Viele Menschen kommen in der Osthalle des Leipziger Hauptbahnhofs zusammen und suchen Sitzplätze auf den Treppenstufen.

Unser Programm im Hauptbahnhof – bei freiem Eintritt

In der Festivalwoche zeigen wir von Montag bis Samstag in der Osthalle der ECE Promenaden Hauptbahnhof kostenlos ausgewählte Filme aus dem Programm. Aufgrund der geltenden Hygieneregeln haben die Vorführungen nicht den üblichen offenen Charakter, stattdessen ist der Veranstaltungsbereich abgegrenzt, es gilt die Maskenpflicht auch während der Filmvorführungen am Sitzplatz und der Zugang nur nach Abgabe eines Kontaktformulars möglich. Die Platzzahl ist begrenzt, bitte beachten Sie auch die Hinweise vor Ort. Wir freuen uns auf Sie!

Ab Dienstag täglich zwischen 18 und 18:45 Uhr zeigen wir gemeinsam mit dem Sächsischen Staatsarchiv die Sonderreihe Genius Loci - Bahnhof, Film und Vorwärtskommen: Humorvolles und Historisches rund ums Thema Eisenbahnen, Bahnhöfe und Speisewägen im Rahmen des Jahres der Sächsischen Industriekultur - gefördert von der Kulturstiftung des Freistaats Sachsen.

Montag, den 26.10. ab 20 Uhr
Zuerst läuft Girls/Museum von Shelly Silver, der seine Weltpremiere im Internationalen Wettbewerb haben wird. Junge Besucherinnen betrachten einzelne Werke im Museum der bildenden Künste Leipzig und interpretieren spontan. Etwas viel Männlichkeit, in Auswahl und Perspektive.

Dienstag, den 27.10. ab 20 Uhr
Der Familienfilm 80.000 Schnitzel von Hannah Schweier ist im Deutschen Wettbewerb vertreten. Er erzählt von Monika, die um den Fortbestand des maroden Gast- und Bauernhofs ihrer Großmutter kämpft. Eine Familienchronik und ein Film über Ziele im Leben.

Mittwoch, den 28.10. ab 20 Uhr
Beim MDR Showcase wird der Film Collective von Alexander Nanau zu sehen sein. 2015 bricht im Bukarester Klub „Colectiv“ ein Brand aus: 27 Tote, 180 Verletzte. Doch für die Überlebenden der Katastrophe werden die Krankenhäuser zur Todesfalle. Eine Recherche.

Donnerstag, den 29.10. ab 20 Uhr
Atomkraft Forever von Carsten Rau: Im Deutschen Wettbewerb vertreten handelt es sich hier um eine bildgewaltige und gleichzeitig nüchterne Bestandsaufnahme zum Nullsummenspiel zwischen Klimawandel und nuklearem Gau: ohne jede Dramatisierung und dennoch zutiefst verstörend.

Freitag, den 30.10. ab 20 Uhr
Andreas Voigt ist ebenfalls im Deutschen Wettbewerb vertreten und zeigt seinen Film Grenzland. Die Oder entlang: Es stellen sich virulente Fragen zu Heimat und Gemeinschaft, Alltag und Politik, die, in souveräner Beiläufigkeit formuliert, einen Befund zur Gegenwart liefern.

Samstag, den 31.10. ab 20 Uhr
Wir wollten alle Fiesen killen von Bettina Ellerkamp und Jörg Heitmann ist eine Realsatire über den unglaublichen Erwerb und den unmöglichen Verkauf eines Bunkerbergs – eine Mischung aus ernsthafter Dokumentation und trocken-humorvoller Science-Fiction.