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Matinee Sächsisches Staatsarchiv
Filmstill [An Interview with Ingeborg Tölke]
[Interview mit Ingeborg Tölke]
Die Naturfilmerin und Autodidaktin Ingeborg Tölke begeisterte dank ihres filmtechnischen Könnens und ihrer lebenslangen Verbundenheit mit Flora und Fauna ein breites Publikum.
Filmstill [An Interview with Ingeborg Tölke]

[Interview mit Ingeborg Tölke]

[Interview mit Ingeborg Tölke]
Matinee Sächsisches Staatsarchiv
Dokumentarfilm
DDR
1963
7 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

Ingeborg Tölke rekapituliert ihre filmische Biografie, erläutert die aufwendigen filmtechnischen Bedingungen und gibt Ausblick auf künftige Schwerpunktsetzungen. Sie verantwortete mutmaßlich mehrere kurze Pausenfilme für den Deutschen Fernsehfunk sowie einen Auftragslehrfilm. Bis ins hohe Alter erforschte sie die Möglichkeiten von Makroaufnahmen und Zeitraffertechnik, die ihre Markenzeichen wurden.


Konstantin Wiesinger

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Deutscher Fernsehfunk (DFF)

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Retrospektive
Filmstill Ablinga
Ablinga Dagnija Osite-Krüger
Ein von der Wehrmacht zerstörtes Dorf in Litauen ersteht in Form eines Skulpturenwaldes wieder auf. Das filmische Poem erinnert an die Ermordeten und gemahnt an den Frieden.
Filmstill Ablinga

Ablinga

Ablinga
Dagnija Osite-Krüger
Retrospektive
Dokumentarfilm
DDR
1977
13 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

Vom litauischen Dorf Ablinga ist nichts mehr übrig. 1941 durch Soldaten der Wehrmacht zerstört, gemahnt seit 1972 ein Skulpturenwald an jene, die einst dort lebten. Überlebensgroß ragen sie als geschnitzte Denkmäler in den Himmel. Im Poem des Nationaldichters Justinas Marcinkevičius erwachen sie erneut, teilen letzte Geheimnisse und werden zu Bindegliedern auf einer Zeitachse, die von Gewalt weiß und von Frieden träumt. Dagnija Osite-Krügers Montage ist kühn, verspielt und bisweilen brutal, ihr Anliegen glaubhaft und kraftvoll. In nur wenigen Minuten zieht „Ablinga“ in seinen Bann, wird zum Dokument deutscher Schuld und zur Erinnerung an die Ermordeten.


Carolin Weidner

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Dagnija Osite-Krüger
DEFA-Studio für Dokumentarfilme
Dagnija Osite-Krüger
Leonid Krainenkow
Werner Wendt
Peter Gotthardt

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Tanz in der Dunkelheit
Filmstill Attention! … Painting
Attention! … Painting Mieczysław Waśkowski
Eigentlich als Dokumentation über die „Informelle Malerei“ von Tadeusz Kantor angelegt, entwickelt dieser Film ein Eigenleben: Die abstrakte Formfindung selbst wird zum Kinostar.
Filmstill Attention! … Painting

Attention! … Painting

Uwaga! … malarstwo
Mieczysław Waśkowski
Tanz in der Dunkelheit
Animationsfilm
Polen
1957
9 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

Als Dokumentation über die „Informelle Malerei“ des polnischen Künstlers und Theatermachers Tadeusz Kantor angelegt, entwickelt Mieczysław Waśkowskis Film ein hektisch-experimentelles Eigenleben. Der gestische Farbauftrag wird auf wechselnden Raumebenen mittels Glasplatten, Kamerabewegung und Beleuchtung inszeniert. Nicht der Maler, sondern die abstrakte Formfindung selbst avanciert zum Kinostar.


Robert Seidel

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21.10.
#592
Schaubühne Lindenfels
Teil der Kompilation
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21.10.2022
Schaubühne Lindenfels
#592
Teil der Kompilation
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Calendar

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Mieczysław Waśkowski
The Polish National Film School in Łódź
Adam Kaczyński
Antoni Nurzyński
Józef Bartczak

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Kontakt
Michał Benkes
michal@studioindeks.pl
Retrospektive
Filmstill The Bridge of Caputh
Die Brücke von Caputh Eva Fritzsche
Dem Wiederaufbau einer Brücke, die der Versorgung in der sowjetischen Besatzungszone dient, verleiht Eva Fritzsche mithilfe von nachgestellten Szenen dramatische Intensität.
Filmstill The Bridge of Caputh

Die Brücke von Caputh

Die Brücke von Caputh
Eva Fritzsche
Retrospektive
Dokumentarfilm
Deutschland (Sowjetische Besatzungszone)
1949
15 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

Werktätige rekonstruieren eine Eisenbahnbrücke, und Eva Fritzsche rekonstruiert den Prozess dahinter – indem sie nachstellt, was sie nicht filmen konnte, unterstützt von den Beteiligten, die sich noch einmal selbst spielen. Der Film stimmt besonders auf jene unter ihnen ein Loblied an, deren Einsatzbereitschaft gering geschätzt wurde: Jugendliche, die sogar auf den Fußball verzichten, und Frauen, die auf einmal in der Fabrik stehen. „Frauen als Grobschmiede, ist ja ’n Witz!“, höhnt da ein Mann vom Arbeitsamt. Darin hallt wider, was sich Eva Fritzsche bei der DEFA anhören musste: „Frauen machen keine Filme!“ Doch sie machte – und schuf so eines der eindrücklichsten Zeugnisse der Aufbaujahre.


Felix Mende

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Eva Fritzsche
DEFA-Studio für populärwissenschaftliche Filme
Eva Fritzsche
Arndt von Rautenfeld
Götz Neumann
Anneliese Schlüter
Eberhard Schmidt
Fritz Steinmann

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Internationaler Wettbewerb
Filmstill Ciné-Guerillas: Scenes from the Labudović Reels
Ciné-Guerrillas: Scenes from the Labudović Reels Mila Turajlić
Der jugoslawische Kameramann Stevan Labudović reiste 1959 nach Algerien. Seine Aufnahmen leisteten wertvolle Hilfestellung zur Unabhängigkeit von der französischen Kolonialmacht.
Filmstill Ciné-Guerillas: Scenes from the Labudović Reels

Ciné-Guerrillas: Scenes from the Labudović Reels

Ciné-Guerrillas: Scenes from the Labudović Reels
Mila Turajlić
Internationaler Wettbewerb
Dokumentarfilm
Serbien,
Frankreich
2022
94 Minuten
Serbisch,
Französisch,
Arabisch,
Englisch
Untertitel: 
Englisch
Europapremiere

Was haben der algerische Befreiungskampf und Jugoslawien gemeinsam? Stevan Labudović. 1959 entsandte Tito höchstpersönlich seinen Lieblingskameramann nach Algerien. Der Widerstand gegen die französische Kolonialherrschaft brauchte die Augen der Welt, und der erfahrene Partisan Labudović half, sie zu öffnen: Seine Bilder straften die Propaganda der Besatzer und ihrer westlichen Alliierten Lügen. Dies ist ein Porträt von Mann, Mission und Zeit – als Film-, Ideologie- und persönliche Geschichte.

Drei Jahre lang, bis zur Ausrufung der Demokratischen Republik Algerien, stellte Labudović sich und seine Kamera in den Dienst des für die Unabhängigkeit streitenden Volkes. Mila Turajlić fand die damals entstandenen Wochenschauaufnahmen im Archiv von Filmske novosti in Belgrad, sie nahm Kontakt zu dem hochbetagten Pensionär auf, und sie folgte seiner Spur. Aus reichhaltigem Archivmaterial, Tagebucheinträgen von und Interviews mit Labudović, mit Zeitzeugen aus Jugoslawien, Algerien und New York, wo der junge Maghrebstaat wie zahlreiche andere frühere Kolonien um Aufnahme in die Vereinten Nationen rang, destilliert sie die verheißungsvollen Ursprünge einer Allianz, die am Anfang der Blockfreien-Bewegung stand, welche sich gegen die Dichotomie der Supermächte stellen sollte. So enthält die Verbeugung vor ihrem Landsmann Labudović zugleich weltpolitische Aktualität.

Christoph Terhechte

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18.10.
#222
CineStar 4
Ciné-Guerillas: Scenes from the Labudović Reels
Keine Ermäßigung nötig - kostet generell 6,50€
18.10.2022
CineStar 4
#222
Ciné-Guerillas: Scenes from the Labudović Reels
Keine Ermäßigung nötig - kostet generell 6,50€
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19.10.
#372
Regina Palast 1
Ciné-Guerillas: Scenes from the Labudović Reels
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19.10.2022
Regina Palast 1
#372
Ciné-Guerillas: Scenes from the Labudović Reels
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23.10.
#764
Passage Kinos Wintergarten
Ciné-Guerillas: Scenes from the Labudović Reels
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23.10.2022
Passage Kinos Wintergarten
#764
Ciné-Guerillas: Scenes from the Labudović Reels
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Mila Turajlić
Carine Chichkowsky
Mila Turajlić
Mila Turajlić
Sylvie Gadmer
Anne Renardet
Mila Turajlić
Troy Herion
Aleksandar Protić

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Nominiert für: MDR-Film-Preis, Preis der Interreligiösen Jury, FIPRESCI Preis
Tanz in der Dunkelheit
Filmstill Cineforms
Cineforms Andrzej Pawłowski
Weiche Lichtwolken drehen sich, fächern sich auf und wechseln ihr Farbkleid: Pawłowskis kosmische „Luxogramme“ existieren nur in der Projektion mit einem raffinierten Linsensystem.
Filmstill Cineforms

Cineforms

Kineformy
Andrzej Pawłowski
Tanz in der Dunkelheit
Performance-Aufzeichnung
Polen
1957
7 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

Weiche Lichtwolken drehen sich, fächern sich auf und wechseln ihr Farbkleid: Pawłowski denkt mit seinen kosmischen „Luxogrammen“ den Serpentinentanz der Lumières radikal weiter und entmaterialisiert den Bewegungskörper. Er existiert weder auf einer echten Bühne noch in der Gestalt einer echten Tänzerin, sondern einzig und allein in der Projektion mit einem raffinierten System optischer Linsen.


André Eckardt

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21.10.
#592
Schaubühne Lindenfels
Teil der Kompilation
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21.10.2022
Schaubühne Lindenfels
#592
Teil der Kompilation
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Andrzej Pawłowski
Andrzej Pawłowski

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Marek Pawłowski
marekpaw@kki.pl
Camera Lucida
Filmstill Danube
Danube Agustina Pérez Rial
Die gelungene Montage historischer Aufnahmen und persönlicher Annahmen verdichtet sich zu einer möglichen Ereignisgeschichte des 9. Internationalen Filmfestivals Mar del Plata 1968.
Filmstill Danube

Danube

Danubio
Agustina Pérez Rial
Camera Lucida
Dokumentarfilm
Argentinien
2021
62 Minuten
Spanisch,
Englisch,
Russisch
Untertitel: 
Englisch
Europapremiere

Das Langfilmdebüt der argentinischen Regisseurin Agustina Pérez Rial über die neunte Ausgabe des Internationalen Filmfestivals in ihrer Heimatstadt Mar del Plata aus dem Jahr 1968 scheint auf eine selten ausgewogene Art das Urdilemma des dokumentarischen Erzählens zu lösen. In einer beeindruckend gelungenen Montage des Archivmaterials wird eine Geschichte konstruiert, die – so die Regisseurin selbst – zwar nicht unbedingt wahr, aber realistisch sei.

Historische Schwarz-Weiß-Fotografien von bestechender Schönheit, Filmaufnahmen aus unterschiedlichsten Quellen und Dokumente aus inzwischen geöffneten Archiven der damaligen Überwachungsbehörden werden durch einen vermeintlichen Zeuginnenbericht – de facto eine weibliche Stimme aus dem Off – konterkariert. Subtil und klug beherrscht Pérez Rial die filmischen Mittel und zieht dabei alle Register: Dokumentarisches und Fiktion, Historie und Gegenwart, Ästhetisches, Wissenswertes und Anekdotisches. Die genau recherchierten Fakten fördern einerseits eine in Vergessenheit geratene Mikrofacette des Kalten Krieges samt Militarisierung, Verfolgung und Paranoia zutage. Andererseits zeigen sie ein Filmfestival als Umschlagplatz von Ideologien und beschreiben es als einen hochpolitisierten Ort. Dadurch eröffnen sich unerwartete Reflexionsräume für die Rolle, die einer solchen Kulturveranstaltung zufällt – historisch wie aktuell.

Borjana Gaković

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21.10.
#582
Regina Palast 6
Iota Period Omega + Danube
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21.10.2022
Regina Palast 6
#582
Iota Period Omega + Danube
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23.10.
#732
CineStar 5
Iota Period Omega + Danube
Keine Ermäßigung nötig - kostet generell 6,50€
23.10.2022
CineStar 5
#732
Iota Period Omega + Danube
Keine Ermäßigung nötig - kostet generell 6,50€
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Agustina Pérez Rial
Agustina Pérez Rial
Fiørd estudio
En otro orden de cosas
Pupeto Mastropasqua
Natalia Labaké
Manuel Embalse
Paulina Bettendorff
Daniela Medina

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Kontakt
Agustina Pérez Rial
perezrialagustina@gmail.com

Trailer DOK Leipzig Logo

Retrospektive
Filmstill Dialogue
Dialog Róża Berger-Fiedler
Ein junger Offizier öffnet die Pforten zur Nationalen Volksarmee und zum engsten Familienkreis. Während sich sein Leben abwechslungsreich gestaltet, müssen andere sich unterordnen.
Filmstill Dialogue

Dialog

Dialog
Róża Berger-Fiedler
Retrospektive
Dokumentarfilm
DDR
1978
27 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

„Nimm’s nich übel. Heute wird das nischt.“ Ein salopper Anruf, der Mann wird sich wieder verspäten, nach acht erst ist mit ihm zu rechnen. Es handelt sich um einen Offizier der Nationalen Volksarmee, noch jung, doch schon ordentlich herumgekommen. Immer mit dabei: die Gattin. Sie hat sich ihrem Schicksal gefügt, während er in seinem Beruf beneidenswert aufgeht. Róża Berger-Fiedler verbringt die meiste Zeit an seiner Seite. In flotten Schnitten springt sie mit ihm von Termin zu Termin. Ständig wird und muss dabei gesprochen werden: zu Vertretern der sowjetischen Streitkräfte, jungen Wehrdienstlern, Untergebenen. Die Worte kommen ihm leicht über die Lippen, doch nicht alles läuft glatt.


Carolin Weidner

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Róża Berger-Fiedler
DEFA-Studio für Dokumentarfilme
Róża Berger-Fiedler
Hans-Eberhard Leupold
Peter Gotthardt

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Retrospektive
Filmstill Diary of a German Woman
Du bist min. Ein deutsches Tagebuch Michael Englberger, Hans-Joachim Funk, Manfred Krause, Andrew Thorndike, Annelie Thorndike
Aus Annelie Thorndikes Tagebucheinträgen entspinnt sich eine leidenschaftliche Ode an Land und Leute der DDR. Gelegentlich schweift der Blick voll Schrecken und Wehmut gen Westen.
1969
Filmstill Diary of a German Woman

Du bist min. Ein deutsches Tagebuch

Du bist min. Ein deutsches Tagebuch
Michael Englberger, Hans-Joachim Funk, Manfred Krause, Andrew Thorndike, Annelie Thorndike
Retrospektive
Dokumentarfilm
DDR
1969
111 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

Im Zentrum des persönlichsten Projekts der Thorndikes stehen die Tagebucheintragungen von Annelie: Ihre Geschichte sollte Ausgangspunkt sein für eine Art gesamtdeutschen Heimatfilm, der die utopische Kraft der DDR preist und bundesrepublikanisches Unrecht scharf verurteilt, erhabene Schönheit allerdings auf beiden Seiten der Mauer findet. Im Laufe der Realisierung wurde die visionäre Dimension des Unterfangens immer weiter gestutzt, bleibt jedoch auch in der kompromittierten Endfassung jederzeit spürbar: Die Intensität des Pathos ist zugleich erdrückend und betörend; einige historische Vergröberungen und ideologische Verbiegungen mögen haarsträubend sein, ihre Wirkung verfehlen sie nicht.


Felix Mende

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Michael Englberger
Hans-Joachim Funk
Manfred Krause
Andrew Thorndike
Annelie Thorndike
DEFA-Gruppe 67
Ernst Oeltze
Hermann Ihde
Christian Lehmann
Siegfried Mogel
Günter Ost
Siegfried Oschatz
Alexander Westlin
Christa Bramann
Hans-Dieter Hosalla
Werner Klein
Annelie Thorndike
Andrew Thorndike

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Bundesarchiv
Retrospektive
Filmstill Remembering Means Living
Erinnern heißt Leben Róża Berger-Fiedler
Ein Gang über den Jüdischen Friedhof Berlin-Weißensee und durch die jüdische Geschichte der Stadt. Privates und Historisches, Vergangenes und Gegenwärtiges fließen ineinander.
Filmstill Remembering Means Living

Erinnern heißt Leben

Erinnern heißt Leben
Róża Berger-Fiedler
Retrospektive
Dokumentarfilm
DDR
1987
59 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

Róża Berger-Fiedlers Gang über den Jüdischen Friedhof Berlin-Weißensee, das Grab der eigenen Großmutter suchend, wird auch zum Gang durch die vielfältige jüdische Geschichte der gesamten Stadt. Dazwischen: Impressionen der Chanukka-Festivitäten im „Nationalitätenrestaurant“ Café Moskau in der Ostberliner Karl-Marx-Allee, lichtdurchflutet und andächtig. Kunstvoll verwebt der Film Vergangenheit und Gegenwart aktiven jüdischen Lebens mit dem Gedenken an Vertreibung und Vernichtung, führt private und historische Perspektive zusammen und bewirkt so sensible Annäherung da, wo in der DDR lange formelle Distanz vorherrschte.


Felix Mende

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Róża Berger-Fiedler
DEFA-Studio für Dokumentarfilme
Róża Berger-Fiedler
Karl-Heinz Müller
Róża Berger-Fiedler
Eberhard Schwarz

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Kontakt
Bundesarchiv
Retrospektive
Filmstill The First Birthday
Der erste Geburtstag Gabriele Hochneder
Silvia, alleinerziehend, begeht den ersten Geburtstag ihrer Tochter. Ein nüchternes und bisweilen ernüchterndes Porträt, in dessen Zentrum eine zuversichtliche Frau steht.
Filmstill The First Birthday

Der erste Geburtstag

Der erste Geburtstag
Gabriele Hochneder
Retrospektive
Dokumentarfilm
DDR
1978
17 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

Ein Jahr lebt Silvia Szuprizinski nun schon allein mit ihrer kleinen Tochter: Zeit für ein Resümee. Die junge Frau gibt Auskunft, ihre Erzählungen kommentieren Gabriele Hochneders Alltagsbilder, die von Anstrengungen künden. Über die misslungene Beziehung zum Kindsvater spricht Silvia, gelehnt an den Kachelofen, abgeklärt, auch wenn ein gewisses Bedauern mitschwingt. Immerhin ist ihre eigene Familie präsent, pünktlich zum ersten Geburtstag stehen allesamt vor der Tür. Ihre Abende jedoch verbringt Silvia wieder nur mit sich – und dem Fernsehapparat. Dass Hochneders Film trotz aller Widrigkeiten nicht zum Lamento gerät, ist auch seiner zuversichtlichen Hauptprotagonistin zu verdanken.


Carolin Weidner

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Gabriele Hochneder
Hochschule für Film und Fernsehen der DDR
Ilona Thiel
Jürgen Lubosch

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Kontakt
Deutsches Rundfunkarchiv
Matinee Sächsisches Staatsarchiv
Filmstill Familie Butter
Familie Butter
Eine kurzweilige Vision zum Internationalen Frauentag als Mahnung, Inspiration und Kommentar zu den Geschlechterverhältnissen im Alltag der DDR in Form eines Puppentrickfilms.
Filmstill Familie Butter

Familie Butter

Familie Butter
Matinee Sächsisches Staatsarchiv
Dokumentarfilm
DDR
1967
6 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

Das Ehepaar Angelika und Horst Butter resümiert Erfolge und Rückschläge des gemeinsamen Amateurfilmschaffens. Inzwischen produzieren sie unter teils widrigen Umständen aufwendige Puppentrickfilme in ihren Privaträumen. Dabei setzen sie Stoffe aus der Märchen- und Fantasiewelt um, greifen aber auch aktuelle gesellschaftliche Themen auf, etwa in einer kurzweiligen Vision zum Internationalen Frauentag.


Konstantin Wiesinger

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Deutscher Fernsehfunk (DFF)

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