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10 bis 20 Halden
Das Mansfeld, eine ostdeutsche Bergbauregion: Das Land ist weg, aber die Halden sind noch da. Als mächtiger Koloss in einer kahlen Ebene, als Pyramidenspitze hinter dem Reihenhaus, als dunkle Linie am Horizont. Aus der Aufschüttung ehemals überflüssigen Abraums sind mächtige Landmarken geworden. Emerson Culurgioni betrachtet sie als Ablagerungen von Geschichte. Die sorgfältig kadrierten Tableaus einer leeren, postindustriellen Landschaft, durch die nur ab und zu eine Simson-Gang rauscht, erinnern an James Bennings Erforschung einer menschengemachten Umwelt. Im Kontrast zur Statik der Bilder mäandert auf der Tonspur ein Fluss weitreichender Reflexionen über Boden und Ressourcen, Krieg und Krisen, Arbeit und Zerstörung, Ost und West, Herkunft und Identität, Heimat und Zugehörigkeit. Schicht für Schicht werden verklappte Erinnerungen freigelegt. Am Ende steht die Frage, welchen Wert wir ihnen beimessen.
Grit Lemke
Termine und Tickets
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emerson@posteo.de
The Autoharp Crushing on Hot Guys
Franka Sachse
Thematisiert psychische Erkrankungen
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Eintritt frei
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festivals@famu.cz
Broken Glass
Franka Sachse
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kate.voznytsia@gmail.com
Decay
André Eckardt
Thematisiert psychische Erkrankungen, Mord
Photosensitivity warning: Enthält Lichteffekte, die bei erhöhter Lichtempfindlichkeit Überreaktionen auslösen können.
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j.gonzalezj@uniandes.edu.co
Detention
Carolin Weidner
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samy@andanafilms.com
Heat
Carolin Weidner
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sales@taskovskifilms.com
Heralds of the Monsoon
Marie Ketzscher
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k.meera28@gmail.com
Hotel Utopia
Sie entwickeln Software, sind Lifestyle-Coaches, haben Marketing-Agenturen oder einen Amazon-Shop, sie reisen um die Welt, ohne für Unterkünfte zu zahlen: digitale Nomaden, denen als Arbeitsplatz mitunter ein Reisekoffer mit einem Laptop darauf reicht. Manche ihrer Sehnsüchte bleiben dabei auf der Strecke und werden zum Projekt eines umtriebigen Münchner Entwicklers: Matthias wirbt um heimatlose Individualist*innen und clevere Investor*innen, die als „Backer“ in sein Projekt einsteigen sollen, um aus einem verlassenen ehemaligen Luxus-Hotel in den bulgarischen Bergen ein hippes Coworking-Space zu machen. Er verspricht Community-Gefühl, intensive menschliche Verbindungen und wenig Steuern, Outdoor-Pool und Lagerfeueridylle. Während die von Heimat träumenden Nomaden darauf warten, dass aus der Utopie Realität wird, fühlen die Bewohner*innen der umliegenden Dörfer mit Skepsis einen neuen „Wind of Change“. Eine brillante Strukturanalyse eines Geschäftsmodells, das mit modernen Sehnsüchten handelt und sich den Raum dafür zu nehmen weiß.
Jan Künemund
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hannahbuhr@outlook.de
I’m Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister’s Face
Carolin Weidner
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Eintritt frei
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hela.stanczyk@gmail.com
Is Heaven Blue? #2
Fast 50 Jahre umspannte die gemeinsame künstlerische Arbeit von Menno de Nooijer (Sohn), Paul de Nooijer (Vater) und Françoise de Nooijer (Mutter), die zwischen Fotografie und experimentellem Film changierte. Anstatt sich von der Nachwelt einordnen, kategorisieren und gegebenenfalls einmotten zu lassen, haben die drei miteinander einen finalen Film realisiert, kurz vor Paul de Nooijers Tod, als er schon schwer krank war. Ein letzter gemeinsamer Film als überbordende Selbst-Hommage. Sie kombinieren darin experimentell-dokumentarisches Storytelling, Performance, Pixilation und Stop-Motion, komische und traurige Momente, Pathos und Trash, Kostümierungslust und verletzliche Nacktheit. Mit „Is Heaven Blue? #2“ feiern die Nooijers das Leben als künstlerisches Gesamtkunstwerk, in dem alle Menschwerdungsprozesse und Verfallserscheinungen ihren Platz haben und auch der Tod ganz natürlich mit dazu gehört.
Marie Ketzscher
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claus@trollfilm.no
Lederwarenfertiger – Ein Beruf für Dich [excerpt]
Meike Weimann
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Letters from the Silenced Country
Carolin Weidner
Thematisiert Tod
Enthält Darstellungen von körperliche Gewalt
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mirek@studioeverest.pl