DOK Leipzig 29. Oktober – 4. November 2018
61. Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm
DOK Leipzig 29 October – 4 November 2018
61st International Leipzig Festival for Documentary and Animated Film
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28.10.2014

Zwölf Filme für Filmpreis „Leipziger Ring“ nominiert

Zwölf Filme für Filmpreis „Leipziger Ring“ nominiert Stiftung Friedliche Revolution würdigt bei DOK Leipzig erneut künstlerischen Dokumentarfilm

Zwölf Filme nehmen in diesem Jahr am Wettbewerb um den begehrten Filmpreis „Leipziger Ring“ teil. Zur Preisverleihung am 29. Oktober (19.00 Uhr) hat die Stiftung Friedliche Revolution wieder in die Leipziger Nikolaikirche eingeladen, wo auch der prämierte Film gezeigt wird. Der Preis, der mit 5.000 Euro dotiert ist, wird in diesem Jahr zum fünften Mal im Rahmen des Internationalen Dokumentar- und Animationsfilmfestivals vergeben. Der Eintritt zur Preisverleihung ist auch in diesem Jahr wieder frei.


Thematische Scherpunkte der nominierten Filme sind das Aufbegehren gegen Unfreiheit und Machtmissbrauch in Nordafrika, Syrien, dem Iran, der Ukraine, Weißrussland und Russland. Ein weiterer Film befasst sich mit Edward Snowden, der die Überwachungspraktiken des US-amerikanischen Geheimdienstes NSA offengelegt hat und sich seitdem in Moskau vor der Strafverfolgung der US-Justiz versteckt hält. Nominiert ist außerdem eine niederländischkenianische Produktion über Wahlpraktiken im ländlichen Kenia.


Die Entscheidung über den prämierten Films erfolgt durch eine unabhängige Jury im Rahmen des 57. Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm. Die Preisverleihung ist am 29. Oktober (19.00 Uhr) in der Leipziger Nikolaikirche vorgesehen. Dabei wird Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung, der auch Vorsitzender des Stiftungskuratoriums ist, auf die nunmehr fünfjährige Arbeit der Stiftung zurückblicken. An die Preisübergabe schließt sich wieder die Vorführung des prämierten Filmes an. Danach lädt die Stiftung zu einem kleinen Empfang in der Alten Handelsbörse ein.

 

Mit dem Preis möchte die Stiftung einen künstlerischen Dokumentarfilm würdigen, der bürgerschaftliches Engagement für Demokratie und Menschenrechte beispielhaft aufzeigt oder der unter großem persönlichem Einsatz und Mut des Regisseurs oder der Regisseurin gegen Widerstände und Einschränkungen der Presse- und Meinungsfreiheit entstanden ist. Mit der Auszeichnung ist neben dem Preisgeld auch die Statuette „Leipziger Ring“ verbunden, die sowohl an die Großdemonstrationen auf dem Leipziger Altstadtring im Herbst 1989 als auch an die brennenden Kerzen erinnert, die die Demonstranten als Zeichen ihrer Gewaltlosigkeit in Händen hielten.


Preisträger der zurückliegenden Jahre sind die aus dem Iran stammende Dokumentarfilmerin Nahid Persson Sarvestani (2013), das Berliner Filmteam Dirk Heth und Olaf Winkler (2012), ein im´französischen Exil lebender Iraner (2011), der aus Sicherheitsgründen anonym bleiben musste, und die neuseeländische Filmemacherin Briar March mit ihrem Film über eine Südseeinsel, deren Bewohner gegen die klimabedingte Bedrohung ihrer Heimat kämpfen.

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