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Retrospektive: Un-American Activities
Filmstill Black Panther a.k.a. Off the Pig (Newsreel #19)
Black Panther a.k.a. Off the Pig (Newsreel #19) San Francisco Newsreel
In ihren Reden und Aufmärschen macht die Black Panther Party klar, dass die weiße Vorherrschaft über die Schwarze US-Bevölkerung nur mit einer„Black Revolution” überwindbar sei. 
Filmstill Black Panther a.k.a. Off the Pig (Newsreel #19)

Black Panther a.k.a. Off the Pig (Newsreel #19)

Black Panther a.k.a. Off the Pig (Newsreel #19)
San Francisco Newsreel
Retrospektive: Un-American Activities
Dokumentarfilm
USA
1968
16 Minuten
Englisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Eine der ersten Produktionen von San Francisco Newsreel, einem lokalen Ableger des landesweiten Netzwerks von Newsreel-Kollektiven, solidarisierte sich mit der Black Panther Party gegen die Ghettoisierung von Schwarzen Communitys in den Städten und gegen Polizeigewalt. „Off the Pig! – Tod den Bullen!“, skandieren militärisch organisierte Demonstrant*innen auf den Straßen von Los Angeles. Sie fordern die Freilassung des inhaftierten Black-Panther-Gründungsmitglieds Huey Newton. Dieser kommt in einem Gefängnisinterview ebenso ausführlich zu Wort wie seine Mitstreiter Eldridge Cleaver und Bobby Seale. Was sie reden und verlesen, will auf nichts Geringeres als eine Revolution hinaus, ein gewaltsamer Umsturz, der die Schwarze Bevölkerung der USA von der weißen Vorherrschaft befreien soll.


Tobias Hering, Tilman Schumacher

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29.10.
#333
CineStar 5
Black Panther a.k.a. Off the Pig (Newsreel #19) + A Song for Dead Warriors + ¡Huelga!
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29.10.2025
CineStar 5
#333
Black Panther a.k.a. Off the Pig (Newsreel #19) + A Song for Dead Warriors + ¡Huelga!
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Regie
San Francisco Newsreel
Produktion
San Francisco Newsreel

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Third World Newsreel (TWN)
Retrospektive: Un-American Activities
Filmstill Break & Enter a.k.a. Squatters (Newsreel #62)
Break & Enter a.k.a. Squatters (Newsreel #62) Newsreel
Selbstorganisierte solidarische Gemeinschaften: Die New Yorker Bewegung der Hausbesetzer*innen wehrt sich gegen die Verdrängung ärmerer Bevölkerungsschichten aus den lukrativen Arealen Manhattans.
Filmstill Break & Enter a.k.a. Squatters (Newsreel #62)

Break & Enter a.k.a. Squatters (Newsreel #62)

Break & Enter a.k.a. Squatters (Newsreel #62)
Newsreel
Retrospektive: Un-American Activities
Dokumentarfilm
USA
1971
41 Minuten
Englisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

„Warum sollte ich wegziehen? Ich bin hier geboren.“ Während man in Vietnam einen sinnlosen Krieg führe und millionenschwere Raketen auf den Mond schieße, stünden in New York nicht genügend menschenwürdige Wohnungen zur Verfügung – schlimmer noch, die armen Leute würden mit Gewalt aus ihren Häusern vertrieben. So eine wütende Protagonistin dieses aktivistischen Films, der die New Yorker Bewegung von Hausbesetzer*innen, die „Squatters“, vorstellt. Vor allem Latin Americans sollen die für den Wohnungsmarkt lukrativen Areale von Manhattan verlassen, doch das lassen sich die Demonstrierenden nicht gefallen. „Break & Enter“ ist ein spontaneistisches und ermutigendes Filmdokument über selbstorganisierte solidarische Gemeinschaften.


Tobias Hering, Tilman Schumacher

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07.11.
Luru Kino
Break & Enter a.k.a. Squatters (Newsreel #62) + People’s Firehouse No. 1

Ticket erhältlich im Luru Kino

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07.11.2025
Luru Kino
Break & Enter a.k.a. Squatters (Newsreel #62) + People’s Firehouse No. 1

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Regie
Newsreel
Produktion
Newsreel

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Third World Newsreel (TWN)
Hommage: Lee Anne Schmitt
Filmstill California Company Town
California Company Town Lee Anne Schmitt
Eine faszinierende Tour durch Kaliforniens frühere Firmenstädte: einst als Unterbringung für diejenigen gebaut, die in den wichtigsten Industrien des Staates arbeiteten, später verwahrlost. 
Filmstill California Company Town

California Company Town

California Company Town
Lee Anne Schmitt
Hommage: Lee Anne Schmitt
Dokumentarfilm
USA
2008
75 Minuten
Englisch
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

Lee Anne Schmitts erster abendfüllender Filmessay tourt durch Kaliforniens frühere Arbeitersiedlungen, die einst als Unterbringung für die Werktätigen der wichtigsten Industrien des Staates aus dem Boden schossen und mit Beginn der Globalisierung der Verwahrlosung oder dem Vergessen anheimfielen. Geisterhafte Aufnahmen verfallender Häuser und baufälliger Anlagen reiben sich an Panoramen voller üppiger Natur und offenen Horizonten, genau wie sich Geschichten von Vorurteil und Ausbeutung mit enttäuschten Zukunftsträumen mischen. Schmitt ergänzt ihre atemberaubenden 16mm-Aufnahmen mit Archivmaterial, historischen Fotos und zeitgenössischen Radioschnipseln und durchkämmt diese hybride Landschaft wie eine Strandgutsammlerin noch nach den letzten ideologischen Spuren – keine Geschichte, kein Detail ist zu klein zum Ausgraben.


James Lattimer

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28.10.
#273
Passage Kinos Wintergarten
Bowers Cave + California Company Town
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28.10.2025
Passage Kinos Wintergarten
#273
Bowers Cave + California Company Town
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Regie
Lee Anne Schmitt
Kamera
Lee Anne Schmitt
Schnitt
Lee Anne Schmitt
Produktion
Lee Anne Schmitt
Sound Design
Ryan Phillippe

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Lee Anne Schmitt
leeanneschmitt@gmail.com
Retrospektive: Un-American Activities
Filmstill Committee on Un-American Activities
Committee on Un-American Activities Robert Carl Cohen
Der Untersuchungsausschuss House Un-American Activities Committee (HUAC) wird als Sinnbild einer autoritär agierenden Macht demontiert, die unter dem Deckmantel der Freiheit Unrecht tat.
Filmstill Committee on Un-American Activities

Committee on Un-American Activities

Committee on Un-American Activities
Robert Carl Cohen
Retrospektive: Un-American Activities
Dokumentarfilm
USA
1962
45 Minuten
Englisch
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

Das House Un-American Activities Committee (HUAC), ein dem Abgeordnetenhaus angegliederter Untersuchungsausschuss, wurde 1938 gegründet, um gegen Sympathisant*innen des nationalsozialistischen Deutschland in den USA vorzugehen. In der Nachkriegszeit verschrieb sich das Gremium dem Antikommunismus, verhörte zahllose Personen, die ihm als oppositionell und aufgrund einer linken Gesinnung als der Subversion „überführt“ erschienen. Robert Cohens Film liefert eine Chronik und zugleich Demontage des HUAC, arbeitet mit einer Collage aus Archivmaterialien, leidenschaftlich in die Kamera gerichteten Interviews und satirisch angelegten Spielszenen. Dabei macht er keinen Hehl aus der Kritik an diesem Sinnbild einer autoritär agierenden Machtstruktur, die unter dem Deckmantel der Freiheit Unrecht tat.


Tobias Hering, Tilman Schumacher

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28.10.
#233
CineStar 5
Sunday + Committee on Un-American Activities
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28.10.2025
CineStar 5
#233
Sunday + Committee on Un-American Activities
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Regie
Robert Carl Cohen
Kamera
Robert Carl Cohen
Schnitt
Robert Carl Cohen
Produktion
Robert Carl Cohen

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Panorama: Mittel- und Osteuropa
Filmstill Dom
Dom Massimiliano Battistella
Rimini – Sarajevo. Mirela ist im italienischen Exil aufgewachsen und kehrt mit vielen offenen Fragen nach Bosnien zurück. Eine feinfühlig eingefangene Suche nach Identität und Zugehörigkeit.
Filmstill Dom

Dom

Dom
Massimiliano Battistella
Panorama: Mittel- und Osteuropa
Dokumentarfilm
Italien,
Bosnien und Herzegowina
2025
82 Minuten
Italienisch,
Bosnisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere

Sarajevo–Rimini. Diese Route brachte die zehnjährige Mirela einst in Sicherheit vor dem Bosnienkrieg, 1992, als sie zusammen mit einer Gruppe anderer Waisenkinder von einem Konvoi der Vereinten Nationen nach Italien transferiert wurde. Der Aufenthalt sollte nur vorübergehend sein, doch niemand kam, sie abzuholen. So begann Mirela ein neues Leben an der Adria.
Als Erwachsene reist sie zurück in die Heimat, auf der Suche nach der Mutter, die sie zuletzt als Vierjährige gesehen hat. Viele Fragen reisen mit: Warum gehörte ausgerechnet sie zu den wenigen, die ins Exil geschickt wurden? Wäre es besser gewesen, in Sarajevo geblieben zu sein, frei von Schuldgefühlen? Eindeutige Antworten findet Mirela nicht. Doch aus den Spuren, die sie aufliest, aus den Fäden, die sich in ihrem Leben kreuzen, webt „Dom“ eine feinfühlige Mediation über Identität und Zugehörigkeit.


Felix Mende

Thematisiert Kriegsszenen

Enthält Darstellungen von Kriegsszenen

Photosensitivity warning: Enthält Lichteffekte, die bei erhöhter Lichtempfindlichkeit Überreaktionen auslösen können.

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30.10.
#434
CineStar 5
Dom
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30.10.2025
CineStar 5
#434
Dom
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01.11.
#6D1
Kinobar Prager Frühling
Dom
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01.11.2025
Kinobar Prager Frühling
#6D1
Dom
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Regie
Massimiliano Battistella
Kamera
Emanuele Pasquet
Produktion
Riccardo Biadene

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Nominiert für: MDR-Filmpreis
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Filmstill Elephants & Squirrels
Elephants & Squirrels Gregor Brändli
Eine sri-lankische Künstlerin stößt in der Schweiz auf die Sammlung einer indigenen Gemeinschaft ihres Landes und engagiert sich für die Restitution. Ein Hürdenlauf durch Behörden beginnt.
Filmstill Elephants & Squirrels

Elephants & Squirrels

Elephants & Squirrels
Gregor Brändli
Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm
Dokumentarfilm
Schweiz
2025
114 Minuten
Englisch,
Singhalesisch,
Deutsch,
Vedda
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere

Bei Recherchen in Schweizer Museen stößt die sri-lankische Künstlerin Deneth Piumakshi Veda Arachchige auf Depot-Objekte, die als Zeugnisse für das Alltagsleben einer Indigenen Adivasi-Gemeinschaft ihres Landes zusammengetragen wurden. Auch wenn die Schweiz keine Kolonien hatte, profitierte sie vom kolonialen System. Zwischen 1883 und 1913 unternahmen die Naturforscher Fritz und Paul Sarasin Expeditionen nach Britisch-Ceylon und Niederländisch-Ostindien. Sie erkundeten diese Gebiete – mit Hilfe von Zwangsarbeiter*innen – und brachten exotische Tiere, Pflanzen, Artefakte und menschliche Gebeine nach Basel: Eine der größten ethnologischen Sammlungen im deutschsprachigen Raum entstand – paradigmatisch für koloniale Gewalt und eurozentrischen Wissenschaftsanspruch. Bereits in den 1970er Jahren forderte Sri Lanka die Rückgabe, doch die Schweiz lehnte ab.
Deneth Piumakshi Veda Arachchige macht sich auf eine Reise entlang der damaligen Route der Sarasins und setzt sich, gemeinsam mit Adivasi-Repräsentant*innen, erneut für die Restitution ein. Ein Hürdenlauf durch Behörden und starre Museumsstrukturen beginnt. Konsequent begleitet der Film die interdisziplinäre Künstlerin und Co-Autorin des Drehbuchs beim kreativen und investigativen Verhandeln von Besitzverhältnissen. Dabei wirft er ein höchst unbequemes Licht auf die kolonialen Verflechtungen und deren bis heute blinde Flecken im globalen Norden.


Annina Wettstein

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28.10.
#254
CineStar 7
Elephants & Squirrels
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28.10.2025
CineStar 7
#254
Elephants & Squirrels
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30.10.
#411
CineStar 2
Elephants & Squirrels
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30.10.2025
CineStar 2
#411
Elephants & Squirrels
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01.11.
#6C1
Cinémathèque
Elephants & Squirrels
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01.11.2025
Cinémathèque
#6C1
Elephants & Squirrels
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Regie
Gregor Brändli
Buch
Gregor Brändli, Deneth Piumakshi Veda Arachchige
Kamera
Jonas Jäggy
Schnitt
Gregor Brändli
Produktion
Frank Matter
Co-Produktion
Urs Augstburger
Ton
Gregor Brändli
Sound Design
Thomas Rechberger
Musik
Yanik Soland

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Loredana Fernandez
fernandez@soapfactory.ch
World Sales
Michaela Čajková
michaela@filmotor.com
Nominiert für: Silberne Taube, FIPRESCI Preis, Preis der Interreligiösen Jury
Ausgezeichnet mit: Silberne Taube Langfilm (Internationaler Wettbewerb Dokumentarfilm)
MDR Special Screening
Filmstill Go Clara Go
Go Clara Go Sylvie Kürsten
In den 1970er Jahren erklären die Freigeister der Künstler*innengruppe aus Karl-Marx-Stadt Clara Mosch die DDR zur Happening-Zone. Ein poetisches Filmporträt über die Kraft der Kunst.
Filmstill Go Clara Go

Go Clara Go

Go Clara Go
Sylvie Kürsten
MDR Special Screening
Dokumentarfilm
Deutschland
2025
93 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

In den 1970er Jahren erklären die Freigeister der Künstler*innengruppe aus Karl-Marx-Stadt Clara Mosch die DDR zur Happening-Zone. Ein poetisches Filmporträt über die Kraft der Kunst.

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29.10.
Hauptbahnhof Osthalle
Go Clara Go

Eintritt frei

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29.10.2025
Hauptbahnhof Osthalle
Go Clara Go

Eintritt frei

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Regie
Sylvie Kürsten
Kamera
Martin Langner
Produktion
Gregor Streiber

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Kontakt
Gregor Streiber
gregor@inselfilm.de
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Filmstill God Is Shy
God Is Shy Jocelyn Charles
Ariel und Paul ahnen nicht, dass die langweilige TGV-Fahrt einen Psychotrip für sie bereithält. Ein Film über Urängste, die Macht des Unterbewusstseins und den Hochmut, Gott zu spielen.
Filmstill God Is Shy

God Is Shy

Dieu est timide
Jocelyn Charles
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm
Animationsfilm
Frankreich
2025
15 Minuten
Französisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere

Die Zugfahrt ist sterbenslangweilig. Die Landschaft rauscht sirrend als abstraktes Farbkaleidoskop vorbei, und Ariel und Paul vertreiben sich die Zeit, indem sie füreinander ihre schlimmsten Albträume zeichnen. Bei Paul ist es die auf offener See auf ihn zuschwimmende Mutter, die ihn unter Wasser reißt, bei Ariel die Konfrontation mit einer psychotischen Frau in der Badewanne. Was als Spiel beginnt, entwickelt plötzlich unheimliche Züge, als sich die mitreisende Gilda dazu setzt – und dann davon erzählt, dass ihr das Unheimlichste überhaupt passiert sei. Sie habe ihren dementen Mann im Schlaf hypnotisiert. Derjenige, der ihr dann antwortete, sei niemand Geringeres als Gott gewesen. Ein ungehaltener Gott, ein verstimmter Gott, und schließlich ein regelrecht erzürnter Gott, denn sie habe partout nicht aufhören wollen, ihren schlafenden Mann zu fragen: Warum existieren wir?
Mit einem unglaublich präzisen Sinn für den Moment, in dem das Profane plötzlich Horrorpotenzial entwickelt, nimmt uns Jocelyn Charles mit auf einen großartigen Psychotrip. Dabei überlässt es der Regisseur dem Publikum, ob man den 2D-animierten Film einfach als pointierte Genre-Unterhaltung schaut, oder ob man die Untertöne mitnimmt: die Hybris, als Mensch ständig Gott spielen und jedes Mysterium aufklären zu wollen, beispielsweise. Eine Hybris, die nicht ohne Folgen bleibt.


Marie Ketzscher

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28.10.
#241
CineStar 6
God Is Shy + Death Does Not Exist
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28.10.2025
CineStar 6
#241
God Is Shy + Death Does Not Exist
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31.10.
#571
Passage Kinos Wintergarten
God Is Shy + Death Does Not Exist
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31.10.2025
Passage Kinos Wintergarten
#571
God Is Shy + Death Does Not Exist
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02.11.
#7B2
Schauburg
God Is Shy + Death Does Not Exist
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02.11.2025
Schauburg
#7B2
God Is Shy + Death Does Not Exist
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Regie
Jocelyn Charles
Buch
Jocelyn Charles
Produktion
Joséphine Mancini
Animation
Tamerlan Bekmurzayev, Jocelyn Charles, Hugues Valin
Animation Technique
2D Digital

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Andréa Goncalves
andrea@manifest.pictures
World Sales
Nominiert für: mephisto 97.6-Publikumspreis
Retrospektive: Un-American Activities
Filmstill The Good Fight: The Abraham Lincoln Brigade in the Spanish Civil War
The Good Fight: The Abraham Lincoln Brigade in the Spanish Civil War Noel Buckner, Mary Dore, Sam Sills
Als 1936 der spanische Bürgerkrieg ausbricht, kommt es zu einer weltweiten Mobilisierung. Auch aus den USA melden sich Hunderte Freiwillige, um dem Vormarsch des Faschismus Einhalt zu gebieten.
Filmstill The Good Fight: The Abraham Lincoln Brigade in the Spanish Civil War

The Good Fight: The Abraham Lincoln Brigade in the Spanish Civil War

The Good Fight: The Abraham Lincoln Brigade in the Spanish Civil War
Noel Buckner, Mary Dore, Sam Sills
Retrospektive: Un-American Activities
Dokumentarfilm
USA
1984
98 Minuten
Englisch
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

Man habe im Leben Dinge getan, auf die man stolz, andere, auf die man nicht stolz sei – unmöglich sei es aber, nicht stolz zu sein auf die Beteiligung am Spanischen Bürgerkrieg (1936–1939), auch wenn er für die Spanische Republik und ihre Allianz Internationaler Brigaden verloren ging. So einer der US-amerikanischen Veteranen, deren bittere, aber von Selbstachtung geprägte Kriegserinnerungen dieser Film würdigt. Die Abraham Lincoln Brigade setzte sich aus freiwilligen US-Bürger*innen zusammen, die unter widrigen Bedingungen und ohne Parteibuchgehorsam bis 1939 gegen den spanischen und deutschen Faschismus für Demokratie kämpften, während die US-Regierung eine strikte, schließlich fatale Appeasement-Politik fuhr. Ein erfrischend undogmatisches, an unverbrauchtem Archivmaterial reiches Dokument.


Tobias Hering, Tilman Schumacher

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02.11.
#733
CineStar 5
The Good Fight: The Abraham Lincoln Brigade in the Spanish Civil War
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02.11.2025
CineStar 5
#733
The Good Fight: The Abraham Lincoln Brigade in the Spanish Civil War
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Regie
Noel Buckner, Mary Dore, Sam Sills
Kamera
Stephen Lighthill, Peter Rosen
Schnitt
Noel Buckner
Produktion
Noel Buckner, Mary Dore, Sam Sills
Musik
Wendy Blackstone, Bernardo Palombo

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Bundesarchiv
Retrospektive: Un-American Activities
Filmstill ¡Huelga!
¡Huelga! Ralph McGrew
Eine entstehende Solidargemeinschaft im Streik: 1965 wehrten sich mexikanische Farmarbeiter*innen gegen den regellosen Kapitalismus im Agrarsektor und den Rassismus der weißen Landbesitzer*innen.
Filmstill ¡Huelga!

¡Huelga!

¡Huelga!
Ralph McGrew
Retrospektive: Un-American Activities
Dokumentarfilm
USA
1967
54 Minuten
Englisch
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

1965 fand in Delano in Kalifornien der bis dato längste Farmarbeiter*innenstreik der US-amerikanischen Geschichte statt. Unter der Führung von Cesar Chavez erstritten sich bis dahin unorganisierte mexikanische Saisonkräfte bessere Arbeitsbedingungen und das Recht auf Gründung einer eigenen Gewerkschaft, der National Farm Workers Association (NFWA). „¡Huelga!“ ist das parteiische Porträt einer entstehenden Solidargemeinschaft, die sich nicht nur gegen den regellosen Kapitalismus im Agrarsektor stemmte, sondern auch dem Rassismus der weißen Landbesitzer*innen den Kampf ansagte. Neben der Schilderung von Mechanismen des Streiks legt die bewegliche Kamera auch Wert auf die Dokumentation unwürdiger Lebensverhältnisse von Menschen, die eine der mächtigsten Industrien des Landes am Laufen hielten.


Tobias Hering, Tilman Schumacher

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29.10.
#333
CineStar 5
Black Panther a.k.a. Off the Pig (Newsreel #19) + A Song for Dead Warriors + ¡Huelga!
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29.10.2025
CineStar 5
#333
Black Panther a.k.a. Off the Pig (Newsreel #19) + A Song for Dead Warriors + ¡Huelga!
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Regie
Ralph McGrew
Buch
Mark Harris
Kamera
Richard Pearce, John Haney
Schnitt
Ralph McGrew, Dick Gilbert
Produktion
Mark Harris
Musik
Augustin Lira, El Teatro Campesino

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Retrospektive: Un-American Activities
Filmstill In the King of Prussia
In the King of Prussia Emile de Antonio
1980 dringt eine Gruppe radikaler Pazifist*innen in eine Fabrik ein, die Atomwaffen produziert. In Form eines Reenactments wird der Gerichtsprozess gegen die Aktivist*innen zum Thema des Films.
1982
Filmstill In the King of Prussia

In the King of Prussia

In the King of Prussia
Emile de Antonio
Retrospektive: Un-American Activities
Spielfilm
USA
1982
90 Minuten
Englisch
Untertitel: 
Deutsch
Keine Premiere

Man könnte zugespitzt sagen, dass die meisten Filme de Antonios Gerichtsfilme sind. Insofern ist „In the King of Prussia“ typisch – und ungewöhnlich zugleich, angefangen beim Titel. King of Prussia ist ein Städtchen in Pennsylvania, das im September 1980 Schauplatz einer Aktion radikaler christlicher Pazifist*innen wurde. Sie drangen in eine Fabrik ein, in der ohne Wissen der Öffentlichkeit Teile der Atomrakete Mark 12A produziert wurden, und hielten ein von Bergpredigt und Fluxus inspiriertes Happening ab. Der Film ist ein Reenactment, nicht aber der Aktion, sondern des Prozesses gegen die sogenannten Plowshares Eight. In de Antonios erster Videoproduktion, gedreht in den Prozesspausen, spielten die Angeklagten sich selbst. Die Rolle des Richters übernahm der New-Hollywood-Star Martin Sheen.


Tobias Hering, Tilman Schumacher

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25.10.
Luru Kino
In the King of Prussia

Ticket erhältlich im Luru Kino

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25.10.2025
Luru Kino
In the King of Prussia

Ticket erhältlich im Luru Kino

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Regie
Emile de Antonio
Buch
Emile de Antonio
Kamera
Julian Abbio, Judy Irola
Schnitt
Mark Pines
Produktion
Emile de Antonio, Vincent Hanlon
Ton
Jack Malkan
Musik
Sidney Carter, Jackson Browne

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Retrospektive: Un-American Activities
Filmstill In the Year of the Pig
In the Year of the Pig Emile de Antonio
Aus Archivmaterial und Gesprächen mit Politikern, Philosophen, Journalisten und Deserteuren entsteht eine Analyse des vietnamesischen Befreiungskampfes und eine Anklage der US-amerikanischen Invasion Vietnams.
1968
Filmstill In the Year of the Pig

In the Year of the Pig

In the Year of the Pig
Emile de Antonio
Retrospektive: Un-American Activities
Dokumentarfilm
USA
1968
102 Minuten
Englisch
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

Das Bild der Statue des Franzosen Marquis de Lafayette, der im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg (1775–1783) auf Seiten der Rebellen kämpfte, eröffnet den Film. Dazu setzt ein wabernder Geräuschteppich ein, aus dem man den stark verlangsamten Rotorenlärm eines Helikopters heraushören kann. „Die Musik des heutigen Amerika ist der Hubschrauber in Vietnam. Das ist ‚Musique concrète‘“, erklärte de Antonio 1969. Indem hier an die Zeit erinnert wird, als die sogenannte Neue Welt selbst noch britische Kolonie war, rückt die US-amerikanische Invasion Vietnams in den Kontext einer langen Befreiungsgeschichte, deren zeitgenössischer Held das vietnamesische Volk ist. „In the Year of the Pig“ gehört bis heute zu den ungewöhnlichsten und erhellendsten Filmen über diesen Krieg und andere, die auf ihn folgten.


Tobias Hering, Tilman Schumacher

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24.10.
Luru Kino
In the Year of the Pig

Ticket erhältlich im Luru Kino

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24.10.2025
Luru Kino
In the Year of the Pig

Ticket erhältlich im Luru Kino

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Calendar

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Regie
Emile de Antonio
Kamera
John F. Newman, Jean Jacques Rochut
Schnitt
Lynzee Klingman, Hannah Moreinis, Helen Levitt
Produktion
Emile de Antonio
Co-Produktion
Vincent Hanlon
Ton
Harald Maury, Jeffrey Weinstock
Musik
Steve Addiss

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