Beispiele staatlicher Repression gegen Aufständische von Puerto Rico bis Vietnam und Indonesien folgen Abbildungen legendärer Befreiungsschlachten im Südamerika des 19. Jahrhunderts.

Florian Wüst

Enthält Darstellungen von körperliche Gewalt

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01.11.
#733
CineStar 5
Teil der Kompilation
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01.11.2026
CineStar 5
#733
Teil der Kompilation
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Regie
Santiago Álvarez
Schnitt
Gloria Argüelles
Produktion
ICAIC – Instituto Cubano del Arte e Industria Cinematográficos
Animation
Adalberto Hernández, Santiago Peñate

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Kontakt
Arsenal – Institut für Film und Videokunst
Doc Alliance
Filmstill A Fire There
A Fire There Marlene Edoyan
Drei Freunde aus einem Dorf nahe der georgisch-armenischen Grenze beginnen, verschiedene Lebenswege einzuschlagen. Luftig-sinnliche Coming-of-Age-Meditation in einer Zeit des Umbruchs.
Filmstill A Fire There

A Fire There

Un feu au loin
Marlene Edoyan
Doc Alliance
Dokumentarfilm
Kanada
2025
94 Minuten
Armenisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
Gandzani, ein georgisches Dorf nahe der Grenze zu Armenien. Drei junge Männer aus der überwiegend armenischen Community, freundschaftlich verbunden seit Kindertagen, beginnen allmählich, unterschiedliche Lebenswege einzuschlagen: Henrikh steht vor einem Studium in der Hauptstadt. Die Nähe der georgischen Regierung zu Russland macht ihm Angst, doch für seine politischen Ideale ist er bereit, schwerwiegende Risiken einzugehen. Karlen hingegen, unzufrieden mit seinem Dasein als Schäfer, sehnt sich nach den Idealen der Sowjetunion und plant, als Gastarbeiter nach Moskau zu gehen. Und Hakob muss seine Rolle in der Gemeinschaft neu denken, als seine Fernbeziehung ins Wanken gerät. Marlene Edoyan schafft mit ihrer luftig-sinnlichen Coming-of-Age-Meditation den gebührenden Raum für jene Zeit des Umbruchs zwischen Aufbruchsgeist, Resignation und Melancholie.

Felix Mende

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27.10.
Polnisches Institut
A Fire There

Eintritt frei

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27.10.2026
Polnisches Institut
A Fire There

Eintritt frei

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31.10.
#622
CineStar 4
A Fire There
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31.10.2026
CineStar 4
#622
A Fire There
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Regie
Marlene Edoyan
Kamera
Etienne Roussy
Produktion
Dominique Dussault

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Kontakt
Michaela Čajková
michaela@filmotor.com
World Sales
Michaela Čajková
Filmotor
michaela@filmotor.com
Nominiert für: MDR-Film-Preis
Positions
Filmstill Fracture
Fracture Keren Kreizer
Das brandaktuelle, intuitiv fließende Videotagebuch der israelischen Aktivistin Keren Kraizer dokumentiert ihre Ambivalenz bei der Rückkehr in ihre Heimat, wo bald alles zu explodieren droht.
Filmstill Fracture

Fracture

Fracture
Keren Kreizer
Positions
Dokumentarfilm
Belgien
2026
83 Minuten
Hebräisch,
Englisch
Untertitel: 
Englisch
deutsche Untertitel
Deutsche Premiere
Keren Kraizer verließ Israel mit 20, um in Belgien Tanz zu studieren, aber auch, um ihrem Heimatland und seinen Spaltungen zu entkommen. Ein Besuch bei ihrer Familie Anfang 2023 löst den unerwarteten Wunsch aus, die Verbindung mit ihrer Herkunft wieder aufzubauen – ein ausgesprochen ambivalenter Prozess, den sie in einem Videotagebuch festhalten will. Die entstehenden Wörter und Bilder, mit einem wunderbar intuitiven Gespür für Struktur und Montage aus dem Alltag gezogen, pendeln mit einer dem aktuellen Zustand der Nation geschuldeten Unvermeidlichkeit zwischen dem Persönlichen und dem Politischen: ein Gespräch mit ihrer Mutter über die fehlende Vision eines dauerhaften Friedens; Aufnahmen eines Mannes, der angeschrien wird, weil er während der Proteste gegen Netanjahus Angriffe auf die Rechtsstaatlichkeit eine palästinensische Flagge schwenkt; das herzzerreißende englischsprachige Gedicht, das ihr eine Freundin schickt, die sie auf einer Reise ins Westjordanland kennengelernt hat und die nicht gefilmt werden will; das nächtliche Gespräch mit ihrem neuen Freund bei einem Spaziergang durch Jerusalem über all die Spannungen, die unter der Oberfläche brodeln – ein Gespräch, das sich als düster prophetisch erweisen soll. Denn Kraizers Tagebuch wird schnell von Ereignissen jenseits ihrer Kontrolle eingeholt, und die Ambivalenz wird Angst und Unglauben weichen. Was nun? Wie soll man das Leiden der Menschen eindämmen? „Wir sind diejenigen, die barfuß auf den Fetzen der Hoffnung laufen. Wir haben den Krieg nicht geschaffen, aber wir haben aus seinen Ruinen Gedichte geformt.“

James Lattimer

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28.10.
#3A2
Schaubühne Lindenfels
Fracture + Diskussion
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28.10.2026
Schaubühne Lindenfels
#3A2
Fracture + Diskussion
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Calendar
29.10.
#431
CineStar 5
Fracture
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29.10.2026
CineStar 5
#431
Fracture
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Calendar

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Regie
Keren Kreizer
Kamera
Keren Kreizer
Schnitt
Pauline Piris-Nury, Yannick Leroy, Keren Kreizer
Produktion
Joel Curtz, Walid Bekhti
Co-Produktion
Javier Packer-Comyn, Gsara Bodien, Mary Jimenez
Ton
Maxime Thomas, Keren Kreizer
Sound Design
Maxime Thomas
Musik
Mlondiwethu Dubazane

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Kontakt
Philippe Cotte
philippe.cotte@cvb.be
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill Free Zone
Free Zone Jasmine Alakari
Exarchia, Athen. Ort linker Utopien und schwer umkämpfter Schauplatz der Gentrifizierung. Für den iranischen Aktivisten Abtin wird der politische Kampf zur Gefahr für die eigene Freiheit.
Filmstill Free Zone

Free Zone

Free Zone
Jasmine Alakari
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
90 Minuten
Englisch,
Griechisch,
Farsi
Untertitel: 
Deutsch, Englisch
deutsche Untertitel
Weltpremiere

Abtin, ein junger Anarchist aus dem Iran, lebt nach seiner Flucht in Griechenland. In seiner Heimat führte er eine Untergrundbibliothek mit verbotenen Büchern. Wegen seiner Beteiligung an Protesten sei er verhaftet, inhaftiert und gefoltert worden. Im Athener Stadtteil Exarchia – Ort linker Utopien und schwer umkämpfter Schauplatz der Gentrifizierung – setzt er seinen politischen Kampf fort: Er organisiert sich in der Bewegung für Geflüchtete, besetzt Häuser, protestiert gegen illegale Pushbacks und kämpft für alternative Lebensentwürfe. Dabei ist seine eigene Lage höchst prekär, denn jeder Kontakt mit dem Staat kann seinen Aufenthaltsstatus bedrohen. Regisseurin Jasmine Alakari begleitet Abtin über den Zeitraum eines Jahres, erlebt seine Wut, Hoffnung und Ohnmacht, aber auch Euphorie und Zusammenhalt. Immer wieder kreist der Film um die Frage, wie sehr der politische Aktivismus das eigene Leben prägen darf und welche Rolle Gewalt dabei spielt. Währenddessen spitzt sich auf der Straße die Auseinandersetzung mit der Polizei zu und Abtin gerät tatsächlich ins Visier der Staatsmacht. Alakari dreht zwar weiter, merkt aber, dass sie sich auch mit ihrer eigenen Rolle auseinandersetzen muss. Was bedeutet es, Beobachterin zu sein? Wie weit kann ein Film die Ängste und Hoffnungen einer Person ins Bild setzen, die nicht die Freiheit hat, sich dieser Situation zu entziehen? „Free Zone“ gibt auf diese Frage keine einfache Antwort, sondern reicht sie weiter. An uns – das Publikum.

Luc-Carolin Ziemann

Enthält Darstellungen von körperliche Gewalt

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28.10.
#313
CineStar 2
Free Zone
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28.10.2026
CineStar 2
#313
Free Zone
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Calendar
29.10.
#482
UT Connewitz
Free Zone
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29.10.2026
UT Connewitz
#482
Free Zone
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30.10.
DOK Stream 24h
Free Zone
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30.10.2026
DOK Stream 24h
Free Zone
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31.10.
#621
CineStar 4
Free Zone
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31.10.2026
CineStar 4
#621
Free Zone
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Calendar

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Regie
Jasmine Alakari
Kamera
Agnesh Pakozdi, Ben Bernhard
Schnitt
Jasmine Alakari, Katarina Stankovich, Lina Marquez
Produktion
Jasmine Alakari, Ben Bernhard
Sound Design
Richard Meyer, Max Knepper
Musik
Felix Roemer

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Kontakt
Jasmine Alakari
jasmine.alakari@gmail.com
Nominiert für: DEFA Förderpreis, VER.DI Preis für Solidarität, Menschlichkeit und Fairness
Young Eyes
Filmstill Growing Up
Growing Up Adam Roszkowski
Łukasz will Boxchampion werden und zieht dafür weit weg aufs Sportinternat. Dort trifft er auf starke Gegner – und seine erste Liebe. Gelingt ihm der entscheidende Durchbruch?
Filmstill Growing Up
Filmstill Growing Up

Growing Up

Growing Up
Adam Roszkowski
Young Eyes
Dokumentarfilm
Polen
2026
71 Minuten
Polnisch
Untertitel: 
Englisch
deutsche Untertitel
Weltpremiere

Łukasz träumt davon, Profiboxer zu werden. Seine Mutter Monika unterstützt ihn dabei so gut sie kann. Doch dass er dafür auf ein über 500 Kilometer entferntes Sportinternat ziehen muss, kann sie nicht nachvollziehen. Denn wer wäscht dort seine Wäsche und sorgt dafür, dass er pünktlich zum Training erscheint? Für Łukasz ist der Umzug ein Schritt in die Unabhängigkeit, aber auch eine Bewährungsprobe unter Gleichgesinnten. Zwischen hartem Training, neuen Freundschaften und der ersten Liebe wird das Internat nicht nur zum Sprungbrett für seine sportliche Karriere, sondern auch zum Ort des Erwachsenwerdens. Über fünf Jahre begleitet Adam Roszkowski seinen stillen Protagonisten auf dem Weg zur polnischen Juniormeisterschaft. Beobachtend und dezent inszeniert fügen sich Trainingsalltag, Familienmomente und auch ein erstes Date zu einer Erzählung, die so nah an ihren Figuren bleibt, dass das dokumentarische Format dabei beinahe in den Hintergrund tritt. Ganz dem Show-don't-tell-Prinzip verpflichtet, erzählt „Growing Up“ ebenso von der Hingabe und dem Preis des Leistungssports wie von den leisen Kämpfen, die es braucht, den eigenen Weg zu gehen.

Tina Jany

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28.10.
#362
Passage Kinos Astoria
Growing Up
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28.10.2026
Passage Kinos Astoria
#362
Growing Up
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31.10.
#613
CineStar 2
Growing Up
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31.10.2026
CineStar 2
#613
Growing Up
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Regie
Adam Roszkowski
Buch
Adam Roszkowski
Kamera
Jakub Wójcik
Schnitt
Jerzy Zawadzki
Produktion
Adam Roszkowski
Ton
Halo Production
Sound Design
Martyna Gromotka
Musik
Antoni Wojnar

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Kontakt
Justyna Han
jhan@wajdaschool.pl
Nominiert für: Young Eyes Film Award
Retrospektive
Filmstill Herminda de la Victoria
Herminda de la Victoria Douglas Hübner
Die Polizei räumt von obdachlosen Familien besetztes Land am Rand von Santiago. Ein Mädchen stirbt. Die Siedlung bleibt. Bis heute trägt sie ihren Namen: Herminda de la Victoria.
Filmstill Herminda de la Victoria

Herminda de la Victoria

Herminda de la Victoria
Douglas Hübner
Retrospektive
Dokumentarfilm
Chile
1969
16 Minuten
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

In einer groß angelegten Aktion besetzt eine Gruppe obdachloser Familien im März 1967 brachliegendes Land am Rand von Santiago. Beim Räumungsversuch durch die Polizei stirbt ein Mädchen, die kleine Herminda, in den Armen ihrer Mutter. Die Räumung wird abgebrochen, die Menschen können bleiben und ohne vorhandene Infrastruktur die heute noch existierende Siedlung errichten: Herminda de la Victoria. „Voller Irrtümer und Fehler ist [der Film] meine erste Annäherung ans Kino, allerdings an ein ‚neues Kino‘, ein durch die Unterentwicklung gekennzeichnetes lateinamerikanisches Kino. Trotzdem bedeutet der filmische Prozess, Schnitt und Vertonung für mich eine vollgültige Erfahrung. ‚Herminda de la Victoria‘ engagiert sich für die Interessen der Obdachlosen in Chile, leidet mit ihnen, ist Zeugnis und ein ‚Dokument‘, das zur Stellungnahme zwingt.“ (Douglas Hübner)

Florian Wüst

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29.10.
#434
CineStar 5
Teil der Kompilation
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29.10.2026
CineStar 5
#434
Teil der Kompilation
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Douglas Hübner
Kamera
Héctor Ríos
Schnitt
Antonio Puchi
Produktion
Cine Experimental de la Universidad de Chile
Musik
Sergio Ortega

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Kontakt
Bundesarchiv
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill Hi Mom :O
Hi Mom :O Peer Langenheim
Die eigenen Aufnahmen und die der Mutter fließen zusammen. Ihr Filmarchiv, Puppengesichter und Blumen, wirft Fragen auf. Sie sagt: „Film deine eigene Realität!“Klingt toll, aber wie denn?
Filmstill Hi Mom :O

Hi Mom :O

Hi Mom :O
Peer Langenheim
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Deutschland,
Schweiz
2026
10 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere

Das Filmarchiv der Mutter wirft Fragen auf. Was hat sie in den vielen Puppengesichtern gesehen, die uns durch ihre Kamera anstarren? Warum so viele Aufnahmen von Blumen? Wenn sie selbst darauf zu sehen ist, ist sie immer in Bewegung. Wollte sie weg vor irgendwas? Das erzählende Ich will seine eigenen Motive finden. Aber wo? Die Mutter kann leicht sagen: Film deine eigene Realität! Klingt toll, aber wie denn, wenn man das Gefühl hat, anders zu sein? Aus der Materialbefragung heraus finden immer mehr eigene Bilder in den Film. Sie integrieren sich. Vielleicht stellen sie die gleichen Fragen an die Welt.

Jan Künemund

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27.10.
#251
CineStar 7
Teil der Kompilation
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27.10.2026
CineStar 7
#251
Teil der Kompilation
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29.10.
#4C1
Cinémathèque in der naTo
Teil der Kompilation
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29.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#4C1
Teil der Kompilation
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30.10.
#562
Passage Kinos Astoria
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30.10.2026
Passage Kinos Astoria
#562
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31.10.
#674
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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31.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#674
Teil der Kompilation
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Calendar

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Regie
Peer Langenheim
Kamera
Peer Langenheim
Schnitt
Peer Langenheim, Teresa Mirbaha, Andrina Moos
Produktion
Peer Langenheim
Sound Design
Jurek Edel
Musik
Yasmin Edelmann

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Kontakt
Peer Langenheim
peer.langenheim@zhdk.ch
Filmstill Hope Is a Word

Hope Is a Word

Hope Is a Word
Maria Galliani Dyrvik
Positions
Dokumentarfilm
Norwegen,
Nigeria,
Italien
2026
82 Minuten
Englisch
Untertitel: 
Englisch
deutsche Untertitel
Deutsche Premiere
Dichte Rauchschwaden steigen am Horizont auf. Öl sprudelt aus dem Boden. Die Kiemen eines toten Fisches sind schwarz. Eine sonore Stimme trägt ein Gedicht über Blut, Wut und die ölvergiftete Landschaft des Nigerdeltas vor. In den Refrain stimmt eine Menschenmenge ein. Schriftsteller und Aktivist Nnimmo Bassey protestiert seit Jahrzehnten gegen die Ölförderung im Süden Nigerias und ihre Folgen für Mensch, Natur und Landwirtschaft. Besonders betroffen sind die Ogoni, eine ethnische Minderheit in der Region, deren Lebensgrundlage existenziell bedroht ist. In den 1990er-Jahren organisierten sie eine starke politische Bewegung, die durch die Militärregierung gewaltsam unterdrückt wurde – auch im Interesse westlicher Ölkonzerne. Wie lässt sich unter diesen Umständen politischer Widerstand leisten? „Hope Is a Word“ porträtiert einen Mann, der an die Kraft der poetischen Sprache glaubt. Nnimmo Bassey gelingt es mit seinen Workshops, eine neue Generation an rhetorisch und literarisch begabten Aktivist*innen zu mobilisieren. Wenn sie lesen, rappen oder rezitieren, setzt der Film ihre Worte demonstrativ ins Bild. Hier wird Poesie zum politischen Werkzeug. Denn aus einem Vers kann ein Ruf werden. Einer, dem andere folgen.

 

Jan-Philipp Kohlmann

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27.10.
#2A1
Schaubühne Lindenfels
Hope Is a Word + Diskussion
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27.10.2026
Schaubühne Lindenfels
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Hope Is a Word + Diskussion
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30.10.
#543
CineStar 6
Hope Is a Word
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30.10.2026
CineStar 6
#543
Hope Is a Word
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31.10.
DOK Stream 24h
Hope Is a Word
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31.10.2026
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Hope Is a Word
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Maria Galliani Dyrvik
Buch
Maria Galliani Dyrvik
Kamera
Anita Jonsterhaug Vedå
Schnitt
Federico Neri
Produktion
Anita Jonsterhaug Vedå
Co-Produktion
Femi Odugbemi, Chiara Andrich
Ton
Anuoluwapo Oladipupo, Metong Minwon, Lawrence Rhovenson David
Sound Design
Yngve Leidulv Sætre
Musik
Ukpono Bassey, Morgan Urhibo Oghenevwede, Yngve Leidulv Sætre

Kontakt DOK Leipzig Logo

Kontakt
Anita Jonsterhaug Vedå
anita@smau.no
World Sales
Stephan Riguet
Andana Films
sriguet@andanafilms.com
Nominiert für: Leipziger Ring