DOK Leipzig 29. Oktober – 4. November 2018
61. Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm
DOK Leipzig 29 October – 4 November 2018
61th International Leipzig Festival for Documentary and Animated Film
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Impressum

Preisträger

Preisträger 2017

Internationaler Wettbewerb

Goldene Taube

Goldene Taube
Goldene Taube Internationaler Wettbewerb

Ana Dumitrescu für den Film Licu, a Romanian Story (Rumänien 2017)

 

Jurybegründung

Der Preis geht an eine Filmemacherin mit außerordentlicher Menschlichkeit, Geduld und einem Blick fürs Detail.

In einem ärmlichen Haus sitzt ein alter Mann und erzählt uns nicht nur seine Geschichte, sondern die Geschichte zweier Jahrhunderte. Bei der Umsetzung in einem Film steht man dabei vor einer sehr schwierigen Aufgabe. Sie erfordert Zuneigung für den Protagonisten und einen außergewöhnlichen filmischen Blick.

Heutzutage, wo das Einzige, worauf es ankommt, in der Betrachtung von Figuren besteht, wagt eine Filmemacherin fast ohne Budget zu sagen: Ich gehe es auf andere Weise an.

So erreicht sie direkt unsere Herzen, denn sie gestaltet eine filmische Reise, die zwar nur 86 Minuten dauert, die aber für uns eine Lektion für das Leben ist.

  

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Internationaler Wettbewerb

Lobende Erwähnung

Lobende Erwähnung
Lobende Erwähnung Internationaler Wettbewerb

Milo Rau für den Film Das Kongo Tribunal (Schweiz, Deutschland 2017)

 

Jurybegründung

Für die Intelligenz, mit der der Filmemacher ein filmisches Mittel erstellt (mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks!), das es uns ermöglicht, die komplizierte Situation im heutigen Kongo zu verstehen.

Durch die Verwendung eines theaterartigen Sets für das fiktive Tribunal hat Milo Rau nicht nur eine intensive filmische Dramaturgie geschaffen, sondern auch ein pädagogisches Konzept erfunden, das uns die Möglichkeit gibt, die Verantwortung der multinationalen Konzerne und der westlichen Regierungen sowie der Regierung des Kongo für die Massaker an tausenden von Menschen klar zu erkennen.

Der Film ist ein wichtiges, notwendiges und militantes Werk.

 

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Internationaler Wettbewerb

Lobende Erwähnung

Lobende Erwähnung
Lobende Erwähnung Internationaler Wettbewerb

Aliona van der Horst für den Film Love Is Potatoes (Niederlande 2017)

 

Jurybegründung

In dem Film öffnet die Filmemacherin eine Tür zum Haus ihrer Familie in Russland. Sie geht hinein und entdeckt in jeder Ecke des Hauses Dinge, die an die Geschichte ihrer Familie erinnern und die sie Schicht für Schicht, wie bei einer russischen Matrjoschka, mit viel Poesie freilegt. Wir erfahren in sorgfältig und klug aufgebauten Szenen, wie das Leben ihrer Familienmitglieder durch Hungersnöte in den dreißiger Jahren in Russland in Mitleidenschaft gezogen wurde. Zu den von ihr genutzten Techniken gehört eine wunderbare und berührende Animation, die welthistorische Ereignisse mit dem Leben einfacher Menschen in Verbindung setzt. Diese Art des Verbindens von Persönlichem mit Allgemeinem ist es, was 'Love Is Potatoes' unvergesslich macht.

 

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Internationaler Wettbewerb kurz Dokumentarfilm

Goldene Taube

Goldene Taube
Goldene Taube Internationaler Wettbewerb kurz Dokumentarfilm

Mónica Martins Nunes für den Film The Ashes Remain Warm (Kapverdische Inseln, Portugal, Deutschland 2016)

 

Jurybegründung

Hunde bellen. Zwei Ziegen versuchen zu verstehen, was mit ihnen geschah. Eine Frau tanzt inmitten der Lava.

Der Film, eine aussagekräftige Metapher von Leben und Tod in Bildern, führt uns die zerstörerischen Kräfte der Natur vor Augen. Die Menschen auf dieser Insel sind aber keinesfalls von Gram und Kummer geplagt, sondern zeigen tiefes Verständnis und akzeptieren, was das Leben für sie bereithält, indem sie in all dem Schwarzen Schönheit und Kunst entdecken.

„Immer neu mit dem Anfang anfangen“, sagte der deutsche Theologe Karl Barth. „The Ashes Remain Warm“ vermittelt ein sehr zeitgenössisches Verständnis dafür, wie das Genre des Dokumentarfilms zur Verschmelzung von Poesie und Realität eingesetzt werden kann, so dass sich durch diese Strategie ein umfassendes Gesamtbild entdecken lässt.

 

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Internationaler Wettbewerb kurzer Animationsfilm

Goldene Taube

Goldene Taube
Goldene Taube Internationaler Wettbewerb kurzer Animationsfilm

Ehsan Gharib für den Film Deyzangeroo (Kanada 2017)

 

Jurybegründung

Der Regisseur hat seine eigene visuelle Filmtechnik zum Erzählen der Geschichte gefunden und lässt durch das Kaleidoskop Ängste und alten Glauben widerspiegeln.

Dieser sehr kurze Film nimmt uns mit auf eine hypnotisierende Reise in eine andere Dimension, die von Geistern und Mythen besetzt ist. Mitreißende Musik, die ihre Wurzeln in den alten persischen Traditionen hat, vervollständigt diese mystische Erfahrung und lässt uns wieder im Heute landen.

 

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Internationaler Wettbewerb kurz

Lobende Erwähnung

Lobende Erwähnung
Lobende Erwähnung Internationaler Wettbewerb kurz

Byron Renato Borrayo Serrano für den Film Film for Carlos (Russland 2017)

 

Jurybegründung

Für einen fesselnden und wagemutigen Film, der uns auf eine Reise zu einem der privatesten Momente im Leben mitnimmt: die Geburt eines Kindes. Die Kamera führt uns schnell von Emotionen zu Situationen und widerspiegelt dabei die größeren Konflikte im täglichen Leben einer Familie. „A Film For Carlos“ ist nicht nur ein Geschenk an den neuen Erdenbürger und erstgeborenen Sohn des Regisseurs, sondern zugleich ein größeres Abbild des Lebens in Russland im 21. Jahrhundert.

 

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Next Masters Wettbewerb

Goldene Taube

Goldene Taube
Goldene Taube Next Masters Wettbewerb

Boram Kim für den Film Baek-gu (Südkorea 2017)

 

Jurybegründung

In diesem stillen, unaufdringlichen und vielschichtigen Tagebuch-Film über eine Stadt sowie ihre aus Menschen und Hunden bestehenden Einwohner lässt uns die Filmemacherin die Frage aufwerfen, was denn “Fortschritt” ist, wenn dies zu Vertreibung, Einsamkeit und Verschwinden führt. Durch ihren gesamten poetischen Film hindurch bringt sie in dem bewegenden dokumentarischen Portrait über einen betagten weißen Hund dem Alter gegenüber Respekt und Empfindsamkeit zum Ausdruck.

 

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Next Masters Wettbewerb

Lobende Erwähnung

Lobende Erwähnung
Lobende Erwähnung Next Masters Wettbewerb

Diego Pascal Panarello für den Film
The Strange Sound of Happiness (Deutschland, Italien 2017)

 

Jurybegründung

Ein spielerischer, kreativer, erfindungsreicher und wunderbar gedrehter Film über ein Musikinstrument, über das wir genauso wenig wissen wie über die Leute (einschließlich des Filmemachers), die es verehren.

 

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Next Masters Wettbewerb

Lobende Erwähnung

Lobende Erwähnung
Lobende Erwähnung Next Masters Wettbewerb

Oleksandr Techynskyi für den Film Delta (Ukraine, Deutschland 2017)

 

Jurybegründung

Der Film fängt in einer wunderbaren und zugleich gespenstischen Art und Weise die Atmosphäre in einer abge-schotteten und eng miteinander verbundenen Gemeinschaft ein, die in einer extrem unheilvollen Landschaft ihren täglichen Ritualen und routinemäßigen Abläufen nachgeht.

 

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Internationaler Wettbewerb animierter Dokumentarfilm

Goldene Taube

Goldene Taube
Goldene Taube Internationaler Wettbewerb animierter Dokumentarfilm

Maja Arnekleiv für den Film Mum’s Hair (Norwegen 2017)

 

Jurybegründung

Der Film erzählt die Überlebensgeschichte der Mutter der Regisseurin während zweijähriger Krankheit. In nur sechs Minuten lädt uns der Film zu einem intimen familiären Ritual ein: einem Spiel mit dem Haar der Mutter. Dieser aufrichtige und unverfälschte Film greift im wahrsten Sinne des Wortes Momente des Lebens auf, stets im Bemühen, gute Erinnerungen für schlechte Zeiten aufzubewahren. Die intuitive Art der Filmgestaltung erfasst das Wesentliche des Dokumentarischen und hat die Jury tief berührt.

 

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Deutscher Wettbewerb lang

Goldene Taube

Goldene Taube
Goldene Taube Deutscher Wettbewerb lang

Rina Castelnuovo-Hollander und Tamir Elterman für den Film

Muhi – Generally Temporary (Israel, Deutschland 2017)

 

Jurybegründung

Es geht nicht allein, es geht nicht gegeneinander, es geht nicht ohne Vergebung, und womöglich geht es auch nicht ohne Glauben: „Muhi - Generally Temporary“ bringt uns drei Menschen nah, die sich den politischen Zumutungen ihrer Heimat mit Liebe zur Wehr setzen. Wie sie das schaffen, zeigen die Filmemacher mit einer Beharrlichkeit und Genauigkeit, die vorbildlich ist - künstlerisch wie menschlich.


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Deutscher Wettbewerb lang

Lobende Erwähnung

Lobende Erwähnung
Lobende Erwähnung Deutscher Wettbewerb lang

André Krummel für den Film Nach der Zukunft (Deutschland 2017)

 

Jurybegründung

Ein radikales Leben zwischen Technischem Hilfswerk, Lederclub und akademischen Ambitionen: Das präsentiert André Krummel ebenso einfühlsam wie unaufdringlich in seinem freiheitsliebenden Porträt „Nach der Zukunft“.

 

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Deutscher Wettbewerb kurz

Goldene Taube

Goldene Taube
Goldene Taube Deutscher Wettbewerb kurz

Anne Isensee für den Film Megatrick (Deutschland 2017)

 

Jurybegründung

So hätten wir Lebensweisheiten gern immer präsentiert: In zwei Minuten und sehr komisch. Doch Anne Isensee gelingt mit „Mega Trick“ noch mehr. Sie hat einen Film geschaffen, der die Schnörkel des Lebens feiert und dabei selbst extrem gut auf den Punkt kommt. Fast könnte man sagen: ein Megatrick.


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Deutscher Wettbewerb kurz

Lobende Erwähnung

Lobende Erwähnung
Lobende Erwähnung Deutscher Wettbewerb kurz

Patrick Buhr für den Film The Train, the Forest (Deutschland 2017)

 

Jurybegründung

Die reduzierte Machart, der sparsame Gebrauch von Effekten wie Farben bei einer temporeichen Filmerzählung von drei Minuten verdienen eine Lobende Erwähnung.

 

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Deutscher Wettbewerb Lang

DEFA-Förderpreis

DEFA-Förderpreis
DEFA-Förderpreis Deutscher Wettbewerb Lang

Charly Hübner und Sebastian Schultz für den Film Wildes Herz (Deutschland 2017)

 

Jurybegründung

Unwild ist nur sein Titel. Der Rest von „Wildes Herz“ ist Bauch, Kopf, Wut, Verstand, eigene Geschichte und die Geschichte eines Bundeslandes - alles im Übermaß und alles richtig dosiert. Charly Hübner und Sebastian Schultz feiern das Kämpfen und eine Truppe von Kämpfern, und sie tun das mit einer Faust, die sich zum Himmel reckt.

 

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Für den besten Dokumentarfilm zum Thema Arbeit

Healthy Workplaces Film Award

Healthy Workplaces Film Award
Healthy Workplaces Film Award Für den besten Dokumentarfilm zum Thema Arbeit

ex aequo an

Tuna Kaptan für den Film Schildkröten Panzer (Deutschland 2017)

Jurybegründung

Eine komplexe und poetische Diskussion über die dramatischen Turbulenzen in der Welt von heute: Krieg, Migration und Grausamkeiten, die Unerwartetes (künstlich) herstellt, einschließlich unserer Beziehung zur Tierwelt.


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und

 

Lewis Wilcox für den Film Before the Bridge (USA 2017)

 

Jurybegründung

Rasante technologische und soziale Veränderungen in der Welt beeinträchtigen uns alle und auch unsere Vorstellungen über die Zukunft der Arbeit.

 

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Healthy Workplaces Film Award

Lobende Erwähnung

Lobende Erwähnung
Lobende Erwähnung Healthy Workplaces Film Award

Morteza Atabaki für den Film Alien (Türkei 2017)

 

Jurybegründung

Ausgezeichnete Enthüllung einer geheimen Welt, der Schlupfwinkel einer Spinne, wo ein Mann seine goldenen Fäden aufwickelt.

 

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Dokumentarfilmpreis
des Goethe-Instituts

Charly Hübner und Sebastian Schultz für den Film Wildes Herz (Deutschland 2017)

Jurybegründung

„Wildes Herz“ ist das mitreißende Portrait eines Menschen in all seiner Widersprüchlichkeit: Dem Film gelingt der fast unmögliche Spagat zwischen Liebeserklärung an die einnehmende, fast brachiale Energie seiner Hauptfigur und gleichzeitig kritischem Blick auf dessen Einstellung. Weder die Filmemacher noch „Monchi“ selbst erliegen dabei der Versuchung, ihn zu idealisieren. Er bleibt eine ambivalente Figur. Niemals oberflächlich, niemals verklärend, ist es gleichzeitig ein Film über große Verbundenheit zur Heimat - trotz aller Reibung, die dabei für den Protagonisten und seine Band entsteht.

 

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Für einen herausragenden osteuropäischen Film

MDR-Film-Preis

MDR-Film-Preis
MDR-Film-Preis Für einen herausragenden osteuropäischen Film

Bálint Révész für den Film Granny Project (Ungarn 2017)

 

Bringen Sie drei ältere Damen mit ihren beträchtlichen persönlichen Erfahrungen in europäischer Geschichte mit drei jungen Männern zusammen, die deren eigene Verantwortung für diese Geschichte diskutieren, und schon haben Sie einen außerordentlichen Film: berührend, interessant, warmherzig und ein kleines bisschen verrückt – aber mit allen Bestandteilen und Zutaten, die einen wirklich wichtigen Film ausmachen, der die Herangehensweise der Jüngeren an die Lebensgeschichte der Älteren aufzeigt und betrachtet, wie dies ihr eigenes Leben beeinflusst.

 

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Durch die Auszählung von Publikumsstimmen

Filmpreis Leipziger Ring

Filmpreis Leipziger Ring
Filmpreis Leipziger Ring Durch die Auszählung von Publikumsstimmen

Manon Loizeau für den Film Silent War (Frankreich, Schweiz 2017)

 

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Preis der Interreligiösen Jury

Aliona van der Horst für den Film Love Is Potatoes (Niederlande 2017)

 

Jurybegründung

Der Film zeigt am Beispiel einer persönlichen Spurensuche ein Stück Weltgeschichte. Die Autorin geht ihren Wurzeln nach und findet in einem Haus in Russland, von dem sie ein kleines Stück erbt, Spuren ihrer Herkunft, der Flucht, der Geschichte ihrer Familie, des Umgangs mit Vergangenheit, der Frage nach dem Vergessen, der Auswirkungen von Hunger. Das alles misst sich am Tod.

Aliona van der Horst nutzt Aufnahmen des Hauses, der Erinnerungsstücke, Briefe, Tonaufzeichnungen und insbesondere hervorragende Bilder des italienischen Animationskünstlers Simone Massi. So entsteht ein Kunstwerk von bewegender Tiefe, nicht ohne zugleich ein Quäntchen Ironie und Humor zu wagen.


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Preis der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di

Charly Hübner und Sebastian Schultz für den Film Wildes Herz (Deutschland 2017)

 

Was braucht es in der heutigen Zeit am dringendsten? Es braucht Courage, Energie und wilde Herzen! Diese schlagen vielleicht in einem unterschiedlichen Rhythmus. Manchmal beginnen sie als Hooligans, bekämpfen alles, was auch nur nach Vorschrift riecht. Wenn solche wilden Herzen jedoch lernen, gegen Rassismus, Neofaschismus und politische Verdummung Haltung zu zeigen, dann können sie wirklich Arschtritte verteilen.

 

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Young Eyes Film Award

Annelie Boros für den Film F32.2 (Deutschland 2017)

 

Jurybegründung

„Es ist etwas mit mir passiert.“ Das sind die Worte, die Vera ihrer Freundin und gleichzeitig Regisseurin Annelie in einem emotionalen Brief schreibt. Die Diagnose: anlasslose Depressionen, Kürzel „F32.2“. Aber was ist mit der lebenslustigen Tochter, Freundin und leidenschaftlichen Filmemacherin passiert? Auf eine authentische und sehr offene Weise befasst sich der Film „F32.2“ mit genau diesem Thema. Er baut eine Brücke zwischen dem wissenschaftlichen und emotionalen Aspekt dieser facettenreichen Krankheit. Interviews mit Fachärzten, Psychologen und Forschern bieten dabei eine Möglichkeit, den Verlauf einer Depression nachvollziehen zu können. Veras Gefühle und ihre Verzweiflung werden besonders durch selbstgeschriebene Gedichte und einen intimen Briefdialog zwischen ihr und Annelie verdeutlicht.

Gefühlsstarke Bilder und Videos von früher und heute lassen uns deutlich spüren, welche Veränderung eine solche Erkrankung mit sich bringen kann. Eine lange Diskussion danach brachte uns dazu, zu merken, welche berührende Wirkung dieser Film auf uns hatte. Denn er nahm uns mit auf Veras Reise, ließ uns mitfühlen, weinen, lachen und über das Schicksal von Millionen weltweit nachdenken.

 

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Preis der Fédération Internationale de la Presse Cinématographique

Alejandro Alonso Estrella für den Film The Project (Kuba 2017)

 

Jurybegründung

Für die Originalität der Vision des Regisseurs, der aus einer künstlerisch ausweglosen Situation eine mitreißende Fahrt durch die verwunschenen Ruinen einer verfallenen politischen Utopie macht.

 

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Durch Auszählung von Publikumsstimmen

mephisto 97.6-Publikumspreis

mephisto 97.6-Publikumspreis
mephisto 97.6-Publikumspreis Durch Auszählung von Publikumsstimmen

Lucrèce Andreae für den Film Grandpa Walrus (Frankreich 2017)

 

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Die Jury aus jugendlichen und jungen erwachsenen Strafgefangenen der JSA Regis-Breitingen vergibt an einen der für DOK im Knast nominierten Filme

Gedanken-Aufschluss-Preis

Gedanken-Aufschluss-Preis
Gedanken-Aufschluss-Preis Die Jury aus jugendlichen und jungen erwachsenen Strafgefangenen der JSA Regis-Breitingen vergibt an einen der für DOK im Knast nominierten Filme

Charly Hübner und Sebastian Schultz für den Film Wildes Herz (Deutschland 2017)

 

Jurybegründung:

Der Film „Wildes Herz“ eröffnete uns interessante Einblicke in die Biografie von Monchi. Die mit Beginn seiner Politisierung einhergehenden Konflikte mit Elternhaus und der Strafverfolgung haben viele von uns selbst so oder in ähnlicher Form erlebt.

Durch sein ansprechendes Erzähltempo und die gelungene Inszenierung stand für uns beim Sichten des Materials frühzeitig fest, "Wildes Herz" zeigen zu wollen.  Für die Entscheidung der Preisvergabe trug dann letztendlich die politische Botschaft des Films bei, die wir in Zeiten von Naziterror, rassistischer Abschiebepraxis und Bundestagseinzug der AfD enorm wichtig finden.

 

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Durch Auszählung von Publikumsstimmen wurde die Vergabe

DOK Neuland Audience Award

DOK Neuland Audience Award
DOK Neuland Audience Award Durch Auszählung von Publikumsstimmen wurde die Vergabe

Jayisha Patel für Notes to My Father (Indien, USA 2017)

 

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DOK Co-Pro Market

DOK Leipzig und EWA Development Prize

DOK Leipzig und EWA Development Prize
DOK Leipzig und EWA Development Prize DOK Co-Pro Market

Daniela König für Waterproof (Deutschland)

 

 

 

 

DOK Co-Pro Market

Zonta Club Leipzig Elster Female Talent Development Prize

Zonta Club Leipzig Elster Female Talent Development Prize
Zonta Club Leipzig Elster Female Talent Development Prize DOK Co-Pro Market

Sinae Ha für The Primate Citizen (Südkorea)