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Zeiten anhalten, Orte bewegen. Hommage Annik Leroy

Vielgestaltige Auseinandersetzungen mit den Narben vergangener europäischer Geschichte markieren die Arbeit von Annik Leroy. Ihre Filme erinnern daran, dass dieses Vergangene nicht tot, ja noch nicht einmal vergangen ist. Es bleibt der Welt eingeschrieben und findet sich in individuellen wie in sozialen Körpern und Räumen.

Hommage Annik Leroy
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Berlin – From Dawn to Dusk Annik Leroy
Eine belgische Filmemacherin und ihre Begegnung dem Westberlin der späten 1970er Jahre: die Kunst des nächtlichen Streunens durch ein von Geschichte durchtränktes Terrain.
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Berlin – From Dawn to Dusk

In der Dämmerstunde – Berlin
Annik Leroy
Hommage Annik Leroy
Dokumentarfilm
Belgien,
BRD
1981
67 Minuten
Französisch,
Deutsch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

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Im Kino

27.10.2020
-
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
27.10.2020
-
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
28.10.2020
-
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
28.10.2020
-
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation

Online

Verfügbar

abrufbar auf CultureBase.org

Verfügbar
on Demand

abrufbar auf CultureBase.org

Credits DOK Leipzig Logo
Annik Leroy
Gamma Films
Centre de l'Audiovisuel à Bruxelles (CBA)
Annik Leroy
Annik Leroy
Eva Houdova
Daniel De Valck
Alain Marchal
Auguste Orts

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Kontakt
Auguste Orts

Lange Wanderungen durch fast menschenleere Stadträume, die selbst Ende der 1970er Jahre noch ausgeprägte Narben des Zweiten Weltkriegs aufweisen: Eine belgische Filmemacherin begegnet Westberlin. Sie versucht, sich in diesem von europäischer Geschichte durchtränkten Terrain neu zu justieren und filmt diese Transformation in der ersten Person Singular. Die auf körnigem 16mm-Material festgehaltenen Bilder der Dämmerung lassen Berlin wie eine Stadt erscheinen, die tief im Osten liegt, obwohl sie sich selbst als westlich geprägt versteht. Doch Annik Leroy misstraut den Spiegelbildern: Sie helfen nicht, wenn man klarer sehen will.

Ralph Eue
#
Zustand der Welt
Hommage Annik Leroy
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Cell 719 Annik Leroy
Eine 15-minütige audiovisuelle Komposition auf der Grundlage eines im Gefängnis geschriebenen Textes von Ulrike Meinhof: „Ein Brief Ulrike Meinhofs aus dem Toten Trakt“ (1972/73).
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Cell 719

Cellule 719
Annik Leroy
Hommage Annik Leroy
Dokumentarfilm
Belgien
2015
15 Minuten
Englisch
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

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Im Kino

27.10.2020
-
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
27.10.2020
-
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
28.10.2020
-
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
28.10.2020
-
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation

Online

Verfügbar

abrufbar auf CultureBase.org

Verfügbar
on Demand

abrufbar auf CultureBase.org

Credits DOK Leipzig Logo
Annik Leroy
Annik Leroy
Julie Morel
Marie Vermeiren
Auguste Orts

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Auguste Orts

Man kann es ein Porträt nennen oder eine Komposition mit Text und Geräusch. Der 1972/73 im Gefängnis verfasste „Brief Ulrike Meinhofs aus dem Toten Trakt“, ein Haftdokument in Gedankenkaskaden, gibt fünfzehn Minuten Film Struktur und Gewicht. Der vermeintlich schwarze Bildgrund belebt sich immer wieder schemenhaft und lässt Ahnungen eines nächtlichen Außen oder einer Gegend am Wasser aufkommen. Dieser Versuch, die sensorische Deprivation als Folge der Isolation zu kommunizieren, versucht etwas eigentlich Unmögliches. Er stößt dabei ins Abstrakte vor, hart, trocken, brutal. Jede erzählerische „Schmiere“ wird des Platzes verwiesen. Da ist gar kein Platz, also auch nicht für eine Erzählung.

Ralph Eue
#
Poesie und Grenzgänge
Sinn und Sein
Hommage Annik Leroy
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To the Sea Annik Leroy
An der Donau, dem europäischen Fluss schlechthin, entsteht die poetisch-meditative Bestandsaufnahme eines kulturellen Raums. Sie offenbart Konflikte, aber auch utopisches Potenzial.
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To the Sea

Vers la mer
Annik Leroy
Hommage Annik Leroy
Dokumentarfilm
Belgien
1999
87 Minuten
Deutsch,
Slowakisch,
Ungarisch,
Bulgarisch,
Rumänisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

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Im Kino

28.10.2020
-
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
28.10.2020
-
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
29.10.2020
-
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
29.10.2020
-
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation

Online

Verfügbar

abrufbar auf CultureBase.org

Verfügbar
on Demand

abrufbar auf CultureBase.org

Credits DOK Leipzig Logo
Annik Leroy
Anne Deligne
Daniel De Valck
Cobra Films
RTBF Liège (Carré Noir)
Centre de l'Audiovisuel à Bruxelles (CBA)
Marie Vermeiren
Annik Leroy
Annik Leroy
Marie Vermeiren
Eva Houdova
Annik Leroy
Marie Vermeiren
Auguste Orts

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Auguste Orts

Inspiriert vom Lauf der Donau, dem europäischen Fluss schlechthin, treibt dieser Film von der Quelle bis zum Delta, vom Wald der Ursprünge bis zum Meer der Ankunft, beide dem Namen nach schwarz. Das Wasser strömt dahin, Jahreszeiten verstreichen, Grenzen ziehen vorbei und Sprachen wechseln. Die Bilder und Klänge sind Resultat einer poetischen und meditativen Arbeit, die sich in Tempo und Rhythmus dem Fluss überlässt. Über Begegnungen und Berichte, Mund- und Denkarten, Menschen und Landschaften entsteht die große Erzählung von einem zersplitterten, zerrissenen Europa. Aber genau hier, an der Donau, ist dieser Kontinent auch vom Reichtum ineinander verschlungener Kulturen geprägt.

Ralph Eue
#
Kleine Welten, große Menschen
Poesie und Grenzgänge
Hommage Annik Leroy
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Tremor – Es ist immer Krieg Annik Leroy
Ein Essay, eine Heimsuchung, ein filmisches Nachdenken über Europa. Die Zeit: jetzt. Die Orte: nicht genau zu lokalisieren. Stimmen aus dem Off begleiten Leroys sensorische Reise.
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Tremor – Es ist immer Krieg

Tremor – Es ist immer Krieg
Annik Leroy
Hommage Annik Leroy
Dokumentarfilm
Belgien
2017
92 Minuten
Deutsch,
Italienisch,
Niederländisch,
Isländisch,
Französisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

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Im Kino

29.10.2020
-
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
29.10.2020
-
Passage Kinos Wintergarten
Teil der Kompilation
30.10.2020
-
Schaubühne Lindenfels
Teil der Kompilation
30.10.2020
-
Schaubühne Lindenfels
Teil der Kompilation

Online

Verfügbar

abrufbar auf CultureBase.org

Verfügbar
on Demand

abrufbar auf CultureBase.org

Credits DOK Leipzig Logo
Annik Leroy
Cobra Films
Auguste Orts
Annik Leroy
Julie Morel
Annik Leroy
Julie Morel
Annik Leroy
Julie Morel
Auguste Orts

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Auguste Orts

Eine Titelbeigabe wie ein Bleilot. Vier Worte aus dem Roman „Malina“ von Ingeborg Bachmann setzen den Ton: „Es ist immer Krieg.“ Wer könnte damit je einverstanden sein?! Und wer hat sich damit nicht längst abgefunden?! „Tremor“ ist ein schroffer Film aus vibrierenden Schwarz-Weiß-Bildern und einem Chor von Stimmen aus dem Off, so soghaft wie unversöhnlich. Diese fortwährende Meditation über große Brutalitäten, kleine Zumutungen und allgegenwärtige Konflikte nimmt einen ins Gebet. Doch sie entlässt uns nicht in die kurze Empörung, sondern führt lange andauernde Wut herbei. Am Ende ein Afropop-Song von Jupiter & Okwess International: ein Lied vom Weinen und Leiden – und vom Kämpfen.

Ralph Eue
#
Zustand der Welt