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Doc Alliance
Filmstill Afterlives
Afterlives Kevin B. Lee
Essayfilm in zwei Teilen: Als die Dekodierung eines IS-Propagandafilms an ihre Grenzen stößt, sucht der Regisseur mit Expertinnen nach Gegenentwürfen zu digitalen Spuren ideologischer Gewalt.
Filmstill Afterlives

Afterlives

Afterlives
Kevin B. Lee
Doc Alliance
Dokumentarfilm
Deutschland,
Belgien,
Frankreich
2025
88 Minuten
Englisch
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

Mit zahlreichen film- und medientheoretischen Videoessays hat Kevin B. Lee die Form des sogenannten Desktop-Films wesentlich mitgeprägt. Die elegante Meta-Inszenierung reflektiert, dass sein digitaler Schreibtisch zugleich Rechercheinstrument, Medienarchiv und Distributionskanal ist. Lees erster Langfilm in diesem Stil seziert zunächst ein historisches Propagandawerk: Unter dem Titel „Flames of War“ veröffentlichte die Terrormiliz „Islamischer Staat“ 2014, auf dem Höhepunkt ihrer territorialen Macht, einen aufwendig produzierten Film; etliche Medien verglichen ihn mit der Ästhetik von Hollywood-Blockbustern. Die extreme Gewalt jener Bilder kann Lee zwar abstrahieren und verfremden. Doch mit den Mitteln der Filmanalyse allein, so seine Erkenntnis, lässt sich ihre ideologische Macht nicht entschlüsseln. „Afterlives“ weitet den Blick und sucht im Dialog mit Expertinnen aus Kunst, politischer Bildungsarbeit und Terrorismusforschung nach Gegenentwürfen: Sie rekonstruieren zerstörte Kulturgüter, entwickeln Strategien gegen extremistische Radikalisierung und erforschen, was Menschen zum Ausstieg aus terroristischen Gruppen bewegt. Dabei verliert Lees kluger Essay auch das kolonial geprägte westliche Bild des Nahen Ostens nie aus dem Blick.

Jan-Philipp Kohlmann

Thematisiert Folter

Enthält Darstellungen von Kriegsszenen, Folter

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30.10.
#532
CineStar 5
Afterlives
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30.10.2026
CineStar 5
#532
Afterlives
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Calendar
31.10.
#6D1
Kinobar Prager Frühling
Afterlives
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31.10.2026
Kinobar Prager Frühling
#6D1
Afterlives
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Calendar

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Regie
Kevin B. Lee
Buch
Kevin B. Lee
Kamera
Ginan Seidl
Schnitt
Janina Herhoffer
Produktion
Caroline Kirberg
Co-Produktion
Beata Saboova, Vincent Metzinger
Ton
Aline Bonvin
Sound Design
Laszlo Umbreit
Musik
Maya Shenfeld, Tadklimp

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Kontakt
Caroline Kirberg
kirberg@pong-berlin.de
World Sales
Martina Droandi
Odd Slice Films
martina@oddslicefilms.com
German Distributor
Gesa Knolle
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill Auber 89
Auber 89 Giuseppe Schillaci
Aubervilliers, Pariser Arbeiterviertel, 1980er-Jahre: Fatsah Bouyahmed, damals ein Teenager, erinnert sich zurück und erweckt Lebensgeschichten voll solidarischen Spirits aus den Archivaufnahmen.
Filmstill Auber 89

Auber 89

Auber 89
Giuseppe Schillaci
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Frankreich,
Italien
2026
79 Minuten
Französisch
Untertitel: 
Englisch
Internationale Premiere
Hunderte Stunden bislang ungesehene Aufnahmen aus den 1980er-Jahren, die die Sanierung von Aubervilliers, einem Pariser Arbeitervorort, dokumentieren. In den Videos erkennt Filmemacher Giuseppe Schillaci den 15-jährigen französisch-algerischen Fatsah Bouyahmed, damals ein gewöhnlicher Junge aus dem Viertel, der später Schauspieler werden sollte. Nachdem Fatsah infolge eines Unfalls sein Gedächtnis verliert, lässt er sich darauf ein, anhand des Archivmaterials dem Viertel zu begegnen, das er immer verlassen wollte. Während die Bilder entschlüsselt werden, treffen zwei Wiedergewinnungen von Erinnerung aufeinander: Fatsahs eigenes Leben und das eines Arbeitervororts der 1980er-Jahre. Seine Geschichten über Familie und Nachbar*innen holen Gesichter und Lebenswege aus der Anonymität des Archivs hervor. Ein fließender Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart, VHS-Aufnahmen und Fernseharchiven sowie Fragmenten von Fatsahs Erinnerung rekonstruiert die visuelle Textur der 80er-Jahre und lässt Formen des Zusammenlebens wieder auferstehen, die aus heutiger Sicht beinahe unwahrscheinlich erscheinen. Französische und migrantische Bewohner*innen teilten einen Glauben an das Gemeinwohl durch Gemeinschaftsarbeit, Nachbarschaftsfernsehen, Fußball, Rap-Wettbewerbe und gemeinsame Bemühungen, das Leben zu verbessern, während die Behörden sie in ihre Maßnahmen einbezogen, das „malaise des banlieues“, das Unbehagen der Vorstädte, zu bekämpfen. Ein vergessenes kollektives Ringen, zwischen Nostalgie, der flüchtigenWahrheit der Erinnerung und Sozialpolitik, bevor der bereits lauernde Rassismus, die Segregation und die wirtschaftlichen Ungleichheiten sich verhärteten und später in der Wut der Banlieues ausbrachen. Indem Schillaci die wiedergewonnene Erinnerung eines Mannes mit den ungehörten Stimmen der Arbeiterklasse verbindet, sät er subtil einen Zweifel: Hat unser Glaube an die Unvermeidbarkeit der heutigen ungerechten Realitäten diese Formen der Solidarität utopisch erscheinen lassen, und ist eine bessere Zukunft noch möglich?

Anca Păunescu

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29.10.
#453
CineStar 7
Auber 89
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29.10.2026
CineStar 7
#453
Auber 89
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Calendar
30.10.
#5C2
Cinémathèque in der naTo
Auber 89
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30.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#5C2
Auber 89
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Calendar
01.11.
#781
UT Connewitz
Auber 89
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01.11.2026
UT Connewitz
#781
Auber 89
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Calendar

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Regie
Giuseppe Schillaci
Buch
Giuseppe Schillaci, Gabrielle Culand
Kamera
Zoltan Hauville
Schnitt
Christine Bouteiller
Produktion
Véronique Holley, Raffaele Ventura
Co-Produktion
Paolo Maria Spina, Sylvain Poubelle, Bruno Niepceron, Pierre-Jean Bartheye
Ton
Maya Rosa
Musik
Thibault Frisoni

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Raluca Iacob
raluca@lightdox.com
World Sales
Anna Berthollet
Lightdox
anna@lightdox.com
Nominiert für: Preis der Interreligiösen Jury, FIPRESCI Preis
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill Bára – Diary of a Rockstar
Bára – Diary of a Rockstar Helena Třeštíková
Eine tschechische Rock-Ikone im Porträt, über 50 Jahre hinweg. Helena Třeštíková, Meisterin der Langzeitbeobachtung, zeigt Bára Basikovás rasante Lebensart mit allen Höhen und Tiefen.
Filmstill Bára – Diary of a Rockstar

Bára – Diary of a Rockstar

Bára Basiková
Helena Třeštíková
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Tschechische Republik
2026
97 Minuten
Tschechisch
Untertitel: 
Englisch
Internationale Premiere
Bára Basiková ist eine Ikone des tschechischen Rock. In den Achtzigerjahren prägte sie als Leadsängerin die Bands Stromboli und Precedens, als Solokünstlerin füllt sie noch heute Hallen. Auch zahlreiche Musicals leben von ihrer Präsenz. Helena Třeštíková, berühmt für ihre nahbaren, faszinierenden Langzeitportraits, zeigt das unstete Leben Basikovás über die Dekaden. Die Liebe zur Kunst und die Suche nach erfüllenden Partnerschaften wirken dabei als rote Fäden. Mehr als einmal muss sich Basiková das Scheitern einer Beziehung eingestehen und einen Neuanfang wagen. Das Geld ist immer wieder knapp, die Last des Alltags zwingt sie manchmal beinahe in die Knie. Dabei verweilt Třeštíková nie allzu lange in einem Augenblick: Die Schnitte sind schnell, über die Spiellänge vermittelt „Bára – Diary of a Rockstar“ eine Rasanz und Dichte, die mit dem Lebensstil der Protagonistin in direkter Verbindung zu stehen scheinen. Basiková ist eine Getriebene, eine Romantikerin und eine Kämpferin. Auf ihre ganz eigene Art rückt Třeštíková substanzielle Themen in den Vordergrund: Welche Konsequenzen birgt die Entscheidung, sein Dasein einer von Risiken geprägten Leidenschaft zu verschreiben? Welche Rolle spielen Alter und Altern für eine Frau? Und nicht zuletzt: Wie kann es immer wieder weitergehen?

Carolin Weidner

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29.10.
#454
CineStar 7
Bára - Diary of a Rockstar
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29.10.2026
CineStar 7
#454
Bára - Diary of a Rockstar
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Calendar
31.10.
#6B3
Schauburg
Bára - Diary of a Rockstar
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31.10.2026
Schauburg
#6B3
Bára - Diary of a Rockstar
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01.11.
#731
CineStar 5
Bára - Diary of a Rockstar
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01.11.2026
CineStar 5
#731
Bára - Diary of a Rockstar
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Calendar

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Regie
Helena Třeštíková
Kamera
David Cysař
Schnitt
Adéla Špaljová, Jakub Hejna
Produktion
Kateřina Černá, Pavel Strnad
Co-Produktion
Alena Müllerová
Ton
Petr Šoltys

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Barbora Lochmanová
barbora.lochmanova@gmail.com
Nominiert für: Preis der Interreligiösen Jury, FIPRESCI Preis, MDR-Film-Preis
Hommage: Trollfilm
Filmstill Black Box
Black Box Anton Dyakov
Was bleibt, wenn alles vergeht? Ein alter Fotograf sucht in seinen Bildern nach Menschen und Ereignissen, die im Dunkeln verschwinden, wiederkehren und ihn schließlich heimsuchen.
Filmstill Black Box

Black Box

Black Box
Anton Dyakov
Hommage: Trollfilm
Animationsfilm
Norwegen
2026
10 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Deutsche Premiere

Was bleibt übrig, wenn alles vergeht? Ein alter Fotograf versucht anhand von Fotografien, Menschen und Ereignisse zu rekonstruieren, aber sie entgleiten ihm immer wieder, verschwinden im Dunklen, werden von den Wellen überspült. Anton Dyakov zeigt mit seinem 2D-animierten und in Schwarz-Weiß umgesetzten Film eben nicht nur, wie die Erinnerung verloren geht, sondern auch, wie sie uns manchmal heimsucht und überkommt – etwa in Form eines beklemmendes Archiv-Fragment diffuser Kriegsaufnahmen. „Black Box“ verhandelt Verlust und Trauer aus persönlicher und doch universeller Sicht, und nimmt dabei Bezug auf die Erinnerungskultur im digitalen Zeitalter, die immer stärker ohne die haptische Vergewisserung eines Fotoabzugs auskommt – oder auskommen möchte.

Marie Ketzscher

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29.10.
#473
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#473
Teil der Kompilation
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Calendar

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Regie
Anton Dyakov
Buch
Anton Dyakov
Produktion
Claus Gladyszak
Sound Design
Alexey Gallyamov
Musik
Alexey Gallyamov
Animation
Anton Dyakov, Elizaveta Kharchenko
Animation Technique
Drawn

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Kontakt
Claus Gladyszak
claus@trollfilm.no
Animation Perspectives
Filmstill Breaking the Law
Breaking the Law Franz Impler
Der Spielplatz ist leer. Alle sind zu Hause, im Lockdown. Nur eine birnenförmige 3D-Figur tapst mit dünnen Beinen, fetten Sneakern und einem Ballon über den kiesigen Sand.
Filmstill Breaking the Law

Breaking the Law

Breaking the Law
Franz Impler
Animation Perspectives
Animationsfilm
Deutschland
2020
1 Minute
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere
April 2020: Der Spielplatz ist leer und still, traurig flattert ein Absperrband, das aber keinen wirklich betrifft, weil alle zu Hause im Lockdown sind. Nur eine birnenförmige 3D-Figur tapst mit dünnen Beinen und fetten Sneakern suchend über den kiesigen Sand. Im Schlepptau hält sie einen erschöpften Ballon mit festgefrorenem Lächeln und – fetten Sneakern. Aus der Luft tätscheln die herunterhängenden Ballonhände den einsamen Verbotsbrecher. Franz Implers poetisch und spielerisch verdichtete Momentaufnahme lässt eine unbeschreibliche Ausnahmesituation mit all ihrer Melancholie und Absurdität nachfühlen.

André Eckardt

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29.10.
#474
Passage Kinos Wintergarten
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29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
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Calendar

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Regie
Franz Impler
Produktion
Franz Impler
Animation
Franz Impler
Animation Technique
3D Digital

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Animation Perspectives
Filmstill Changeover
Changeover Franz Impler
Die so magische wie miese Spielregel der blauen, hintertriebenen Grinsekatze lässt einen Tennisspieler verzweifeln. Ständig rotiert das Spielfeld und macht ihn zu seinem eigenen Gegner.
Filmstill Changeover

Changeover

Changeover
Franz Impler
Animation Perspectives
Animationsfilm
Deutschland
2022
1 Minute
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere
Ein Tennisspieler verzweifelt an seiner Gegnerin, einer blauen hintertriebenen Grinsekatze. Nach ihrem Aufschlag manipuliert sie mit bösem Zauber die Raumkoordinaten und stellt die einzige, unerbittliche Regel auf: Unablässig rotiert nun das Spielfeld und der schon längst feststehende Verlierer krönt sich mit jedem Return selbst zum unbesiegbaren Gegner. Ein schizophrener Tennis-Albtraum.

André Eckardt

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29.10.
#474
Passage Kinos Wintergarten
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29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
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Calendar

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Regie
Franz Impler
Produktion
Franz Impler
Animation
Franz Impler
Animation Technique
3D Digital

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Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill The Evidence of the Termites
The Evidence of the Termites Roberto Jaén
Fesselnd vielstimmig im Split-Screen. Dieser ironische, wechselhafte und selbstreflexive Essayfilm ist ein spielerischer Versuch, einen schwer fassbaren Begriff zu definieren: Klasse.
Filmstill The Evidence of the Termites

The Evidence of the Termites

La evidencia del comején
Roberto Jaén
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Costa Rica
2026
15 Minuten
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Internationale Premiere
Die erste Stimme gehört dem Regisseur, der sich fragt, was er wohl für eine Art Film über die Mittelschicht machen würde. Was wir sehen entspricht mehr oder weniger seinen Beschreibungen; Split-Screen-Kombinationen von Archivmaterial und aktuellen Aufnahmen, die unauffällige Schnipsel aus dem Alltag zeigen: Familientreffen, der benachbarte Park. Außerdem spricht er darüber, den Schwerpunkt seines Films zu verschieben, und auch das geschieht, als mehr Stimmen einsetzen und verschiedene Formate zwischen den beiden Bildausschnitten pendeln: der Mann, der banale Alltagsgegenstände auflistet; die Frau, die durch eine unsichtbare Grenze von San José abgeschnitten ist; der venezolanische Immigrant, der vom Bus als großem Gleichmacher spricht; die Enkelin, die eine riesige Sammlung Lexika erbt. Ihr Hintergrund unterscheidet sich, aber sie alle beziehen sich explizit oder implizit auf gesellschaftliche Klassen, bei jedem eine andere Kategorie zu einer anderen Zeit; so viele Bedeutungen, so viele Objekte und Bezüge, ein Begriff mit zahllosen Ausprägungen. Wenn man den Termitenhügel öffnet, sieht man, dass er von allen gebaut wurde.

James Lattimer

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27.10.
#2C2
Cinémathèque in der naTo
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#2C2
Teil der Kompilation
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28.10.
#331
CineStar 5
Teil der Kompilation
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28.10.2026
CineStar 5
#331
Teil der Kompilation
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01.11.
#721
CineStar 4
Teil der Kompilation
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01.11.2026
CineStar 4
#721
Teil der Kompilation
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Calendar
01.11.
#772
Passage Kinos Wintergarten
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01.11.2026
Passage Kinos Wintergarten
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Regie
Roberto Jaén
Buch
Luis Chaves, Claudia Crinigan, Melissa Valverde, Verónica Jiménez, Roberth Pereira, Roberto Jaén
Kamera
Carolina Mora
Schnitt
Roberth Pereira
Produktion
Carlos Matute
Sound Design
Gabriela Rivas

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Nominiert für: Silberne Taube
Animation Perspectives
Filmstill Fiddlehead / Happy Mondays: Tart Tart [excerpt]
Fiddlehead / Happy Mondays: Tart Tart [excerpt] Anton Cla
Irgendwo zwischen Faszination und Schock lässt sich langsam erkennen, was sich da bewegt. Mit unwirklicher Stimme singt ein körperloser, verwucherter Kopf im lachsroten All.
2024
Filmstill Fiddlehead / Happy Mondays: Tart Tart [excerpt]

Fiddlehead / Happy Mondays: Tart Tart [excerpt]

Fiddlehead / Happy Mondays: Tart Tart [excerpt]
Anton Cla
Animation Perspectives
Animationsfilm
Belgien
2024
1 Minute
Englisch
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere
Irgendwo zwischen Faszination und Schock lässt sich langsam wahrnehmen, was sich da als graue verwucherte Masse bewegt. Ein körperloser Kopf singt im lachsroten All. Die Stimme ist von Shaun Ryder, dem Sänger der Happy Mondays entliehen, dessen ohnehin schon verschleppter Sprechgesang hier zur unwirklichen Zeitlupe verzögert wird. Der zitierte Song „Tart, Tart“ erzählt von einem tragischen, einsamen Todesfall. Ein kleines, wirkungsvolles Experiment mit der Software Face Cap.

André Eckardt

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29.10.
#474
Passage Kinos Wintergarten
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29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
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Calendar

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Regie
Anton Cla
Produktion
Anton Cla
Animation
Anton Cla
Animation Technique
3D Digital

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Animation Night
Filmstill Galaxies
Galaxies Lillian F. Schwartz
Eine Pionierin der Computeranimation verwandelt NASA-Galaxiensimulationen in hypnotische Bilder. Mit Farbe, Verzerrung und Überlagerung destilliert Lillian Schwartz Daten zu visionärer Kunst.
Filmstill Galaxies

Galaxies

Galaxies
Lillian F. Schwartz
Animation Night
Experimentalfilm
USA
1974
4 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

Lillian Schwartz, eine Pionierin der Multimediakunst und Computeranimation, schuf „Galaxies“ in der Anfangsphase ihrer 33-jährigen Tätigkeit als Artist-in-Residence bei der berühmten nordamerikanischen Forschungseinrichtung Bell Labs. Die Arbeit speist sich aus Modellsimulationen von Galaxien aus dem Langley Research Center der NASA, die auf einem leistungsstarken Großrechner erstellt und Schwartz zur Herstellung eines vollständigen Films überlassen wurden. Schwartz, die einen Hintergrund in japanischer Kalligraphie und Malerei hatte und in ihrer Arbeit oft Kunst und Technologie verband, näherte sich dem Material kreativ: Sie schichtete, verzerrte und kolorierte die Bilder, um den wissenschaftlichen Daten neues Leben einzuhauchen – mit verblüffenden visuellen Effekten.

Ben Sassen

Photosensitivity warning: Enthält Lichteffekte, die bei erhöhter Lichtempfindlichkeit Überreaktionen auslösen können.

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30.10.
#5A2
Schaubühne Lindenfels
Teil der Kompilation
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30.10.2026
Schaubühne Lindenfels
#5A2
Teil der Kompilation
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Calendar

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Regie
Lillian F. Schwartz
Musik
F. Richard Moore

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The Henry Ford
Animation Night
Filmstill Green Planet
Green Planet Piotr Kamler
Ein sandiger Wüstenplanet, 28 Billiarden Kilometer von der Erde entfernt. Seine Bewohner*innen leben ohne Sonnenlicht, produzieren Zeit, lieben Musik. Eine virtuose Sandanimation.
Filmstill Green Planet

Green Planet

La planète verte
Piotr Kamler
Animation Night
Animationsfilm
Frankreich
1966
9 Minuten
Französisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

28 Billiarden Kilometer von der Erde entfernt liegt die Galaxie RK12. Dort befindet sich ein sandiger Wüstenplanet, bewohnt von einer außerirdischen Spezies. Ohne Sonnenlicht leben die Kreaturen von der Energie der Bewegung selbst. Sie produzieren Zeit, lieben Musik und stoßen ihre sterblichen Götter zurück ins All, wenn sie genug von ihnen haben. Eine fiktive Reportage, die das große Können von Piotr Kamler zeigt. Der polnische Avantgarde-Filmkünstler schuf neben einem abendfüllenden Science-Fiction-Film zahlreiche originelle und handwerklich herausragende Kurzfilme. „Green Planet“ ist eine meisterliche Stop-Motion-Animation, in der Kamler filigrane Formen aus feinem Sand zum Leben erweckt. Akzentuierte Beleuchtung, Kontraste und Fokussierung erzeugen eine fantastische Welt mit beeindruckender Raumtiefe. Die Musik von Ivo Malec, einem Pionier der elektroakustischen und Neuen Musik, verstärkt die fremdartige Atmosphäre des weit entfernten Schauplatzes.

Franka Sachse

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30.10.
#5A2
Schaubühne Lindenfels
Teil der Kompilation
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30.10.2026
Schaubühne Lindenfels
#5A2
Teil der Kompilation
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Calendar

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Regie
Piotr Kamler
Buch
Jacques Sternberg
Produktion
Societé des Films d'Art et de Culture
Musik
Yvo Malec
Animation Technique
Sand

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aaaProduction
Animation Perspectives
Filmstill Hidden Message
Hidden Message Franz Impler
Fremdartige Tierwesen stecken ihre Köpfe aus akkurat geschnittenen Hecken und singen im Chor eine schräge Hymne. Ein kleiner anarchischer Moment an einem netten, hellen Tag.
Filmstill Hidden Message

Hidden Message

Hidden Message
Franz Impler
Animation Perspectives
Animationsfilm
Deutschland
2025
1 Minute
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere
Ein plüschiges, rosafarbenes Tierwesen steckt seinen Kopf aus einer exakt geschnittenen grünen Heckensäule. Es singt ein euphorisches Motiv, die Stimme versprüht den Charme eines Vintage-Synthesizers. Aus den benachbarten Heckensäulen gesellen sich Zwillingswesen mit ihren Zwillingsstimmen hinzu, belebend schwingt ein Beat mit. Eine schräge Hymne mit wenigen Takten. Ein kleiner anarchischer Moment an diesem netten, hellen Tag.

André Eckardt

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29.10.
#474
Passage Kinos Wintergarten
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29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
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Calendar

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Regie
Franz Impler
Produktion
Franz Impler
Animation
Franz Impler
Animation Technique
3D Digital

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Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill Hotel Utopia
Hotel Utopia Julia Groteclaes
Ein verlassenes Luxushotel in einem bulgarischen Ski-Resort soll zur Co-Living-Heimat für digitale Nomaden werden. Eine Geschäftsidee, bei der die lokale Bevölkerung herausgerechnet wird.
Filmstill Hotel Utopia

Hotel Utopia

Hotel Utopia
Julia Groteclaes
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
86 Minuten
Englisch,
Deutsch,
Bulgarisch
Untertitel: 
Deutsch, Englisch
deutsche Untertitel
Weltpremiere

Sie entwickeln Software, sind Lifestyle-Coaches, haben Marketing-Agenturen oder einen Amazon-Shop, sie reisen um die Welt, ohne für Unterkünfte zu zahlen: digitale Nomaden, denen als Arbeitsplatz mitunter ein Reisekoffer mit einem Laptop darauf reicht. Manche ihrer Sehnsüchte bleiben dabei auf der Strecke und werden zum Projekt eines umtriebigen Münchner Entwicklers: Matthias wirbt um heimatlose Individualist*innen und clevere Investor*innen, die als „Backer“ in sein Projekt einsteigen sollen, um aus einem verlassenen ehemaligen Luxus-Hotel in den bulgarischen Bergen ein hippes Coworking-Space zu machen. Er verspricht Community-Gefühl, intensive menschliche Verbindungen und wenig Steuern, Outdoor-Pool und Lagerfeueridylle. Während die von Heimat träumenden Nomaden darauf warten, dass aus der Utopie Realität wird, fühlen die Bewohner*innen der umliegenden Dörfer mit Skepsis einen neuen „Wind of Change“. Eine brillante Strukturanalyse eines Geschäftsmodells, das mit modernen Sehnsüchten handelt und sich den Raum dafür zu nehmen weiß.

Jan Künemund

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27.10.
#212
CineStar 2
Hotel Utopia
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27.10.2026
CineStar 2
#212
Hotel Utopia
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30.10.
#581
UT Connewitz
Hotel Utopia
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30.10.2026
UT Connewitz
#581
Hotel Utopia
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01.11.
#7B3
Schauburg
Hotel Utopia
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01.11.2026
Schauburg
#7B3
Hotel Utopia
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Regie
Julia Groteclaes
Kamera
Sina Diehl
Schnitt
Wolfgang Purkhauser
Produktion
Frank Carsten Walter, Manuel Rees, Hannah Buhr, Paradoks Film
Co-Produktion
Filmakademie Baden-Württemberg
Ton
Resonanz Kollektiv
Sound Design
Resonanz Kollektiv
Musik
Jonas Vogler

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Kontakt
Nominiert für: MDR-Film-Preis, DEFA Förderpreis, VER.DI Preis für Solidarität, Menschlichkeit und Fairness, film.land.sachsen Preis