Engagement & Arbeitskreise

Engagement & Arbeitskreise

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Wir feiern internationale künstlerische Filme und fördern gesellschaftliche Debatten. Im Zentrum unserer Arbeit stehen stets die Werte Frieden, Toleranz, Menschenwürde und Meinungsfreiheit. Gemeinsam mit anderen Institutionen setzen wir uns dafür ein, diese Werte zu verteidigen und die Rolle der Filmkultur in diesem Zusammenhang zu stärken.
Talk AG Animationsfilm „Animation Grown Up“
Talk AG Animationsfilm „Animation Grown Up“
Susann Jehnichen
AG Animationsfilm

Wir sind Mitglied der AG Animationsfilm, die als Kulturverband mit ihren Maßnahmen die deutsche Animation in ihrer Breite und Vielfalt unterstützt. Die Ziele der AG umfassen u.a. die Vernetzung, Sensibilisierung, Lobbyarbeit und Mobilisierung zugunsten der Animationsfilmbranche, um eine stärkere Präsenz, Wettbewerbsfähigkeit und mehr öffentliches Bewusstsein zu schaffen. In der AG Animationsfilm kann jede*r mitmachen – hier geht’s zur Website

AG DOK Talk 2018: „Gender Equality“
AG DOK Talk 2018: „Gender Equality“
Jens Stöbe
AG DOK

Die AG DOK ist mit mehr als 900 Mitgliedern Deutschlands größter Filmverband – wir sind eines davon. In der AG sind Filmschaffende aller Professionen und Sparten wie Regisseur*innen, Produzent*innen, Autor*innen, Editor*innen, Ton- und Kameraleute organisiert und finden dort Netzwerk, Fortbildungen, kostenfreie Steuer- und Rechtsberatungen, Vergünstigungen, Informationen, praktisches Know-how und Tipps, z.B. zu Förderanträgen und ein effizienter Auslandsvertrieb. Die AG DOK existiert seit 1980. Hier erfahren Sie mehr dazu.

Tagung der Filmfestivals zur Gründung der AG Filmfestival in Kassel
Anja Köhne
AG Filmfestival

Über 60 deutsche Filmfestivals haben sich zusammengetan und die Arbeitsgemeinschaft Filmfestival ins Leben gerufen. DOK Leipzig ist Gründungsmitglied dieser AG, das erste Treffen fand im Juli 2019 in Kassel statt.

Ziel der AG ist es, sich untereinander zu vernetzen, bessere Bedingungen für Filmfestivals in Deutschland zu schaffen und gemeinsam mit den Filmschaffenden und anderen Verbänden Filmkultur zu stärken und zu fördern. Zu den Gründungsmitgliedern zählen die größten und ältesten Filmfestivals in Deutschland, Filmfestivals aus allen Regionen und Sparten.

Einen Überblick über die Mitglieder der AG Filmfestival finden Sie auf der Website der Arbeitsgemeinschaft.

AG Kurzfilm

Die Arbeitsgemeinschaft Kurzfilm - Bundesverband Deutscher Kurzfilm (kurz: AG Kurzfilm) vertritt die Interessen von Mitgliedern aus dem Bereich Kurzfilm. Sie besteht seit 2002 und setzt sich u.a. ein für die Verbesserung der Wahrnehmung deutscher Kurzfilme, die Koordination der Kampagne „Der kürzeste Tag – der Kurzfilmtag“, die Vermarktung deutscher Kurzfilme in Deutschland und im Ausland und die Unterstützung der medienpädagogischen Arbeit an Schulen. Ausführliche Informationen zur Arbeitsgemeinschaft finden Sie auf der Website des Verbandes.

Filmstill des Films Z32 von Avi Mograbi: ein Mann und eine Frau sitzen sich im Gespräch gegenüber, über dem Foto liegt eine zweite Ebene mit dem Gesicht eines Mannes, der anhebt zu sprechen.
Jetzt online auf dafilms.com: Z32 von Avi Mograbi
Z32/Avi Mograbi
Doc Alliance

Doc Alliance ist das Ergebnis einer langjährigen Zusammenarbeit von sieben Dokumentarfilmfestivals in Europa: CPH:DOX Copenhagen, DOK Leipzig, FID Marseille, Doclisboa, Jihlava IDFF, Docs Against Gravity FF and Visions du Réel Nyon. Ziel der Initiative ist es, das Genre Dokumentarfilm voranzubringen, seine Vielfalt zu unterstützen und fortlaufend auf qualitativ hochwertige künstlerische Dokumentarfilme zu aufmerksam zu machen. Doc Alliance hat dafür die Video-on-Demand Plattform Doc Alliance Films gegründet, auf der es eine Vielzahl herausragender Dokumentar- und experimenteller Filme zu entdecken gibt. Das Projekt wurde 2006 ins Leben gerufen.

Hier können Sie das Filmangebot von Doc Alliance in Kooperation mit DOK Leipzig durchstöbern.

 

Voller Kinosaal aus Perspektive der Leinwand im Luru Kino während des Sommerfests von DOK Leipzig 2019.
Viktoria Sophie Conzelmann
Freundeskreis DOK Leipzig

Dokumentar- und Animationsfilm – beide sind seit Jahrzehnten in Leipzig verankert. Dabei präsentiert DOK Leipzig jedes Jahr nicht nur die wichtigsten aktuellen Werke aus aller Welt, sondern setzt sich immer wieder aufs Neue mit der eigenen Festivalgeschichte auseinander – stets mit besonderem Augenmerk auch auf die bewegte Vergangenheit Leipzigs und der Region. DOK Leipzig ist Knotenpunkt für Publikum und Branche. Das Festival versteht sich als Plattform und Sprachrohr für den Dokumentar- und Animationsfilm. Jährlich strömen rund 48.000 Besucherinnen und Besucher eine Woche lang in die Leipziger Festivalkinos.

Lange schon gibt es den Wunsch, ein Netzwerk zu schaffen, das Freund*innen und Unterstützer*innen von DOK Leipzig zusammenbringt. Nun ist es endlich soweit: Der Freundeskreis DOK Leipzig wurde gegründet. Cinephile können ab sofort im Verein „Leipziger Gesellschaft zur Förderung der Filmkunst e.V.“ das Festival aktiv unterstützen, eigene Ideen einbringen und selbst Veranstaltungen organisieren – und so die Filmkultur fördern. Umgesetzt haben diesen gemeinnützigen Förderverein der langjährige DOK Leipzig Unterstützer und Freund, die IQ Steuerberatungsgesellschaft mbH, gemeinsam mit weiteren Filmenthusiasten.

Exklusive Einblicke, rund ums Jahr mitgestalten, spannende Begegnungen und als Botschafter*in die Begeisterung für DOK Leipzig weitertragen – werden Sie Teil einer der wichtigsten Leipziger Kulturinstitutionen. Werden auch Sie DOK Freund*in!

Wenn Sie mehr erfahren oder Mitglied werden möchten, dann schauen Sie doch mal auf der Website unseres Freundeskreises vorbei.

Viele Menschen bei einer Demonstration der Vielen in Berlin. In der ersten Reihe ein langes Plakat mit dem Schriftzug Die Kunst bleibt frei in pink.
Die Vielen
Die Sächsische Erklärung der Vielen

Sachsen war ein zentraler Schauplatz auf dem Weg zur Friedlichen Revolution. Im Herbst 1989 gingen hier zahlreiche Bürger*innen aller Generationen und Bevölkerungsschichten auf die Straße, um mit ihrem friedlichen Protest Demokratie, Freiheit, Freizügigkeit und Mitspracherechte einzufordern. Ihr Motto lautete: „Wir sind das Volk!“ Die sächsischen Bürger*innen haben damals bewiesen, dass eine mit demokratischen Mitteln geführte Debatte und der Zusammenschluss demokratisch gesonnener Kräfte eine Veränderung der Gesellschaft herbeiführen können.

Heute wird das Motto der Friedlichen Revolution von Rechtspopulist*innen missbraucht, die die Werte Freiheit, Toleranz und Solidarität für ihre Zwecke instrumentalisieren. Der dabei vorhandene verächtliche Umgang mit der Menschenwürde, mit Andersdenkenden und mit engagierten Kulturschaffenden und Wissenschaftler*innen ist nicht zu akzeptieren.

Als Kulturschaffende und Wissenschaftler*innen in Sachsen stehen wir nicht über den Dingen, sondern in der Verantwortung gegenüber der deutschen Geschichte und unserer Erinnerungskultur. Wir treten ein für demokratische Werte und die Grundrechte der Meinungs-, Kunst- und Pressefreiheit, der Religionsfreiheit sowie des Rechts auf Asyl und wehren jegliche Angriffe auf diese unverzichtbaren Wertegrundlagen unserer Gesellschaft entschieden ab.

Wir begreifen die Kultur, die Wissenschaft und ihre Einrichtungen, ihre urbanen und ländlichen Orte als offene Räume, die Vielen gehören. Unsere Gesellschaft ist eine plurale Versammlung. Wir verstehen Vielfalt und Weltoffenheit als Voraussetzung wie als Ziel gelebter Demokratie in Sachsen und verurteilen völkisch-nationalistisches Gedankengut und dessen Verbreitung; Diskriminierung sowie Gewalt jedweder Art.

Als unabhängige Akteur*innen im demokratischen und gesellschaftsbildenden Diskurs setzen wir uns ein für Freiräume der Fantasie und des Denkens und wehren uns gegen jegliche Vereinnahmung. Wir führen einen offenen und kritischen Dialog über undemokratische Strategien und Ziele und gestalten diesen Dialog in unseren Einrichtungen im Austausch mit dem Publikum. Uns eint die Gewissheit, dass durch das Wiedererlangen der Dialogfähigkeit und des respektvollen Umgangs miteinander eine angstfreie und lebenswerte Gesellschaft möglich ist.

Für uns ist die Freiheit der Kunst und der Wissenschaft ein wesentlicher Bestandteil einer offenen, demokratischen und vielfältigen Gesellschaft, der wir uns auf dem Boden des Grundgesetzes und der Errungenschaften der Friedlichen Revolution verpflichtet fühlen. Unser Selbstverständnis ist es, für eine Gesellschaft einzutreten, in der sich alle Menschen unabhängig von sozialer oder kultureller Herkunft, Geschlecht, Religion oder Weltanschauung, geistigen oder körperlichen Fähigkeiten, Alter oder sexueller Orientierung mit Respekt und Toleranz begegnen.

Wir verbinden uns solidarisch mit Menschen, die durch eine ausgrenzende Politik und Ideologie an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden.

Demokratie muss täglich neu verhandelt werden – aber immer unter einer Voraussetzung: Es geht um Alle, um jede*n Einzelne*n!

Mehr zum Selbstverständnis der Vielen und die Mitglieder finden Sie auf der Website der Vielen.

 

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