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DEFA persönlich: Kurt Tetzlaff, Gegenwartsbewahrer

Kurt Tetzlaff, einflussreicher Vertreter des DEFA-Dokumentarfilms, drehte Filme über den Alltag in der DDR – Begegnungen, Porträts, Erinnerungen –, darunter auch bemerkenswert unbequeme Zwischenrufe. Er arbeitete im Wissen um den Kontrollblick der Zensur: die filmische Praxis eines vorsichtigen Leicht-Sinns.

In Kooperation mit der 

DEFA persönlich: Kurt Tetzlaff
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Erinnerung an eine Landschaft – Für Manuela Kurt Tetzlaff
Im Süden Leipzigs verändert sich eine ganze Landschaft: Lebensläufe werden über den Haufen geworfen, Dörfer verschwinden – verbucht als Bauernopfer für den Braunkohletagebau.
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Erinnerung an eine Landschaft – Für Manuela

Erinnerung an eine Landschaft – Für Manuela
Kurt Tetzlaff
DEFA persönlich: Kurt Tetzlaff
Dokumentarfilm
DDR
1983
84 Minuten
Deutsch
Untertitel: 
Keine
Keine Premiere

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Im Kino

Credits DOK Leipzig Logo
Kurt Tetzlaff
DEFA-Studio für Dokumentarfilme
Karl Faber
Eberhard Geick
Kurt Tetzlaff
Joachim Niebelschütz
Manfred Porsche
Hartmut Haase
Gerhard Rosenfeld
Kurt Tetzlaff
Mirko Wiermann

Kontakt DOK Leipzig Logo

Kontakt
Mirko Wiermann

Ein brisantes filmisches Gleichnis auf den Verlust von Heimat und die Zerstörung der Natur im Namen des industriellen Fortschritts: Im Zeitraum 1979 bis 1982 wird das Dorf Magdeborn, das der Braunkohleförderung im Süden von Leipzig als Hindernis gilt, abgerissen. Die Ortsansässigen siedelt man, überwiegend gegen ihren Willen, nach Grünau, Schönefeld und Borna um. Die in diesem filmischen Requiem Porträtierten nehmen selten ein Blatt vor den Mund, wenn sie sich als Bauernopfer und Manövriermasse für die wirtschaftlichen Bedürfnisse des Staates beschreiben. Von offizieller Seite wurde Tetzlaff und seinem Team eine nicht akzeptable emotionale Nähe zu den Menschen attestiert.

Ralph Eue
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Regional (Heeme)
Natur in Bearbeitung
Kleine Welten, große Menschen