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Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill >1,5°C Pyropolitics and the New World
>1,5°C Pyropolitics and the New World Lukas Marxt
Diffuses oranges Leuchten im Dunkel. Es brennt. Erst in der Ferne, dann überall. Eine kommentarlose Beobachtung der Waldbrände und Einsatzkräfte in L.A. 2025, die Bände spricht.
Filmstill >1,5°C Pyropolitics and the New World

>1,5°C Pyropolitics and the New World

>1,5°C Pyropolitics and the New World
Lukas Marxt
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Deutschland,
Österreich
2026
73 Minuten
ohne Dialog,
englische Titel
Untertitel: 
Keine
Weltpremiere

Zuerst hört man es knistern, dann schimmert ein diffuses oranges Leuchten durchs Dunkel. Eine lauter werdende Sirene und der Sound eines Hubschraubers markieren die Szene in Sekunden als Ort der Gefahr. Es brennt. Erst in der Ferne, kurze Zeit später überall. Bäume und Palmen gehen in Flammen auf. Die Kraft des Feuers ist enorm. Die Feuerwehrleute und auch alle anderen, die sich den Bränden rund um Los Angeles entgegenstellen, tun dies mit bemerkenswerter Ruhe. Niemand rennt, die Kommunikationskette sitzt, TV-Reporter berichten live, Helfende statten Notunterkünfte aus, versorgen verletzte Tiere, schlagen Brandschneisen vor Häusern von Nachbarn. Erprobte Routine, Effektivität und große Hilfsbereitschaft. Die Krise scheint das Beste in den Menschen hervortreten zu lassen. Die kommentarlose Beobachtung ist auch eine Verneigung vor diesem Einsatz. Doch je länger dieser dauert, desto mehr stellt sich die Frage, warum Solidarität und nachhaltiges Handeln im Notfall gelingen, es aber unmöglich scheint, der Krise zu begegnen, bevor sie zum Inferno wird. Mit seiner filmischen Meditation zur Pyropolitik nimmt der Film unsere Zeit der Multikrisen in den Blick. Das andauernde globale Brandmanagement lässt dabei leicht vergessen, dass hinter den sichtbaren Feuern geopolitische Ursachen liegen, die bekämpft werden müssen – nicht mit Wasser, sondern mit politischen Entscheidungen.

Luc-Carolin Ziemann

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27.10.
#253
CineStar 7
>1,5°C Pyropolitics and the New World
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27.10.2026
CineStar 7
#253
>1,5°C Pyropolitics and the New World
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Calendar
28.10.
#3C1
Cinémathèque in der naTo
>1,5°C Pyropolitics and the New World
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28.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#3C1
>1,5°C Pyropolitics and the New World
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Calendar
01.11.
#713
CineStar 2
>1,5°C Pyropolitics and the New World
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01.11.2026
CineStar 2
#713
>1,5°C Pyropolitics and the New World
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Lukas Marxt
Kamera
Lukas Marxt, Carson Davis Brown
Schnitt
Lukas Marxt
Produktion
Lukas Marxt
Musik
Jung An Tagen

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Nominiert für: Preis der Interreligiösen Jury, Gedanken-Aufschluss-Preis, FIPRESCI Preis
Fokus Ost
Filmstill Ten to Twenty Spoil Heaps
10 bis 20 Halden Emerson Culurgioni
Das Land ist weg, aber die Halden sind noch da. Assoziative Reflexion über Boden und Ressourcen, Arbeit und Zerstörung, Heimat und Verlust in einer ostdeutschen Bergbaulandschaft.
Filmstill Ten to Twenty Spoil Heaps

10 bis 20 Halden

10 bis 20 Halden
Emerson Culurgioni
Fokus Ost
Dokumentarfilm
Deutschland
2026
27 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Deutsch, Englisch
Weltpremiere

Das Mansfeld, eine ostdeutsche Bergbauregion: Das Land ist weg, aber die Halden sind noch da. Als mächtiger Koloss in einer kahlen Ebene, als Pyramidenspitze hinter dem Reihenhaus, als dunkle Linie am Horizont. Aus der Aufschüttung ehemals überflüssigen Abraums sind mächtige Landmarken geworden. Emerson Culurgioni betrachtet sie als Ablagerungen von Geschichte. Die sorgfältig kadrierten Tableaus einer leeren, postindustriellen Landschaft, durch die nur ab und zu eine Simson-Gang rauscht, erinnern an James Bennings Erforschung einer menschengemachten Umwelt. Im Kontrast zur Statik der Bilder mäandert auf der Tonspur ein Fluss weitreichender Reflexionen über Boden und Ressourcen, Krieg und Krisen, Arbeit und Zerstörung, Ost und West, Herkunft und Identität, Heimat und Zugehörigkeit. Schicht für Schicht werden verklappte Erinnerungen freigelegt. Am Ende steht die Frage, welchen Wert wir ihnen beimessen.

Grit Lemke

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27.10.
#273
Passage Kinos Wintergarten
10 bis 20 Halden + Onkel Thuận
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27.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#273
10 bis 20 Halden + Onkel Thuận
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Calendar
01.11.
#711
CineStar 2
10 bis 20 Halden + Onkel Thuận
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01.11.2026
CineStar 2
#711
10 bis 20 Halden + Onkel Thuận
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Regie
Emerson Culurgioni
Buch
Emerson Culurgioni
Kamera
Emerson Culurgioni
Schnitt
Emerson Culurgioni
Produktion
Valentina Zalevska
Sound Design
Florian Marquardt, Emerson Culurgioni
Musik
Müllstation

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Kontakt
Emerson Culurgioni
emerson@posteo.de
German Distributor
Valentina Zalevska
Publikumswettbewerb
Filmstill Baby Jackfruit Baby Guava
Baby Jackfruit Baby Guava Nhat Quang Nong
Ein schwuler Sohn, eine neurodivergente Tochter, ihre konservative Mutter. Völlig unerwartet wird Quangs Schwester schwanger. Das Trio muss versuchen, zerbrochene Bindungen zu reparieren.
Filmstill Baby Jackfruit Baby Guava

Baby Jackfruit Baby Guava

Em bé đồng bóng, em bé ngạo nghễ và em bé đau lòng
Nhat Quang Nong
Publikumswettbewerb
Dokumentarfilm
Vietnam,
Südkorea
2026
105 Minuten
Vietnamesisch,
Englisch
Untertitel: 
Englisch
deutsche Untertitel
Deutsche Premiere
Völlig unerwartet wird Quangs Schwester Mai schwanger und für ihn ist klar: Dieser neue Lebensabschnitt wird die Familie für immer verändern. Er greift zur Kamera. Sieben Jahre lang arbeitet er an dem Film, sammelt Fotos, Tagebücher und Telefongespräche. In DIY-Scrapbook-Ästhetik verbindet er die Gegenwart mit Erinnerungen und Bildern aus der Vergangenheit. Wir reisen mit Quang zurück in seine Jugend in der nordvietnamesischen Provinz Lào Cai, nahe der chinesischen Grenze. Seine neun Jahre ältere Schwester Mai bringt ihm coole Musik und angesagte Mode näher – während Mutter Cuc von einer traditionellen Familie träumt. Ein Traum, der in weite Ferne rückt: Ihr Sohn ist schwul, ihre Tochter lebt mit Schizophrenie. Als Erwachsener zieht Quang nach Hanoi, wo er sich endlich frei fühlen kann. Die Distanz zur Familie wächst. Jahre später führt Baby Guava Quang wieder näher an seine Familie. Das Kind bringt sie zusammen, legt aber auch alte Spannungen offen. Über unterschiedliche Vorstellungen von einem „normalen“ Leben wurde lange geschwiegen. Mit brutaler Ehrlichkeit und intimen, teils unangenehmen Einblicken schaut Quang auf seine Familie und die unausgesprochenen Schmerzen und Ressentiments, die zwischen ihnen stehen. Und er zeigt ebenso die Hoffnungen und Bemühungen, einander doch noch zu verstehen und zu akzeptieren, um Baby Guava ein liebevolles Umfeld zu ermöglichen.

Seggen Mikael

Thematisiert psychische Erkrankungen

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29.10.
#421
CineStar 4
Baby Jackfruit Baby Guava
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29.10.2026
CineStar 4
#421
Baby Jackfruit Baby Guava
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Calendar
30.10.
#514
CineStar 2
Baby Jackfruit Baby Guava
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30.10.2026
CineStar 2
#514
Baby Jackfruit Baby Guava
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Calendar
01.11.
#782
UT Connewitz
Baby Jackfruit Baby Guava
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01.11.2026
UT Connewitz
#782
Baby Jackfruit Baby Guava
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Regie
Nhat Quang Nong
Kamera
Nhat Quang Nong, Thao Hoang, Kim Chu Nam
Schnitt
Linh DN, Hankyeol Lee
Produktion
Trang Dao, Sarah Kang, Heejung Oh
Sound Design
Wiparut Panjawongroj
Musik
Xinh Xô
Animation
Dan Ni, Lê Ngọc Thạch

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Kontakt
Tommaso Priante
tommaso@luminaliafilm.com
World Sales
Tommaso Priante
Luminalia
tommaso@luminaliafilm.com
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill Blossoming
Blossoming Kamila Serwicka
Über Jahre leiden die Frauen der Familie unter der Alkoholsucht des Vaters. Sein Weggang wirft empfindliche Fragen auf, aber schafft auch Raum für einen lange überfälligen Aus- und Aufbruch.
Filmstill Blossoming

Blossoming

A teraz wiosna
Kamila Serwicka
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Polen
2026
77 Minuten
Polnisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
Der kleine Küchentisch, um den sich Regisseurin Kamila Serwicka, ihre beiden Schwestern und Mutter Agnieszka quetschen, hat etwas Sinnbildliches: Der eigene Raum ist im Zusammenleben begrenzt und geschrumpft, Ausdehnung wäre bitter nötig. Zugleich wird in der Beengtheit jedoch auch eine Nähe erfahrbar, eine tragende und schützende Solidarität. In „Blossoming“ porträtiert Serwicka ihre Familie, die über Jahre von der Alkoholsucht des Vaters und Ehemanns geprägt wurde. Die Anspannung, wenn er den Raum betritt, ist spürbar – man geht auf Distanz im Versuch, sich vor verbaler Gewalt und emotionaler Manipulation abzuschirmen. Ein beklemmender Status quo, in dem der Film jedoch nicht verharrt: Mit Weggang des Süchtigen setzt ein Prozess der Veränderung ein, der empfindliche Fragen aufwirft. Wie konnte man es derart lang in dieser Konstellation aushalten? Warum hat sich Agnieszka nie getrennt? Wie geht es nun weiter? Über den Verlauf von fünf Jahren weiten die Serwicka-Frauen ihren Blick, finden neue Perspektiven und Standpunkte – und neue Verbindung miteinander, auch im religiösen Ritual. „Blossoming“ ist das Zeugnis eines herausfordernden, lange überfälligen Aus- und Aufbruchs. Eine Erinnerung daran, dass nichts bleiben muss, wie es ist.

Carolin Weidner

Thematisiert körperliche Gewalt, Suizid

Enthält Darstellungen von psychische Erkrankungen, Tod, Gewalt an Kindern

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27.10.
#252
CineStar 7
I'm Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister's Face + Blossoming
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27.10.2026
CineStar 7
#252
I'm Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister's Face + Blossoming
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Calendar
28.10.
Polnisches Institut
I'm Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister's Face + Blossoming

Eintritt frei

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28.10.2026
Polnisches Institut
I'm Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister's Face + Blossoming

Eintritt frei

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Calendar
01.11.
#723
CineStar 4
I'm Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister's Face + Blossoming
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01.11.2026
CineStar 4
#723
I'm Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister's Face + Blossoming
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Calendar

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Regie
Kamila Serwicka
Buch
Kamila Serwicka
Kamera
Kamila Serwicka
Schnitt
Jakub Darewski, Julia Oleksy
Produktion
Adrianna Rędzia
Ton
Bart Putkiewicz, Kamila Serwicka, Olga Zalewska
Sound Design
Joanna Szczęsnowicz
Musik
Joanna Szczęsnowicz

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Kontakt
Adrianna Rędzia
ada@lumisenta.com
Nominiert für: MDR-Film-Preis, FIPRESCI Preis, Silberne Taube, Preis der Interreligiösen Jury
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill B*tch
B*tch Jaroslava Jelchová
Ihre Identität als Frau wurde von strengen Erwartungen geprägt: Jelchová sucht ihren Platz im Spannungsfeld zwischen der ländlich-slowakischen Herkunft, ihrer Sexualität und kreativen Berufung.
Filmstill B*tch

B*tch

Suka
Jaroslava Jelchová
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Slowakei
2026
19 Minuten
Slowakisch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere
„Du scheinst einfach nicht weiterzukommen, oder?“ fragt ihre Mutter. Zwanzig Jahre nach einem unvollendeten Film folgt die Filmemacherin noch immer ihrem kreativen Impuls und setzt sich mit dem auseinander, was sie geprägt hat: mit ihren Wurzeln, familiären Erwartungen und dem Schweigen. Ein intimer Essayfilm über Identität und Zugehörigkeit, angesiedelt in einer kleinen slowakischen Gemeinde auf dem Land, in der ihre Kreativität und ihre Sexualität mit strengen Erwartungen an Weiblichkeit kollidieren. Mithilfe persönlicher Archivaufnahmen, Heimvideos und Animationen versucht sie behutsam zu entwirren, was sie zurückhält. Kann sie vorankommen, ohne die Wurzeln zu beschädigen, die auch zu ihr gehören?

Anca Păunescu

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27.10.
#2C1
Cinémathèque in der naTo
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#2C1
Teil der Kompilation
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Calendar
28.10.
#371
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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28.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#371
Teil der Kompilation
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Calendar
30.10.
#541
CineStar 6
Teil der Kompilation
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30.10.2026
CineStar 6
#541
Teil der Kompilation
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Calendar
01.11.
#773
Passage Kinos Wintergarten
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01.11.2026
Passage Kinos Wintergarten
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Calendar

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Regie
Jaroslava Jelchová
Kamera
Tereza Havadejová
Schnitt
Sofia Mičková
Produktion
Natália Uhrinová
Ton
Daniel Valovič

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Kontakt
Natália Uhrinová
Nominiert für: Silberne Taube
Hommage: Trollfilm
Filmstill Circle
Circle Laila Rakvåg
Ein Vogel fliegt über ölverseuchte Meere, durch brennende Wälder, vorbei an toten Insekten – und wird zum Menschen. Ein aktivistisches Plädoyer für mehr Empathie mit unserem Planeten.
Filmstill Circle

Circle

Sirkel
Laila Rakvåg
Hommage: Trollfilm
Animationsfilm
Norwegen
1994
6 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

Die Pestizide rotten die Insekten aus, das Öl fließt ins Meer, die Wälder brennen: 1994 lässt die Regisseurin Laila Rakvåg einen Vogel über und durch die ökologischen, mensch-gemachten Krisenherde fliegen, die uns heute noch in schlimmeren Ausmaßen beschäftigen. Manchmal kann der Vogel in der schönen Natur landen, doch das Innehalten ist nie von Dauer, das Paradies immer schon kurz vor der nächsten Höllentransformation. Je weiter der Vogel fliegt, desto menschlicher wird sein Antlitz: Er wird zum Baby, das dann tatsächlich auch geboren wird – und die Erinnerungen des Vogels in den gerade geöffneten Augen trägt. Wir sind untrennbar mit der Natur verbunden, was wir ihr zufügen, fügen wir auch uns zu: Rakvågs Film ist ein aktivistisches Plädoyer für mehr Empathie mit unserem Planeten und ein Umdenken aus der Perspektive einer werdenden Mutter.

Marie Ketzscher

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29.10.
#473
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#473
Teil der Kompilation
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Laila Rakvåg
Produktion
Laila Rakvåg
Ton
Knut Halmrast, Magne Mikkelsen
Musik
Knut Halmrast, Magne Mikkelsen
Animation
Anita Killi

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Kontakt
Claus Gladyszak
claus@trollfilm.no
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill Concrete Land
Concrete Land Asmahan Bkerat
Obwohl sie in Zelten am Rande Ammans leben, verläuft der Alltag der Najars, einer afro-palästinensischen Beduinenfamilie, erstaunlich friedlich. Doch schon bald dringt die Außenwelt ein.
Filmstill Concrete Land

Concrete Land

Tiyaha
Asmahan Bkerat
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Jordanien,
Palästina
2026
101 Minuten
Arabisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
Zu Beginn scheint alles seltsam idyllisch: Der Hügel voller Mohnblumen, wo der Großvater sich um seine Herde kümmert, das Feld violetter Blumen am Ende der von Olivenbäumen gesäumten Straße, wo die Großmutter ihr Lieblingsschaf hätschelt. Ihr Leben und das ihrer Familie besteht aus Alltagsritualen von außergewöhnlicher Ruhe, obwohl das afro-palästinensische Beduinenpaar in einem illegal aufgestellten Zelt lebt, auf brachliegendem Grund, wo das Land auf die Randbezirke von Amman trifft. Ihr Sohn, seine Frau und ihre Kinder in einem zweiten Zelt daneben. Man kümmert sich um die Tiere, organisiert den beengten Lebensraum, schickt die Kinder zur Schule. Aber die Außenwelt schleicht sich immer wieder ein: die rassistischen Kommentare, die das Mädchen in ihrer Klasse wegen ihrer Hautfarbe hört, die Erinnerungen der Großmutter an die Flucht während der Nakba-Massaker, die einen Gleichklang mit den Fernsehberichten aus dem Westjordanland und Gaza bilden, die unvermeidliche Ankunft der Bulldozer. Geleitet von den Vertreibungs-Erfahrungen ihrer eigenen Familie folgt Asmahan Bkerat dem Alltag der Familie Najar mit unendlicher Geduld und Empathie und schafft dabei einen Raum ruhiger Intimität, der das bald folgende Elend umso herzzerreißender macht. Bkerats erster Dokumentarfilm verbindet den palästinensischen Kampf mit Fragen von Rassismus, Gentrifizierung und Generationskonflikten, in einem Werk von außerordentlicher Präzision und Selbstsicherheit.

James Lattimer

Thematisiert körperliche Gewalt, Rassismus, Tod, Kriegsszenen

Photosensitivity warning: Enthält Lichteffekte, die bei erhöhter Lichtempfindlichkeit Überreaktionen auslösen können.

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28.10.
#352
CineStar 7
Concrete Land
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28.10.2026
CineStar 7
#352
Concrete Land
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Calendar
29.10.
#443
CineStar 6
Concrete Land
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29.10.2026
CineStar 6
#443
Concrete Land
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31.10.
#6C2
Cinémathèque in der naTo
Concrete Land
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31.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#6C2
Concrete Land
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Asmahan Bkerat
Kamera
Asmahan Bkerat
Schnitt
Ban Maraqa
Produktion
Ban Maraqa, Asmahan Bkerat
Sound Design
Rana Eid, Rana Eid

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Kontakt
Asmahan Bkerat
bk.asmahan@gmail.com
World Sales
Martina Droandi
Odd Slice Films
martina@oddslicefilms.com
Nominiert für: Preis der Interreligiösen Jury, FIPRESCI Preis, Silberne Taube, Leipziger Ring
Hommage: Trollfilm
Filmstill Daughter of the Sun
Daughter of the Sun Anita Killi
Mit einem Halm im Mundwinkel genießt Sámi-Junge Alits einen goldenen Herbsttag. Eine Begegnung mit der Sonnentochter schenkt ihm das Joiken, einen Gesang, der Rentiere magisch anzieht.
Filmstill Daughter of the Sun

Daughter of the Sun

Lävrasiid Äigi
Anita Killi
Hommage: Trollfilm
Animationsfilm
Norwegen
1996
13 Minuten
Sami
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Die Geschichten, Mythen und auch die Lebensrealität der Samen ist immer eng mit den Rentieren verknüpft: Das Umherziehen mit ihnen, der Umgang mit ihnen als Nutztiere. Woher diese enge Beziehung kommt? Anita Killi greift einen Entstehungsmythos auf oder denkt ihn sich aus: der durchs Land ziehende, das Nichtstun genießende Alits bekommt mit dem Joiken (Jodeln), die enge Verbindung zu den Rentieren von Sonnentochter geschenkt, als sie ihn wieder verlassen muss. Der Gesang zieht die Tiere magisch an. Die Sehnsucht, die in den Tönen liegt, greift Killi mit poetischen Bildern und in samischer Sprache auf: In den Umarmungen zwischen Alits und Sonnentochter, aber auch in den Momenten, in denen sie durch die Wiesen streifen. Alles ist in dieser sinnlich-haptischen Auffassung der Natur miteinander verbunden.

Marie Ketzscher

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28.10.
#372
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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28.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#372
Teil der Kompilation
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Anita Killi
Buch
Anita Killi
Kamera
Anita Killi
Schnitt
Pål Gengenbach
Produktion
Lars Tømmerbakke
Ton
Roger Ludvigsen, Bjørn Ole Rasch
Musik
Roger Ludvigsen, Bjørn Ole Rasch
Animation
Anita Killi
Animation Technique
Puppets

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Kontakt
Claus Gladyszak
claus@trollfilm.no
Kids DOK
Filmstill Just Jools
Einfach Jools Ezra Verbist
Jools möchte auf der Bühne tanzen – ungeachtet ihrer körperlichen Beeinträchtigung. Mit dem Choreografen Yorrith lernt sie eine eigene Art zu tanzen und auf das Urteil anderer nichts zu geben.
Filmstill Just Jools

Einfach Jools

Einfach Jools
Ezra Verbist
Kids DOK
Dokumentarfilm
Belgien
2025
17 Minuten
Niederländisch
Untertitel: 
Englisch, Deutsch (Overvoice)
Keine Premiere

Einfach frei und selbstbewusst auf einer Bühne zu tanzen ... Davon träumt die zwölfjährige Jools. Mit dem Choreografen Yorrith lernt sie, ihre körperlichen Einschränkungen anzunehmen und eigene Grenzen zu überwinden. Ganz langsam, im Einzelunterricht, bestärkt Yorrith Jools, auf ihre eigene Art zu tanzen und gibt ihr die Kraft, sich nicht vom Urteil anderer beeinflussen zu lassen. Eine mitreißende Geschichte darüber, dass es beim Tanzen kein Richtig oder Falsch gibt und ein eindrucksvolles Porträt eines Mädchens, das nicht mehr nur betrachtet, sondern wirklich gesehen werden möchte.

Lina Dinkla

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30.10.
#572
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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30.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#572
Teil der Kompilation
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Calendar
01.11.
#7B1
Schauburg
Teil der Kompilation
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01.11.2026
Schauburg
#7B1
Teil der Kompilation
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Ezra Verbist
Kamera
Angela Otten
Schnitt
Kwinten Gernay, Ezra Verbist
Produktion
Emmy Oost, Rosa Duvekot
Co-Produktion
Samuel Feller
Musik
Ruben De Gheselle

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Kontakt
Magalie Dierick
magalie@timescapes.be
Animation Perspectives
Filmstill Elegy of Time
Elegy of Time Anton Cla
Schwerelos schwebt ein leerer Raum im Dunkeln. Seine drei Wände leuchten, geben stark abstrahierte Bewegungen wieder. Sind es projizierte Einbildungen oder existiert eine Welt dahinter?
Filmstill Elegy of Time

Elegy of Time

Elegy of Time
Anton Cla
Animation Perspectives
Animationsfilm
Belgien
2017
5 Minuten
Englisch
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere
Schwerelos schwebt ein leerer Raum im Dunkeln. Seine drei Wände leuchten, geben abstrakte Bewegungen wieder. Sind es projizierte Einbildungen oder existiert eine Welt dahinter? Zumindest gibt dieser ruhige beunruhigende Zwischenort, diese leere Bühne, Zeit zum Träumen: eine „Abfahrt ohne Bremsen“ (Tin Fingers), die eine Treppenflucht, eine Tankstelle, ein Panoramafenster passiert. Anton Cla entwirft eine mystisch aufgeladene Architektur des Imaginären, deren Statik aus Licht, Klang, Bewegung und Zeitmanipulation berechnet ist.

André Eckardt

Photosensitivity warning: Enthält Lichteffekte, die bei erhöhter Lichtempfindlichkeit Überreaktionen auslösen können.

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29.10.
#474
Passage Kinos Wintergarten
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29.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
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Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Anton Cla
Produktion
Anton Cla
Ton
Tin Fingers
Animation
Anton Cla
Animation Technique
Collage, 2D Digital

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Kontakt
Doc Alliance
Filmstill Errabonda
Errabonda Emma Harris
Es wird gesät, geerntet, gegossen, gestreichelt und das mit Hingabe. Ein sinnlich-poetischer Liebesbrief an die Erde – und ein Plädoyer für eine gerechtere, nachhaltige Landwirtschaft.
Filmstill Errabonda

Errabonda

Errabonda
Emma Harris
Doc Alliance
Dokumentarfilm
Italien,
Dänemark
2026
20 Minuten
Italienisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
Cara terra, liebe Erde! An sie – und ganz sinnlich-konkret an die Felder der Arvaia Kooperative in der Nähe von Bologna – richtet sich dieser Filmliebesbrief. Da wird gesät, geerntet, gegossen, gestreichelt, mit Hingabe und ohne großindustrielle Hilfsmaschinerie. Die Menschen sind hier nur flüchtige Erscheinungen: Emma Harris legt den visuellen Fokus ganz auf die Flora, von der Erdkrume bis zur Knospe, vom weiten Horizontblick bis in die Verästelungen der Blätter hinein, die sich zeitweise überlagern und nur mehr abstrakte Struktur werden, in der man sich herrlich verliert. Ihr liebevoller, genauer Blick wird auch textlich eingefangen: Der von zwei Stimmen vorgetragene Liebesbrief ist nicht nur ein großes Dankeschön an die Erde, sondern äußert auch den Wunsch, dass der Mensch in Zukunft nicht mehr gegen, sondern mit der Natur arbeitet. Passend zu diesen ethischen, agrarökologischen Überlegungen wurde „Errabonda“ mit schadstoffarmen, analogen Verfahren hergestellt.

Marie Ketzscher

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27.10.
#272
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#272
Teil der Kompilation
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Calendar
29.10.
#451
CineStar 7
Teil der Kompilation
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29.10.2026
CineStar 7
#451
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30.10.
#5A1
Schaubühne Lindenfels
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30.10.2026
Schaubühne Lindenfels
#5A1
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Emma Harris
Kamera
Emma Harris
Schnitt
Emma Harris
Produktion
Emma Harris
Ton
Emma Harris, Estelle Pierre
Sound Design
Emma Harris, Andreas Hayden
Musik
Tomás Gubbins

Kontakt DOK Leipzig Logo

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Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill The Evidence of the Termites
The Evidence of the Termites Roberto Jaén
Fesselnd vielstimmig im Split-Screen. Dieser ironische, wechselhafte und selbstreflexive Essayfilm ist ein spielerischer Versuch, einen schwer fassbaren Begriff zu definieren: Klasse.
Filmstill The Evidence of the Termites

The Evidence of the Termites

La evidencia del comején
Roberto Jaén
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Costa Rica
2026
15 Minuten
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Internationale Premiere
Die erste Stimme gehört dem Regisseur, der sich fragt, was er wohl für eine Art Film über die Mittelschicht machen würde. Was wir sehen entspricht mehr oder weniger seinen Beschreibungen; Split-Screen-Kombinationen von Archivmaterial und aktuellen Aufnahmen, die unauffällige Schnipsel aus dem Alltag zeigen: Familientreffen, der benachbarte Park. Außerdem spricht er darüber, den Schwerpunkt seines Films zu verschieben, und auch das geschieht, als mehr Stimmen einsetzen und verschiedene Formate zwischen den beiden Bildausschnitten pendeln: der Mann, der banale Alltagsgegenstände auflistet; die Frau, die durch eine unsichtbare Grenze von San José abgeschnitten ist; der venezolanische Immigrant, der vom Bus als großem Gleichmacher spricht; die Enkelin, die eine riesige Sammlung Lexika erbt. Ihr Hintergrund unterscheidet sich, aber sie alle beziehen sich explizit oder implizit auf gesellschaftliche Klassen, bei jedem eine andere Kategorie zu einer anderen Zeit; so viele Bedeutungen, so viele Objekte und Bezüge, ein Begriff mit zahllosen Ausprägungen. Wenn man den Termitenhügel öffnet, sieht man, dass er von allen gebaut wurde.

James Lattimer

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27.10.
#2C2
Cinémathèque in der naTo
Teil der Kompilation
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27.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#2C2
Teil der Kompilation
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28.10.
#331
CineStar 5
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28.10.2026
CineStar 5
#331
Teil der Kompilation
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01.11.
#721
CineStar 4
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01.11.2026
CineStar 4
#721
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01.11.
#772
Passage Kinos Wintergarten
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01.11.2026
Passage Kinos Wintergarten
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Roberto Jaén
Buch
Luis Chaves, Claudia Crinigan, Melissa Valverde, Verónica Jiménez, Roberth Pereira, Roberto Jaén
Kamera
Carolina Mora
Schnitt
Roberth Pereira
Produktion
Carlos Matute
Sound Design
Gabriela Rivas

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Nominiert für: Silberne Taube