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Der Goldene Schnitt – Wettbewerb um den Publikumspreis langer Dokumentar- und Animationsfilm

In der Geometrie steht der Goldene Schnitt für harmonische Proportionen. Unsere neue Sektion versammelt Filme, die Emotionen wecken, die den subjektiven Blick einnehmen, die humorvoll sein können, überraschend und herzlich. Wie die gesamte Filmauswahl von DOK Leipzig konkurrieren sie um die Gunst des Publikums. Hier aber vergibt eine Publikumsjury auch die Preise.

Wettbewerb um den Publikumspreis
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Areum Married Areum Parkkang
Areum Parkkang hat geheiratet und legt Teil zwei ihres autobiografischen Filmprojekts vor. Das Privatleben als Filmsujet, in dem alle Kämpfe offen ausgetragen werden.
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Areum Married

Parkkangareum gyeolhonhada
Areum Parkkang
Wettbewerb um den Publikumspreis
Dokumentarfilm
Südkorea
2019
86 Minuten
Englisch,
Französisch,
Koreanisch
Untertitel: 
Englisch
Deutsche Premiere

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Im Kino

29.10.2020
-
Passage Kinos Astoria
Areum Married
29.10.2020
-
Passage Kinos Astoria
Areum Married
30.10.2020
-
Schaubühne Lindenfels
Areum Married
30.10.2020
-
Schaubühne Lindenfels
Areum Married
01.11.2020
-
Passage Kinos Wintergarten
Areum Married
01.11.2020
-
Passage Kinos Wintergarten
Areum Married

Online

Verfügbar

abrufbar auf CultureBase.org

Verfügbar
on Demand

abrufbar auf CultureBase.org

Credits DOK Leipzig Logo
Areum Parkkang
Moonkyung Kim
Areum Parkkang
Seong Heo
Areum Parkkang
Moonkyung Kim
Areum Parkkang
Areum Parkkang
Nayoon Lim
Lang Lee
De_bong
Areum Parkkang

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Areum Parkkang
areumfilm@gmail.com

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Ein paar Jahre nach ihrer Heirat mit Seongman beschließt Areum, zum Studieren nach Frankreich zu gehen, um endlich die Art von Filmen machen zu können, die in Korea so nicht möglich sind. Seongman hat in Frankreich jedoch nichts zu tun, und da er auch kein Französisch versteht, wird er langsam depressiv. Ein gemeinsames Projekt soll gegen das Heimweh helfen. Sie eröffnen das Ein-Tisch-Restaurant „Oegil“, um Expats aus Südkorea mit kulinarischen Erinnerungen an die Heimat zu versorgen.

Zum Filmemachen kommt Areum so natürlich nicht. Als sie schwanger wird, droht endgültig das große Chaos auszubrechen. Nach der Geburt konzentriert sie sich endlich auf ihr Studium und Seongman übernimmt die Rolle des Hausmanns – die ihn so überfordert, dass er in Streik tritt. In diesem herausfordernden Alltag gilt es, sich als Frau, Künstlerin, Mutter und Ehepartnerin zu behaupten. Das feministische Narrativ bestimmt den Blick, mit dem Areum Parkkang in diesem zweiten Teil ihres autobiografischen Filmprojekts ihr eigenes Leben, dessen Komik, Tragik und Planungsunsicherheit unter die Lupe nimmt. Der Tonfall bleibt durchgehend charmant, und die Energie der reflektierten Selbstbeschau ist mitreißend. Offensiv lässt Areum teilhaben am Hin und Her einer selbstständigen Filmemacherin zwischen Festival-Pitchings, Heimweh und Wickeltisch.
Lina Dinkla
#
Umverteilen und Mitreden
Gewitzt
Familienbande
Liebe/ohne Liebe
Kleine Welten, große Menschen
Wettbewerb um den Publikumspreis
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A Black Jesus Luca Lucchesi
Im sizilianischen Städtchen Siculiana legt man sein Schicksal in die Hände eines schwarzen Christus, traut den afrikanischen Flüchtlingen aber nicht so richtig über den Weg.
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A Black Jesus

A Black Jesus
Luca Lucchesi
Wettbewerb um den Publikumspreis
Dokumentarfilm
Deutschland
2020
92 Minuten
Englisch,
Französisch,
Italienisch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere

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Im Kino

27.10.2020
-
Passage Kinos Astoria
A Black Jesus
27.10.2020
-
Passage Kinos Astoria
A Black Jesus
29.10.2020
-
CineStar 4
A Black Jesus
29.10.2020
-
CineStar 4
A Black Jesus
30.10.2020
-
Cinémathèque Leipzig
A Black Jesus
30.10.2020
-
Cinémathèque Leipzig
A Black Jesus
31.10.2020
-
CineStar 2
A Black Jesus
31.10.2020
-
CineStar 2
A Black Jesus

Online

Verfügbar

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Verfügbar
on Demand

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Luca Lucchesi
Léa Germain
Wim Wenders
Eric Friedler
Silke Schütze
Christa Auderlitzky
Eric Friedler
Francesco Vitaliti
Léa Germain
Roy Paci
Luca Lucchesi
Luca Lucchesi
Edoardo Morabito
Hella Wenders
Luca Lucchesi

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Léa Germain
lea@roadmovies.com

In Siculiana, einem sizilianischen Städtchen mit abblätternden Fassaden, wird Religiosität selbstverständlich gelebt. Und selbstverständlich ist die hier verehrte Jesus-Christus-Figur schwarz, schon immer. An die dunkelhäutige Nachbarschaft im Flüchtlingslager können sich manche allerdings nicht gewöhnen. Die Kamera begleitet Einheimische und Gestrandete auf ihren Wegen, die oft zur Kirche, aber nicht unbedingt zusammenführen, und zeichnet dabei eine Art Stadtkarte in Schwarz-Schwarz-Kontrasten.

Es sei still geworden in Siculiana, erzählt ein Ortsansässiger. Die lauten Demonstrationen gegen die zum Auffanglager für Flüchtlinge umgewidmete Villa Sikania meint er nicht. Und schon gar nicht das bunte Treiben, das die Stadt alljährlich erfasst, wenn sich die Gläubigen auf das Fest der Kreuzauffindung vorbereiten. Dann hängt man das „Benvenuti“-Schild auf. Aber für wen gilt dieses Willkommen? Pomp und Circumstance der Feierlichkeiten stehen im Zentrum eines filmischen Gemeinschaftsporträts, in dem das vorgeblich Gemeinsame in Stimm- und Hautfarben zerfällt: zwischen den Schwarzen aus der Fremde und dem Schwarzen am Kreuz, der sich – so eine ältere Dame – zwecks Inkorporation der menschlichen Sünden habe „verdunkeln“ müssen. Zwischen einer zur Kulisse stilisierten, vergreisenden Stadt und Gottes zugereisten, Zukunft versprechenden Kindern, die wieder Leben in die Gassen bringen könnten.
Sylvia Görke
Nominiert für: Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts
#
Umverteilen und Mitreden
Ländlich vs. urban
Sinn und Sein
Zustand der Welt
Wettbewerb um den Publikumspreis
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The Blunder of Love Rocco Di Mento
Filmische Ahnenforschung: Ein Enkel will die grenzenlose Liebe seiner Großeltern dokumentieren, kann aber bei näherer Betrachtung des Mythos die familiären Abgründe nicht übersehen.
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The Blunder of Love

The Blunder of Love
Rocco Di Mento
Wettbewerb um den Publikumspreis
Dokumentarfilm
Deutschland
2020
84 Minuten
Englisch,
Italienisch
Untertitel: 
Deutsch
Weltpremiere

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Im Kino

28.10.2020
-
Passage Kinos Astoria
The Blunder of Love
28.10.2020
-
Passage Kinos Astoria
The Blunder of Love
29.10.2020
-
Schauburg
The Blunder of Love
29.10.2020
-
Schauburg
The Blunder of Love
31.10.2020
-
CineStar 2
The Blunder of Love
31.10.2020
-
CineStar 2
The Blunder of Love

Online

Verfügbar

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Verfügbar
on Demand

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Rocco Di Mento
Valeria Venturelli
Cristina Marx
Sabine Panossian
Antonella Sarubbi
Valentina Cicogna
Rocco Di Mento
Jerome Huber
Franziska May

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Ein junger Mann trifft eine junge Frau und beide verfallen einander. Ein Haus wird gebaut, Kinder kommen zur Welt, die märchenhafte Geschichte einer grenzenlosen Liebe nimmt ihren Lauf. Ein Enkel macht sich daran, den Mythos der Romanze seiner Großeltern zu erkunden, und versucht, den verstorbenen Großvater mithilfe aller verbliebenen Verwandten filmisch zu ehren. Kein leichtes Unterfangen, wenn vielleicht doch nicht alles so war, wie es die familiäre Überlieferung will …

Bei seiner Suche fördert Rocco Di Mento alte 8mm-Privatfilme, einen nie veröffentlichten Roman, diverse Liebesbriefe und eine ganze Menge lange verdrängter Gefühle zutage. Kaum verwunderlich, dass diese Gemengelage schließlich eine Eigendynamik entwickelt. Plötzlich geht es nicht mehr nur um die Suche nach der großen Liebe, sondern auch darum zu fragen, was Menschen über Beziehungsstatus und Verwandtschaftsgrad hinaus zusammenhält und wie Vergebung möglich wird, obwohl man schon nicht mehr daran geglaubt hat. Eine geschickt gebaute Familienaufstellung voller italienischem Temperament, in der Spannung, Rührung und Wahrhaftigkeit eine unentwirrbare Verbindung eingehen. Denn: „Auch wenn du gehst, du bleibst immer ein Teil deiner Familie.“
Luc-Carolin Ziemann
Nominiert für: Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts
#
Familienbande
Liebe/ohne Liebe
Kleine Welten, große Menschen
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Bulletproof

Bulletproof
Todd Chandler
Wettbewerb um den Publikumspreis
Dokumentarfilm
USA
2020
83 Minuten
Englisch
Untertitel: 
deutsche Untertitel für Menschen mit eingeschränkter Hörfähigkeit
Deutsche Premiere

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Im Kino

27.10.2020
-
CineStar 4
Bulletproof
27.10.2020
-
CineStar 4
Bulletproof
28.10.2020
-
Schauburg
Bulletproof
28.10.2020
-
Schauburg
Bulletproof
30.10.2020
-
Passage Kinos Astoria
Bulletproof
30.10.2020
-
Passage Kinos Astoria
Bulletproof
31.10.2020
-
Grassimuseum
Bulletproof
31.10.2020
-
Grassimuseum
Bulletproof

Online

Verfügbar

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Verfügbar
on Demand

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Todd Chandler
Danielle Varga
Todd Chandler
Emily Topper
Todd Chandler
Shannon Kennedy
Ryan Billia
Troy Herion
Danielle Varga

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An amerikanischen Highschools ist das Bedrohungsszenario Amoklauf allgegenwärtig geworden. Neben regelmäßigen Übungen zum Verhalten bei einem Angriff gehören Securitykräfte und Metalldetektoren zum Alltag in den Schulen. Im Namen der Sicherheit beschäftigt sich ein ganzer Wirtschaftszweig damit, schusssichere Hoodies und Tafeln zu entwickeln, Lehrpersonal zu bewaffnen und noch mehr Überwachungstechnik aufzustellen. Ist das Prävention? Oder eine sich selbst erfüllende Prophezeiung?

Während Cheerleader proben, Basketballteams spielen und man Homecoming-Queens kürt, bereiten die Erwachsenen im Hintergrund den Ernstfall vor: Was tun, wenn eine Schule – von außen oder von innen – angegriffen wird? Verhaltens- und Meditationstrainings, die Gewalt überhaupt verhindern sollen, sind eine Sache. Mehr Geld geht jedoch in die Aufrüstung. Die sogenannte Sicherheitsbranche hat sich die Schulen als Markt längst erschlossen. Todd Chandlers zurückgenommene Beobachtung schaut auf Waffenindustrie, Dienstleistungsgewerbe und Medien, auf Sozialpsychologinnen und Sozialpsychologen, auf Lehrerinnen und Lehrer gleichermaßen. Klug fokussiert er sich nicht auf einzelne Schulen oder Fälle, sondern darauf, wie ein ganzes System auf eine Bedrohung reagiert.
Marie Kloos
Nominiert für: Young Eyes Film Award
#
Zustand der Welt
Umverteilen und Mitreden
Wettbewerb um den Publikumspreis
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Eine einsame Stadt Nicola Graef
Nirgendwo lässt sich besser einsam leben als in Berlin. Ein Stadtporträt samt seiner mannigfaltigen Bewohner, das fernab jeglichen Tohuwabohus die wesentlichen Töne anschlägt.
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Eine einsame Stadt

Eine einsame Stadt
Nicola Graef
Wettbewerb um den Publikumspreis
Dokumentarfilm
Deutschland
2019
90 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere

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Im Kino

27.10.2020
-
CineStar 2
Eine einsame Stadt
27.10.2020
-
CineStar 2
Eine einsame Stadt
28.10.2020
-
CineStar 2
Eine einsame Stadt
28.10.2020
-
CineStar 2
Eine einsame Stadt
30.10.2020
-
Passage Kinos Astoria
Eine einsame Stadt
30.10.2020
-
Passage Kinos Astoria
Eine einsame Stadt
31.10.2020
-
CineStar 4
Eine einsame Stadt
31.10.2020
-
CineStar 4
Eine einsame Stadt

Online

Verfügbar

abrufbar auf CultureBase.org

Verfügbar
on Demand

abrufbar auf CultureBase.org

Credits DOK Leipzig Logo
Nicola Graef
Susanne Brand
Nicola Graef
ARTE Deutschland TV GmbH
SWR Südwestrundfunk
Gudrun Hanke-El Ghomri
Catherine Le Goff
Simon Hückstädt
George Kochbeck
Matthias Kreitschmann
Carsten Kramer
Luc Brocker
Alexey Fedorov
Oliver Drüppel
Zora Butzke
Kai Minierski
Alexander Rott
Philip Koepsell
Nicola Graef

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Die Einsamkeit trägt in Berlin viele Gesichter. Junge wie Alte sind von ihr befallen, Männer, Frauen, Partnerlose und Verheiratete. Sie ist etwas Normales. Dennoch haftet dem Gefühlsgemenge ein Stigma an, das Betroffene zum Stillschweigen veranlasst. Regisseurin Nicola Graef probiert es in ihrem Film mit einer anderen Methode: Sie lässt die einsamen Hauptstädter zu Wort kommen, lauscht. Das Resultat ist vielfältig und nicht selten überraschend.

Berlin sei eine Stadt für Extrovertierte, findet Tessa. Das Gemüt der jungen Frau ist jedoch auf der gegenteiligen Seite verortet. Die Konsequenz heißt Einsamkeit, und die „laugt einen schon ziemlich aus“, sagt sie. Einen selbstbewussten Umgang mit den nagenden Gefühlen hat der 85-jährige Efraim, Fotograf und Flaneur, gefunden: Er sei ohnehin „kein Typ für die Ehe“. Künstler Thomas leidet indes unter dem Ende einer Langzeitliebe und fragt sich, ob „der Puderzucker mit 50 schon abgeküsst“ sei, meint aber ebenso: „Es gibt für alles einen Markt, auch für kaputte Autos.“ Schwebend wie zugewandt bewegt man sich in Graefs Film durch die Weiten der Stadt, wo Geschichten wie Unkraut zwischen den Pflastersteinen sprießen. Von der Eckkneipe zum Atelier, von den Parks zum Sportverein und immer wieder hinein in die stillen Wohnungen – überall trifft sie auf ihre Zeugenschaft der Leere. Deren Berichte berühren. Hoffnungslos machen sie gleichwohl nie.
Carolin Weidner
Nominiert für: Gedanken-Aufschluss-Preis, Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts
#
Liebe/ohne Liebe
Sinn und Sein
Kleine Welten, große Menschen
Zustand der Welt
Wettbewerb um den Publikumspreis
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Faith and Branko Catherine Harte
Faith liebt Musik und Branko liebt Faith. Die beiden machen sich auf eine turbulente Reise als Musik-Duo und Ehepaar. Doch leider entstehen bald erste Risse im Liebesglück.
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Faith and Branko

Faith and Branko
Catherine Harte
Wettbewerb um den Publikumspreis
Dokumentarfilm
Serbien,
UK
2020
82 Minuten
Englisch,
Serbisch
Untertitel: 
Englisch
Internationale Premiere

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Im Kino

27.10.2020
-
Passage Kinos Astoria
Faith and Branko
27.10.2020
-
Passage Kinos Astoria
Faith and Branko
28.10.2020
-
Cinémathèque Leipzig
Faith and Branko
28.10.2020
-
Cinémathèque Leipzig
Faith and Branko
01.11.2020
-
Schaubühne Lindenfels
Faith and Branko
01.11.2020
-
Schaubühne Lindenfels
Faith and Branko

Online

Verfügbar

abrufbar auf CultureBase.org

Verfügbar
on Demand

abrufbar auf CultureBase.org

Credits DOK Leipzig Logo
Catherine Harte
Snezana Van Houwelingen
Catherine Harte
Film Center Serbia
Catherine Harte
Catherine Harte
Dragan Von Petrovic
Ljubodrag Starovlah
Zoran Maksimovic

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Kontakt
Catherine Harte
catfilm@yahoo.com

Es beginnt wie eine klassische „Girl meets Boy“-Story: Faith, eine charismatische Akkordeonspielerin aus Großbritannien, reist nach Serbien, um sich dort mit folkloristischer Roma-Musik vertraut zu machen. Sie trifft den Geigenspieler Branko, der ihr sofort verfallen ist. Schnell werden sie ein Ehepaar und gründen eine Band. Doch mit dem Erfolg in der Musik schwindet der in der Liebe. Eine turbulente Geschichte von Erwartungen, Enttäuschungen und dem Traum vom Glück.

Beinahe beunruhigend locker fällt Faith in Brankos Leben ein. Das neue Land, die skeptische Familie und die kulturellen Unterschiede scheinen ihr dabei nichts auszumachen. Branko hingegen himmelt seine neue Frau an und wagt sich mutig vor in eine neue Welt. Als Duo sind sie ein großer Hit – sie reisen um die Welt und spielen immer größere Konzerte. Während Faith sich wie ein Fisch im Wasser fühlt, wirkt Branko jedoch wie ein entwurzelter Baum. Statt sich mit ihren Unterschieden zu beschäftigen, geht es rasant weiter, bis ein skrupelloser Schritt auf den anderen folgt. Catherine Harte gelingt ein mitreißendes und sehr intimes Porträt dieses widersprüchlichen Paars. Schonungslos nah und trotzdem mitfühlend entwickelt der Film einen beeindruckenden Sog, dem man sich nicht entziehen möchte.
Kim Busch
Nominiert für: MDR-Film-Preis
Mehr zum Film
#
Liebe/ohne Liebe
Ländlich vs. urban
Kleine Welten, große Menschen
Wettbewerb um den Publikumspreis
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Forgotten Lands Amélie Cabocel
Das bewegende Porträt der eigenen Großmutter ist zugleich kluge Reflexion des einzigartigen Vermögens der Fotografie, Echospuren gelebten Lebens aufzuzeichnen und zu überliefern.
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Forgotten Lands

Les Blanches Terres
Amélie Cabocel
Wettbewerb um den Publikumspreis
Dokumentarfilm
Frankreich
2019
93 Minuten
Französisch
Untertitel: 
Englisch, deutsche Untertitel für Menschen mit eingeschränkter Hörfähigkeit
Internationale Premiere

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Im Kino

28.10.2020
-
Passage Kinos Astoria
Forgotten Lands
28.10.2020
-
Passage Kinos Astoria
Forgotten Lands
29.10.2020
-
Schaubühne Lindenfels
Forgotten Lands
29.10.2020
-
Schaubühne Lindenfels
Forgotten Lands
30.10.2020
-
Passage Kinos Wintergarten
Forgotten Lands
30.10.2020
-
Passage Kinos Wintergarten
Forgotten Lands

Online

Verfügbar

abrufbar auf CultureBase.org

Verfügbar
on Demand

abrufbar auf CultureBase.org

Credits DOK Leipzig Logo
Amélie Cabocel
Milana Christitch
Milana Christitch
Gautier Gumpper
Gautier Gumpper
Grégory Pernet
Nicolas Rhode
Vivien Roche
Martin Sadoux
Jérémy Vernerey
Pascal Doumange

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Kontakt
Milana Christitch
anafilms@free.fr

Michelle, 86 Jahre alt, ist eine ebenso eigensinnige wie anrührende Witwe und darüber hinaus die Großmutter der Filmemacherin Amélie Cabocel. Allein lebt Michelle in einem großen Haus in einer verlassenen Gegend Lothringens und ist sich vermutlich gar nicht bewusst, dass sie mit jeder Faser ihrer Existenz eine untergehende Zeit bezeugt. Als aber Amélie sie für ein Foto- und Ausstellungsprojekt gewinnen will, macht sie sich die Sache resolut zu eigen.

Die gemächlich vergehenden Tage vertreibt sich Michelle mit regelmäßiger und konzentrierter Lektüre der Traueranzeigen im Wochenblatt der Gegend, mit langen Telefonanrufen bei den wenigen verbliebenen „Cousins und Cousinen“ sowie dem geduldigen Blättern in ihren sorgsam gehüteten Fotoalben, in denen sich ihre Erinnerungen aufbewahrt finden. Übers Private hinaus sind diese Alben und Mappen aber auch eloquenter Fundus einer im Verschwinden begriffenen Alltagskultur. Als Michelles Enkelin, von diesem Material ausgehend, einen Film und eine Ausstellung entwickeln will, lässt sich die alte Dame anstecken und befeuert mit ihrer eigenwilligen Persönlichkeit das sowieso schon anspruchsvolle Vorhaben. „Forgotten Lands“ ist das bewegende Porträt einer Großmutter aus der vertrauten Perspektive einer Enkeltochter, zugleich aber auch kluge Reflexion des einzigartigen Vermögens der Fotografie, Echospuren gelebten Lebens aufzuzeichnen.
Ralph Eue
#
Ländlich vs. urban
Kleine Welten, große Menschen
Familienbande
Media Name: 801ef0a7-5102-4c33-8605-d09522e1a22b_0.jpg

A New Shift

Nová šichta
Jindřich Andrš
Wettbewerb um den Publikumspreis
Dokumentarfilm
Tschechische Republik
2020
90 Minuten
Tschechisch
Untertitel: 
deutsche Untertitel für Menschen mit eingeschränkter Hörfähigkeit, Englisch
Internationale Premiere

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Im Kino

27.10.2020
-
Schauburg
A New Shift
27.10.2020
-
Schauburg
A New Shift
28.10.2020
-
Passage Kinos Astoria
A New Shift
28.10.2020
-
Passage Kinos Astoria
A New Shift
30.10.2020
-
Grassimuseum
A New Shift
30.10.2020
-
Grassimuseum
A New Shift
01.11.2020
-
CineStar 4
A New Shift
01.11.2020
-
CineStar 4
A New Shift

Online

Verfügbar

abrufbar auf CultureBase.org

Verfügbar
on Demand

abrufbar auf CultureBase.org

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Jindřich Andrš
Miloš Lochman
Augustina Micková
Studio Bystrouška
Czech Television
Miloš Lochman
Tomáš Frkal
Jindřich Andrš
Lukáš Janičík
Šimon Herrmann
Eliška Cílková

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Kontakt
Miloš Lochman
milos@molokofilm.com

Für Tomáš ist die Mine neben Fußball, seinen Kindern und dem gemütlichen Feierabendbier das Zentrum seines Lebens. 21 Jahre lang arbeitet der 44-Jährige als Bergmann, bis die Mine aus wirtschaftlichen Gründen schließen muss. Tomáš macht daraufhin eine Umschulung zum Programmierer im passend benannten Bildungsangebot „Neue Schicht“. Was er noch nicht weiß: Seine neuen Kenntnisse allein werden noch nicht aus der Krise führen. Ein Film vom Tauziehen mit dem Schicksal und dem Arbeitsmarkt.

Im ständigen Auf und Ab der Jobsuche beweist Tomáš ein beeindruckendes Durchhaltevermögen, auch kritischen Stimmen in seinem Umfeld zum Trotz. Seine hoffnungsvolle Art führt dazu, dass er von den Lokalnachrichten immer wieder als Positivbeispiel für gelungene Reintegration gezeigt wird – lange bevor vom Gelingen überhaupt die Rede sein kann. Der erste abendfüllende Film von Jindřich Andrš ist eine ebenso ruhige wie mitreißende Beobachtung. Er begleitet seinen liebenswerten Protagonisten auf behutsame Weise und schafft es, die verzwickte Jobsituation mit Würde und Mitgefühl darzustellen. Es wird deutlich, dass Arbeitslosigkeit und Jobmangel längst keine Phänomene mehr sind, die nur am Rande unserer Gesellschaften auftreten. Sie gehören zu einer Normalität, mit der sich ein Großteil der Menschen auseinandersetzen muss.
Kim Busch
Nominiert für: MDR-Film-Preis
Mehr zum Film
#
Umverteilen und Mitreden
Kleine Welten, große Menschen
Zustand der Welt
Wettbewerb um den Publikumspreis
Media Name: 42165374-3b2a-4a99-b05d-4bb2745ff1f9_259.jpg
The Painting Andrés Sanz Vicente
Betrachten wir ein Bild oder betrachtet es uns? Rund um Velázquez‘ überlebensgroßes Gemälde „Las Meninas“ entspinnt sich ein fesselnder Exkurs über Schaulust und gebannte Blicke.
Media Name: 42165374-3b2a-4a99-b05d-4bb2745ff1f9_259.jpg

The Painting

El cuadro
Andrés Sanz Vicente
Wettbewerb um den Publikumspreis
Dokumentarfilm
Spanien
2019
107 Minuten
Englisch,
Spanisch
Untertitel: 
Deutsch
Deutsche Premiere

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Im Kino

27.10.2020
-
Passage Kinos Astoria
The Painting
27.10.2020
-
Passage Kinos Astoria
The Painting
29.10.2020
-
CineStar 2
The Painting
29.10.2020
-
CineStar 2
The Painting
30.10.2020
-
Grassimuseum
The Painting
30.10.2020
-
Grassimuseum
The Painting

Online

Verfügbar

abrufbar auf CultureBase.org

Verfügbar
on Demand

abrufbar auf CultureBase.org

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Andrés Sanz Vicente
Antonio Gómez-Olea
Ismael Martín
Javier Ruiz Gómez
Andrés Sanz Vicente
Andrés Sanz Vicente
Andrés Sanz Vicente
Micky López
Santiago Rapallo

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Kontakt
Ismael Martín
info@selectedfilms.com

Über den Barockmaler Diego Velázquez heißt es, er habe nicht Figuren, sondern die Luft und das Licht zwischen ihnen gemalt. Über diesen Film könnte man sagen, dass eben nicht Velázquez‘ überlebensgroßes Gemälde „Las Meninas“ sein Gegenstand sei, sondern der bohrende Blick, mit dem es auf seine Betrachter zurückschaut. Rund um die vielen klugen Köpfe, die sich hier zum Künstler und zum vertrackten Aufbau der Bildkomposition äußern, traumwandelt die Schaulust höchstselbst.

„Gemälde sind keine Filme, sondern eben Gemälde“, insistiert die Kunstkritikerin und -historikerin Svetlana Alpers. Natürlich hat sie damit recht – und doch auch wieder nicht. Sie gehört zu den renommierten Talking Heads, die Regisseur Andrés Sanz Vicente zum Verhör bittet, um ein Verbrechen aufzuklären. Aber wer oder was ist eigentlich gestorben? Vielleicht die Fähigkeit zu sehen, wie Alpers behauptet? Diego Velázquez‘ Gemälde setzt sich seit etwa 400 Jahren den Augen seines Publikums, den Analysen seiner wissenschaftlich avancierten Kritiker aus, die sich darüber den Kopf zerbrechen, wer auf der Leinwand warum durch welche Tür tritt. „The Painting“ ist eine Fortsetzung dieser Bild-Augen-Begegnung mit den Mitteln des Kinos. Die Luft und das Licht zwischen dem Konkreten und seiner vor Leidenschaft glühenden Aura werden gebannt. Darin, aber nur darin kann ein Gemälde eben doch auch Film sein.
Sylvia Görke
#
Poesie und Grenzgänge
Sinn und Sein
Wettbewerb um den Publikumspreis
Media Name: d61c3c2e-533c-421e-a3d2-045f691ab0dc_259.jpg
Robin’s Hood Jasmin Baumgartner
Robin, Präsident des Wiener Fußballamateurclubs RSV, liebt seine „dirty rotten bunch“. Leidenschaft ist sein Rezept. Es gilt in Sachen Zivilcourage, Disziplin und Feierei.
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Robin’s Hood

Robin’s Hood
Jasmin Baumgartner
Wettbewerb um den Publikumspreis
Dokumentarfilm
Österreich
2020
93 Minuten
Englisch,
Deutsch,
Serbisch
Untertitel: 
Deutsch
Internationale Premiere

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Im Kino

27.10.2020
-
Schaubühne Lindenfels
Robin’s Hood
27.10.2020
-
Schaubühne Lindenfels
Robin’s Hood
29.10.2020
-
Passage Kinos Astoria
Robin’s Hood
29.10.2020
-
Passage Kinos Astoria
Robin’s Hood
31.10.2020
-
Cinémathèque Leipzig
Robin’s Hood
31.10.2020
-
Cinémathèque Leipzig
Robin’s Hood

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29.10.2020
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Robin’s Hood
29.10.2020
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Robin’s Hood
Credits DOK Leipzig Logo
Jasmin Baumgartner
Jasmin Baumgartner
Dominic Spitaler
Jasmin Baumgartner
Anna Hawliczek
Olga Kosanovic
Matthias Writze
Lee Niederkofler
Nvie Motho

Kontakt DOK Leipzig Logo

Kontakt
Jasmin Baumgartner
jasminbaumgartner@gmail.com

Die Fluktuation im Wiener Fußballclub RSV ist hoch. Trainer Robin, der einst Partys in der Pratersauna veranstaltete, betrachtet seinen Verein auch als politisches Projekt: Spieler mit den unterschiedlichsten Geburtsnationen finden sich in seiner „dirty rotten bunch“ zusammen. Auf sportliche Höhenflüge folgt nicht selten ein Abstieg, Disziplin und Exzess liegen beim RSV nah beieinander. Regisseurin Jasmin Baumgartner hat Robin samt Team über mehrere Jahre begleitet.

„Meine Spieler sind wie Kinder für mich“, sagt Robin. Und Kinder können anstrengend sein. Auf dem Weg ins slowenische Trainingslager lassen sie sich von der Polizei mit Joints erwischen oder gehen lieber ins Casino, als ihre Einheiten zu absolvieren. Doch auch Präsident Robin ist der Feierei nicht abgeneigt. Am Spielfeldrand der Amateurliga geht es feuchtfröhlich und häufig auch ruppig zu: Gegnerische Fans beleidigen und diskriminieren vor allem die schwarzen Sportler. Ein Verhalten, für das Robin kein Verständnis hat. Er sieht es so: „Wenn wir es schaffen, diese super sympathische Türken- und Moslem-Fraktion bei uns zu integrieren, mit den serbischen orthodoxen Nationalisten und den ungebildeten Schwabos und den Moslem-Hasser-Kongolesen, werden wir nicht nur wieder in die Oberliga, sondern auch in die Landesliga gehen. Und dann wird es keinen Strache als Bürgermeister geben und dann wird es auch kein Kurz werden.“
Carolin Weidner
Nominiert für: Gedanken-Aufschluss-Preis
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