DOK LEIPZIG 28. OKTOBER – 3. NOVEMBER 2019
62. Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm
DOK Leipzig 28 October – 3 November 2019
62nd International Leipzig Festival for Documentary and Animated Film
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Festival News

07.08.2019

Sonderreihen 2019

Sonderreihen 2019 Die ersten Sonderreihen der diesjährigen Festivalausgabe stehen fest! Darunter eine Hommage an Tan Pin Pin, eine Retrospektive zu 40 Jahren deutscher Doppelstaatlichkeit und ein Länderfokus auf Kroatien.

Die ersten Sonderreihen der diesjährigen Festivalausgabe stehen fest!

Wem gehört die Wahrheit? ist nicht nur die Leitfrage eines zweitägigen Symposiums bei DOK Leipzig 2019 über (filmische) Umgangsweisen mit dem politischen Gegner, sondern auch der Titel des dazugehörigen Filmprogramms. Gezeigt werden Filme, bei denen sich die Macher/innen mit Überzeugungen konfrontieren, die ihren eigenen Werten entgegenstehen. 


Auch die weiteren Sonderreihen des diesjährigen Festivalprogramms laden das Publikum auf vielfältige Weise dazu ein, aktuelle politische und gesellschaftliche Verhältnisse zu hinterfragen.

Ein zentrales Element der Sonderreihen ist stets die Retrospektive. Die diesjährige Retrospektive nimmt anlässlich des Jubiläumsjahrs der Friedlichen Revolution die deutsche Doppelstaatlichkeit von 1949 bis 1989 ins Visier.
Zwei Veranstaltungen im Vorfeld des Festivals stimmen auf die Retrospektive ein: Am 29. August wird im Zeitgeschichtlichen Forum der Dokumentarfilm DER BEITRITT - DIE LETZTE REGIERUNG DER DDR von Hans Sparschuh und Rainer Burmeister gezeigt, begleitet von einem Filmgespräch mit Ralph Eue und Rainer Eppelmann (Vorsitzender der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur). Am 8. Oktober wird, ebenfalls im ZFL, Marcel Ophüls‘ Dokumentarfilm NOVEMBER DAYS/NOVEMBERTAGE - STIMMEN UND WEGE gezeigt. Beim anschließenden Gespräch ist neben Ralph Eue der Historiker Andreas Kötzing zu Gast.

Mit der diesjährigen Hommage ehrt DOK Leipzig das Filmschaffen der singapurischen Regisseurin Tan Pin Pin. Ihre Werke bewegen sich zwischen Video und Kunst, Film und Fotografie und drehen sich immer wieder um die nationale Identität Singapurs – mitunter zum Missfallen der Regierung.

Im Länderfokus steht in diesem Jahr Kroatiens vitale Dokumentarfilmszene. In vielen Filmen sind dabei die Spuren des Krieges in den 1990er Jahren, des Systemwechsels von Sozialismus zu Kapitalismus und die damit verbundenen Reibungen und Widersprüche im Alltag der Menschen erkennbar.

In der DEFA Matinee würdigt DOK Leipzig den einzigen Essayfilmer der DDR, Eduard Schreiber. Zwischen 1960 und 1980 war er Dauergast beim Festival und in diesem Jahr feiert er seinen 80. Geburtstag.

Auch die Sonderreihe Re-Visionen geht in eine neue Runde. Seit der Jubiläumsausgabe vor zwei Jahren wirft DOK Leipzig den Blick zurück auf die eigene Geschichte. Re-Visionen zeigt eine Auswahl an Filmen, die die Festivalgeschichte besonders geprägt haben.

Zahlreiche Filmemacher/innen der Sonderreihen werden ihre Filme persönlich in Leipzig vorstellen.

 Die Sonderreihen im Bereich Animationsfilm werden im September verkündet.

Weitere Information zum Symposium und den Sonderreihen finden Sie in der zugehörigen Pressemitteilung.

 

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