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Retrospektive
Filmstill Abastecimiento
Abastecimiento Raúl Ruiz
Eine Frau aus bürgerlichem Milieu und der sozialistische Wirtschaftsminister sprechen per Tonband zueinander und aneinander vorbei: ein Bild der tief gespaltenen chilenischen Gesellschaft.
Filmstill Abastecimiento

Abastecimiento

Abastecimiento
Raúl Ruiz
Retrospektive
Dokumentarfilm
Chile
1973
15 Minuten
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Raúl Ruiz war Teil der militanten Kinobewegung, die sich in den Dienst der chilenischen Volksfront stellte, verblieb aber ein Außenseiter. Auf experimentelle, ironische Weise sezierte er die gesellschaftlichen Widersprüche. In „Abastecimiento“ befasst sich Ruíz mit den Versorgungsproblemen unter der Regierung der Unidad Popular. Er konfrontiert die Ansichten einer Frau aus bürgerlichem Milieu mit denen des sozialistischen Wirtschaftsministers. Anschließend zeigt er die Tätigkeit der Juntas de Abastecimiento y Precios (JAP), lokal organisierter Komitees zur Kontrolle und gerechten Verteilung von Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs. Die provokante Gegenüberstellung entwirft das Bild eines unmöglichen Dialogs. Der Film durfte seinerzeit nicht gezeigt werden, galt lange als verschollen. Erst kürzlich wurde er wiederentdeckt. Leipzig war kein Ort für den nach dem Militärputsch nach Paris emigrierten Spielfilmregisseur, im Forum der Berlinale hingegen war Ruíz ein häufiger Gast.

Florian Wüst

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29.10.
#434
CineStar 5
Teil der Kompilation
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29.10.2026
CineStar 5
#434
Teil der Kompilation
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Regie
Raúl Ruiz
Kamera
Sergio Mihovilovic
Produktion
Chile Films

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Mit freundlicher Unterstützung von
Hommage: Trollfilm
Filmstill Angry Man
Angry Man Anita Killi
Bloß den Papa nicht stören! Sonst erwacht der Wutmann in ihm. Die Geschichte eines mutigen Jungen, der die Spirale der häuslichen Gewalt durchbricht, ohne den Vater zu verteufeln.
Filmstill Angry Man

Angry Man

Sinna mann
Anita Killi
Hommage: Trollfilm
Animationsfilm
Norwegen
2009
21 Minuten
Norwegisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Boi versucht leise zu sein, aber die Gläser zittern ihm in der Hand. Bloß den Papa nicht stören! Denn wenn der Papa gestört wird, dann erwacht der Wutmann in ihm und er prügelt die geliebte Mama. In „Angry Man“ gibt es kein Versteck vor der Gewalt, die als nervöse Antizipation oder lähmende Panik in jede Faser des Alltags kriecht. Doch trotz seiner Angst tut Boi das einzig Richtige: Er geht Hilfe holen. Killis Film ist aber nicht nur die Geschichte eines mutigen Jungen, der die Spirale der häuslichen Gewalt unterbricht: Ihr Werk strahlt Empathie in alle Richtungen aus, schließt sogar den Vater mit ein. Denn der hat ein Monster in sich – ein gezeichnetes, das wächst und kreucht, bevor es sich seinen Weg nach außen bahnt und dort als Cut-out-Wutmann eruptiert. Auch er braucht Hilfe. „Angry Man“, eine Adaption eines Bilderbuchs von Gro Dahle und Svein Nyhus, vermittelt humanistisch-glaubhaft, dass sich Menschen befreien und verändern können. Ganz ohne romantisierendes Happy End.

Marie Ketzscher

Thematisiert körperliche Gewalt, psychische Erkrankungen

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28.10.
#372
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
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28.10.2026
Passage Kinos Wintergarten
#372
Teil der Kompilation
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Regie
Anita Killi
Buch
Anita Killi, Gro Dahle
Kamera
Anita Killi
Schnitt
Simen Gengenbach
Produktion
Anita Killi
Ton
Håkon Lammetun
Musik
Hege Rimestad
Animation
Anita Killi, Triin Sarapik-Kivi, Maral Charyeva
Animation Technique
Cutout

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Kontakt
Claus Gladyszak
claus@trollfilm.no
Positions
Filmstill Atlas of Disappearance
Atlas of Disappearance Manuel Correa
Über 33.000 Leichen ließ das Franco-Regime heimlich ins Valle de los Caídos überführen. Drei Familien suchen nach Angehörigen. Archive, Karten und Forensik zeichnen eine Topografie des Terrors.
Filmstill Atlas of Disappearance

Atlas of Disappearance

Atlas de la Desaparición
Manuel Correa
Positions
Dokumentarfilm
Spanien,
Norwegen
2026
84 Minuten
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
deutsche Untertitel
Deutsche Premiere
Über 33.000 Leichen ließ das Franco-Regime zwischen 1959 und 1981 aus mehr als 500 Massengräbern in ganz Spanien ins Valle de los Caídos überführen – ein monumentales Mausoleum, das zur Verherrlichung des faschistischen Sieges errichtet wurde. Jahrzehnte später suchen Angehörige noch immer nach den sterblichen Überresten ihrer Liebsten. Drei Familien folgen den Spuren der Verschwundenen und stoßen dabei auf bürokratische, rechtliche und gesellschaftliche Hindernisse, die bis heute bestehen. Ausgehend von den eigenen Recherchen des Regisseurs Manuel Correa als Teil von Forensic Architecture – einer Forschungsagentur, die staatliche und unternehmerische Gewalt untersucht – rekonstruiert der Film in minutiöser Detailarbeit, was das Regime unsichtbar machen wollte. Digitale Karten, Bürgerarchive, offizielle Dokumente und neue forensische Technologien decken auf, was über Jahrzehnte verborgen blieb. So entsteht eine Topografie des Terrors, die das Ausmaß der systematischen Gewalt visualisiert und die unter der faschistischen Monumentalität begrabene Geschichte wieder ans Licht bringt.

Seggen Mikael

Thematisiert Mord, Tod

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28.10.
#3A1
Schaubühne Lindenfels
this, too, will be liquid & Atlas of Disappearance + Discussion mit Woche der Kritik
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28.10.2026
Schaubühne Lindenfels
#3A1
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30.10.
#544
CineStar 6
this, too, will be liquid & Atlas of Disappearance
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30.10.2026
CineStar 6
#544
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Regie
Manuel Correa
Buch
Manuel Correa
Kamera
Manuel Correa
Schnitt
Manuel Correa, Iván Guarnizo
Produktion
Anna Giralt Gris, Jorge Caballero Ramos, Emil Olsen
Ton
Emil Olsen
Sound Design
Emil Olsen
Musik
Simón Mesa Giraldo
Animation
Emil Olsen, Alejandro García Muñoz, Diego Guerrero, Xavier Redondo Sánchez

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Kontakt
Nominiert für: Leipziger Ring
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill Auber 89
Auber 89 Giuseppe Schillaci
Aubervilliers, Pariser Arbeiterviertel, 1980er-Jahre: Fatsah Bouyahmed, damals ein Teenager, erinnert sich zurück und erweckt Lebensgeschichten voll solidarischen Spirits aus den Archivaufnahmen.
Filmstill Auber 89

Auber 89

Auber 89
Giuseppe Schillaci
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Frankreich,
Italien
2026
79 Minuten
Französisch
Untertitel: 
Englisch
Internationale Premiere
Hunderte Stunden bislang ungesehene Aufnahmen aus den 1980er-Jahren, die die Sanierung von Aubervilliers, einem Pariser Arbeitervorort, dokumentieren. In den Videos erkennt Filmemacher Giuseppe Schillaci den 15-jährigen französisch-algerischen Fatsah Bouyahmed, damals ein gewöhnlicher Junge aus dem Viertel, der später Schauspieler werden sollte. Nachdem Fatsah infolge eines Unfalls sein Gedächtnis verliert, lässt er sich darauf ein, anhand des Archivmaterials dem Viertel zu begegnen, das er immer verlassen wollte. Während die Bilder entschlüsselt werden, treffen zwei Wiedergewinnungen von Erinnerung aufeinander: Fatsahs eigenes Leben und das eines Arbeitervororts der 1980er-Jahre. Seine Geschichten über Familie und Nachbar*innen holen Gesichter und Lebenswege aus der Anonymität des Archivs hervor. Ein fließender Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart, VHS-Aufnahmen und Fernseharchiven sowie Fragmenten von Fatsahs Erinnerung rekonstruiert die visuelle Textur der 80er-Jahre und lässt Formen des Zusammenlebens wieder auferstehen, die aus heutiger Sicht beinahe unwahrscheinlich erscheinen. Französische und migrantische Bewohner*innen teilten einen Glauben an das Gemeinwohl durch Gemeinschaftsarbeit, Nachbarschaftsfernsehen, Fußball, Rap-Wettbewerbe und gemeinsame Bemühungen, das Leben zu verbessern, während die Behörden sie in ihre Maßnahmen einbezogen, das „malaise des banlieues“, das Unbehagen der Vorstädte, zu bekämpfen. Ein vergessenes kollektives Ringen, zwischen Nostalgie, der flüchtigenWahrheit der Erinnerung und Sozialpolitik, bevor der bereits lauernde Rassismus, die Segregation und die wirtschaftlichen Ungleichheiten sich verhärteten und später in der Wut der Banlieues ausbrachen. Indem Schillaci die wiedergewonnene Erinnerung eines Mannes mit den ungehörten Stimmen der Arbeiterklasse verbindet, sät er subtil einen Zweifel: Hat unser Glaube an die Unvermeidbarkeit der heutigen ungerechten Realitäten diese Formen der Solidarität utopisch erscheinen lassen, und ist eine bessere Zukunft noch möglich?

Anca Păunescu

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29.10.
#453
CineStar 7
Auber 89
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29.10.2026
CineStar 7
#453
Auber 89
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30.10.
#5C2
Cinémathèque in der naTo
Auber 89
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30.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#5C2
Auber 89
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01.11.
#781
UT Connewitz
Auber 89
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01.11.2026
UT Connewitz
#781
Auber 89
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Regie
Giuseppe Schillaci
Buch
Giuseppe Schillaci, Gabrielle Culand
Kamera
Zoltan Hauville
Schnitt
Christine Bouteiller
Produktion
Véronique Holley, Raffaele Ventura
Co-Produktion
Paolo Maria Spina, Sylvain Poubelle, Bruno Niepceron, Pierre-Jean Bartheye
Ton
Maya Rosa
Musik
Thibault Frisoni

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Kontakt
Raluca Iacob
raluca@lightdox.com
World Sales
Anna Berthollet
Lightdox
anna@lightdox.com
Nominiert für: Preis der Interreligiösen Jury, FIPRESCI Preis
Young Eyes
Filmstill Between Summers
Between Summers Romana Lanfranconi
Zwei Sommer im Freibad: Sechs Teenager zwischen Pommes, TikTok, Freundschaft und großen Fragen. Während die orangene Wasserrutsche abgebaut wird, verändert sich auch ihre Welt ein Stück.
Filmstill Between Summers

Between Summers

Zwei Sommer in der Badi
Romana Lanfranconi
Young Eyes
Dokumentarfilm
Schweiz
2026
52 Minuten
Schweizerdeutsch,
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
deutsche Untertitel
Keine Premiere

Ein öffentliches Schwimmbad mitten im Wald, kurz vor dem Umbau: Zwischen Rutschen, Pommes, TikTok und Sonnencreme verbringen sechs Teenager ihre langen Sommertage in der Badi – schweizerdeutsch für Freibad. Hier wird diskutiert, gelacht, ausprobiert und einfach Zeit miteinander verbracht. Auf der Wiese, im Wasser und zwischen den Becken kreisen die Gespräche um alles, was sie gerade bewegt. Der sonnendurchflutete Film begleitet die Jugendlichen in einem Moment des Übergangs. Sie erzählen von früher, denken über die Zukunft nach und versuchen herauszufinden, wer sie sind und wie sie in einer sich verändernden Welt ihren Platz finden. Der Film bleibt nah an ihren Blicken, Gesprächen und Begegnungen. Es entsteht ein unverstellter Einblick in die jugendliche Gedankenwelt – in ihre Neugier, ihren Humor, ihre Widersprüche und ihre Unsicherheiten. Ein Sommer lang wird die Badi zu einem Ort, an dem Kindheit und Zukunft nebeneinander existieren. Und während die orangene Rutsche abgebaut wird, plätschert die Frage durch den Pool, was von diesem Sommer bleibt.

Lina Dinkla

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27.10.
Hauptbahnhof Osthalle
Zwei Sommer in der Badi

Eintritt frei

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27.10.2026
Hauptbahnhof Osthalle
Zwei Sommer in der Badi

Eintritt frei

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Calendar
29.10.
#412
CineStar 2
Zwei Sommer in der Badi
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29.10.2026
CineStar 2
#412
Zwei Sommer in der Badi
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Calendar

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Regie
Romana Lanfranconi
Buch
Romana Lanfranconi
Kamera
Luzius Wespe, Simon Weber, Samuel Röösli, Balz auf der Maur
Schnitt
Katharina Bhend
Produktion
Romana Lanfranconi, Corinna Dästner, Dodo Hunziker
Ton
Christoph Cramer, Anna Bühlmann
Sound Design
Peter von Siebenthal, Kathleen Moser
Musik
Céline Fankhauser

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Kontakt
Corinna Dästner
cd@doklab.com
Nominiert für: Young Eyes Film Award
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill Blossoming
Blossoming Kamila Serwicka
Über Jahre leiden die Frauen der Familie unter der Alkoholsucht des Vaters. Sein Weggang wirft empfindliche Fragen auf, aber schafft auch Raum für einen lange überfälligen Aus- und Aufbruch.
Filmstill Blossoming

Blossoming

A teraz wiosna
Kamila Serwicka
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Polen
2026
77 Minuten
Polnisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
Der kleine Küchentisch, um den sich Regisseurin Kamila Serwicka, ihre beiden Schwestern und Mutter Agnieszka quetschen, hat etwas Sinnbildliches: Der eigene Raum ist im Zusammenleben begrenzt und geschrumpft, Ausdehnung wäre bitter nötig. Zugleich wird in der Beengtheit jedoch auch eine Nähe erfahrbar, eine tragende und schützende Solidarität. In „Blossoming“ porträtiert Serwicka ihre Familie, die über Jahre von der Alkoholsucht des Vaters und Ehemanns geprägt wurde. Die Anspannung, wenn er den Raum betritt, ist spürbar – man geht auf Distanz im Versuch, sich vor verbaler Gewalt und emotionaler Manipulation abzuschirmen. Ein beklemmender Status quo, in dem der Film jedoch nicht verharrt: Mit Weggang des Süchtigen setzt ein Prozess der Veränderung ein, der empfindliche Fragen aufwirft. Wie konnte man es derart lange in dieser Konstellation aushalten? Warum hat sich Agnieszka nie getrennt? Wie geht es nun weiter? Über den Verlauf von fünf Jahren weiten die Serwicka-Frauen ihren Blick, finden neue Perspektiven und Standpunkte – und neue Verbindung miteinander, auch im religiösen Ritual. „Blossoming“ ist das Zeugnis eines herausfordernden, lange überfälligen Aus- und Aufbruchs. Eine Erinnerung daran, dass nichts bleiben muss, wie es ist.

Carolin Weidner

Thematisiert körperliche Gewalt, Suizid

Enthält Darstellungen von psychische Erkrankungen, Tod, Gewalt an Kindern

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27.10.
#252
CineStar 7
I'm Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister's Face + Blossoming
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27.10.2026
CineStar 7
#252
I'm Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister's Face + Blossoming
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Calendar
28.10.
Polnisches Institut
I'm Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister's Face + Blossoming

Eintritt frei

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28.10.2026
Polnisches Institut
I'm Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister's Face + Blossoming

Eintritt frei

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Calendar
01.11.
#723
CineStar 4
I'm Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister's Face + Blossoming
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01.11.2026
CineStar 4
#723
I'm Painting a Self-Portrait, but All I See Is My Sister's Face + Blossoming
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Regie
Kamila Serwicka
Buch
Kamila Serwicka
Kamera
Kamila Serwicka
Schnitt
Jakub Darewski, Julia Oleksy
Produktion
Adrianna Rędzia
Ton
Bart Putkiewicz, Kamila Serwicka, Olga Zalewska
Sound Design
Joanna Szczęsnowicz
Musik
Joanna Szczęsnowicz

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Kontakt
Adrianna Rędzia
ada@lumisenta.com
Nominiert für: MDR-Film-Preis, FIPRESCI Preis, Silberne Taube, Preis der Interreligiösen Jury
Kids DOK
Filmstill Camille & Chameleon
Camille & Chamäleon Lucie Nichelmann
Camille und das höhenängstliche Chamäleon lieben das Versteckspiel im Wald. Übermut bringt alles durcheinander und sie verlieren sich im grünen Dickicht. Können sie einander wiederfinden?
Filmstill Camille & Chameleon

Camille & Chamäleon

Camille & Chamäleon
Lucie Nichelmann
Kids DOK
Animationsfilm
Deutschland
2025
12 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

Camille, ein sehr kleines Mädchen, und das höhenängstliche Chamäleon sind unzertrennlich und spielen gern Verstecken im Wald. Camille liebt es, mit ihrem Pfeifen buchstäblich den Ton anzugeben. Doch eines Tages wird sie zu übermütig und bringt Chamäleon auf eine Idee, die alles durcheinanderbringt. Jetzt haben sie sich im grünen Dickicht verloren. Können sie ihren Stolz überwinden und einander wiederfinden?

Lina Dinkla

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28.10.
#361
Passage Kinos Astoria
Teil der Kompilation
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28.10.2026
Passage Kinos Astoria
#361
Teil der Kompilation
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Calendar
31.10.
#662
Passage Kinos Astoria
Teil der Kompilation
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31.10.2026
Passage Kinos Astoria
#662
Teil der Kompilation
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01.11.
#7A1
Schaubühne Lindenfels
Teil der Kompilation
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01.11.2026
Schaubühne Lindenfels
#7A1
Teil der Kompilation
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Lucie Nichelmann
Buch
Lucie Nichelmann
Kamera
Lucie Nichelmann, Julian Quitsch
Produktion
Falk Schuster, Alina Cyranek
Ton
Henrike Sommer
Sound Design
Tilman Köhler
Musik
Eric Kröber
Animation
Lucie Nichelmann, Manuel Schroeder
Animation Technique
Silhouettes

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Kontakt
Lucie Nichelmann
info@lucie-nichelmann.com
Publikumswettbewerb
Filmstill Closure
Closure Michał Marczak
Krzysztof (16) wurde zuletzt auf einer Brücke oberhalb der Weichsel gesehen. Nach seinem Verschwinden stürzt sich sein Vater in eine unermüdliche Suche im Fluss. Eine Studie unbewältigter Trauer.
Filmstill Closure

Closure

Bez końca
Michał Marczak
Publikumswettbewerb
Dokumentarfilm
Polen
2026
105 Minuten
Polnisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere

Der 16-jährige Krzysztof wurde zuletzt 2023 auf einer Brücke über der polnischen Weichsel gesehen. Die Überwachungskamera drehte sich kurz und als sie wieder auf ihn zeigte, war er weg. Nach seinem Verschwinden begann sein Vater Daniel eine unermüdliche Suche in Polens größtem Fluss. Die Zeit vergeht, doch die Suche geht weiter. Jede Technik, die nützlich ist, wird einbezogen, von Drohnen bis zu Metalldetektoren, Trackern und sogar Brotlaiben, die in der Hoffnung, die Leiche zu finden, in die Strömung geworfen werden. Die Kamera passt sich diesen Rhythmen an, wühlt im Flussbett und durchkämmt seine Ufer. Zwischen die Suchmissionen, die die rastlose Energie des Vaters und die enorme Anstrengung dieses Unternehmens zeigen, mischen sich Vérité-Szenen mit der Familie und Nachrichtenschnipsel über angebliche Sichtungen Krzysztofs. Auch Social Media-Beiträge werden durchsucht und liefern beunruhigende Einblicke in den inneren Zustand des Jungen. Der Regisseur Michał Marczak – und damit die Kamera – begleiten Daniel und nehmen das Publikum mit auf eine Bootsfahrt und ins Herz der unbewältigten Trauer einer Familie. Da ein Abschluss unerreichbar bleibt, beginnt Daniel, bei anderen Suchen zu helfen, die zu düsteren Entdeckungen anderer im Wasser verlorener Leben führen.

Sevara Pan

Thematisiert gewalt gegen Tiere, psychische Erkrankungen, Suizid

Enthält Darstellungen von Tod, psychische Erkrankungen, gewalt gegen Tiere

Photosensitivity warning: Enthält Lichteffekte, die bei erhöhter Lichtempfindlichkeit Überreaktionen auslösen können.

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27.10.
#241
CineStar 6
Closure
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27.10.2026
CineStar 6
#241
Closure
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28.10.
#323
CineStar 4
Closure
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28.10.2026
CineStar 4
#323
Closure
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Calendar
30.10.
Polnisches Institut
Closure

Eintritt frei

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30.10.2026
Polnisches Institut
Closure

Eintritt frei

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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Michał Marczak
Kamera
Michał Marczak
Produktion
Monika Braid, Michał Marczak, Rémi Grellety, Katarzyna Szczerba, Karolina Marczak

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Kontakt
Autlook Filmsales
World Sales
Autlook Filmsales
Autlook Filmsales GmbH
festival@autlookfilms.com
Nominiert für: MDR-Film-Preis
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill Concrete Land
Concrete Land Asmahan Bkerat
Obwohl sie in Zelten am Rande Ammans leben, verläuft der Alltag der Najars, einer afro-palästinensischen Beduinenfamilie, erstaunlich friedlich. Doch schon bald dringt die Außenwelt ein.
Filmstill Concrete Land

Concrete Land

Tiyaha
Asmahan Bkerat
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Jordanien,
Palästina
2026
101 Minuten
Arabisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
Zu Beginn scheint alles seltsam idyllisch: Der Hügel voller Mohnblumen, wo der Großvater sich um seine Herde kümmert, das Feld violetter Blumen am Ende der von Olivenbäumen gesäumten Straße, wo die Großmutter ihr Lieblingsschaf hätschelt. Ihr Leben und das ihrer Familie besteht aus Alltagsritualen von außergewöhnlicher Ruhe, obwohl das afro-palästinensische Beduinenpaar in einem illegal aufgestellten Zelt lebt, auf brachliegendem Grund, wo das Land auf die Randbezirke von Amman trifft. Ihr Sohn, seine Frau und ihre Kinder in einem zweiten Zelt daneben. Man kümmert sich um die Tiere, organisiert den beengten Lebensraum, schickt die Kinder zur Schule. Aber die Außenwelt schleicht sich immer wieder ein: die rassistischen Kommentare, die das Mädchen in ihrer Klasse wegen ihrer Hautfarbe hört, die Erinnerungen der Großmutter an die Flucht während der Nakba-Massaker, die einen Gleichklang mit den Fernsehberichten aus dem Westjordanland und Gaza bilden, die unvermeidliche Ankunft der Bulldozer. Geleitet von den Vertreibungserfahrungen ihrer eigenen Familie folgt Asmahan Bkerat dem Alltag der Familie Najar mit unendlicher Geduld und Empathie und schafft dabei einen Raum ruhiger Intimität, der das bald folgende Elend umso herzzerreißender macht. Bkerats erster Dokumentarfilm verbindet den palästinensischen Kampf mit Fragen von Rassismus, Gentrifizierung und Generationskonflikten, in einem Werk von außerordentlicher Präzision und Selbstsicherheit.

James Lattimer

Thematisiert körperliche Gewalt, Rassismus, Tod, Kriegsszenen

Photosensitivity warning: Enthält Lichteffekte, die bei erhöhter Lichtempfindlichkeit Überreaktionen auslösen können.

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28.10.
#352
CineStar 7
Concrete Land
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28.10.2026
CineStar 7
#352
Concrete Land
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29.10.
#443
CineStar 6
Concrete Land
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29.10.2026
CineStar 6
#443
Concrete Land
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31.10.
#6C2
Cinémathèque in der naTo
Concrete Land
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31.10.2026
Cinémathèque in der naTo
#6C2
Concrete Land
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Regie
Asmahan Bkerat
Kamera
Asmahan Bkerat
Schnitt
Ban Maraqa
Produktion
Ban Maraqa, Asmahan Bkerat
Sound Design
Rana Eid, Rana Eid

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Kontakt
Asmahan Bkerat
bk.asmahan@gmail.com
World Sales
Martina Droandi
Odd Slice Films
martina@oddslicefilms.com
Nominiert für: Preis der Interreligiösen Jury, FIPRESCI Preis, Silberne Taube, Leipziger Ring
Positions
Filmstill Detention
Detention Guillaume Massart
Angehende Gefängniswärter*innen drücken die Schulbank. Kann es eine gute Ausbildung für ein fragwürdiges System geben? Wie formt eine Uniform? Ein beklemmender Sprung in die Grauzone.
Filmstill Detention

Detention

La Détention
Guillaume Massart
Positions
Dokumentarfilm
Frankreich
2026
134 Minuten
Französisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere
Die Rollen an der École nationale d’administration pénitentiaire, kurz ÉNAP, sind klar verteilt: hier die angehenden Justizvollzugsbeamten, da die Lehrerschaft. In seinem Film behält Guillaume Massart diese Trennung auch ästhetisch bei. Zumeist aus der Perspektive der Schülerschaft eingefangen, gewährt „Detention“ einen Einblick in ein Curriculum, das es in sich hat: Wie verschafft man sich unter den Gefangenen Respekt und Gehör? Welche psychischen Belastungen gehen mit der Tätigkeit einher? Können sich die angehenden Wärter*innen in potenziellen Konfliktsituationen tatsächlich rechtliche Vorteile verschaffen? Über die zweistündige Spieldauer von „Detention“ setzt ein bemerkenswerter Effekt ein: Verstimmen die kritischen Stimmen der Schüler*innen nach und nach, wird aus der Perspektive der Zuschauenden das System Gefängnis immer fragwürdiger. Kann auch eine „saubere“ Ausbildung zum Machtmissbrauch anleiten, wenn dieser nicht explizit thematisiert und problematisiert wird? Wie formt eine Uniform? Massart, der für „Detention“ insgesamt ein Jahr an der Schule verbracht und das Training selbst durchlaufen hat, findet eine ganz eigene Tonalität für eine Ambivalenz, die irritiert und beklemmt.

Carolin Weidner

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29.10.
#4A2
Schaubühne Lindenfels
Detention + Discussion mit Woche der Kritik
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
29.10.2026
Schaubühne Lindenfels
#4A2
Detention + Discussion mit Woche der Kritik
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
Calendar
31.10.
#634
CineStar 5
Detention
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
31.10.2026
CineStar 5
#634
Detention
Im Warenkorb können Sie ermäßigte Tickets, Akkreditierungen und Dauerkarten anwenden
Calendar

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Guillaume Massart
Kamera
Guillaume Massart
Produktion
Céline Loiseau, Guillaume Massart

Kontakt DOK Leipzig Logo

Kontakt
Samy Pollet-Villard
samy@andanafilms.com
World Sales
Stephan Riguet
Andana Films
sriguet@andanafilms.com
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill You Should Dream of Flying
Du solltest träumen, dass du fliegst Laura Elisabeth Staab
Kinderspiele, Schulaufsätze und Fahrstunden: Ein Reigen sommerlicher Momentaufnahmen aus dem Alltag geflüchteter Menschen, zusammengehalten von der Hoffnung auf Rückkehr in eine Normalität.
Filmstill You Should Dream of Flying

Du solltest träumen, dass du fliegst

Du solltest träumen, dass du fliegst
Laura Elisabeth Staab
Deutscher Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Deutschland,
Österreich
2026
22 Minuten
Deutsch,
Arabisch
Untertitel: 
Deutsch, Englisch
Weltpremiere

Verstecken spielen, einen Schulaufsatz vorlesen, eine Fahrstunde nehmen. Auf dem ersten Blick wirken die Szenen beiläufig, doch erweisen sie sich als Momentaufnahmen eines Alltags im Ausnahmezustand. Erst wenn die Kamera in die Totale geht, gibt sie den Blick auf Flüchtlingsunterkünfte frei. Der Mann hinter dem Steuer fährt forsch und erklärt dem Fahrlehrer, dass er in der Heimat längst seinen Führerschein gemacht habe. Unter der Bettdecke erzählen sich zwei Mädchen Geschichten aus der Zeit vor der Flucht. Zusammengehalten wird der lichte Reigen von der Hoffnung auf Rückkehr in eine Normalität.

Anke Leweke

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28.10.
#374
Passage Kinos Wintergarten
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28.10.2026
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#374
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29.10.
#461
Passage Kinos Astoria
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29.10.2026
Passage Kinos Astoria
#461
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30.10.
#561
Passage Kinos Astoria
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30.10.2026
Passage Kinos Astoria
#561
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30.10.
#542
CineStar 6
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30.10.2026
CineStar 6
#542
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Laura Elisabeth Staab
Buch
Laura Elisabeth Staab
Kamera
Siyar Noorzad
Schnitt
Laura Elisabeth Staab
Produktion
Laura Elisabeth Staab
Co-Produktion
Rhea Maj Tebbich
Sound Design
Sebastian Dieterle
Musik
Korbinian Sheffold

Kontakt DOK Leipzig Logo

Kontakt
Laura Elisabeth Staab
laura.staab@gmx.de
Nominiert für: Gedanken-Aufschluss-Preis
Retrospektive
Filmstill El primer año
El primer año Patricio Guzmán
Das erste Jahr unter Allendes Volksregierung: Die Arbeiterklasse Chiles feiert den Sieg und packt an. Doch die Rechte sabotiert den Umbau zu einer gerechteren Gesellschaft mit allen Kräften.
Filmstill El primer año

El primer año

El primer año
Patricio Guzmán
Retrospektive
Dokumentarfilm
Chile,
Frankreich
1972
100 Minuten
Spanisch,
Französisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

„El primer año“ dokumentiert das erste Jahr der Unidad Popular: das böse Erwachen der herrschenden Klasse Chiles angesichts der demokratisch gewählten sozialistischen Regierung. Von der direkt einsetzenden Wirtschaftssabotage der Rechten über feiernde Arbeiter*innen, die Situation der Mapuche, die Agrarreform, die Verstaatlichung des Kohle- und Kupferbergbaus und Fidel Castros Besuch bis zum „Marsch der Kochtöpfe“ bürgerlicher Frauen, die nach Brot schreien, das sie in Fülle haben, schließt sich der Kreis der Errungenschaften und Schwierigkeiten. Neben dem journalistischen Interesse galt das Anliegen Patricio Guzmáns und seiner Mitsteiter*innen der atmosphärischen Ebene des Aufbruchs zu einer gerechteren Gesellschaft unter Salvador Allende, was „El primer año“ zu einem so berührenden Zeitdokument macht. Chris Marker bot an, mithilfe des Filmkollektivs SLON eine französischsprachige Fassung zu produzieren. Dieser sind Fotografien von Raymond Depardon vorangestellt, unterlegt mit einem Vorwort zur Geschichte Chiles. Guzmán setzte seine Arbeit an der Chronik der Ereignisse fort, bis er nach dem Militärputsch vom 11. September 1973 das Land verlassen musste. Erst im kubanischen Exil konnte er sein Meisterwerk „La batalla de Chile“ (1975–79) zusammen mit Pedro Chaskel sukzessive fertigstellen. Die drei Teile wurden sowohl bei der Internationalen Leipziger Dokumentar- und Kurzfilmwoche als auch im Forum der Berlinale jedes Mal gefeiert.

Florian Wüst

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29.10.
#433
CineStar 5
Teil der Kompilation
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29.10.2026
CineStar 5
#433
Teil der Kompilation
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Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Patricio Guzmán
Kamera
Toño Ríos
Schnitt
Carlos Piaggio
Produktion
La Escuela de Artes de la Comunicación de la Universidad Católica de Chile, Atacama Productions
Ton
Felipe Orrego
Sound Design
María Eugenia Rodríguez-Peña

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Kontakt
Alexandra Galvis
alexandra@bfdistribution.cl