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Doc Alliance
Filmstill Afterlives
Afterlives Kevin B. Lee
Essayfilm in zwei Teilen: Als die Dekodierung eines IS-Propagandafilms an ihre Grenzen stößt, sucht der Regisseur mit Expertinnen nach Gegenentwürfen zu digitalen Spuren ideologischer Gewalt.
Filmstill Afterlives

Afterlives

Afterlives
Kevin B. Lee
Doc Alliance
Dokumentarfilm
Deutschland,
Belgien,
Frankreich
2025
88 Minuten
Englisch
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

Mit zahlreichen film- und medientheoretischen Videoessays hat Kevin B. Lee die Form des sogenannten Desktop-Films wesentlich mitgeprägt. Die elegante Meta-Inszenierung reflektiert, dass sein digitaler Schreibtisch zugleich Rechercheinstrument, Medienarchiv und Distributionskanal ist. Lees erster Langfilm in diesem Stil seziert zunächst ein historisches Propagandawerk: Unter dem Titel „Flames of War“ veröffentlichte die Terrormiliz „Islamischer Staat“ 2014, auf dem Höhepunkt ihrer territorialen Macht, einen aufwendig produzierten Film; etliche Medien verglichen ihn mit der Ästhetik von Hollywood-Blockbustern. Die extreme Gewalt jener Bilder kann Lee zwar abstrahieren und verfremden. Doch mit den Mitteln der Filmanalyse allein, so seine Erkenntnis, lässt sich ihre ideologische Macht nicht entschlüsseln. „Afterlives“ weitet den Blick und sucht im Dialog mit Expertinnen aus Kunst, politischer Bildungsarbeit und Terrorismusforschung nach Gegenentwürfen: Sie rekonstruieren zerstörte Kulturgüter, entwickeln Strategien gegen extremistische Radikalisierung und erforschen, was Menschen zum Ausstieg aus terroristischen Gruppen bewegt. Dabei verliert Lees kluger Essay auch das kolonial geprägte westliche Bild des Nahen Ostens nie aus dem Blick.

Jan-Philipp Kohlmann

Thematisiert Folter

Enthält Darstellungen von Kriegsszenen, Folter

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30.10.
#532
CineStar 5
Afterlives
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30.10.2026
CineStar 5
#532
Afterlives
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Calendar
31.10.
#6D1
Kinobar Prager Frühling
Afterlives
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31.10.2026
Kinobar Prager Frühling
#6D1
Afterlives
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Kevin B. Lee
Buch
Kevin B. Lee
Kamera
Ginan Seidl
Schnitt
Janina Herhoffer
Produktion
Caroline Kirberg
Co-Produktion
Beata Saboova, Vincent Metzinger
Ton
Aline Bonvin
Sound Design
Laszlo Umbreit
Musik
Maya Shenfeld, Tadklimp

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Kontakt
Caroline Kirberg
kirberg@pong-berlin.de
World Sales
Martina Droandi
Odd Slice Films
martina@oddslicefilms.com
German Distributor
Gesa Knolle
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill Auber 89
Auber 89 Giuseppe Schillaci
Aubervilliers, Pariser Arbeiterviertel, 1980er-Jahre: Fatsah Bouyahmed, damals ein Teenager, erinnert sich zurück und erweckt Lebensgeschichten voll solidarischen Spirits aus den Archivaufnahmen.
Filmstill Auber 89

Auber 89

Auber 89
Giuseppe Schillaci
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Frankreich,
Italien
2026
79 Minuten
Französisch
Untertitel: 
Englisch
Internationale Premiere
Hunderte Stunden bislang ungesehene Aufnahmen aus den 1980er-Jahren, die die Sanierung von Aubervilliers, einem Pariser Arbeitervorort, dokumentieren. In den Videos erkennt Filmemacher Giuseppe Schillaci den 15-jährigen französisch-algerischen Fatsah Bouyahmed, damals ein gewöhnlicher Junge aus dem Viertel, der später Schauspieler werden sollte. Nachdem Fatsah infolge eines Unfalls sein Gedächtnis verliert, lässt er sich darauf ein, anhand des Archivmaterials dem Viertel zu begegnen, das er immer verlassen wollte. Während die Bilder entschlüsselt werden, treffen zwei Wiedergewinnungen von Erinnerung aufeinander: Fatsahs eigenes Leben und das eines Arbeitervororts der 1980er-Jahre. Seine Geschichten über Familie und Nachbar*innen holen Gesichter und Lebenswege aus der Anonymität des Archivs hervor. Ein fließender Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart, VHS-Aufnahmen und Fernseharchiven sowie Fragmenten von Fatsahs Erinnerung rekonstruiert die visuelle Textur der 80er-Jahre und lässt Formen des Zusammenlebens wieder auferstehen, die aus heutiger Sicht beinahe unwahrscheinlich erscheinen. Französische und migrantische Bewohner*innen teilten einen Glauben an das Gemeinwohl durch Gemeinschaftsarbeit, Nachbarschaftsfernsehen, Fußball, Rap-Wettbewerbe und gemeinsame Bemühungen, das Leben zu verbessern, während die Behörden sie in ihre Maßnahmen einbezogen, das „malaise des banlieues“, das Unbehagen der Vorstädte, zu bekämpfen. Ein vergessenes kollektives Ringen, zwischen Nostalgie, der flüchtigenWahrheit der Erinnerung und Sozialpolitik, bevor der bereits lauernde Rassismus, die Segregation und die wirtschaftlichen Ungleichheiten sich verhärteten und später in der Wut der Banlieues ausbrachen. Indem Schillaci die wiedergewonnene Erinnerung eines Mannes mit den ungehörten Stimmen der Arbeiterklasse verbindet, sät er subtil einen Zweifel: Hat unser Glaube an die Unvermeidbarkeit der heutigen ungerechten Realitäten diese Formen der Solidarität utopisch erscheinen lassen, und ist eine bessere Zukunft noch möglich?

Anca Păunescu

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29.10.
#453
CineStar 7
Auber 89
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29.10.2026
CineStar 7
#453
Auber 89
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Calendar
30.10.
#5C2
Cinémathèque in der naTo
Auber 89
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30.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#5C2
Auber 89
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Calendar
01.11.
#781
UT Connewitz
Auber 89
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01.11.2026
UT Connewitz
#781
Auber 89
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Regie
Giuseppe Schillaci
Buch
Giuseppe Schillaci, Gabrielle Culand
Kamera
Zoltan Hauville
Schnitt
Christine Bouteiller
Produktion
Véronique Holley, Raffaele Ventura
Co-Produktion
Paolo Maria Spina, Sylvain Poubelle, Bruno Niepceron, Pierre-Jean Bartheye
Ton
Maya Rosa
Musik
Thibault Frisoni

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Kontakt
Raluca Iacob
raluca@lightdox.com
World Sales
Anna Berthollet
Lightdox
anna@lightdox.com
Nominiert für: Preis der Interreligiösen Jury, FIPRESCI Preis
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill The Autoharp Crushing on Hot Guys
The Autoharp Crushing on Hot Guys Antonie Zavadilová, Lucie Krejčí
Wie wäre es, wenn ein magisches Zupfinstrument bei der Partnersuche helfen könnte? Zwei recht unterschiedliche und doch ähnliche Freundinnen fantasieren ein neues Familienkonzept.
Filmstill The Autoharp Crushing on Hot Guys

The Autoharp Crushing on Hot Guys

Zamilovaná autoharfa na sexy kluky
Antonie Zavadilová, Lucie Krejčí
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
Tschechische Republik
2026
8 Minuten
Tschechisch
Untertitel: 
Englisch
deutsche Untertitel
Deutsche Premiere
Zwei Freundinnen quatschen in einem Café über Liebe, Partnerschaft, Kinder und heiße Typen. Sie fantasieren ein magisches Zupfinstrument, das bei der Partnersuche und Familiengründung helfen könnte. Leider ist das Vorhaben in der Realität nicht ganz so einfach umzusetzen und die Erfüllung ihrer Wünsche erfordert Kreativität und Offenheit für alternative Optionen. Mit großer Authentizität, Witz und charmanter Bildgestaltung lädt uns dieser Film ein, uns von der Konversation der beiden sehr unterschiedlichen und doch so ähnlichen Charaktere zu mehr Aufgeschlossenheit und Toleranz inspirieren zu lassen.

Franka Sachse

Thematisiert psychische Erkrankungen

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28.10.
#322
CineStar 4
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28.10.2026
CineStar 4
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Calendar
29.10.
#422
CineStar 4
The Autoharp Crushing on Hot Guys + Nicole Nicole
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29.10.2026
CineStar 4
#422
The Autoharp Crushing on Hot Guys + Nicole Nicole
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Calendar
30.10.
#512
CineStar 2
The Autoharp Crushing on Hot Guys + Nicole Nicole
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
30.10.2026
CineStar 2
#512
The Autoharp Crushing on Hot Guys + Nicole Nicole
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
Calendar
31.10.
Hauptbahnhof Osthalle
The Autoharp Crushing on Hot Guys + Nicole Nicole

Eintritt frei

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31.10.2026
Hauptbahnhof Osthalle
The Autoharp Crushing on Hot Guys + Nicole Nicole

Eintritt frei

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Regie
Antonie Zavadilová, Lucie Krejčí
Schnitt
Julie Slovenčíková
Produktion
Kateřina Špálová, Tomáš Šimon
Ton
Adam Koniuk
Musik
Mark Karpilovskij
Animation
Antonie Zavadilová
Animation Technique
Cutout, Drawn

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Kontakt
Petra Horká
festivals@famu.cz
Nominiert für: mephisto 97.6-Publikumspreis
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill Bára – Diary of a Rockstar
Bára – Diary of a Rockstar Helena Třeštíková
Eine tschechische Rock-Ikone im Porträt, über 50 Jahre hinweg. Helena Třeštíková, Meisterin der Langzeitbeobachtung, zeigt Bára Basikovás rasante Lebensart mit allen Höhen und Tiefen.
Filmstill Bára – Diary of a Rockstar

Bára – Diary of a Rockstar

Bára Basiková
Helena Třeštíková
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Tschechische Republik
2026
97 Minuten
Tschechisch
Untertitel: 
Englisch
Internationale Premiere
Bára Basiková ist eine Ikone des tschechischen Rock. In den Achtzigerjahren prägte sie als Leadsängerin die Bands Stromboli und Precedens, als Solokünstlerin füllt sie noch heute Hallen. Auch zahlreiche Musicals leben von ihrer Präsenz. Helena Třeštíková, berühmt für ihre nahbaren, faszinierenden Langzeitportraits, zeigt das unstete Leben Basikovás über die Dekaden. Die Liebe zur Kunst und die Suche nach erfüllenden Partnerschaften wirken dabei als rote Fäden. Mehr als einmal muss sich Basiková das Scheitern einer Beziehung eingestehen und einen Neuanfang wagen. Das Geld ist immer wieder knapp, die Last des Alltags zwingt sie manchmal beinahe in die Knie. Dabei verweilt Třeštíková nie allzu lange in einem Augenblick: Die Schnitte sind schnell, über die Spiellänge vermittelt „Bára – Diary of a Rockstar“ eine Rasanz und Dichte, die mit dem Lebensstil der Protagonistin in direkter Verbindung zu stehen scheinen. Basiková ist eine Getriebene, eine Romantikerin und eine Kämpferin. Auf ihre ganz eigene Art rückt Třeštíková substanzielle Themen in den Vordergrund: Welche Konsequenzen birgt die Entscheidung, sein Dasein einer von Risiken geprägten Leidenschaft zu verschreiben? Welche Rolle spielen Alter und Altern für eine Frau? Und nicht zuletzt: Wie kann es immer wieder weitergehen?

Carolin Weidner

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29.10.
#454
CineStar 7
Bára - Diary of a Rockstar
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29.10.2026
CineStar 7
#454
Bára - Diary of a Rockstar
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Calendar
31.10.
#6B3
Schauburg
Bára - Diary of a Rockstar
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31.10.2026
Schauburg
#6B3
Bára - Diary of a Rockstar
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01.11.
#731
CineStar 5
Bára - Diary of a Rockstar
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01.11.2026
CineStar 5
#731
Bára - Diary of a Rockstar
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Helena Třeštíková
Kamera
David Cysař
Schnitt
Adéla Špaljová, Jakub Hejna
Produktion
Kateřina Černá, Pavel Strnad
Co-Produktion
Alena Müllerová
Ton
Petr Šoltys

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Kontakt
Barbora Lochmanová
barbora.lochmanova@gmail.com
Nominiert für: Preis der Interreligiösen Jury, FIPRESCI Preis, MDR-Film-Preis
Hommage: Trollfilm
Filmstill Black Box
Black Box Anton Dyakov
Was bleibt, wenn alles vergeht? Ein alter Fotograf sucht in seinen Bildern nach Menschen und Ereignissen, die im Dunkeln verschwinden, wiederkehren und ihn schließlich heimsuchen.
Filmstill Black Box

Black Box

Black Box
Anton Dyakov
Hommage: Trollfilm
Animationsfilm
Norwegen
2026
10 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Deutsche Premiere

Was bleibt übrig, wenn alles vergeht? Ein alter Fotograf versucht anhand von Fotografien, Menschen und Ereignisse zu rekonstruieren, aber sie entgleiten ihm immer wieder, verschwinden im Dunklen, werden von den Wellen überspült. Anton Dyakov zeigt mit seinem 2D-animierten und in Schwarz-Weiß umgesetzten Film eben nicht nur, wie die Erinnerung verloren geht, sondern auch, wie sie uns manchmal heimsucht und überkommt – etwa in Form eines beklemmendes Archiv-Fragment diffuser Kriegsaufnahmen. „Black Box“ verhandelt Verlust und Trauer aus persönlicher und doch universeller Sicht, und nimmt dabei Bezug auf die Erinnerungskultur im digitalen Zeitalter, die immer stärker ohne die haptische Vergewisserung eines Fotoabzugs auskommt – oder auskommen möchte.

Marie Ketzscher

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29.10.
#473
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#473
Teil der Kompilation
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Anton Dyakov
Buch
Anton Dyakov
Produktion
Claus Gladyszak
Sound Design
Alexey Gallyamov
Musik
Alexey Gallyamov
Animation
Anton Dyakov, Elizaveta Kharchenko
Animation Technique
Drawn

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Kontakt
Claus Gladyszak
claus@trollfilm.no
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill Broken Glass
Broken Glass Kateryna Voznytsia
Zucker, Silikon, Kunststofffilament. Die Filmemacherin kocht einen Zoetrop-Pudding, sinniert dabei über die Geburt ihrer Tochter und ihren übersteigerten Perfektionismus.
Filmstill Broken Glass

Broken Glass

Broken Glass
Kateryna Voznytsia
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
Ukraine
2026
7 Minuten
Ukrainisch
Untertitel: 
Englisch
Europapremiere
Während sie ihre junge Tochter betreut, bereitet die Filmemacherin einen Wackelpudding zu. Sie sinniert über die Geburt ihres Kindes und den übersteigerten Perfektionismus, der sie in ihrer künstlerischen Praxis begleitet. Die schlichte Süßspeise entwickelt sich zu einem Pudding-Zoetrop. Als sie die Akribie loslässt und eine entspannte Verspieltheit in ihren Arbeitsprozess einlädt, gelingt ihr ein vielschichtiges filmisches Gericht. Dessen Zutaten: Zucker, Silikon, Kunststofffilament. Kateryna Voznytsia schafft es nicht nur, auf clevere Weise eine Brücke zwischen zeitgenössischen Arbeitsweisen und historischen Techniken aus den Anfängen des Kinos zu schlagen und dabei feinfühlig die Rolle als Mutter, Frau und Filmemacherin zu hinterfragen, sondern gleichzeitig auch die liebevolle Verbindung zu ihrer Tochter zu pflegen.

Franka Sachse

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27.10.
#231
CineStar 5
Teil der Kompilation
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27.10.2026
CineStar 5
#231
Teil der Kompilation
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Calendar
27.10.
#242
CineStar 6
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27.10.2026
CineStar 6
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Calendar
29.10.
#471
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#471
Teil der Kompilation
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31.10.
#663
Passage Kinos Astoria
Teil der Kompilation
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31.10.2026
Passage Kinos Astoria
#663
Teil der Kompilation
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Kateryna Voznytsia
Produktion
Kateryna Voznytsia, Yulia Serdyukova
Sound Design
Anton Prykhodko
Musik
Anton Prykhodko
Animation
Kateryna Voznytsia
Animation Technique
Mixed Media, Other, Objects

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Kontakt
Kateryna Voznytsia
kate.voznytsia@gmail.com
Nominiert für: mephisto 97.6-Publikumspreis
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill Decay
Decay Juan Camilo González
Lässt sich der böse Geist eines zu nahen Menschen mit Animation genau wie mit Feuerwerk vertreiben? Eine unfassbar durchdachte Versuchsanordnung gegen die eigene emotionale Zerrüttung.
Filmstill Decay

Decay

Decaer
Juan Camilo González
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
Kolumbien
2025
7 Minuten
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
Um die Erinnerung an die größte Gewalttätigkeit zu verarbeiten, die innerhalb einer Vater-Sohn-Beziehung passieren kann, kommt das Film-Ich zunächst zu logischen Schlüssen: Die Chinesen erfanden einst das Schießpulver, mit dem sich als Feuerwerk ein böser Geist vertreiben lässt. Das Feuerwerk ist ein Vorläufer der filmischen Animation, ergo Animation hilft gleichermaßen. Ein intensiver Strich und die materielle Struktur der animierten Zeichnungen, das wiederholte Durchspielen von Sequenzen sowie das eindrucksvolle Changieren zwischen bildlicher und klanglicher Abstraktion und Figuration, um einen Ausdruck für das Unaussprechliche zu finden, vermitteln eindringlich die emotionale Zerrüttung. In dem langwierigen Prozess, die Einzelbilder für diese Animation zu zeichnen, entsteht jedoch zwischen dem Erzähler und seinem bösen Geist auch eine ungewollte Nähe. Aus einer persönlichen Traumageschichte heraus entwickelt Juan Camilo González eine unfassbar durchdachte Versuchsanordnung, die im Scheitern umso heftiger auf das Grauen zurückwirft.

André Eckardt

Thematisiert psychische Erkrankungen, Mord

Photosensitivity warning: Enthält Lichteffekte, die bei erhöhter Lichtempfindlichkeit Überreaktionen auslösen können.

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27.10.
#242
CineStar 6
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27.10.2026
CineStar 6
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Calendar
28.10.
#374
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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28.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#374
Teil der Kompilation
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Calendar
29.10.
#461
Passage Kinos Astoria
Teil der Kompilation
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29.10.2026
Passage Kinos Astoria
#461
Teil der Kompilation
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Calendar
30.10.
#542
CineStar 6
Teil der Kompilation
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30.10.2026
CineStar 6
#542
Teil der Kompilation
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Juan Camilo González
Buch
Juan Camilo González
Kamera
Juan Camilo González
Schnitt
Juan Camilo González
Produktion
Bibiana Rojas
Ton
Carolina Lucio
Sound Design
Carolina Lucio
Animation
Juan Camilo González, Diego Cortés, Carla Melo, Julian Arias, Julian Camilo García, Andrea Muñoz
Animation Technique
Drawn

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Kontakt
Juan Camilo González
j.gonzalezj@uniandes.edu.co
Nominiert für: mephisto 97.6-Publikumspreis
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill The Evidence of the Termites
The Evidence of the Termites Roberto Jaén
Fesselnd vielstimmig im Split-Screen. Dieser ironische, wechselhafte und selbstreflexive Essayfilm ist ein spielerischer Versuch, einen schwer fassbaren Begriff zu definieren: Klasse.
Filmstill The Evidence of the Termites

The Evidence of the Termites

La evidencia del comején
Roberto Jaén
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Costa Rica
2026
15 Minuten
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Internationale Premiere
Die erste Stimme gehört dem Regisseur, der sich fragt, was er wohl für eine Art Film über die Mittelschicht machen würde. Was wir sehen entspricht mehr oder weniger seinen Beschreibungen; Split-Screen-Kombinationen von Archivmaterial und aktuellen Aufnahmen, die unauffällige Schnipsel aus dem Alltag zeigen: Familientreffen, der benachbarte Park. Außerdem spricht er darüber, den Schwerpunkt seines Films zu verschieben, und auch das geschieht, als mehr Stimmen einsetzen und verschiedene Formate zwischen den beiden Bildausschnitten pendeln: der Mann, der banale Alltagsgegenstände auflistet; die Frau, die durch eine unsichtbare Grenze von San José abgeschnitten ist; der venezolanische Immigrant, der vom Bus als großem Gleichmacher spricht; die Enkelin, die eine riesige Sammlung Lexika erbt. Ihr Hintergrund unterscheidet sich, aber sie alle beziehen sich explizit oder implizit auf gesellschaftliche Klassen, bei jedem eine andere Kategorie zu einer anderen Zeit; so viele Bedeutungen, so viele Objekte und Bezüge, ein Begriff mit zahllosen Ausprägungen. Wenn man den Termitenhügel öffnet, sieht man, dass er von allen gebaut wurde.

James Lattimer

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27.10.
#2C2
Cinémathèque in der naTo
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#2C2
Teil der Kompilation
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Calendar
28.10.
#331
CineStar 5
Teil der Kompilation
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28.10.2026
CineStar 5
#331
Teil der Kompilation
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01.11.
#721
CineStar 4
Teil der Kompilation
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01.11.2026
CineStar 4
#721
Teil der Kompilation
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Calendar
01.11.
#772
Passage Kinos Wintergarten
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01.11.2026
Passage Kinos Wintergarten
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Roberto Jaén
Buch
Luis Chaves, Claudia Crinigan, Melissa Valverde, Verónica Jiménez, Roberth Pereira, Roberto Jaén
Kamera
Carolina Mora
Schnitt
Roberth Pereira
Produktion
Carlos Matute
Sound Design
Gabriela Rivas

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Kontakt
Nominiert für: Silberne Taube
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill Heralds of the Monsoon
Heralds of the Monsoon Meera Krishnamurthy
Wer hat den Elefanten auf dem Gewissen? Ein Matti-Baum und ein Schmetterling ermitteln gemeinsam. Ein ökologischer Whodunit, dessen Hauptverdächtiger der Klimawandel ist.
Filmstill Heralds of the Monsoon

Heralds of the Monsoon

Mungarina Ette
Meera Krishnamurthy
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
Indien
2025
9 Minuten
Kannada
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
Der Elefant ist tot! Aber wer oder was hat ihn auf dem Gewissen? Als Mischung aus einem ökologischen Whodunit und leichtfüßigem Dokumentarfilm inszeniert, treffen in Meera Krishnamurthys Animationsfilm zwei verschiedene Perspektiven aufeinander: Da ist die weise Stimme des Matti-Baums, der wie die indigene Soliga-Community eigene Traditionen und Rituale für den Umgang mit der Natur gefunden hat. Und dann ist da eine wissenschaftlich-diskursive Stimme, die in Form eines Schmetterlings Erkenntnisse überbringt. Auch in der Präsentation ihrer Überlegungen zum Tathergang bringen sie ihre eigenen Ansätze mit: Der Matti-Baum singt seine Weisheiten, die mittels Zeichnung und Time-Lapse visualisiert werden; der Schmetterling lässt neueste wissenschaftliche Erkenntnisse lieber als Stop-Motion-Sequenz im Labor sichtbar werden. Langsam nähern sich die beiden einander an – denn nur gemeinsam lässt sich dem Mörder das Handwerk legen.

Marie Ketzscher

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27.10.
#272
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#272
Teil der Kompilation
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29.10.
#451
CineStar 7
Teil der Kompilation
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29.10.2026
CineStar 7
#451
Teil der Kompilation
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29.10.
#442
CineStar 6
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29.10.2026
CineStar 6
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30.10.
#5A1
Schaubühne Lindenfels
Teil der Kompilation
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30.10.2026
Schaubühne Lindenfels
#5A1
Teil der Kompilation
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Regie
Meera Krishnamurthy
Buch
Mahesha J, Meera Krishnamurthy, Samira Agnihotri, Vinay K Kumar
Produktion
Samira Agnihotri, Ankila Hiremath
Ton
Shikari Kethegowda, Samira Agnihotri
Sound Design
Meera Krishnamurthy
Animation
Meera Krishnamurthy
Animation Technique
Mixed Media, Objects

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Kontakt
Meera Krishnamurthy
k.meera28@gmail.com
Nominiert für: mephisto 97.6-Publikumspreis
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill I’m Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister’s Face
I’m Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister’s Face Helena Stańczyk
Die Zwillinge Alicja und Bożena Wahl prägten die Warschauer Kunstszene. In ihren Zeichnungen, bevölkert von hybriden Kreaturen, erkundeten sie ihre Beziehung zueinander. Eine Wiederentdeckung!
Filmstill I’m Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister’s Face

I’m Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister’s Face

Maluję swój autoportret, a wychodzi mi moja siostra
Helena Stańczyk
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Polen
2026
11 Minuten
Polnisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
Die polnischen Zwillingsschwestern Alicja und Bożena Wahl erkundeten in ihren filigranen, von hybriden Kreaturen bevölkerten Zeichnungen sich selbst, aber auch ihre enge Beziehung zueinander. Helena Stańczyk erweckt diese Zeichnungen in ihrer Animation zum Leben und ergänzt sie mit Collagen sowie Texten, die Alicjas Tagebuch-Aufzeichnungen aus den 60er- und 70er-Jahren entstammen. Manchmal wie eine Ansprache an Schwester Bożena formuliert, berichtet Alicja in ihnen von surrealen Träumen, Begebenheiten mit ihren Töchtern und reflektiert Erinnerungen. „I’m Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister’s Face“ ist ein wimmelnder, von physischen und psychischen Motiven durchwobener Film, der abrupt in eine künstlerische Symbiose und weibliche Selbsterforschung schubst. Eine Hommage an zwei Frauen, die die Warschauer Kunstszene prägten und die auch posthum zunehmend internationale Aufmerksamkeit erfahren.

Carolin Weidner

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27.10.
#252
CineStar 7
I'm Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister's Face + Blossoming
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27.10.2026
CineStar 7
#252
I'm Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister's Face + Blossoming
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Calendar
28.10.
Polnisches Institut
I'm Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister's Face + Blossoming

Eintritt frei

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28.10.2026
Polnisches Institut
I'm Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister's Face + Blossoming

Eintritt frei

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Calendar
01.11.
#723
CineStar 4
I'm Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister's Face + Blossoming
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01.11.2026
CineStar 4
#723
I'm Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister's Face + Blossoming
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Calendar
01.11.
#774
Passage Kinos Wintergarten
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01.11.2026
Passage Kinos Wintergarten
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Helena Stańczyk
Produktion
Łódź film school
Animation
Helena Stańczyk, Dante Jaczewska, Helena Król

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Kontakt
Helena Stańczyk
hela.stanczyk@gmail.com
Nominiert für: Silberne Taube
Hommage: Trollfilm
Filmstill Is Heaven Blue? #2
Is Heaven Blue? #2 Menno de Nooijer, Paul de Nooijer
Fast 50 Jahre künstlerische Familienarbeit münden in eine überbordende Selbst-Hommage: Die de Nooijers feiern das Leben – und den Tod – als finales, gemeinsames Gesamtkunstwerk.
Filmstill Is Heaven Blue? #2

Is Heaven Blue? #2

Is Heaven Blue? #2
Menno de Nooijer, Paul de Nooijer
Hommage: Trollfilm
Animationsfilm
Norwegen,
Niederlande
2023
17 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

Fast 50 Jahre umspannte die gemeinsame künstlerische Arbeit von Menno de Nooijer (Sohn), Paul de Nooijer (Vater) und Françoise de Nooijer (Mutter), die zwischen Fotografie und experimentellem Film changierte. Anstatt sich von der Nachwelt einordnen, kategorisieren und gegebenenfalls einmotten zu lassen, haben die drei miteinander einen finalen Film realisiert, kurz vor Paul de Nooijers Tod, als er schon schwer krank war. Ein letzter gemeinsamer Film als überbordende Selbst-Hommage. Sie kombinieren darin experimentell-dokumentarisches Storytelling, Performance, Pixilation und Stop-Motion, komische und traurige Momente, Pathos und Trash, Kostümierungslust und verletzliche Nacktheit. Mit „Is Heaven Blue? #2“ feiern die Nooijers das Leben als künstlerisches Gesamtkunstwerk, in dem alle Menschwerdungsprozesse und Verfallserscheinungen ihren Platz haben und auch der Tod ganz natürlich mit dazu gehört.

Marie Ketzscher

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29.10.
#473
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#473
Teil der Kompilation
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Regie
Menno de Nooijer, Paul de Nooijer
Produktion
Françoise de Nooijer, Lillian Løvseth, Anita Killi
Ton
Øyvind Aamli
Musik
Øyvind Aamli
Animation
Paul de Nooijer, Menno de Nooijer

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Kontakt
Claus Gladyszak
claus@trollfilm.no
Matinee Sächsisches Staatsarchiv
Filmstill Kreislauf
Kreislauf Manfred Seifert
Man erntet, was man sät: Der Silhouettenfilm demonstriert die fatalen Folgen unbedachter Müllentsorgung – wenn Recycling als Einbahnstraße, statt als Kreislauf verstanden wird.
Filmstill Kreislauf

Kreislauf

Kreislauf
Manfred Seifert
Matinee Sächsisches Staatsarchiv
Animationsfilm
DDR
1981
5 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere
In diesem Silhouettenfilm demonstriert Manfred Seifert die fatalen Folgen unbedachter Müllentsorgung – ganz nach dem Motto: Man erntet, was man sät. Manchmal ist ein Recycling-Kreislauf eine Einbahnstraße, wenn man so handelt, wie hier dargestellt. Heute noch so aktuell wie Anfang der 1980er-Jahre.

Meike Weimann

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01.11.
#771
Passage Kinos Wintergarten
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01.11.2026
Passage Kinos Wintergarten
#771
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
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Regie
Manfred Seifert
Kamera
Manfred Seifert
Schnitt
Manfred Seifert
Animation Technique
Silhouettes

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Sächsisches Staatsarchiv