Bowers Cave
1885 entdeckten zwei Jungen in einer Höhle in den kalifornischen San-Martin-Bergen eine große Sammlung religiöser Artefakte des Volkes der Chumash. Die später „Bowers Cave“ genannte Höhle befindet sich heute auf einer Mülldeponie. Lee Lynch und Lee Anne Schmitts eleganter und vielgestaltiger Kurzfilm verknüpft eine Fülle verschiedener Texte und Bilder, um die vielen Schichten dieser allzu amerikanischen Geschichte freizulegen und ihre weitreichenden Implikationen zum Klingen zu bringen: Fotos von Museumsexponaten, die im Voiceover mit ihren Chumash-Namen bezeichnet werden, historische Zitate, die sich über Ansichten moderner Industriearbeit bewegen, Indigene Figuren als bunte Plastikspielzeuge, der Schlund der Höhle und die Zeichen an ihren Wänden.
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