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Zeiten anhalten, Orte bewegen. Hommage Annik Leroy

Vielgestaltige Auseinandersetzungen mit den Narben vergangener europäischer Geschichte markieren die Arbeit von Annik Leroy. Ihre Filme erinnern daran, dass dieses Vergangene nicht tot, ja noch nicht einmal vergangen ist. Es bleibt der Welt eingeschrieben und findet sich in individuellen wie in sozialen Körpern und Räumen.

Hommage Annik Leroy
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To the Sea Annik Leroy
An der Donau, dem europäischen Fluss schlechthin, entsteht die poetisch-meditative Bestandsaufnahme eines kulturellen Raums. Sie offenbart Konflikte, aber auch utopisches Potenzial.
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To the Sea

Vers la mer
Annik Leroy
Hommage Annik Leroy
Dokumentarfilm
Belgien
1999
87 Minuten
Bulgarisch,
Deutsch,
Ungarisch,
Rumänisch,
Slowakisch
Untertitel: 
Englisch
Keine Premiere

Termine und Tickets DOK Leipzig Logo

Verfügbar

abrufbar auf CultureBase.org

Verfügbar
Video-on-Demand
on Demand

abrufbar auf CultureBase.org

Credits DOK Leipzig Logo
Annik Leroy
Anne Deligne
Daniel De Valck
Cobra Films
RTBF Liège (Carré Noir)
Centre de l'Audiovisuel à Bruxelles (CBA)
Marie Vermeiren
Annik Leroy
Annik Leroy
Marie Vermeiren
Eva Houdova
Annik Leroy
Marie Vermeiren
Auguste Orts

Inspiriert vom Lauf der Donau, dem europäischen Fluss schlechthin, treibt dieser Film von der Quelle bis zum Delta, vom Wald der Ursprünge bis zum Meer der Ankunft, beide dem Namen nach schwarz. Das Wasser strömt dahin, Jahreszeiten verstreichen, Grenzen ziehen vorbei und Sprachen wechseln. Die Bilder und Klänge sind Resultat einer poetischen und meditativen Arbeit, die sich in Tempo und Rhythmus dem Fluss überlässt. Über Begegnungen und Berichte, Mund- und Denkarten, Menschen und Landschaften entsteht die große Erzählung von einem zersplitterten, zerrissenen Europa. Aber genau hier, an der Donau, ist dieser Kontinent auch vom Reichtum ineinander verschlungener Kulturen geprägt.

Ralph Eue
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Poesie und Grenzgänge
Kleine Welten, große Menschen