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Deutscher Wettbewerb Kurzfilm
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75/1 Till Kleinau
Ungewöhnliche Instrumente für vollkommen neue Musikerfahrungen: Ein Besessener baut in zwei Jahren der Vereinsamung 75 Klangerzeuger des Avantgarde-Komponisten Harry Partch nach.
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75/1

75/1
Till Kleinau
Deutscher Wettbewerb Kurzfilm
Dokumentarfilm
Deutschland
2020
27 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere

„Boo“ – so ungewöhnlich der Name, so besonders der Klang. Der Avantgarde-Komponist Harry Partch entwickelte Instrumente für Mikrotöne und vollkommen neue Musikerfahrungen. Der Musiker und Instrumentenmacher Thomas Meixner widmete zwei Lebensjahre mit familiären und gesundheitlichen Verlusten dem Nachbau von 75 dieser Klangerzeuger für eine Konzerttournee. Der Film porträtiert einen Besessenen, der sich unerbittlich dem sozialen Leben entzieht, aber höchst feinfühlig Material zum Tönen bringt.


André Eckardt

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27.10.
#313
CineStar 2
75/1 + A Sound of My Own
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27.10.2021
CineStar 2
#313
75/1 + A Sound of My Own
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28.10.
#433
CineStar 5
Teil der Kompilation
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28.10.2021
CineStar 5
#433
Teil der Kompilation
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29.10.
#552
Passage Kinos Wintergarten
75/1 + A Sound of My Own
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29.10.2021
Passage Kinos Wintergarten
#552
75/1 + A Sound of My Own
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31.10.
#7A2
Cinémathèque
75/1 + A Sound of My Own
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31.10.2021
Cinémathèque
#7A2
75/1 + A Sound of My Own
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Till Kleinau
Friederike Dörffler
Katja Tauber
Christophe Poulles
Friederike Dörffler
Maximilian Rodegra

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Friederike Dörffler
friederikedoerffler@gmail.com

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Wettbewerb um den Publikumspreis
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The Balcony Movie Paweł Łoziński
Paweł Łoziński stellte zwei Jahre lang seine Kamera auf dem Balkon auf und kam von dort oben mit den Menschen ins Gespräch, die vorbeigingen. Eine faszinierende Versuchsanordnung.
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The Balcony Movie

Film balkonowy
Paweł Łoziński
Wettbewerb um den Publikumspreis
Dokumentarfilm
Polen
2021
100 Minuten
Polnisch,
Russisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere

Die ganze Welt, eingefangen auf einem etwas tristen Gehweg in Warschau. Regisseur Paweł Łoziński stellte sich zwei Jahre lang mit der Kamera auf den Balkon seiner Wohnung und beobachtete von dort oben die Menschen, die unten vorbeigingen. Jene, die er sah und zum Reden brachte, sind jung und alt, Nachbarn oder einfach Passanten. Der Filmemacher spricht sie an, stellt Fragen, hört zu und schafft einen Raum für Gespräche, wie es sie zwischen Unbekannten selten gibt.

Wie reagieren Vorbeigehende, wenn sie vom Balkon aus gefilmt und von oben herab angesprochen, aufgehalten werden? Gehen sie kopfschüttelnd weiter? Oder lassen sie sich auf den Dialog ein? Dieser Ort und diese herbeigeführte Gelegenheit scheinen perfekt zu sein, um einen Film zu drehen, der seine eigenen Prämissen reflektiert. Denn offenbar haben Menschen ein ziemlich großes Bedürfnis, aus dieser ungewöhnlichen Position heraus von sich zu erzählen. Ob in Eile oder schlendernd, fröhlich oder nachdenklich, posierend oder ganz natürlich: Alle zufällig ins Blickfeld geratenden Beteiligten offenbaren etwas Besonderes. Jede Begegnung, so ungeplant sie ist, entpuppt sich als einzigartig. Manche Erwartung an einen bestimmten Typ Mensch wird enttäuscht, denn in Schubladen lässt sich kaum jemand stecken. Łozińskis Versuchsanordnung lädt zum Innehalten ein, zum Warten, bis die Welt in den Kamerawinkel tritt.

Lina Dinkla

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26.10.
#244
Passage Kinos Astoria
The Balcony Movie
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26.10.2021
Passage Kinos Astoria
#244
The Balcony Movie
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28.10.
Polnisches Institut
The Balcony Movie

Eintritt frei

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28.10.2021
Polnisches Institut
The Balcony Movie

Eintritt frei

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29.10.
#532
CineStar 5
The Balcony Movie
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29.10.2021
CineStar 5
#532
The Balcony Movie
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31.10.
#713
CineStar 2
Teil der Kompilation
Bekanntgabe am 29.10. um 18:00 Verkauf startet kurz darauf...
31.10.2021
CineStar 2
#713
Teil der Kompilation
Bekanntgabe am 29.10. um 18:00 Verkauf startet kurz darauf...

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Paweł Łoziński
Paweł Łoziński
Agnieszka Mankiewicz
Izabela Lopuch
Katarzyna Wilk
Paweł Łoziński
Paweł Łoziński
Paweł Łoziński
Piasek & Wójcik
Paweł Łoziński
Franciszek Kozłowski
Jan Duszyński

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Nominiert für: MDR-Film-Preis
Deutscher Wettbewerb
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Los cuatro vientos Anna-Sophia Richard
Eine Region der Dominikanischen Republik lebt von Arbeitsmigration, von Geld aus der Ferne. Eindrücke von entfremdeten Familien auf der Suche nach Glück – in träumerischen Bildern.
Media Name: b9f05756-ed40-4fea-a032-1c5170df112a.jpg

Los cuatro vientos

Los cuatro vientos
Anna-Sophia Richard
Deutscher Wettbewerb
Dokumentarfilm
Deutschland
2021
98 Minuten
Spanisch,
Deutsch,
Englisch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere

Fast alle Bewohner von Fondo Negro haben Verwandte im Ausland. In der Region im Südwesten der Dominikanischen Republik ist Arbeitsmigration, also der von fern mit den Ansässigen geteilte Lohn, seit den 1980er Jahren eine der wichtigsten Einnahmequellen. Besonders junge Frauen gehen nach Europa und in die USA, um mit Hilfsarbeiten den Lebensunterhalt ihrer Familien zu sichern. Regisseurin Anna-Sophia Richard zeigt in ihrem berückend schönen Film, wie sich das auf die Zurückbleibenden auswirkt.

Als sie sich auf die Reise nach Europa machte, wusste sie nicht, was sie erwarten würde, sagt eine der sieben Porträtierten. Es war, als würde sie in den Urlaub fahren: ein Urlaub, der nun schon mehr als dreißig Jahre andauert. Andere haben ihre Familien seit über fünfzehn Jahren nicht gesehen – nur per Telefon und Videochat stehen sie in Kontakt. Die Bürgermeisterin von Fondo Negro, selbst die erste Arbeitsmigrantin aus der Region, bemüht sich darum, die Frauen im Ort zu halten. Doch der Sog der Arbeit anderswo ist groß. Was bleibt, sind getrennte Familien, Kinder, die ohne Eltern aufwachsen, und Paare, die sich entfremden. Wie im Vorbeigehen zeigt die Regisseurin in farbenfrohen, träumerischen Bildern, wie sich Übergangslösungen manifestieren und die Lebensrealität der Menschen nachhaltig formen. Das Glück liegt nur acht Flugstunden entfernt – und bleibt trotzdem unerreichbar.

Kim Busch

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26.10.
#211
CineStar 2
Los cuatro vientos
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26.10.2021
CineStar 2
#211
Los cuatro vientos
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28.10.
#462
Regina 2
Los cuatro vientos
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28.10.2021
Regina 2
#462
Los cuatro vientos
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29.10.
Hauptbahnhof Osthalle
Los cuatro vientos

Eintritt frei

FSK Empfehlung: Ohne Altersbeschränkung
29.10.2021
Hauptbahnhof Osthalle
Los cuatro vientos

Eintritt frei

FSK Empfehlung: Ohne Altersbeschränkung

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Anna-Sophia Richard
Gerrit Klein
Adrian Goiginger
Südwestrundfunk
Filmakademie Baden-Württemberg
Marcus Vetter
Jonas Schneider
Felix Schmerbeck
Berend Intelmann
Claudio Demel
Florian Staerk
Anselm Koneffke
David Kuruc

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Anna-Sophia Richard
anna.so.richard@gmail.com

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Nominiert für: DEFA Förderpreis, Young Eyes Film Award, VER.DI Preis für Solidarität, Menschlichkeit und Fairness, Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts, Leipziger Ring
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Nasim

Nasim
Ole Jacobs, Arne Büttner
Deutscher Wettbewerb
Dokumentarfilm
Deutschland
2021
120 Minuten
dari,
Persisch (Farsi),
Griechisch,
Französisch
Untertitel: 
deutsche Untertitel für Menschen mit eingeschränkter Hörfähigkeit, Englisch
Weltpremiere

Acht Monate lang begleitete das Filmteam um Ole Jacobs und Arne Büttner die Afghanin Nasim und ihre Familie im Geflüchtetenlager Moria auf der griechischen Insel Lesbos, wo zeitweise 20.000 Menschen auf einem für weniger als 3.000 Personen konzipierten Raum leben mussten. Der beobachtende Dokumentarfilm zeigt äußerst einfühlsam den Alltag der zweifachen Mutter, die es auf beeindruckende Weise schafft, die Herausforderungen dieser unzumutbaren Extremsituation immer wieder aufs Neue zu meistern.

Nasim lebte mit ihrer Familie zuvor im Iran, wo sie bereits Diskriminierung erdulden musste. Ihre Ehe ist zerrüttet, die stillen Konflikte mit ihrem Mann fängt die Kamera behutsam ein – Blicke erzählen alles. Nasim leidet an Rheuma und kann ihre Hände kaum noch bewegen. Trotzdem findet sie dafür liebevolle, erklärende Worte – ihren eigenen und den anderen Kindern gegenüber. Sie springt sogar vorübergehend als Ersatz für die weggegangene Schullehrerin ein: „Heute werden wir malen …“ Das Verständnis, das sie anderen stets entgegenbringt, bleibt ihr selbst jedoch verwehrt: Alle in ihrem Umfeld meinen besser zu wissen, was sie braucht. Als das Camp im September 2020 in Flammen aufgeht, scheint jede Hoffnung auf eine bessere Welt verloren. Nasim ist auf sich allein gestellt – doch ganz vielleicht birgt diese erneute Katastrophe auch eine Chance.

Borjana Gaković

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26.10.
#212
CineStar 2
Nasim
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26.10.2021
CineStar 2
#212
Nasim
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27.10.
#381
Schaubühne Lindenfels
Nasim
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27.10.2021
Schaubühne Lindenfels
#381
Nasim
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30.10.
#634
CineStar 5
Nasim
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30.10.2021
CineStar 5
#634
Nasim
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31.10.
#711
CineStar 2
Teil der Kompilation
Bekanntgabe am 29.10. um 18:00 Verkauf startet kurz darauf...
31.10.2021
CineStar 2
#711
Teil der Kompilation
Bekanntgabe am 29.10. um 18:00 Verkauf startet kurz darauf...

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Ole Jacobs
Arne Büttner
Ray Peter Maletzki
Ayla Güney
Stephan Helmut Beier
Ole Jacobs
Arne Büttner
Janina Herhoffer
Arne Büttner
Ole Jacobs
Azadeh Zandieh
Nasima Tajik

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Nominiert für: DEFA Förderpreis, VER.DI Preis für Solidarität, Menschlichkeit und Fairness, Leipziger Ring, Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts
Deutscher Wettbewerb
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Pa va hêng Franziska von Stenglin
Liem lebt in einer der abgelegenen Region in Vietnam und gehört der ethnischen Minderheit der Sedang an. Mit Freunden begibt er sich in den Dschungel, auf die Spuren seiner Ahnen.
Media Name: 72fa1ec5-4169-46af-baac-a20ec65b3b31.jpg

Pa va hêng

Pa va hêng
Franziska von Stenglin
Deutscher Wettbewerb
Dokumentarfilm
Deutschland,
Frankreich
2021
82 Minuten
Vietnamesisch,
Sedang
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere

Liem gehört der ethnischen Minderheit der Sedang an und ist in einer abgelegenen Region von Vietnam zu Hause. Knapp skizziert die beobachtende Kamera einen Alltag, den mehr das Überleben denn das Leben bestimmt. Mit seinen Freunden bereitet er eine Expedition in den Dschungel vor. Dort wollen die jungen Männer eine Auszeit nehmen, an die Tradition ihrer Ahnen anknüpfen, Jäger und Sammler werden. Je verschlungener die Pfade, desto tiefer scheint sich auch der Film in eine andere Sphäre zu begeben.

Man lernt Liem bei alltäglichen Verrichtungen kennen. Mit dem Baby im Tragetuch kocht er, hängt Wäsche auf, geht aufs Feld. Die gigantischen Lautsprecher, die an den Laternen befestigt sind, beschallen sein Dorf mit offiziellen Nachrichten und Werbung. In seinem Stelzenhaus hört Liem lieber vietnamesischen Pop. Schon bald erspürt man den Rhythmus, den ganz eigenen Takt dieses Lebens. Wenn Liem und seine Freunde mit Gummilatschen und Rucksäcken losziehen, heftet sich die Kamera an ihre Fersen, nimmt ihre Perspektive ein. Auf Super-16 gedreht, fängt der Film die Grüntöne des zentralen Hochlands in Vietnam ein, die Bilder entwickeln eine soghafte Tiefe. Blätterrauschen, Insektensummen, Vogelgezwitscher und permanenter Regen setzen sich zu einer melodischen Geräuschkulisse zusammen. Plötzlich scheint die Zeit stillzustehen, die Trennung zwischen Leinwand und Zuschauerraum wird aufgehoben.

Anke Leweke

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27.10.
#344
Passage Kinos Astoria
To Pick a Flower + Pa va hêng
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27.10.2021
Passage Kinos Astoria
#344
To Pick a Flower + Pa va hêng
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29.10.
#511
CineStar 2
To Pick a Flower + Pa va hêng
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29.10.2021
CineStar 2
#511
To Pick a Flower + Pa va hêng
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30.10.
#6A2
Cinémathèque
To Pick a Flower + Pa va hêng
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30.10.2021
Cinémathèque
#6A2
To Pick a Flower + Pa va hêng
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Franziska von Stenglin
Lucas Tothe
Franziska von Stenglin
Cinegrell
Umlaut Films
Lucie Baudinaud
Zuniel Kim
Marylou Vergez
Christian Wittmoser
Nguyen Ngoc Tân
Thomas Höhl

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Nominiert für: DEFA Förderpreis, Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts, VER.DI Preis für Solidarität, Menschlichkeit und Fairness
Deutscher Wettbewerb
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A Sound of My Own Rebecca Zehr
Visuell und auditiv herausragender Film über die Musikerin Marja Burchard, Leiterin der legendären Band „Embryo“. Eine Ode ans Hören, ans Experimentieren und an die Inspiration.
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A Sound of My Own

A Sound of My Own
Rebecca Zehr
Deutscher Wettbewerb
Dokumentarfilm
Deutschland
2021
52 Minuten
Englisch,
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere

Mit elf stand sie das erste Mal mit dem legendären Krautrock-Ensemble „Embryo“ auf der Bühne. Ihr Vater, Christian Burchard, gründete die Band 1969 und leitete sie bis 2016. Heute – mit Mitte 30 – ist Marja Burchard die Bandleaderin in diesem Projekt, das für sie auch ein Stück weit Familie wurde. Doch was so einfach und organisch scheint, ist in einer stark männlich dominierten Sphäre längst nicht selbstverständlich, wie Rebecca Zehr in ihrem exakt beobachteten und präzise gestalteten Film zeigt.

Die streng und dennoch voller Leichtigkeit komponierte Melange besteht aus Archivaufnahmen, psychedelischen Animationssequenzen und alltäglichen Beobachtungen einer Musikerinnen-Normalität zwischen Organisation und Inspiration. Weil die visuelle Ebene schwarz-weiß gehalten, also ganz bewusst zurückgenommen ist, richtet sich die Aufmerksamkeit umso stärker auf den Sound. Der – wen wundert’s?! – herausragende Score nimmt dabei aber die Musik nie als „gegeben“ hin, sondern arbeitet offensiv mit unserer Wahrnehmung. Dass der Film trotz dieser Konzentration aufs Hören ungeheuer haptisch bleibt, liegt an den klaren, unaufgeregten Bildern und an der immer im Hier und Jetzt verankerten Erzählweise. Rebecca Zehr geht es nicht um das Porträt einer Musiklegende, sondern darum zu zeigen, wie es aussieht und sich anfühlen könnte, Musik nicht nur zu machen, sondern in ihr zu leben.

Luc-Carolin Ziemann

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27.10.
#313
CineStar 2
75/1 + A Sound of My Own
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27.10.2021
CineStar 2
#313
75/1 + A Sound of My Own
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29.10.
#552
Passage Kinos Wintergarten
75/1 + A Sound of My Own
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29.10.2021
Passage Kinos Wintergarten
#552
75/1 + A Sound of My Own
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31.10.
#7A2
Cinémathèque
75/1 + A Sound of My Own
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31.10.2021
Cinémathèque
#7A2
75/1 + A Sound of My Own
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Rebecca Zehr
Rebecca Zehr
Katharina Rabl
University of Television and Film Munich (HFF)
Tina Janker
Melanie Jilg
Felix Press
Rebecca Zehr
Marja Burchard

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Rebecca Zehr
info@tarofilms.com

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Nominiert für: DEFA Förderpreis, VER.DI Preis für Solidarität, Menschlichkeit und Fairness
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To Pick a Flower

To Pick a Flower
Shireen Seno
Wettbewerb um den Publikumspreis Kurzfilm
Dokumentarfilm
Philippinen
2021
17 Minuten
Englisch
Untertitel: 
deutsche Untertitel für Menschen mit eingeschränkter Hörfähigkeit
Deutsche Premiere

Bäume und andere Gewächse während der amerikanischen Kolonialherrschaft auf den Philippinen, fotografiert aus Sicht der Mächtigen. Die Bilder dokumentieren nicht nur die reiche Flora, sie kategorisieren und klassifizieren die Ressourcen der Kolonie. Der Wald wird Inventar. Von Topfpflanzen zu Sägewerken, von Abholzung zu Wiederaufforstung führt Shireen Seno in ihrem Essay zum Wesen der Fotografie selbst – und zum Kolonialismus. Denn beiden scheint es immer auch darum zu gehen, etwas zu pflücken.


Marie Kloos

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27.10.
#344
Passage Kinos Astoria
To Pick a Flower + Pa va hêng
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27.10.2021
Passage Kinos Astoria
#344
To Pick a Flower + Pa va hêng
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29.10.
#511
CineStar 2
To Pick a Flower + Pa va hêng
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29.10.2021
CineStar 2
#511
To Pick a Flower + Pa va hêng
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30.10.
#6A2
Cinémathèque
To Pick a Flower + Pa va hêng
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30.10.2021
Cinémathèque
#6A2
To Pick a Flower + Pa va hêng
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Shireen Seno
Shireen Seno
John Torres
Shireen Seno
Shireen Seno
Shireen Seno

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Shireen Seno
shireenseno@gmail.com