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Deutscher Wettbewerb langer Dokumentar- und Animationsfilm

In den deutschen Wettbewerben von DOK Leipzig kreuzen sich Blicke: die einer nachwachsenden, nach dem eigenen Ausdruck suchenden Generation und die von arrivierten Filmschaffenden, die sich Aufbruchs- und Widerspruchsgeist bewahrt haben. Ihre Filme beleuchten vertraute Regionen oder überschreiten Grenzen und demonstrieren ein weites Spektrum von Formen und Themen, von Nah- und Fernsichten.

Deutscher Wettbewerb
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80.000 Schnitzel Hannah Schweier
Monika hat einen neuen Traum: Unermüdlich kämpft sie um den Fortbestand des maroden Gast- und Bauernhofs ihrer Großmutter. Eine Familienchronik und ein Film über Ziele im Leben.
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80.000 Schnitzel

80.000 Schnitzel
Hannah Schweier
Deutscher Wettbewerb
Dokumentarfilm
Deutschland
2020
102 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere

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Im Kino

27.10.2020
-
Hauptbahnhof Osthalle
80.000 Schnitzel
Eintritt frei
27.10.2020
-
Hauptbahnhof Osthalle
Eintritt frei
80.000 Schnitzel
28.10.2020
-
CineStar 2
80.000 Schnitzel
28.10.2020
-
CineStar 2
80.000 Schnitzel
31.10.2020
-
Schaubühne Lindenfels
80.000 Schnitzel
31.10.2020
-
Schaubühne Lindenfels
80.000 Schnitzel

Online

Verfügbar

abrufbar auf CultureBase.org

Verfügbar
on Demand

abrufbar auf CultureBase.org

Credits DOK Leipzig Logo
Hannah Schweier
Stefan Sporbert
Stefanie Reinhard
Romy Steyer
Johannes Kunz
Ella Zwietnig
Hannah Schweier
Stefan Sporbert

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Trailer DOK Leipzig Logo

Das geliebte „Zollhaus“ von Oma Berta steht kurz vor dem Ruin. Ihr ganzes Leben hat sie dem Gast- und Bauernhof gewidmet. Nun soll ihre Enkelin Monika, die Schwester der Filmemacherin, den hoch verschuldeten Familienbetrieb in der Oberpfalz übernehmen. Was bringt Monika dazu, ihre bisherigen Pläne aufzugeben und aufs Land zur Großmutter zu ziehen? Die Regisseurin beschließt, ihre Schwester bei diesem vermeintlichen Sisyphus-Unterfangen ein Jahr lang zu begleiten.

Monika steckt ihre gesamte Energie in den maroden Hof und ist immer wieder konfrontiert mit dessen Geschichte: Oma Bertas Schnitzel waren legendär. Doch von ausgelassenen Abenden im voll besetzten Gasthaus ist allein noch die Musikbox übrig geblieben. Berta musste ihren Mann, zwei ihrer Söhne und einen Enkel beerdigen. Sie ist keine Frau der zarten Worte und schonungslos direkt. Das führt bald zu Konflikten. Die Regisseurin schaut ihrer unermüdlichen Schwester dabei anfangs fassungslos zu. Aber immer besser versteht sie, dass Monika mit dem Zollhaus einen neuen Traum gefunden hat. So gelingt ihr ein intimer Einblick in eine Familienchronik. Der Film konfrontiert uns mit der universellen Frage, wann es an der Zeit ist, Träume zu leben, und wie schnell diese Zeit vorbei sein kann.

Annina Wettstein
Nominiert für: DEFA Förderpreis, Gedanken-Aufschluss-Preis, Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts, VER.DI Preis für Solidarität, Menschlichkeit und Fairness
#
Familienbande
Natur in Bearbeitung
Umverteilen und Mitreden
Ländlich vs. urban
Kleine Welten, große Menschen
Deutscher Wettbewerb
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Atomkraft Forever Carsten Rau
Bildgewaltige und gleichzeitig nüchterne Bestandsaufnahme zum Nullsummenspiel zwischen Klimawandel und nuklearem Gau: ohne jede Dramatisierung und dennoch zutiefst verstörend.
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Atomkraft Forever

Atomkraft Forever
Carsten Rau
Deutscher Wettbewerb
Dokumentarfilm
Deutschland
2020
94 Minuten
Französisch,
Deutsch
Untertitel: 
deutsche Untertitel für Menschen mit eingeschränkter Hörfähigkeit
Weltpremiere

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Im Kino

27.10.2020
-
CineStar 2
Atomkraft Forever
27.10.2020
-
CineStar 2
Atomkraft Forever
29.10.2020
-
Hauptbahnhof Osthalle
Atomkraft Forever
Eintritt frei
29.10.2020
-
Hauptbahnhof Osthalle
Eintritt frei
Atomkraft Forever
01.11.2020
-
Schaubühne Lindenfels
Atomkraft Forever
01.11.2020
-
Schaubühne Lindenfels
Atomkraft Forever

Online

Verfügbar

abrufbar auf CultureBase.org

Verfügbar
on Demand

abrufbar auf CultureBase.org

Credits DOK Leipzig Logo
Carsten Rau
Hauke Wendler
Carsten Rau
SWR Südwestrundfunk
NDR Norddeutscher Rundfunk
Kai Henkel
Timo Grosspietsch
Andrzej Krol
Carsten Rau
Stephan Haase
Augusto Castellano
Ketan Bhatti
Vivan Bhatti
Carsten Rau

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Carsten Rau
rau@pier53.de

Dieser genaue und nüchterne Blick auf das Thema Atomkraft beginnt da, wo Deutschland steht: beim Abschalten. Gerade weil dem Film jeder Alarmismus fehlt, wird das Alarmierende der Situation deutlich. Der nukleare Albtraum ist nicht zu Ende, eine sichere Endlagerung nicht in Sicht. Dennoch scheint die „saubere“ Kernenergie, befördert durch den Kohleausstieg, für viele wieder eine Option zu sein. Der Schrecken des Klimawandels sticht den Schrecken des atomaren GAUs. Ein Nullsummenspiel.

Carsten Rau gelingt es meisterhaft, die aufgeheizte Debatte in aller Ruhe zu sondieren. Er spricht mit Menschen, die alle von und mit der Atomkraft leben. Sehr bewusst setzt er sie, egal ob Ingenieur, Wissenschaftlerin oder Wirtin, mit genau der gleichen Mischung aus Ernsthaftigkeit und Nonchalance in Szene. Erzählt wird ohne Dramatisierung, aber mit bestechend „schönen“ Bildern, die durchaus die Faszination für diese Technologie nachvollziehbar machen. Wenn sich dann noch hippe französische Atomingenieure in die Front der Klimaschützer einreihen wollen, zeigt sich, wie falsch die Rede von einem „alternativlosen Weg“ heute ist und immer schon war. Es formt sich das Porträt einer Gesellschaft, die sehenden Auges eine Sackgasse betreten hat und erst langsam realisiert, dass sie sich mit jedem Schritt weiter vom Ausgang entfernt.
Luc-Carolin Ziemann
Nominiert für: DEFA Förderpreis, Gedanken-Aufschluss-Preis, Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts, VER.DI Preis für Solidarität, Menschlichkeit und Fairness, Young Eyes Film Award
Mehr zum Film
#
Natur in Bearbeitung
Umverteilen und Mitreden
Zustand der Welt
Deutscher Wettbewerb
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Grenzland Andreas Voigt
Die Oder entlang: Es stellen sich virulente Fragen zu Heimat und Gemeinschaft, Alltag und Politik, die, in souveräner Beiläufigkeit formuliert, einen Befund zur Gegenwart liefern.
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Grenzland

Grenzland
Andreas Voigt
Deutscher Wettbewerb
Dokumentarfilm
Deutschland,
Polen
2020
100 Minuten
Deutsch,
Englisch,
Polnisch
Untertitel: 
Deutsch
Weltpremiere

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Im Kino

29.10.2020
-
CineStar 2
Grenzland
29.10.2020
-
CineStar 2
Grenzland
30.10.2020
-
Hauptbahnhof Osthalle
Grenzland
Eintritt frei
30.10.2020
-
Hauptbahnhof Osthalle
Eintritt frei
Grenzland
31.10.2020
-
Schauburg
Grenzland
31.10.2020
-
Schauburg
Grenzland

Online

Verfügbar

abrufbar auf CultureBase.org

Verfügbar
on Demand

abrufbar auf CultureBase.org

Credits DOK Leipzig Logo
Andreas Voigt
Barbara Etz
Kazimierz Beer
Klaus Schmutzer
Thomas Beyer
Rolf Bergmann
Filmbüro MV
Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH
PISF, Poland Polish-German Film Fonds
Mitteldeutsche Medienförderung GmbH
METRIX
Gerhard Ziegler
Peter Carstens
Andreas Voigt
Ina Tangermann
Maurice Wilkerling
Marcus Lenz
Cine Chromatix

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Die Oder: eine historische und kulturelle Landschaft, die die Zeitäufte des vergangenen Jahrhunderts ein ums andere Mal umgepflügt haben. Eine Erzählung in konzentrischen Kreisen über eine Region, in der sich Anfang, Ende und offenes Mittendrin freiwilliger und unfreiwilliger Völkerwanderungen abspielten und weiterhin abspielen. Virulente Fragen zu Alltag und Politik, die, in souveräner Beiläufigkeit gestellt, einen belastbaren Befund über die Gegenwart liefern.

Bewegungen und Geschichten im Grenzland zwischen Polen und Deutschland – mit seinem neuen Film knüpft Andreas Voigt thematisch an seine Arbeit „Grenzland – Eine Reise“ von 1992 an. Das aufgeladene Wort „Heimat“ treibt sein (Un-)wesen in den Köpfen und Herzen der Leute: was sie einmal war und was aus ihr geworden ist! Sicher, in der täglichen Agenda hat das nicht oberste Priorität. Aber wie Menschen dieses Wort besetzen und wie das wiederum ihre Haltungen strukturiert, das bestimmt auch, wie sie sich selbst den Geschmack des Lebens im Hier und Jetzt von Europa zusammenreimen. Da begegnet die Suche nach Nähe dem Insistieren auf Abstand. Da wird Kommunikation über Zugehörigkeit fadenscheinig, weil die Sprache der Körper anderes sagt als das gesprochene Wort. Als Kinofilm, dem es nicht an der Verabreichung politisch korrekter Trennkost gelegen ist, provoziert „Grenzland“ Erfahrungen und ermöglicht Begegnungen.
Ralph Eue
Nominiert für: MDR-Film-Preis, Gedanken-Aufschluss-Preis, DEFA Förderpreis, Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts, VER.DI Preis für Solidarität, Menschlichkeit und Fairness
#
Zustand der Welt
Ländlich vs. urban
Kleine Welten, große Menschen
Regional (Heeme)
Deutscher Wettbewerb
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Lift Like a Girl Mayye Zayed
Konzentrierte Analyse der menschlichen Stärken und Schwächen am Beispiel einer sonderbaren Beziehung zwischen einem ägyptischen Sportlehrer und seiner gewichthebenden Schülerin.
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Lift Like a Girl

Ash ya Captain
Mayye Zayed
Deutscher Wettbewerb
Dokumentarfilm
Dänemark,
Ägypten,
Deutschland
2020
95 Minuten
Arabisch
Untertitel: 
Englisch
Europapremiere

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Im Kino

27.10.2020
-
Passage Kinos Wintergarten
Lift Like a Girl
27.10.2020
-
Passage Kinos Wintergarten
Lift Like a Girl
30.10.2020
-
CineStar 2
Lift Like a Girl
30.10.2020
-
CineStar 2
Lift Like a Girl
01.11.2020
-
Schaubühne Lindenfels
Lift Like a Girl
01.11.2020
-
Schaubühne Lindenfels
Lift Like a Girl

Online

Verfügbar

abrufbar auf CultureBase.org

Verfügbar
on Demand

abrufbar auf CultureBase.org

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Mayye Zayed
Mayye Zayed
Anke Petersen
Anna Bolster
Eva Klöcker
Claudia Tronnier
The Getty Images ARRAY Grant
Arab Fund For Arts & Culture (AFAC)
HotDocs - Blue Ice Group Documentary Fund
International Media Support (IMS)
The Danish-Arab Partnership Programme The Danish Egyptian Dialogue Initiative (DEDI)
Samir Nabil
Andromeda Film AG
Kristoffer Salting
Brian Dyrby
Sara Abdallah
Mayye Zayed
Mohamad Elhadidi
Mayye Zayed
Marian Mentrup

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In einem staubigen Wohnviertel nahe des Hafens von Alexandria befindet sich das „Sportstudio“ von Captain Ramadan. Der ehemalige Profiathlet coachte hier über zwanzig Jahre lang junge Frauen im Gewichtheben – unter anderen auch seine Tochter Nahla, die erste ägyptische Weltmeisterin. Ein außerordentlich nahes Porträt dieses Einzelkämpfers, der den sportlichen Nachwuchs Ägyptens selbstfinanziert zur Weltklasse hob, rückt zudem eine zweite Protagonistin in den Fokus: die junge Asmaa.

Mayye Zayed begleitet vier Jahre lang die anfangs 14-jährige Schülerin des Captains. In ihrem roten Popeye-der-Seemann-T-Shirt bahnt sie sich mithilfe ihres Lehrers den Weg zu Wettkämpfen der globalen Oberliga. Behutsam entfaltet sich die Geschichte der inneren Höhen und Tiefen der introvertierten jungen Frau, deren Gefühlslagen die Kamera ohne viele Worte präzise einfängt. Die Dramaturgie der chronologischen Erzählung folgt den Ereignissen in bester Direct-Cinema-Manier und passt sich dem Rhythmus des Lebens – und des Todes – auf bemerkenswerte Weise an. Es entsteht das Porträt einer ungewöhnlichen Beziehung und einer rauen Umgebung, die den Beteiligten nicht nur physische Stärke abverlangt.
Borjana Gaković
Nominiert für: DEFA Förderpreis, Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts, VER.DI Preis für Solidarität, Menschlichkeit und Fairness, Young Eyes Film Award
Mehr zum Film
#
Familienbande
Umverteilen und Mitreden
Kleine Welten, große Menschen
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Rift Finfinnee

Rift Finfinnee
Daniel Kötter
Deutscher Wettbewerb
Dokumentarfilm
Äthiopien,
Deutschland
2020
79 Minuten
Amharisch,
Oromo
Untertitel: 
Deutsch
Weltpremiere

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Im Kino

28.10.2020
-
CineStar 2
Rift Finfinnee
28.10.2020
-
CineStar 2
Rift Finfinnee
30.10.2020
-
Cinémathèque Leipzig
Rift Finfinnee
30.10.2020
-
Cinémathèque Leipzig
Rift Finfinnee
31.10.2020
-
Grassimuseum
Rift Finfinnee
31.10.2020
-
Grassimuseum
Rift Finfinnee

Online

Verfügbar

abrufbar auf CultureBase.org

Verfügbar
on Demand

abrufbar auf CultureBase.org

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Daniel Kötter
Meike Martens
Angelika Ramlow
Daniel Kötter
Daniel Kötter
Daniel Kötter
Marcin Lenarczyk
Matthias Behrens
Getatchew Merkuria

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Daniel Kötter
dankoet@gmail.com

Soziogeografische Erkundungen in der Peripherie von Addis Abeba: In vielfacher Weise verlaufen dort Grenzen und Bruchlinien – zwischen agrarischen und urbanen Raumpraktiken, zwischen ökonomischen und linguistischen Schollen, zwischen Perspektive und Dilemma. Eine vielstimmige audiovisuelle Erzählung von Menschen, die die stürmische Urbanisierung afrikanischer Gesellschaften ungefragt am eigenen Leib erfahren müssen, aufgezeichnet als Fallstudie, die sich zur komplexen Allegorie weitet.

Addis Abeba (in der Sprache der bäuerlichen Oromo-Bevölkerung: Finfinnee) ist eine ungestüm wachsende ostafrikanische Metropole. Aus der konkreten Beobachtung von Haupt- und Nebeneffekten der Verstädterung in vier extrem unterschiedlichen, obzwar in Sichtweite voneinander liegenden Siedlungskomplexen im östlichen Randgebiet der äthiopischen Hauptstadt entwickelt sich „Rift Finfinnee“ zu einer weit ausgreifenden Komposition über die Dynamiken einer urbanen Turbomodernisierung. Der Große Afrikanische Grabenbruch begrenzt derzeit noch (!) als ebenso natürliche wie symbolische Barriere die weitere tentakelhafte Ausbreitung der Megacity in landwirtschaftliches Terrain – über diesen und andere Rifts hinweg. Der Zwischenbefund zur Lage an den Verwerfungen sondiert das Spannungsfeld aus instabilen Vergangenheiten, unzuverlässigen Zukünften und einer umkämpften Gegenwart.
Ralph Eue
Nominiert für: DEFA Förderpreis, Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts, VER.DI Preis für Solidarität, Menschlichkeit und Fairness
#
Zustand der Welt
Ländlich vs. urban
Umverteilen und Mitreden
Natur in Bearbeitung
Deutscher Wettbewerb
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Die Wächterin Martina Priessner
Eine syrisch-orthodoxe Nonne lebt in einem verlassenen Anwesen im Südosten der Türkei. Trotz Anfeindungen aus der muslimischen Nachbarschaft: Vertreiben lässt sie sich nicht.
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Die Wächterin

Die Wächterin
Martina Priessner
Deutscher Wettbewerb
Dokumentarfilm
Deutschland
2020
87 Minuten
Kurdisch,
Türkisch,
turoyo
Untertitel: 
Deutsch
Weltpremiere

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Im Kino

27.10.2020
-
Schaubühne Lindenfels
Die Wächterin
27.10.2020
-
Schaubühne Lindenfels
Die Wächterin
29.10.2020
-
CineStar 2
Die Wächterin
29.10.2020
-
CineStar 2
Die Wächterin
31.10.2020
-
Passage Kinos Astoria
Die Wächterin
31.10.2020
-
Passage Kinos Astoria
Die Wächterin

Online

Verfügbar

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Verfügbar
on Demand

abrufbar auf CultureBase.org

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Martina Priessner
Gregor Streiber
Friedemann Hottenbacher
Martina Priessner
Gregor Streiber
Meryem Yavuz
Martina Priessner
Özlem Sarıyıldız
Robert F. Kellner

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Gregor Streiber
gregor@inselfilm.de

In einem verfallenen Dorf im Südosten der Türkei harrt eine syrisch-orthodoxe Nonne allein mit ihren Tieren aus. So groß die Anfeindungen aus der muslimisch geprägten Nachbarschaft auch sein mögen: Sie lässt sich nicht vertreiben. Denn sie hat geschworen, die Kirche zu beschützen und den heiligen Ort nicht zu verlassen. Die ruhig gefilmte Alltagsbeobachtung nimmt eine isolierte Frau in den Blick, die den Schmerz einer ganzen Gemeinschaft in sich trägt.

In den 1990er Jahren wurde die Dorfbevölkerung gefoltert und vertrieben. Erst danach kam die Nonne Dayrayto hierher. Heute erhält sie nur selten Besuch von Gläubigen auf Durchreise. Normalerweise verbringt sie ihren Tag mit der Instandhaltung der Kirche und der Pflege der Tiere. Gerade sorgt sie sich um ihren alten Hund. Hat man ihn etwa vergiftet? Was ist dran an den Provokationen und Bedrohungen, von denen sie berichtet? Dayrayto bleibt stets auf der Hut, selbst wenn sie sich ausruht. Vom erhöhten Anwesen aus überschaut sie die weite Landschaft und registriert jedes noch so ferne Fahrzeug. Von der Präsenz des Filmteams jedoch lässt sie sich in keiner Weise beirren. Die zurückhaltende Kamera folgt der Nonne – nicht auf Schritt und Tritt, sondern als beständige, schützende Begleiterin beim Durchhalten auf der „Bastion“. Einsamkeit, Sorgen und Angst prägen dieses karge Leben. Es hat sie argwöhnisch gemacht, aber auch furchtlos.
Annina Wettstein
Nominiert für: DEFA Förderpreis, Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts, VER.DI Preis für Solidarität, Menschlichkeit und Fairness
Mehr zum Film
#
Umverteilen und Mitreden
Ländlich vs. urban
Sinn und Sein
Kleine Welten, große Menschen
Deutscher Wettbewerb
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Wir wollten alle Fiesen killen Bettina Ellerkamp, Jörg Heitmann
Eine Realsatire über den unglaublichen Erwerb und den unmöglichen Verkauf eines Bunkerbergs – eine Mischung aus ernsthafter Dokumentation und trocken-humorvoller Science-Fiction.
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Wir wollten alle Fiesen killen

Wir wollten alle Fiesen killen
Bettina Ellerkamp, Jörg Heitmann
Deutscher Wettbewerb
Dokumentarfilm
Deutschland
2020
91 Minuten
Deutsch,
Englisch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere

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Im Kino

30.10.2020
-
CineStar 2
Wir wollten alle Fiesen killen
30.10.2020
-
CineStar 2
Wir wollten alle Fiesen killen
31.10.2020
-
Hauptbahnhof Osthalle
Wir wollten alle Fiesen killen
Eintritt frei
31.10.2020
-
Hauptbahnhof Osthalle
Eintritt frei
Wir wollten alle Fiesen killen
01.11.2020
-
Cinémathèque Leipzig
Wir wollten alle Fiesen killen
01.11.2020
-
Cinémathèque Leipzig
Wir wollten alle Fiesen killen

Online

Verfügbar

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Verfügbar
on Demand

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Bettina Ellerkamp
Jörg Heitmann
Jörg Heitmann
silent green Kulturproduktionen GmbH + Co KG
home productions GmbH
Stephan Helmut Beier
Jörg Heitmann
Ginan Seidl
Bettina Ellerkamp
Ray Peter Maletzki

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Jörg Heitmann
jh@silent-green.net

Ein Wirrwarr der Geschichtswerdung steht den gegenwärtigen Bestrebungen nach Gewinnoptimierung durch Spekulationsobjekte und ominöse Geschäftsideen gegenüber. Inmitten dieses Labyrinths ein künstlerisches Duo, das einfach nur Filme machen will. Ihr Verhängnis: Im deutschen Filmfördersystem darf Science-Fiction nur realisieren, wer künstlerisch-dokumentarisch arbeitet. Ein guter Grund, um wahren Science-Fiction-Stoff auf realem deutschen Boden zu finden, statt fiktiv danach zu suchen.

Rothenstein, südlich von Jena. Ein Berg, ausgehöhlt und bebaut. Auf über fünf Kilometern Länge breiten sich aus Beton gegossene, labyrinthische Gänge aus. Präzise setzt der Film – Stein für Stein, Bild für Bild – eine Erzählung zusammen, die, als Spiegel der deutschen Geschichte komponiert, archäologische Funde von vor zwölftausend Jahren berührt und gleichzeitig in die Ungewissheiten der Zukunft hineinragt. Skurrile Energiefelder, Mythen und Drachensagen, Pläne der vor dem Weltuntergang flüchtenden US-amerikanischen Prepper treffen auf Faktizitäten der nationalsozialistischen Ausbeutung und Zwangsarbeit, auf die Fluchtgeschichten der 1930er Jahre, auf die Militärgeschichte der DDR.
Borjana Gaković
Nominiert für: DEFA Förderpreis, Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts, VER.DI Preis für Solidarität, Menschlichkeit und Fairness, Gedanken-Aufschluss-Preis
#
Regional (Heeme)
Natur in Bearbeitung
Gewitzt
Ländlich vs. urban
Zustand der Welt