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Wettbewerb um den Publikumspreis
Filmstill A Bunch of Amateurs
A Bunch of Amateurs Kim Hopkins
Mitgliederschwund, ein marodes Klubhaus, klamme Kassen: Die „Bradford Movie Makers“ haben schon bessere Zeiten gesehen. Das lustig-bewegende Porträt einer Bande von Filmnarren.
Filmstill A Bunch of Amateurs

A Bunch of Amateurs

A Bunch of Amateurs
Kim Hopkins
Wettbewerb um den Publikumspreis
Dokumentarfilm
UK
2022
95 Minuten
Englisch
Untertitel: 
Englisch
Europapremiere

Mitgliederschwund, ein marodes Vereinshaus, klamme Kassen: Die „Bradford Movie Makers“ haben schon bessere Zeiten gesehen. Die im Klub Engagierten, hauptsächlich fortgeschrittenen Alters, sitzen inmitten seliger Erinnerungen und nehmen kein Blatt vor den Mund, wenn sie sich bei mehreren Tassen Tee gegenseitig in ihre Filmideen reinreden. Seit 1932 treffen sich die Kinoverrückten jeden Montag und können auf eine neunzigjährige Geschichte samt unzähliger Amateurfilme aller Genres stolz sein.

Der „Club“, wie ihn die Eingeweihten nennen, ist ein typischer Filmklub der britischen Arbeiterklasse: regelmäßig gemeinsam Filme schauen und dazu jede freie Minute mit aufwendigen Dreharbeiten inklusive Reiterdouble und Greenscreen verbringen. Doch den alten Urgesteinen gehen langsam die körperlichen Kräfte aus – es gibt den einen oder anderen Todesfall zu betrauern. Und dann kommt auch noch die Pandemie hinzu, die den einzigen Lichtblick der Woche verdunkelt. Aber sie bringt auch ungeahnte Überraschungen … Kim Hopkins gelingt das Kunststück, trotz einiger tragisch-trauriger Anlässe die Tränendrüsen zu umschiffen und erstaunliche wie komische Einblicke in diesen Freizeitvertreib zu geben, der weit mehr ist als nur ein Hobby. Dieses leise, lustige und bewegende Porträt einer Bande von Filmnarren – und auch mancher -närrinnen – würdigt das Bedürfnis von uns allen, Zeit miteinander zu verbringen.

Lina Dinkla

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18.10.
#292
Schaubühne Lindenfels
This Will Not Be a Festival Film + A Bunch of Amateurs
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18.10.2022
Schaubühne Lindenfels
#292
This Will Not Be a Festival Film + A Bunch of Amateurs
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21.10.
#514
CineStar 2
This Will Not Be a Festival Film + A Bunch of Amateurs
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21.10.2022
CineStar 2
#514
This Will Not Be a Festival Film + A Bunch of Amateurs
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22.10.
#6C1
Kinobar Prager Frühling
This Will Not Be a Festival Film + A Bunch of Amateurs
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22.10.2022
Kinobar Prager Frühling
#6C1
This Will Not Be a Festival Film + A Bunch of Amateurs
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23.10.
#713
CineStar 2
Teil der Kompilation
Bekanntgabe am 21.10.2022 um 18:00
23.10.2022
CineStar 2
#713
Teil der Kompilation
Bekanntgabe am 21.10.2022 um 18:00
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Kim Hopkins
Margareta Szabo
Kim Hopkins
Jenny Bohnhoff
Kim Hopkins
Leah Marino
Terence Dunn
Margareta Szabo

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Internationaler Wettbewerb
Filmstill Ciné-Guerillas: Scenes from the Labudović Reels
Ciné-Guerrillas: Scenes from the Labudović Reels Mila Turajlić
Der jugoslawische Kameramann Stevan Labudović reiste 1959 nach Algerien. Seine Aufnahmen leisteten wertvolle Hilfestellung zur Unabhängigkeit von der französischen Kolonialmacht.
Filmstill Ciné-Guerillas: Scenes from the Labudović Reels

Ciné-Guerrillas: Scenes from the Labudović Reels

Ciné-Guerrillas: Scenes from the Labudović Reels
Mila Turajlić
Internationaler Wettbewerb
Dokumentarfilm
Serbien,
Frankreich
2022
94 Minuten
Serbisch,
Französisch,
Arabisch,
Englisch
Untertitel: 
Englisch
Europapremiere

Was haben der algerische Befreiungskampf und Jugoslawien gemeinsam? Stevan Labudović. 1959 entsandte Tito höchstpersönlich seinen Lieblingskameramann nach Algerien. Der Widerstand gegen die französische Kolonialherrschaft brauchte die Augen der Welt, und der erfahrene Partisan Labudović half, sie zu öffnen: Seine Bilder straften die Propaganda der Besatzer und ihrer westlichen Alliierten Lügen. Dies ist ein Porträt von Mann, Mission und Zeit – als Film-, Ideologie- und persönliche Geschichte.

Drei Jahre lang, bis zur Ausrufung der Demokratischen Republik Algerien, stellte Labudović sich und seine Kamera in den Dienst des für die Unabhängigkeit streitenden Volkes. Mila Turajlić fand die damals entstandenen Wochenschauaufnahmen im Archiv von Filmske novosti in Belgrad, sie nahm Kontakt zu dem hochbetagten Pensionär auf, und sie folgte seiner Spur. Aus reichhaltigem Archivmaterial, Tagebucheinträgen von und Interviews mit Labudović, mit Zeitzeugen aus Jugoslawien, Algerien und New York, wo der junge Maghrebstaat wie zahlreiche andere frühere Kolonien um Aufnahme in die Vereinten Nationen rang, destilliert sie die verheißungsvollen Ursprünge einer Allianz, die am Anfang der Blockfreien-Bewegung stand, welche sich gegen die Dichotomie der Supermächte stellen sollte. So enthält die Verbeugung vor ihrem Landsmann Labudović zugleich weltpolitische Aktualität.

Christoph Terhechte

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18.10.
#222
CineStar 4
Ciné-Guerillas: Scenes from the Labudović Reels
Keine Ermäßigung nötig - kostet generell 6,50€
18.10.2022
CineStar 4
#222
Ciné-Guerillas: Scenes from the Labudović Reels
Keine Ermäßigung nötig - kostet generell 6,50€
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19.10.
#372
Regina Palast 1
Ciné-Guerillas: Scenes from the Labudović Reels
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19.10.2022
Regina Palast 1
#372
Ciné-Guerillas: Scenes from the Labudović Reels
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23.10.
#764
Passage Kinos Wintergarten
Ciné-Guerillas: Scenes from the Labudović Reels
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23.10.2022
Passage Kinos Wintergarten
#764
Ciné-Guerillas: Scenes from the Labudović Reels
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Mila Turajlić
Carine Chichkowsky
Mila Turajlić
Mila Turajlić
Sylvie Gadmer
Anne Renardet
Mila Turajlić
Troy Herion
Aleksandar Protić

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Nominiert für: MDR-Film-Preis, Preis der Interreligiösen Jury, FIPRESCI Preis
Deutscher Wettbewerb
Filmstill Daniel Richter
Daniel Richter Pepe Danquart
Drei Jahre mit Daniel Richter: Pepe Danquart schließt uns die Tür zum Atelier des berühmten Malers auf und porträtiert den politischen Künstler facetten- und kenntnisreich.
Filmstill Daniel Richter

Daniel Richter

Daniel Richter
Pepe Danquart
Deutscher Wettbewerb
Dokumentarfilm
Deutschland
2022
117 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere

Wenige Künstlerporträts verschaffen uns das Privileg, einem Maler so nahezukommen, als hätten wir freien Zugang zu seinem Atelier. Drei Jahre lang durfte Pepe Danquart den Maler Daniel Richter begleiten. Er hat ihm mit der Kamera beim Malen zugeschaut, bei Verhandlungen mit seiner Galeristin, im Gespräch mit seiner Verlegerin und beim Scherzen mit seinem Weggefährten Jonathan Meese. Er befragt Sammler, ist auf Auktionen zugegen und sogar beim Besuch im Schallplattenladen.

So entsteht das komplexe Bild eines bildenden Künstlers, der dem Abstrakten ebenso zugeneigt ist wie dem Figurativen und der fortwährend auf der Suche nach dem Sinn seiner Arbeit scheint. Auf dem Kunstmarkt erzielen Daniel Richters Gemälde Höchstpreise – ein Aspekt, den weder Pepe Danquart noch der Maler selbst auslassen, der hier zum Glück aber nicht im Mittelpunkt steht. Vernissagen, Auktionen und Galadiners geben der Filmerzählung Struktur, doch ihr Herz ist Richters Atelier. Dort erleben wir ihn als Handwerker, als rastlosen Macher, der erstaunlich freimütig und selbstironisch über seine Arbeit reflektiert, die für ihn immer auch ein politischer Akt ist. Er spricht über Entstehungsprozess, Wirkung, Bedeutung und Stellenwert der eigenen Bilder, trifft klare Aussagen und nimmt sich bei allem Geltungsanspruch schließlich doch nicht ernster als nötig.

Christoph Terhechte

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18.10.
#214
CineStar 2
Daniel Richter
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18.10.2022
CineStar 2
#214
Daniel Richter
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20.10.
#4A1
Schauburg
Daniel Richter
Keine Ermäßigung nötig - kostet generell 6,50€
20.10.2022
Schauburg
#4A1
Daniel Richter
Keine Ermäßigung nötig - kostet generell 6,50€
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21.10.
#523
CineStar 4
Daniel Richter
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21.10.2022
CineStar 4
#523
Daniel Richter
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Pepe Danquart
Vanessa Nöcker
Benjamin Seikel
Annegret Weitkämper-Krug
Dietmar Güntsche
Daniel Gottschalk
Marvin Hesse
Toni Froschhammer
Ramon Kramer
Andre Zacher
Etienne Haug
Kai Ziarkowski
Tobias Welmering
Krischan Rudolph

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Kathrin Hoffmann
kh@b14film.com
Nominiert für: VER.DI Preis für Solidarität, Menschlichkeit und Fairness
Panorama Mittel- und Osteuropa
Filmstill Fragile Memory
Fragile Memory Igor Ivanko
Auf den Spuren des Großvaters Leonid Burlako, einst gefeierter Kameramann, entfaltet sich Zeit- und Familiengeschichte: fünfzig Jahre sowjetisches Kino und ein Leben in der UdSSR.
Filmstill Fragile Memory

Fragile Memory

Krykhka pam’yat
Igor Ivanko
Panorama Mittel- und Osteuropa
Dokumentarfilm
Ukraine,
Slowakei
2022
85 Minuten
Ukrainisch,
Russisch,
Polnisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere

Der sowjetische Kameramann Leonid Burlaka arbeitete in den 1960er Jahren in seiner Geburtsstadt Odesa für das Odesskaja kinostudija in der damaligen Ukrainischen Sozialistischen Sowjetrepublik an Filmen, die um die Welt gingen. Heute ist er achtzig Jahre alt, und mit der Diagnose Alzheimer verblasst sein Gedächtnis zusehends. Der Filmemacher Igor Ivanko folgt den Spuren, die sein Großvater hinterließ, und entdeckt in der Garage ein Archiv von immensem Wert.

Zwischen Gartengeräten und Werkzeug finden sich Dutzende Rollen Fotofilm, die allerdings schon fast zerstört sind. Der Enkel scannt das Material ein und führt es den Großeltern vor. Bei den bekannten Gesichtern hellt sich Burlakas Miene auf, doch an vieles kann er sich nicht erinnern. Ivanko erkennt, dass er einen Schatz von historischer Aussagekraft in den Händen hält. Leonid Burlaka begann seine Karriere, als viele sowjetische Kulturschaffende mit der Zensur zu kämpfen hatten. Als Mitte der 1960er Jahre die staatliche Repression nachließ, war er beruflich längst etabliert. Der politische Wandel aber schlug sich in seinen Werken nieder. Ivankos Versuch, die Erinnerungen des Großvaters aufzuzeichnen, bevor sie für immer verschwinden, kommt zu spät. Doch ihm ist ein Film gelungen, der auf fünfzig Jahre Kino und Leben in der UdSSR zurückblickt: ein mitreißendes Zeit- und Familienporträt zwischen Emotion und Information.

Lina Dinkla

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18.10.
#243
CineStar 6
I will take your shadow + Fragile Memory
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18.10.2022
CineStar 6
#243
I will take your shadow + Fragile Memory
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21.10.
#512
CineStar 2
I will take your shadow + Fragile Memory
Keine Ermäßigung nötig - kostet generell 6,50€
21.10.2022
CineStar 2
#512
I will take your shadow + Fragile Memory
Keine Ermäßigung nötig - kostet generell 6,50€
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Igor Ivanko
Mariia Ponomarova
Alexandra Bratyshchenko
Igor Ivanko
Peter Kerekes
Clementine Engler
Igor Ivanko
Illia Yehorov
Igor Kosenko
Marek Piaček
Karina Rezhevska

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Clementine Engler
sales@filmdelights.com

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Nominiert für: MDR-Film-Preis
Wettbewerb um den Publikumspreis
Filmstill The Poet’s Wife
Die Frau des Dichters Helke Misselwitz
Die farbenfrohen Malereien von Güler Yücel erzählen vom ländlichen Alltag auf der türkischen Halbinsel Datça und von ihrer Ehe mit Can, einem politisch verfolgten Dichter.
Filmstill The Poet’s Wife

Die Frau des Dichters

Die Frau des Dichters
Helke Misselwitz
Wettbewerb um den Publikumspreis
Dokumentarfilm
Deutschland
2021
94 Minuten
Türkisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere

Man fühlt sich willkommen auf der Terrasse von Güler Yücel. Die temperamentvolle Künstlerin präsentiert farbenfrohe Malereien eines Alltags, den sie aus nächster Nähe kennt. Yücel lebt und malt auf der türkischen Halbinsel Datça. Ihre Gemälde sind chronistische Erzählungen. Sie fangen die Ausgelassenheit einer Hochzeit ein, begleiten Arbeiter während der Olivenernte, zeigen eine Ziegenherde. Sie erzählen auch von ihrer Ehe mit Can, einem politisch verfolgten, mittlerweile verstorbenen Dichter.

Wenn es Güler Yücel zu heiß wird, spritzt sie sich lachend mit einem Schlauch ab. Sogar ihre neuesten Arbeiten müssen sich einem Wassertest unterziehen. Wir lernen eine unkonventionelle Frau kennen, die auch als Betagte mit schöner Lebenslust ihre Umgebung erkundet. Angeregt von den Gesprächen und Yücels Werk geht die Filmkamera auf Entdeckungsreise. Ihr Blick verweilt auf anderen Frauen, die selbstbewusst ins Objektiv schauen und sprechen, wie etwa die Ziegenhirtin von ihrer Zeit in der Stadt, wo sie sich fremdbestimmt fühlte. Nun ist sie bei sich selbst angekommen. Später, auf einer Hochzeitsgesellschaft, schreitet die junge Braut stolzen Schrittes in die Zukunft. Auch Güler Yücel hat ihr Leben und ihre Liebe gelebt. Auf einem ihrer Bilder sieht man Can und sie nackt in der Sonne sitzen. Sie erinnert sich an ihren Ehemann, an die gemeinsam ausgefochtenen politischen Kämpfe.

Anke Leweke

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20.10.
Hauptbahnhof Osthalle
Die Frau des Dichters

Eintritt frei

Warm anziehen
20.10.2022
Hauptbahnhof Osthalle
Die Frau des Dichters

Eintritt frei

Warm anziehen
Calendar
21.10.
#513
CineStar 2
Die Frau des Dichters
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21.10.2022
CineStar 2
#513
Die Frau des Dichters
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Calendar
23.10.
#793
Schaubühne Lindenfels
Die Frau des Dichters
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23.10.2022
Schaubühne Lindenfels
#793
Die Frau des Dichters
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Helke Misselwitz
Helke Misselwitz
Ferhat Yunus Topraklar
Yunus Roy Imer
Thomas Plenert
Gudrun Steinbrück
Volkan Ergen
Adam Tusk
Luise Hofmann
Detlef Antonius Schitto
Helke Misselwitz

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Juliane Pielot
verleih@missingfilms.de
Internationaler Wettbewerb Kurzfilm
Filmstill The Garden of Fauns
The Garden of Fauns Pol Merchan
Nazario, Begründer der spanischen Underground-Comic-Bewegung und Pionier der schwulen Graphic Novel, lässt sein bewegtes Leben, sein schrilles und explizites Werk Revue passieren.
Filmstill The Garden of Fauns

The Garden of Fauns

El jardín de los faunos
Pol Merchan
Internationaler Wettbewerb Kurzfilm
Dokumentarfilm
Deutschland,
Spanien
2022
24 Minuten
Spanisch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere

Nazario, Begründer der spanischen Underground-Comic-Bewegung und Pionier der schwulen Graphic Novel, lässt sein bewegtes Leben, sein schrilles und explizites Werk Revue passieren. 16mm-Filme, Fotografien, Illustrationen und Gemälde dokumentieren den Aufbruchsgeist einer Gegenkultur, erzählen aber auch von Nazarios großer Liebe zu Alejandro, mit dem er bis zu dessen Tod zusammenblieb. Bei diesem Künstler gehen Profession und Leidenschaft ineinander über.


Anke Leweke

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18.10.
#262
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
Keine Ermäßigung nötig - kostet generell 6,50€
18.10.2022
Passage Kinos Wintergarten
#262
Teil der Kompilation
Keine Ermäßigung nötig - kostet generell 6,50€
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23.10.
#773
Regina Palast 5
Teil der Kompilation
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23.10.2022
Regina Palast 5
#773
Teil der Kompilation
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Pol Merchan
Pol Merchan
Carlos Vásquez Méndez
Ginés Olivares
Manuela Schininá
Nora Haddad
Pol Merchan
Mònica Rovira
Quimu Casalprim

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Internationaler Wettbewerb
Filmstill A Hawk as Big as a Horse
A Hawk as Big as a Horse Sasha Kulak
Am Stadtrand von Moskau arbeitet Transgender-Ornithologin Lydia an der Erfüllung ihres Traumes: Das Universum von „Twin Peaks“ soll sich mehr und mehr in ihrem Leben manifestieren.
Filmstill A Hawk as Big as a Horse

A Hawk as Big as a Horse

Yastreb razmerom s loshad’
Sasha Kulak
Internationaler Wettbewerb
Dokumentarfilm
Frankreich
2022
74 Minuten
Russisch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere

Ein blaues Holzhaus am Waldrand, einsam steht es, doch nicht friedlich und still. Lydia lebt hier, eine Transgender-Ornithologin, die sich mal in High Heels und Perlenkette präsentiert, dann wieder in Cargohose und Funktionskleidung. Als dokumentarisches Märchen bezeichnet Regisseurin Sasha Kulak ihren Film. Und tatsächlich verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Fiktion, denn Lydia liebt das Spiel, die Inszenierung, das Unheimliche – und David Lynch.

Über dreißig Mal hat Lydia „Twin Peaks“ gesehen, Charaktere und Handlung sind längst nach Schtscherbinka, eine kleine Stadt im Süden von Moskau, geschwappt. Sie behauptet, auf Leichen im Unterholz zu stoßen, und sogar Lynchs „roter Raum“ findet sich als Nachbau unterm Dach ihres Hauses. Jetzt steht sie vor einer neuen Herausforderung: der Erschaffung von Lara, einer lebensecht wirkenden Silikonpuppe, die mit ihrer Stimme auch durch Kulaks Filmerzählung geleitet. Lydia arbeitet hart an der Erfüllung ihrer Träume, widmet sich aber ebenso passioniert der Erforschung von Vögeln und den sogenannten Neschuljas, scheuen Wesen ohne Augen, die überaus kuschelbedürftig sind und über tantrisches Potenzial verfügen. „A Hawk as Big as a Horse“ macht sich zum Vehikel von Lydias Visionen. Mittels dreidimensionaler Animationen und verschiedener Filmpraktiken öffnet sich das Portal zu einer sehr spezifischen Fantasie.

Carolin Weidner

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20.10.
#424
CineStar 4
The Debutante + A Hawk as Big as a Horse
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20.10.2022
CineStar 4
#424
The Debutante + A Hawk as Big as a Horse
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21.10.
#552
Passage Kinos Astoria
The Debutante + A Hawk as Big as a Horse
Keine Ermäßigung nötig - kostet generell 6,50€
21.10.2022
Passage Kinos Astoria
#552
The Debutante + A Hawk as Big as a Horse
Keine Ermäßigung nötig - kostet generell 6,50€
Calendar
22.10.
#6B1
Cinémathèque
The Debutante + A Hawk as Big as a Horse
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22.10.2022
Cinémathèque
#6B1
The Debutante + A Hawk as Big as a Horse
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Sasha Kulak
Louis Beaudemont
Sasha Kulak
Elizaveta Federmesser
Sasha Kulak
Iakov Mironchev
Andrei Dergatchev

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Ausgezeichnet mit: Special Mention (Internationaler Wettbewerb)
Spotlight on: Docudays UA 2022
Filmstill Infinity According to Florian
Infinity According to Florian Oleksiy Radynski
Das brisanteste Thema im Vorkriegs-Kyjiw: die Macht der Bauunternehmer. Florian Jurjews Architekturvisionen, kontrastiert mit der Sturheit eines Geschäftsmannes à la Donald Trump.
Filmstill Infinity According to Florian

Infinity According to Florian

Neskinchennist’ za Florianom
Oleksiy Radynski
Spotlight on: Docudays UA 2022
Dokumentarfilm
Ukraine
2022
70 Minuten
Ukrainisch,
Russisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere

Das brisanteste Thema im Vorkriegs-Kyjiw: die Macht der Bauunternehmer. Oleksiy Radynski erforscht den Gegensatz zwischen einem Architekten, der eines der bedeutendsten Gebäude in Kyjiw entwarf, und dem kapitalistischen Zynismus, der die Einzigartigkeit der Stadt ruiniert. Florian Jurjews Philosophie der Sterblichkeit einer Galaxie, der „schönen Null“, zu der wir alle zurückkehren werden, kontrastiert mit der lächerlichen und gefährlichen Sturheit eines Geschäftsmannes à la Donald Trump.


Daria Badior

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20.10.
#442
CineStar 6
Infinity According to Florian
Keine Ermäßigung nötig - kostet generell 6,50€
20.10.2022
CineStar 6
#442
Infinity According to Florian
Keine Ermäßigung nötig - kostet generell 6,50€
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Oleksiy Radynski
Lyuba Knorozok
Clementine Engler
Max Savchenko
Mykola Bazarkin
Andriy Borysenko
Andriy Borysenko
Oleksandr Konoval

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Clementine Engler
sales@filmdelights.com

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Nominiert für: MDR-Film-Preis
Camera Lucida
Filmstill Mamani in El Alto
Mamani in El Alto Heinz Emigholz
Die durch indigene Kultur geprägte, neoandine Architektur von Freddy Mamani Silvestre schmückt das bolivianische El Alto. Eine psychoaktiv wirksame Begehung in 4.000 Metern Höhe.
Filmstill Mamani in El Alto

Mamani in El Alto

Mamani in El Alto
Heinz Emigholz
Camera Lucida
Dokumentarfilm
Deutschland
2022
95 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Weltpremiere

Als Pionier der neoandinen Architektur sorgt Freddy Mamani Silvestre nicht nur in Bolivien für Aufsehen. Seine nonkonformen Entwürfe sind von der Kultur der Aymara, der größten Bevölkerungsgruppe des Landes geprägt, greifen ihre Mythen und Muster auf. Zwischen 2008 und 2021 errichtete Gebäude werden von Heinz Emigholz umkreist, inspiziert und in Teil 35 der fortlaufenden Serie „Photographie und jenseits“ festgehalten.

Wie riesige Juwelen ragen die Cholets in den Himmel über dem bolivianischen El Alto, in 4.000 Metern Höhe. Cholets, eine Wortschöpfung aus Chalet und Cholo, dem lokal gebräuchlichen Begriff für Indigene, sind Kreationen des Architekten Freddy Mamani Silvestre, Jahrgang 1971. Mehrere Dutzend Bauten nach seinen Plänen schmücken die sonst wenig glamouröse Stadt, deren Straßenbild vornehmlich unverputzte rote Ziegelsteine bestimmen. Mamanis gebaute Fantasien aber sind auffällig, anmaßend und kühn. Außen scheinen sich Schlangen an ihnen emporzuwinden, an den Verglasungen haften vereinzelt Diamanten, und obenauf thront gelegentlich ein eigenständiges Wohnhaus. Vor allem aber werden die Cholets für Festivitäten genutzt, denn sie beherbergen die sogenannten „salones de eventos“. Emigholz erschließt psychoaktiv wirksame Orte, die an das Innenleben eines Flippers erinnern und in ihrer selbstbewussten Pracht über die reichere Nachbarstadt La Paz triumphieren.

Carolin Weidner

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20.10.
#482
Regina Palast 6
Mamani in El Alto
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20.10.2022
Regina Palast 6
#482
Mamani in El Alto
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Calendar
23.10.
#754
Passage Kinos Astoria
Mamani in El Alto
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23.10.2022
Passage Kinos Astoria
#754
Mamani in El Alto
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Heinz Emigholz
Frieder Schlaich
Irene von Alberti
Frieder Schlaich
Heinz Emigholz
Till Beckmann
Till Beckmann
Heinz Emigholz
Andreas Reihse
Ueli Etter
Christian Obermaier
Jochen Jezussek
Heinz Emigholz

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Filmgalerie 451
Wettbewerb um den Publikumspreis Kurzfilm
Filmstill Moderat – The Last Days
Moderat – The Last Days Alexandre Powelz, Elisa Mishto
Kurz vor ihrer fünfjährigen Schaffenspause als „Moderat“ geben die Bandmitglieder freimütig Auskunft über Zwischenmenschliches und die Dynamik ihrer elektrisierenden Kooperation.
Filmstill Moderat – The Last Days

Moderat – The Last Days

Moderat – The Last Days
Alexandre Powelz, Elisa Mishto
Wettbewerb um den Publikumspreis Kurzfilm
Dokumentarfilm
Deutschland
2022
21 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere

Nach Jahren gemeinsamen Tourens beschließt die Berliner Supergroup „Moderat“ 2017, sich eine (kürzlich beendete) Auszeit zu gönnen. „The Last Days“ porträtiert die drei Protagonisten der „Intelligent Dance Music“ von ihrer menschlichen Seite. Schwarz-weiße Bilder, die um ihre letzte Konzerttournee herum entstanden, dienen als Projektionsfläche für Interviews im Off, in denen Sascha, Szary und Gernot sich gegenseitig beschreiben und dabei tiefe Einblicke in ihre künstlerische Dynamik zulassen.

Hinweis: In diesem Film werden Stroboskopeffekte verwendet.


Christoph Terhechte

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18.10.
#262
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
Keine Ermäßigung nötig - kostet generell 6,50€
18.10.2022
Passage Kinos Wintergarten
#262
Teil der Kompilation
Keine Ermäßigung nötig - kostet generell 6,50€
Calendar
23.10.
#773
Regina Palast 5
Teil der Kompilation
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Regina Palast 5
#773
Teil der Kompilation
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Alexandre Powelz
Elisa Mishto
Helmut Hartl
Elisa Mishto
Timon Schäppi
Elisa Mishto
Robert Stuprich
Daniel Nentwig
Florian Sebald
Andrea Baracca

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Alexandre Powelz
salonpowelz@aol.com
Nominiert für: Gedanken-Aufschluss-Preis
Wettbewerb um den Publikumspreis
Filmstill Rebels
Rebellinnen – Fotografie. Underground. DDR. Pamela Meyer-Arndt
Drei Künstlerinnen, die sich nicht vom DDR-Regime zermalmen ließen: Gabriele Stötzer, Cornelia Schleime, Tina Bara. Widerständige, Rebellinnen – und nicht zuletzt auch Überlebende.
Filmstill Rebels

Rebellinnen – Fotografie. Underground. DDR.

Rebellinnen – Fotografie. Underground. DDR.
Pamela Meyer-Arndt
Wettbewerb um den Publikumspreis
Dokumentarfilm
Deutschland
2022
88 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere

Die rauen, ungepflegten Fassaden im Prenzlauer Berg – als hätte man den Häusern die Haut abgezogen, meint Fotografin Tina Bara. In einer Platte aufgewachsen, zog es sie als junge Frau nach Ostberlin. In Konflikt mit dem Staat geriet sie schnell, genauso wie die Künstlerinnen Cornelia Schleime und Gabriele Stötzer, die Regisseurin Pamela Meyer-Arndt in ihrem Film nach Erinnerungen, Traumata und schöpferischer Genese befragt.

Stötzer, Schleime, Bara – leicht hatte es keine von ihnen in der DDR. Die eine landete aufgrund einer Unterschriftenaktion im Gefängnis, der anderen setzte man mit nicht bewilligten Ausreiseanträgen zu, sie alle litten psychisch bis hin zu Schmerzzuständen. Bespitzelung, Misshandlung und Unterdrückung schlagen sich in den Werken der Frauen nieder. Tina Baras düstere Selbstporträts, aufgenommen in einer kargen Berliner Wohnung, Cornelia Schleimes als „Müllkunst“ verunglimpfte Bilder, Gabriele Stötzers Fotoserien mit Frauen in zerschnittenen Kleidern und verlaufener Schminke – Zeugnisse der Verzweiflung, aber auch Belege des Drangs zum unbedingten Selbstausdruck. Meyer-Arndt besucht die Künstlerinnen, entdeckt mit ihnen Orte der Vergangenheit wieder und beobachtet die Entstehung neuer Arbeiten. Die Erzählungen erschüttern, berühren und lösen zugleich Ehrfurcht vor den vehement beschrittenen Lebenswegen aus, die mehr als einmal direkt am Abgrund entlangführten.

Carolin Weidner

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19.10.
#314
CineStar 2
Rebellinnen – Fotografie. Underground. DDR.
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19.10.2022
CineStar 2
#314
Rebellinnen – Fotografie. Underground. DDR.
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20.10.
#4B1
Cinémathèque
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20.10.2022
Cinémathèque
#4B1
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21.10.
#581
Regina Palast 6
Rebellinnen – Fotografie. Underground. DDR.
Keine Ermäßigung nötig - kostet generell 6,50€
21.10.2022
Regina Palast 6
#581
Rebellinnen – Fotografie. Underground. DDR.
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23.10.
#712
CineStar 2
Teil der Kompilation
Bekanntgabe am 21.10.2022 um 18:00 Keine Ermäßigung nötig - kostet generell 6,50€
23.10.2022
CineStar 2
#712
Teil der Kompilation
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Pamela Meyer-Arndt
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Pamela Meyer-Arndt

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Christian Weber
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Nominiert für: DEFA Förderpreis, Gedanken-Aufschluss-Preis
Camera Lucida
Filmstill Salamone, Pampa
Salamone, Pampa Heinz Emigholz
Betongewordene Hybris ragt in der argentinischen Pampa rund um Buenos Aires gen Himmel. Die Bauten des Francisco Salamone (1897–1959) künden von einer unbarmherzigen Moderne.
Filmstill Salamone, Pampa

Salamone, Pampa

Salamone, Pampa
Heinz Emigholz
Camera Lucida
Dokumentarfilm
Deutschland
2022
62 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Weltpremiere

Schlachthäuser mit aufgesetzten Betonklingen, monumentale Friedhofsportale auf flachem Land: Architekt Francisco Salamone (1897–1959) prägte das Bild der argentinischen Pampa rund um Buenos Aires. In Teil 34 seiner Filmreihe „Photographie und jenseits“ tastet Heinz Emigholz einmal mehr Baukunst auf biografische Spuren ab. Salamone, als Kind aus Sizilien eingewandert, verwirklichte seine Ideen zwischen 1936 und 1940 – als Mussolinis Italien die Architektur als ideologisches Gewerk neuentdeckte.

Beim Rathaus von Coronel Pringles scheinen Äxte in die Fassaden zu schlagen. Anderswo wachsen steinerne Baumpilze. Und vorm Friedhof von Saldungaray formiert sich, von der Rückseite aus betrachtet, ein gigantischer Pfannkuchen oder eine Satellitenschüssel, während vorn ein leidender Jesuskopf aus dem Beton hängt. Monumentale Entwürfe, hier und da mit Elementen des Art déco oder des italienischen Futurismus versehen, die hoch in den Himmel ragen und Bedeutung markieren. Francisco Salamone wirkte in den Jahren der „Década infame“, jenes berüchtigte Jahrzehnt, auf das wenig später die Präsidentschaft Juan Peróns folgte. Ungastlich und voller Hybris muten die Gebäude an. Von Moderne und Fortschritt sollten sie künden und erhoben sich doch schreckensgleich über die Bauernschaft des Landes. Heinz Emigholz dokumentiert die einschüchternden Bauwerke aus allen erdenklichen Winkeln.

Carolin Weidner

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20.10.
#481
Regina Palast 6
Salamone, Pampa
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20.10.2022
Regina Palast 6
#481
Salamone, Pampa
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21.10.
#564
Passage Kinos Wintergarten
Salamone, Pampa
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21.10.2022
Passage Kinos Wintergarten
#564
Salamone, Pampa
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Frieder Schlaich
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