Thema
- Aktivismus
- Animierter Dokumentarfilm
- Arbeit/Wirtschaft
- Archivmaterial
- Coming of Age
- Digitale Kultur
- Experimentell
- Familie
- Gender
- Geschichte
- Gesellschaft
- Humor
- Jugend
- Krieg/Konflikte
- Kunst/Kultur
- LGBTQIA2S+
- Menschenrechte
- Musik
- Ostdeutsch
- Politik/Zeitgeschehen
- Porträt/Biografie
- Psyche/Geist
- Religion/Spiritualität
- Sport
- Umwelt
- Unterrepräsentierte Gruppen
- Wissenschaft/Technologie
Filmtyp
Barrierefrei
Custom type
Thema
- Aktivismus
- Animierter Dokumentarfilm
- Arbeit/Wirtschaft
- Archivmaterial
- Coming of Age
- Digitale Kultur
- Experimentell
- Familie
- Gender
- Geschichte
- Gesellschaft
- Humor
- Jugend
- Krieg/Konflikte
- Kunst/Kultur
- LGBTQIA2S+
- Menschenrechte
- Musik
- Ostdeutsch
- Politik/Zeitgeschehen
- Porträt/Biografie
- Psyche/Geist
- Religion/Spiritualität
- Sport
- Umwelt
- Unterrepräsentierte Gruppen
- Wissenschaft/Technologie
Barrierefrei
The Autoharp Crushing on Hot Guys
Franka Sachse
Thematisiert psychische Erkrankungen
Termine und Tickets
Eintritt frei
Credits
Kontakt
festivals@famu.cz
Baby Jackfruit Baby Guava
Seggen Mikael
Thematisiert psychische Erkrankungen
Termine und Tickets
Credits
Kontakt
tommaso@luminaliafilm.com
B*tch
Anca Păunescu
Termine und Tickets
Credits
Kontakt
Cold River: I Am in Leipzig
Haiguang träumt. Von seiner verstorbenen Großmutter, seinem Geburtsort Lěng Shuǐ Jiāng in China, seinen Performances und Kunstprojekten und seinem Job in einem Großhandelslager in Leipzig. Aber Haiguang träumt nicht nur. Er filmt auch. Sich selbst und seine Umgebung. Ausdauernd, stoisch, mal mit Handkamera, mal mit Stativ. Im Wissen, dass es direkt unter dem Alltag eine weitere Schicht gibt, die man nur wahrnimmt, wenn man sich traut, nach einer Bedeutung jenseits des Sichtbaren zu suchen. Wenn man sich traut, sich im Park auf eine Kreuzung zu legen und zu warten, was geschieht. Wenn man sich traut, den Leistungsdruck der chinesischen Gesellschaft mit einer Performance zu adressieren, einen Autoreifen durch Peking ziehend. Wenn man sich traut, eigene Ängste und Zweifel wahrzunehmen und zu zeigen. Stilsicher und immer in Bewegung zwischen Orten und Bedeutungsebenen verknüpft Haiguang Leben und Traum in acht Vignetten, in denen sich Gefühle kondensieren und eine Form annehmen, die über das Private hinausgeht. Dabei verschränkt er die Elemente seines Alltags zwischen Kunsthochschule und elterlicher Kohlenhandlung in Changsha mit ebenso genauen wie poetischen Beschreibungen. So kann eine am Wegrand liegende Pfütze zu genau dem Ort werden, der ihn quer durch Raum und Zeit mit seiner Oma verbindet.
Luc-Carolin Ziemann
Trailer
Termine und Tickets
Credits
Kontakt
lihaiguang02@gmail.com
Concrete Land
James Lattimer
Thematisiert körperliche Gewalt, Rassismus, Tod, Kriegsszenen
Photosensitivity warning: Enthält Lichteffekte, die bei erhöhter Lichtempfindlichkeit Überreaktionen auslösen können.
Termine und Tickets
Credits
Kontakt
bk.asmahan@gmail.com
Daughter of the Sun
Die Geschichten, Mythen und auch die Lebensrealität der Samen ist immer eng mit den Rentieren verknüpft: Das Umherziehen mit ihnen, der Umgang mit ihnen als Nutztiere. Woher diese enge Beziehung kommt? Anita Killi greift einen Entstehungsmythos auf oder denkt ihn sich aus: der durchs Land ziehende, das Nichtstun genießende Alits bekommt mit dem Joiken (Jodeln), die enge Verbindung zu den Rentieren von Sonnentochter geschenkt, als sie ihn wieder verlassen muss. Der Gesang zieht die Tiere magisch an. Die Sehnsucht, die in den Tönen liegt, greift Killi mit poetischen Bildern und in samischer Sprache auf: In den Umarmungen zwischen Alits und Sonnentochter, aber auch in den Momenten, in denen sie durch die Wiesen streifen. Alles ist in dieser sinnlich-haptischen Auffassung der Natur miteinander verbunden.
Marie Ketzscher
Termine und Tickets
Credits
Kontakt
claus@trollfilm.no
Division
Was sagt die Bibliothek eines Menschen über ihn aus? James Paul Dallas porträtiert nicht nur ein Leben, sondern zeigt eine Gegenwart, in der Besitz, Erinnerung und Identität ins Wanken geraten. Im Frühjahr 2025 navigiert der anonyme Protagonist den Regisseur per Handy durch seine verlassene Wohnung in Brooklyn. Was darf bleiben, was kann gehen nach 20 Jahren Zuhause? Zuerst ist das Küchengeschirr dran, dann die Bücher. Giacometti und Basquiat können in New York bleiben. Aber alles, was zwischen Lequeu und Brick steht, bitte einpacken. So entsteht ein Parcours durch einen intimen Mikrokosmos. Nicht nur die Wissenswege eines einzelnen Individuums werden vermessen, sondern auch seine Begierden, Vorlieben, guilty pleasures. Die Aufnahmen geben fragmentarische Einblicke in die Privatsphäre, regen Neugier und Fantasie an, bei allen, die zuschauen: Was ist alles in dieser Wohnung passiert? Was für ein Mensch hat hier gelebt? Und warum muss er sich von all dem, vielleicht sogar von einem Teil seiner selbst, trennen?
Borjana Gaković
Termine und Tickets
Credits
Kontakt
jamespauldallas@gmail.com
Du solltest träumen, dass du fliegst
Verstecken spielen, einen Schulaufsatz vorlesen, eine Fahrstunde nehmen. Auf dem ersten Blick wirken die Szenen beiläufig, doch erweisen sie sich als Momentaufnahmen eines Alltags im Ausnahmezustand. Erst wenn die Kamera in die Totale geht, gibt sie den Blick auf Flüchtlingsunterkünfte frei. Der Mann hinter dem Steuer fährt forsch und erklärt dem Fahrlehrer, dass er in der Heimat längst seinen Führerschein gemacht habe. Unter der Bettdecke erzählen sich zwei Mädchen Geschichten aus der Zeit vor der Flucht. Zusammengehalten wird der lichte Reigen von der Hoffnung auf Rückkehr in eine Normalität.
Anke Leweke
Trailer
Termine und Tickets
Credits
Kontakt
laura.staab@gmx.de
Growing Wild
„Wie lange kennt ihr euch?“ – „Sechs Beerdigungen.“ Alt geworden zu sein als schwuler Mann ist nach der Aids-Krise ein Privileg. Am „Lebensort Vielfalt“, einem Berliner Wohnprojekt für lesbische, schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen, wird zwischen drei Generationen Erfahrungswissen ausgetauscht. Früher wurde man in Kategorien gesteckt, heute dürfen Kinder vielleicht erst einmal sprechen lernen, bevor sie sich selbst definieren. Wildes Großwerden und Altern. Allen Bewohner*innen gemeinsam ist der Wunsch nach Sicherheit, auch vor dem Sich-Erklären-Müssen. Die Kamera ist im Haus unterwegs, überquert den Flur, wechselt den Balkon, schaut aus dem Fenster auf die Straße, entwickelt neue Perspektiven. Gesellschaftliche Rückschritte werden registriert, manchmal ein neues Glück gefunden. Zum Geburtstag von Verstorbenen wird die Himbeertorte angeschnitten. Beim Einschlafen kommt der Sound des Aufruhrs wieder hoch.
Jan Künemund
Thematisiert Diskriminierung von LGBTQIA2S+-Personen
Termine und Tickets
Credits
Kontakt
mail@robcrosse.com
Guten Abend, du Schöne
„Eine kleine Flamme, die aufging und die Leute inspiriert hat, anders über die DDR zu erzählen.“ So beschreibt eine Protagonistin den Protokollband „Guten Morgen, du Schöne“ der Autorin Maxie Wander von 1977 mit Selbstauskünften ganz unterschiedlicher Frauen. Eines der erfolgreichsten Bücher der DDR und eines der wirkmächtigsten der deutschen Literaturgeschichte: Es hat Generationen von Frauen (und Männern!) geprägt und zur Selbstbefragung ermutigt – Grund genug für die Regisseurin, ein paar der Frauen heute auf das Buch und ihr Leben zurückblicken zu lassen. Es geht um Gleichberechtigung und Emanzipation, Lebensentwürfe und Rebellion, Träume und Scheitern, Liebe und Sexualität, Mütter und Väter, Männer und Frauen, Glück und Einsamkeit, den Tod und vor allem den Hunger nach Leben. Susanne Schüle filmt mit Respekt und großer Zärtlichkeit Gesichter und Körper, in die sich die Zeit eingeschrieben hat. Alter und Schönheit, Zerbrechlichkeit und Stärke. Die Erzählungen werden auf der Bildebene subtil von Amateuraufnahmen kommentiert: Körper im Stechschritt der Ideologien, Hitlergruß und Massenaufläufe. Dagegen immer wieder nackte Körper, das wilde und unangepasste Leben jenseits der Diktaturen. Krieg, Kartoffelschälen, Küsse, Kinder. So war das. So ist das. Am Ende führen die Monologe der Vergangenheit in einen heutigen Dialog der Geschlechter und Generationen. Eine Flamme.
Grit Lemke
Termine und Tickets
Eintritt frei
Credits
Kontakt
info@shootfromthehip.de
Haus der Trinker
Sorgfältig wird der Schnaps in Flachmänner gefüllt und den Männern übergeben. Ihre Gesichter sind gezeichnet von den Spuren des Lebens in Obdachlosigkeit. Ein Wohnprojekt in Berlin-Kreuzberg gibt ihnen mehr als ein Dach über dem Kopf. Hier arbeiten Menschen, die ihnen zuhören, sie zum Arzt begleiten und kontrolliert Alkohol aushändigen. Das Projekt verfolgt einen konsequent suchtakzeptierenden Ansatz – ohne den Zwang zur Abstinenz und mit dem Ziel, den Existenzdruck von den Betroffenen zu nehmen. In dem geschützten Raum können die Männer nach vielen Jahren auf der Straße aufatmen, ihre eigene Persönlichkeit und Würde wieder entdecken. Auf Augenhöhe begleitet die Kamera über mehrere Jahre hinweg einige der Bewohner und Sozialarbeiter*innen. Sie zeigt die Arbeit der Institution und gibt Raum für die persönlichen Geschichten der Betroffenen. Vor dem Objektiv entsteht eine fragile Gemeinschaft.
Anke Leweke
Thematisiert Sucht, Tod, psychische Erkrankungen, Drogenkonsum
Enthält Darstellungen von Sucht
Termine und Tickets
Eintritt frei
Credits
Kontakt
kuehn@realfictionfilme.de
Heralds of the Monsoon
Marie Ketzscher
Termine und Tickets
Credits
Kontakt
k.meera28@gmail.com