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Zeit zu handeln!
Filmstill Barricade – Pictures of an Occupation
Barrikade – Bilder einer Waldbesetzung David Klammer
Im hessischen Dannenröder Forst bildeten sich 2019 Allianzen zwischen anarchischem und bürgerlichem Widerstand. Gemeinsam verteidigten sie Bäume gegen die Polizei.
Filmstill Barricade – Pictures of an Occupation

Barrikade – Bilder einer Waldbesetzung

Barrikade – Bilder einer Waldbesetzung
David Klammer
Zeit zu handeln!
Dokumentarfilm
Deutschland
2021
83 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Waldbesetzungen sind ein wichtiger Teil des Klimaaktivismus. Die „Okkupation“ des Dannenröder Forsts 2019 sollte dessen Rodung zugunsten einer Autobahn verhindern. Die da in luftiger Höhe in Baumhäusern ausharrten, waren darauf angewiesen, vom Boden aus unterstützt und versorgt zu werden. Zu Hilfe kamen ihnen Ortsansässige, die sich nie hätten träumen lassen, jemals einer Widerstandsbewegung anzugehören. Wie sich im Angesicht von Umwelt- und Klimazerstörung, im Wissen um die Ohnmacht von Worten ganz neue Allianzen bilden, zeigt David Klammers Film. Diese Allianzen könnten Bestand haben – selbst wenn die Bäume, wie im „Danni“, am Ende den Kettensägen zum Opfer fallen.


Luc-Carolin Ziemann

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18.10.
#271
Regina Palast 1
Barrikade – Bilder einer Waldbesetzung
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18.10.2022
Regina Palast 1
#271
Barrikade – Bilder einer Waldbesetzung
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Calendar
20.10.
#4B2
Cinémathèque
Barrikade – Bilder einer Waldbesetzung
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20.10.2022
Cinémathèque
#4B2
Barrikade – Bilder einer Waldbesetzung
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David Klammer
David Klammer

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David Klammer
info@davidklammer.com

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Spotlight on: Docudays UA 2022
Filmstill Boney Piles
Boney Piles Taras Tomenko
2014 zerstörten russische Separatisten im ostukrainische Torezk Häuser und Familien. Nach der Kohle grub sich der Krieg in Landschaft und Alltag ein – und wurde zur Normalität.
Filmstill Boney Piles

Boney Piles

Terykony
Taras Tomenko
Spotlight on: Docudays UA 2022
Dokumentarfilm
Ukraine
2022
80 Minuten
Ukrainisch,
Russisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Torezk in der Ostukraine ist gezeichnet vom Niedergang der Kohleindustrie: Brachen, Schutt, Schrott. 2014 brachten russische Separatisten den Krieg in die Gegend, zerstörten Häuser und Familien, auch die von Nastja. Das Mädchen und ihre Freunde, alle an der Schwelle zum Erwachsenwerden, nehmen die unter Bedrohung und Depression verwahrlosenden Stadtränder als Normalität hin. Taras Tomenko beobachtet ihre kleinen getanzten oder gesungenen Fluchten, ihre Selbstvergessenheiten, manchmal auch ihre Tränen.


Sylvia Görke

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18.10.
Hauptbahnhof Osthalle
Boney Piles

Eintritt frei

Warm anziehen
18.10.2022
Hauptbahnhof Osthalle
Boney Piles

Eintritt frei

Warm anziehen
Calendar

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Taras Tomenko
Volodymyr Filippov
Andriy Suyarko
Alla Ovsyannikova
Misha Lubarskyi
Viktor Malyarenko
Alla Zagaykevych
Olha Havrylenko
Volodymyr Tretiakov

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Volodymyr Filippov
volodymyr.filippov@gmail.com

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Nominiert für: MDR-Film-Preis
Deutscher Wettbewerb Kurzfilm
Filmstill Border Conversations
Border Conversations Jonathan Brunner
Wer in die EU will, stößt an Grenzen. Wer helfen will, auch. Ein aufrüttelnder Film über den „Dschungel“ zwischen Belarus und Polen, der im Winter 2021 zur Menschenfalle wurde.
Filmstill Border Conversations

Border Conversations

Border Conversations
Jonathan Brunner
Deutscher Wettbewerb Kurzfilm
Dokumentarfilm
Deutschland
2022
30 Minuten
Englisch,
Polnisch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere

Im November 2021 versuchten Menschen, über Belarus und Polen in die EU einzureisen, doch die Route erwies sich als lebensgefährliche Falle. Um keinen Fluchtkorridor zu schaffen, wurden alle Zugänge zum Grenzgebiet gesperrt. Männer, Frauen und Kinder steckten im Niemandsland fest – mitten im Winter, mitten im Wald, wochenlang. Der Film begleitet polnische Aktivistinnen auf ihrem Einsatz. Sie erfahren, dass humanitäre Hilfe, genau wie die Hilfebedürftigen selbst, an Grenzen stößt.


Luc-Carolin Ziemann

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19.10.
#353
Passage Kinos Astoria
Border Conversations + Revolution 21
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19.10.2022
Passage Kinos Astoria
#353
Border Conversations + Revolution 21
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Calendar
20.10.
#471
Regina Palast 5
Border Conversations + Revolution 21
Keine Ermäßigung nötig - kostet generell 6,50€
20.10.2022
Regina Palast 5
#471
Border Conversations + Revolution 21
Keine Ermäßigung nötig - kostet generell 6,50€
Calendar
23.10.
#711
CineStar 2
Border Conversations + Revolution 21
Keine Ermäßigung nötig - kostet generell 6,50€
23.10.2022
CineStar 2
#711
Border Conversations + Revolution 21
Keine Ermäßigung nötig - kostet generell 6,50€
Calendar

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Jonathan Brunner
Tristan Schneider
Marie Scholjegerdes
Fee Fuchs
Samuel Albert
Frederic Hellmann
Marc Lehnert
Tim Winnicker

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Ausgezeichnet mit: Silberne Taube (Deutscher Wettbewerb Kurzfilm)
Retrospektive
Filmstill The Bridge of Caputh
Die Brücke von Caputh Eva Fritzsche
Dem Wiederaufbau einer Brücke, die der Versorgung in der sowjetischen Besatzungszone dient, verleiht Eva Fritzsche mithilfe von nachgestellten Szenen dramatische Intensität.
Filmstill The Bridge of Caputh

Die Brücke von Caputh

Die Brücke von Caputh
Eva Fritzsche
Retrospektive
Dokumentarfilm
Deutschland (Sowjetische Besatzungszone)
1949
15 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

Werktätige rekonstruieren eine Eisenbahnbrücke, und Eva Fritzsche rekonstruiert den Prozess dahinter – indem sie nachstellt, was sie nicht filmen konnte, unterstützt von den Beteiligten, die sich noch einmal selbst spielen. Der Film stimmt besonders auf jene unter ihnen ein Loblied an, deren Einsatzbereitschaft gering geschätzt wurde: Jugendliche, die sogar auf den Fußball verzichten, und Frauen, die auf einmal in der Fabrik stehen. „Frauen als Grobschmiede, ist ja ’n Witz!“, höhnt da ein Mann vom Arbeitsamt. Darin hallt wider, was sich Eva Fritzsche bei der DEFA anhören musste: „Frauen machen keine Filme!“ Doch sie machte – und schuf so eines der eindrücklichsten Zeugnisse der Aufbaujahre.


Felix Mende

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Eva Fritzsche
DEFA-Studio für populärwissenschaftliche Filme
Eva Fritzsche
Arndt von Rautenfeld
Götz Neumann
Anneliese Schlüter
Eberhard Schmidt
Fritz Steinmann

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Internationaler Wettbewerb
Filmstill Ciné-Guerillas: Scenes from the Labudović Reels
Ciné-Guerrillas: Scenes from the Labudović Reels Mila Turajlić
Der jugoslawische Kameramann Stevan Labudović reiste 1959 nach Algerien. Seine Aufnahmen leisteten wertvolle Hilfestellung zur Unabhängigkeit von der französischen Kolonialmacht.
Filmstill Ciné-Guerillas: Scenes from the Labudović Reels

Ciné-Guerrillas: Scenes from the Labudović Reels

Ciné-Guerrillas: Scenes from the Labudović Reels
Mila Turajlić
Internationaler Wettbewerb
Dokumentarfilm
Serbien,
Frankreich
2022
94 Minuten
Serbisch,
Französisch,
Arabisch,
Englisch
Untertitel: 
Englisch
Europapremiere

Was haben der algerische Befreiungskampf und Jugoslawien gemeinsam? Stevan Labudović. 1959 entsandte Tito höchstpersönlich seinen Lieblingskameramann nach Algerien. Der Widerstand gegen die französische Kolonialherrschaft brauchte die Augen der Welt, und der erfahrene Partisan Labudović half, sie zu öffnen: Seine Bilder straften die Propaganda der Besatzer und ihrer westlichen Alliierten Lügen. Dies ist ein Porträt von Mann, Mission und Zeit – als Film-, Ideologie- und persönliche Geschichte.

Drei Jahre lang, bis zur Ausrufung der Demokratischen Republik Algerien, stellte Labudović sich und seine Kamera in den Dienst des für die Unabhängigkeit streitenden Volkes. Mila Turajlić fand die damals entstandenen Wochenschauaufnahmen im Archiv von Filmske novosti in Belgrad, sie nahm Kontakt zu dem hochbetagten Pensionär auf, und sie folgte seiner Spur. Aus reichhaltigem Archivmaterial, Tagebucheinträgen von und Interviews mit Labudović, mit Zeitzeugen aus Jugoslawien, Algerien und New York, wo der junge Maghrebstaat wie zahlreiche andere frühere Kolonien um Aufnahme in die Vereinten Nationen rang, destilliert sie die verheißungsvollen Ursprünge einer Allianz, die am Anfang der Blockfreien-Bewegung stand, welche sich gegen die Dichotomie der Supermächte stellen sollte. So enthält die Verbeugung vor ihrem Landsmann Labudović zugleich weltpolitische Aktualität.

Christoph Terhechte

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18.10.
#222
CineStar 4
Ciné-Guerillas: Scenes from the Labudović Reels
Keine Ermäßigung nötig - kostet generell 6,50€
18.10.2022
CineStar 4
#222
Ciné-Guerillas: Scenes from the Labudović Reels
Keine Ermäßigung nötig - kostet generell 6,50€
Calendar
19.10.
#372
Regina Palast 1
Ciné-Guerillas: Scenes from the Labudović Reels
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19.10.2022
Regina Palast 1
#372
Ciné-Guerillas: Scenes from the Labudović Reels
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23.10.
#764
Passage Kinos Wintergarten
Ciné-Guerillas: Scenes from the Labudović Reels
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23.10.2022
Passage Kinos Wintergarten
#764
Ciné-Guerillas: Scenes from the Labudović Reels
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Mila Turajlić
Carine Chichkowsky
Mila Turajlić
Mila Turajlić
Sylvie Gadmer
Anne Renardet
Mila Turajlić
Troy Herion
Aleksandar Protić

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Nominiert für: MDR-Film-Preis, Preis der Interreligiösen Jury, FIPRESCI Preis
Zeit zu handeln!
Filmstill Delikado
Delikado Karl Malakunas
Ein packender dokumentarischer Thriller um eine Gruppe philippinischer Aktivisten, die illegale Rodungen im Regenwald verhindern, indem sie den Holzfällern die Kettensägen klauen.
Filmstill Delikado

Delikado

Delikado
Karl Malakunas
Zeit zu handeln!
Dokumentarfilm
USA,
UK,
Philippinen,
China,
Australien
2022
94 Minuten
Englisch,
Philippinisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere

Auf Palawan im philippinischen Inselarchipel fällt immer mehr Regenwald den Sägen zum Opfer. Die Rodungen sind zwar illegal, werden aber vom korrupten Regime unter Präsident Duterte gedeckt und sogar initiiert. Dagegen regt sich Widerstand vor Ort. Eine Gruppe mutiger Männer um einen resoluten Menschenrechtsanwalt entschließt sich zu reagieren. Sie schleichen in die Wälder, um den Rodungstrupps in unbeobachteten Momenten die Kettensägen, Autos und Boote abzunehmen. Der spannende, wie ein Thriller gebaute Film begleitet sie auf diesen gefährlichen Einsätzen, die sie „meta-legal“ nennen. Doch der Preis ist hoch: Einige Aktivisten bezahlen ihre Gegenwehr mit dem Leben.


Luc-Carolin Ziemann

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18.10.
#261
Passage Kinos Wintergarten
Delikado
Keine Ermäßigung nötig - kostet generell 6,50€
18.10.2022
Passage Kinos Wintergarten
#261
Delikado
Keine Ermäßigung nötig - kostet generell 6,50€
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22.10.
#682
Regina Palast 6
Delikado
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22.10.2022
Regina Palast 6
#682
Delikado
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Karl Malakunas
Marty Syjuco
Michael Collins
Kara Magsanoc-Alikpala
Jenny Bohnhoff
Tom Bannigan
Michael Collins
Eric Daniel Metzgar
Nainita Desai

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MDR Special Screening
Filmstill The Corner
Die Ecke Christa Pfafferott
An der Straßenecke Sperlingsberg im thüringischen Oberdorla trifft Welt- auf Lokalgeschichte. 1945 wurde hier ein amerikanischer Soldat erschossen. Ein Foto von ihm kursiert Jahrzehnte später im Internet. Dieses Bild stellt die Regisseurin Christa Pfafferott an den Anfang ihrer Recherche.
Filmstill The Corner

Die Ecke

Die Ecke
Christa Pfafferott
MDR Special Screening
Dokumentarfilm
Deutschland
2021
90 Minuten
Deutsch,
Englisch
Untertitel: 
Deutsch
Weltpremiere

An der Straßenecke Sperlingsberg im thüringischen Oberdorla trifft Welt- auf Lokalgeschichte. 1945 wurde hier ein amerikanischer Soldat erschossen. Ein Foto von ihm erlangte Berühmtheit und kursiert, Jahrzehnte später, im Internet. Dieses Bild stellt die Regisseurin Christa Pfafferott an den Anfang ihrer Recherche.

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19.10.
Hauptbahnhof Osthalle
Die Ecke

Eintritt frei

Warm anziehen
19.10.2022
Hauptbahnhof Osthalle
Die Ecke

Eintritt frei

Warm anziehen
Calendar

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Christa Pfafferott
Katrin Thomas
arte, Sabine Lange
Ulrich Brochhagen
Johannes Praus

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Doc Alliance Award
Filmstill The Eclipse
The Eclipse Nataša Urban
Nataša Urban stößt auf das Wandertagebuch ihres Vaters und nimmt dies zum Anlass für einen berückend schönen Film über das eigene Aufwachsen während des Krieges in Jugoslawien.
Filmstill The Eclipse

The Eclipse

Formørkelsen
Nataša Urban
Doc Alliance Award
Dokumentarfilm
Norwegen
2022
110 Minuten
Serbisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Vor langer Zeit schon hat sie Serbien verlassen und nie zurückgeschaut. Doch dann stieß Nataša Urban auf das Wandertagebuch ihres Vaters und begann, seine Einträge mit den Ereignissen der Jugoslawienkriege der 1990er Jahre in Verbindung zu bringen. Die Sonnenfinsternis von 1999 ist dabei das zentrale Motiv und fungiert als Metapher, mit der Urban aufzeigt, wie eine dunkle Vergangenheit Teil der Gegenwart bleibt.

Ausgestattet mit analoger Filmausrüstung reist die Regisseurin zurück, um Geschichten von Familie, Vertrauten und Bekannten zu finden. Sie hört den Erinnerungen an unfassbar grausame Taten zu, sie beobachtet den Wind, der durch Gräser streift. Ihr Vater, ein hagerer, grauhaariger Mann wandert durch die Wälder, durchschreitet die schon einmal begangenen Orte erneut. Szenen wie aus Träumen treffen auf nüchterne Schilderungen von kaum zu ertragendem Gräuel. Geschickt kombiniert Urban 16mm- und Super-8-Format mit Archivmaterial, um die fließenden Grenzen zwischen Individuum und Kollektiv, Privatem und Öffentlichem, Persönlichem und Politischem zu erkunden. Ein berückend schönes Kunstwerk entsteht, ein poetisches Nach-Denken des eigenen Aufwachsens während des Krieges.

Lina Dinkla

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18.10.
#2B1
Cinémathèque
The Eclipse
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18.10.2022
Cinémathèque
#2B1
The Eclipse
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Calendar
22.10.
#622
CineStar 4
The Eclipse
Keine Ermäßigung nötig - kostet generell 6,50€
22.10.2022
CineStar 4
#622
The Eclipse
Keine Ermäßigung nötig - kostet generell 6,50€
Calendar

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Nataša Urban
Ingvil Giske
Zorana Vuckovic
Ivan Marković
Jelena Maksimović
Svenn Jakobsen
Nataša Urban
Bill Gould
Jared Blum

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Filmstill Foragers

Foragers

Al-yad al-khadra
Jumana Manna
Camera Lucida
Dokumentarfilm
Palästinensische Gebiete
2022
63 Minuten
Arabisch,
Hebräisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere

Der Streit ums Kraut, in diesem Fall um ’Akkoub (Gundelia) und Za’atar (wilder Thymian), gehört zu den skurrilen Aspekten des Nahostkonflikts. Als begehrte Zutaten der palästinensischen Küche werden die Pflanzen seit Generationen gesammelt, doch aus Naturschutzgründen ist dies in der Westbank verboten. So liefern sich israelische Parkranger mit den Sammelnden Verfolgungsjagden um eine Handvoll Grünzeug. In humoristischer Form inszeniert Jumana Manna die Wildbeuterei als zivilen Ungehorsam.

Die palästinensische, in Berlin lebende Künstlerin kombiniert Dokumentarisches, Geskriptetes und Pop-Referenzen. Einmal, wenn Archivmaterial den Hype um das illegale Kraut illustriert, laufen Jefferson Airplanes „White Rabbit“ und Morricones Maultrommel-Melodie aus „Für ein paar Dollar mehr“. Weil israelische Firmen Za’atar als Gewürzmischung verkaufen, hat das Verbot auch eine ökonomische Seite. Drohnenaufnahmen und Panoramen suggerieren die absurde Fahndung nach älteren Menschen beim Ernten für den Eigenbedarf. Einer sagt: „Die werden mich auch 2050 noch mit meinen Kindern und Enkelkindern erwischen.“ Die Anhörungen vor Gericht schrieb Manna auf der Basis realer Fälle mit dem Juristen Rabea Eghbarieh. Im Film unerwähnt bleibt der politische Erfolg, den der Anwalt der NGO Adalah 2019 mitbewirkte: Nach der neuen Richtlinie des Umweltministeriums dürfen fünf Kilogramm Pflanzen gepflückt werden.

Jan-Philipp Kohlmann

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22.10.
#614
CineStar 2
Our Fate + Foragers
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22.10.2022
CineStar 2
#614
Our Fate + Foragers
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Calendar
23.10.
#781
Regina Palast 6
Our Fate + Foragers
Keine Ermäßigung nötig - kostet generell 6,50€
23.10.2022
Regina Palast 6
#781
Our Fate + Foragers
Keine Ermäßigung nötig - kostet generell 6,50€
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Jumana Manna
Jumana Manna
Eyal Vexler
Marte Vold
Ashraf Dowani
Yaniv Linton
Katrin Ebersohn
Jumana Manna
Montaser Abu 'Alul
Rashad Becker
Simon Veroneg
Jumana Manna
Rabea Eghbarieh

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Nominiert für: Leipziger Ring
Wettbewerb um den Publikumspreis
Filmstill The Hamlet Syndrome
Das Hamlet-Syndrom Elwira Niewiera, Piotr Rosołowski
Fünf junge Menschen der Maidan-Generation stellen sich gemeinsam auf der Bühne der Frage, wie der Krieg ihre Selbstentwürfe beeinflusst hat und wie ein Weiterleben möglich ist.
Filmstill The Hamlet Syndrome

Das Hamlet-Syndrom

Das Hamlet-Syndrom
Elwira Niewiera, Piotr Rosołowski
Wettbewerb um den Publikumspreis
Dokumentarfilm
Deutschland,
Polen
2022
85 Minuten
Ukrainisch,
Russisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere

Fünf junge Menschen aus der Ukraine sprechen über ihr Leben nach der Maidan-Revolution 2014. Nicht alle kämpften im Russisch-Ukrainischen Krieg, aber allen zerschmetterte er Lebenspläne. Als „Generation Maidan“ stehen sie vor der Frage, wie sie Gewalterfahrungen verarbeiten, wie sie weitermachen können. Die Theaterregisseurin Roza Sarkisian inszeniert mit ihnen eine Hamlet-Adaption, in der sie sich in Shakespeares Tragödienfigur spiegeln und Traumata auf der Bühne neu begegnen.

Für sie ist Hamlets Frage nach dem „Sein oder Nichtsein“ nicht nur historischer Text, sondern ein aktuelles und existenzielles Dilemma ohne eindeutige Antwort. Der Film verfolgt den Clash der unterschiedlichen Biografien, Selbstentwürfe und politischen Haltungen bei den Proben: Ein Soldat trifft zum ersten Mal auf eine LGBT-Person, die Feministin hadert damit, dass der Krieg hart erkämpfte Emanzipationserfolge hinfällig macht. Reibungen und Differenzen treten zutage, Kompromisse werden mühsam ausgehandelt. Schließlich weitet der Film seinen Fokus und verlässt die Bühne, um die fünf auch als (mit sich ringende) Privatpersonen vorzustellen. Es entsteht ein vielschichtiges, dichtes Porträt einer zerrissenen und gleichzeitig kraftvollen ukrainischen Generation, die sich nur wenige Monate nach der Premiere des Theaterstückes durch den russischen Überfall erneut im Kriegszustand befindet.

Luc-Carolin Ziemann

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18.10.
#253
Passage Kinos Astoria
Das Hamlet-Syndrom
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18.10.2022
Passage Kinos Astoria
#253
Das Hamlet-Syndrom
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19.10.
#391
Schaubühne Lindenfels
Das Hamlet-Syndrom
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19.10.2022
Schaubühne Lindenfels
#391
Das Hamlet-Syndrom
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21.10.
#524
CineStar 4
Das Hamlet-Syndrom
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21.10.2022
CineStar 4
#524
Das Hamlet-Syndrom
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Elwira Niewiera
Piotr Rosołowski
Andreas Banz
Matthias Miegel
Magdalena Kaminska
Agata Szymanska
Robert Thalheim
Katarzyna Wilk
Eva Witte-Toetzke
Beata Ryczkowska
Alicja Gancarz
Eva Witte-Toetzke
Agata Ciernak
Jonathan Schorr
Piotr Rosołowski
John Gürtler
Jan Miserre
Marcin Lenarczyk
Jaroslaw Sadowski
Andrii Nidzelskyi

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Nominiert für: MDR-Film-Preis, Leipziger Ring
Internationaler Wettbewerb
Filmstill The Invisible Frontier
The Invisible Frontier Mariana Flores Villalba
Auf einer paradiesischen Pazifikinsel schieben mexikanische Armeeangehörige Dienst. Keine Vorkommnisse. Dennoch können sie die gewaltsame Realität ihres Landes nicht vergessen.
Filmstill The Invisible Frontier

The Invisible Frontier

La frontera invisible
Mariana Flores Villalba
Internationaler Wettbewerb
Dokumentarfilm
Mexiko
2022
84 Minuten
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere

Auf einer unbewohnten Insel vor der mexikanischen Pazifikküste schieben Armeeangehörige ihren ereignislosen Dienst. Der Film beobachtet sie beim Training und bei alltäglichen Verrichtungen, vor allem aber in den Pausen, die sie mit Brettspielen unter schattigen Bäumen, in der Hängematte, beim Schwimmen, Drachensteigen oder mit Karaoke verbringen. Die friedvolle Umgebung täuscht jedoch nicht über die gewaltsame Realität ihres Landes hinweg, der sie sich auch hier draußen unentwegt stellen müssen.

In der paradiesisch erscheinenden Insellandschaft ist der von Bandenkämpfen geprägte Alltag, dem die jungen Männer und Frauen auf unbestimmte Zeit entrinnen, nur vermittels metaphorischer Bilder zu sehen – wenn etwa der stille Ozean sich stürmisch aufbäumt, oder wenn ein am Strand gefangener Oktopus mit bloßen Händen geschlachtet wird. In den Gesprächen, den Selbstzeugnissen der Militärs aber kreist alles um die Wirklichkeit, in der sie aufgewachsen sind: den kurzen Moment, in dem sich bestimmt, auf welcher Seite man steht, das ständige Versteckspiel, die Sippenhaft, die grausamen Konsequenzen falscher Entscheidungen. In ihrem von der Spannung zwischen dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren getragenen ersten langen Dokumentarfilm hat Mariana Flores Villalba klug entschieden, nicht das Ereignis zu zeigen, sondern seine Wirkung.

Christoph Terhechte

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18.10.
#224
CineStar 4
Swallowtails + The Invisible Frontier
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18.10.2022
CineStar 4
#224
Swallowtails + The Invisible Frontier
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21.10.
#553
Passage Kinos Astoria
Swallowtails + The Invisible Frontier
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21.10.2022
Passage Kinos Astoria
#553
Swallowtails + The Invisible Frontier
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22.10.
#6A2
Schauburg
Swallowtails + The Invisible Frontier
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22.10.2022
Schauburg
#6A2
Swallowtails + The Invisible Frontier
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Mariana Flores Villalba
Carlos Hernández
Gabriela Gavica Marrufo
Centro de Capacitación Cinematográfica, A.C.
Imcine Foprocine
Claudia Becerril Bulos
Astrid Rondero
Mariana Flores Villalba
Federico Schmucler
Eduardo Hernández
Israel Hernández
Adriá Campany
José Luis “Checho” Bravo

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Nominiert für: Preis der Interreligiösen Jury, FIPRESCI Preis
Deutscher Wettbewerb Kurzfilm
Filmstill Marine Target
Marine Target Lukas Marxt
Eine aufwühlende Annäherung an eine Generalprobe des Schreckens: Vor dem Abwurf der ersten Atombomben wurden deren Flugeigenschaften über dem Saltonsee in Kalifornien getestet.
Filmstill Marine Target

Marine Target

Marine Target
Lukas Marxt
Deutscher Wettbewerb Kurzfilm
Dokumentarfilm
Österreich,
Deutschland
2022
10 Minuten
Englisch
Untertitel: 
Keine
Weltpremiere

Der vierte Film von Lukas Marxt über den südkalifornischen Saltonsee richtet seinen Fokus auf die Jahre 1944/45. Etwa 150 Attrappen, Replikas der Bomben von Hiroshima und Nagasaki, wurden dort damals für ballistische Tests abgeworfen. „Marine Target“ vermisst die Überreste der hölzernen Zielplattformen aus der Nähe und aus der Höhe. Den beklemmenden Soundtrack zu der bestechenden filmischen Studie liefert eine anschwellende Verfremdung des nigerianischen Hits „Atomic Bomb“ von William Onyeabor.


Christoph Terhechte

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19.10.
#352
Passage Kinos Astoria
Marine Target + Matter Out of Place
Keine Ermäßigung nötig - kostet generell 6,50€
19.10.2022
Passage Kinos Astoria
#352
Marine Target + Matter Out of Place
Keine Ermäßigung nötig - kostet generell 6,50€
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20.10.
#421
CineStar 4
Marine Target + Matter Out of Place
Keine Ermäßigung nötig - kostet generell 6,50€
20.10.2022
CineStar 4
#421
Marine Target + Matter Out of Place
Keine Ermäßigung nötig - kostet generell 6,50€
Calendar
23.10.
#714
CineStar 2
Marine Target + Matter Out of Place
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23.10.2022
CineStar 2
#714
Marine Target + Matter Out of Place
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Lukas Marxt
Lukas Marxt
Dietmar Schwärzler
Lukas Marxt
Lukas Marxt
Vanja Smiljanić
Marcus Zilz
Marcus Zilz

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