Filmarchiv

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… sie bewegt uns alle

Animationsfilm
BRD
1950
10 Minuten
Untertitel: 
keine

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Kurt Stordel Filmproduktion
Kurt Stordel
Gerhard Trede
Kurt Stordel
Bertram Otto
Eine Animation zum Lobe der Deutschen Mark als solide Währung des Vertrauens.

Olaf Möller
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“Hello,” We Lied

“Hello,” We Lied
Laura Gamse
Wettbewerb um den Publikumspreis Kurzfilm 2020
Dokumentarfilm
USA
2020
12 Minuten
Englisch
Untertitel: 
Englisch

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Laura Gamse
Daydream Reels
Mike Diva
Bernard Myburgh
Mike Diva
Steven O’Brien
Lostboyevsky
Sony Cleveland
Greg Sinibaldi
Jesse Canterbury
Laura Gamse
Laura Gamse

Der Journalismus in den USA ist in der Krise. Jestin Coler, auch bekannt als „Fake-News-König“, hat höchstwahrscheinlich dazu beigetragen. Schlagzeilen seiner Satireseite wurden vom Mainstream aufgegriffen und geglaubt. Coler bezeichnet Fake News als Einstiegsdroge – und ironischerweise als Gegenmittel zugleich. Regisseurin Laura Gamse scrollt sich in ihrem Film durch Nachrichten und Memes und gibt damit einen eindrucksvollen Kommentar zum Zustand westlicher Gesellschaften ab.

Kim Busch
#
Umverteilen und Mitreden
Zustand der Welt
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(Be)Longing

Dokumentarfilm
Frankreich,
Portugal,
Schweiz
2014
77 Minuten
Untertitel: 
englische

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Luís Urbano
João Pedro Plácido
João Pedro Plácido
Pedro Marques
João Pedro Plácido, Laurence Ferreira Barbosa
Hugo Leitão
In Uz, einem Weiler im Norden Portugals, leben etwa 50 Menschen. Vier Generationen. Auch die Großeltern des Filmemachers João Pedro Plácido kommen von hier. So kann man vermuten, dass er mit diesem Projekt emotional bereits lange begonnen hatte, bevor an die erste Klappe für den Film überhaupt zu denken war. In Uz verstreicht die Zeit, als gäbe es keine Uhr. Wenig passiert, vieles geschieht. Den Takt schlagen die Elemente. Organisch entwickelt sich die Geschichte eines dörflichen Jahres zwischen Viehtrieb und umgestürztem Mistwagen, Ernte und Schlachtfest, Vesper und Feuerwerk, Beichte und Sehnsucht. Auch Charaktere nehmen wie selbstverständlich Kontur an. Gar eine Boy-meets-Girl-Story zwischen Daniel, dem jüngsten Burschen dieser Dorf-Community, und einer jungen Frau aus der näheren Umgebung schält sich aus den Ereignissen heraus. Bewegend, wenn Daniel darüber nachsinnt, was einem wie ihm vermutlich als die normale Zukunft seines Beziehungslebens bevorsteht, nämlich eine Thailänderin oder Brasilianerin im Internet zu „bestellen“. Noch bewegender, dass ihm (und der Brasilianerin oder Thailänderin) das zumindest vorerst erspart bleibt. Die Zeichnung von Menschen und Ereignissen in diesem Film ist geprägt von einer empfindsamen Nüchternheit, in schöne Balance gebracht zwischen genauer Beobachtung und sparsamer Poesie.

---Ralph Eue
Internationales Programm 2018
(M)Other Antonia Hungerland

Wie verändert sich das Bild des Mutterseins, wenn sich durch Eizellenspende, Leihmutterschaft oder Adoption diverse Alternativen zum Modell Mann-Frau-Beischlaf-Biologie gesellen?

(M)Other

Dokumentarfilm
Deutschland
2018
88 Minuten
Untertitel: 
englische
deutsche

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Christopher Zitterbart, Saskia Veigel, Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF
Antonia Hungerland
Markus Zierhofer
Antonia Hungerland
Antonella Sarubbi
Antonia Hungerland
Tim Altrichter, Benedikt Ludwig, Christoph Walter, Luise Hofmann
Heute ist es durchaus realistisch, dass ein Kind drei Mütter hat: eine Eizellenspenderin gibt einem Baby ihre Gene, das von einer Leihmutter austragen und später von einer weiteren Frau oder einer Person, die eventuell männlich und schwul ist, aufgezogen wird. Das klassische Konzept der „natürlichen“ Mutterschaft kommt hier (und anderswo) an seine Grenzen.

Die Definition von Mutterschaft ist umkämpft. In der Debatte über (gute) Mütter spiegelt sich das generelle Ringen um gesellschaftliche Normen im Wandel. Diese Diskussion, das macht „(M)Other“ sehr deutlich, betrifft alle. Sowohl jene, die als „klassische“ Mütter mit Klischees und Vorurteilen zu kämpfen haben, als auch solche, die den Begriff für sich in Anspruch nehmen, obwohl sie dem etablierten, sich stur gegen alle offensichtlichen Veränderungen behauptenden „Modell“ nicht entsprechen. Antonia Hungerland zeigt, dass das vermeintlich Private noch immer (oder: erst recht heute) hochgradig politisch ist.

Luc-Carolin Ziemann


Nominiert für den Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts

[Demonstration in Dresden am 22. Januar 1990; Besichtigung in Dresdener Stasi-Objekt] [Ausschnitt]

Dokumentarfilm
DDR
1990
15 Minuten
Untertitel: 
keine

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anonymous
Ein Amateurfilmdokument inmitten der politisch-gesellschaftlichen Veränderungen, die seit der Öffnung der innerdeutschen Grenze im November 1989 gefordert, gewünscht oder gefürchtet wurden. Die Unsicherheit dieser Zeit scheint der oder dem Filmenden die Kamera zu führen: Aus ungünstiger Perspektive heraus, um gute Sicht bemüht, aber ungeübt und noch nicht in der Lage, Übersicht herzustellen, sollen zwischen Transparenten und Fahnen die Redner auf der Bühne eingefangen werden. Dort erläutern prominente Sprecher ihre Deutung der Vergangenheit und stellen unter leidenschaftlichem Applaus der Zuhörer Forderungen für die politische Gestaltung der unmittelbaren Zukunft auf.

Konstantin Wiesinger
Alltag in der DDR 2016
[Eigenwerbung für das Bezirksfilmstudio Leipzig]

Dieser Werbeclip sollte Amateurfilmprogrammen vorangestellt werden, die zu besonderen Anlässen im Leipziger Filmkunsttheater „Casino“ aufgeführt wurden.

[Eigenwerbung für das Bezirksfilmstudio Leipzig]

Dokumentarfilm
DDR
1980
4 Minuten

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Bezirksfilmstudio Leipzig
Dieser Werbeclip sollte Amateurfilmprogrammen vorangestellt werden, die zu besonderen Anlässen im Leipziger Filmkunsttheater „Casino“ aufgeführt wurden.

Stefan Gööck

[Kolloquium Ausstellung „Zeitzeichen. Stationen Bildender Kunst in NRW“ am 11. November 1989 in Leipzig] [Ausschnitt]

Dokumentarfilm
DDR
1989
28 Minuten
Untertitel: 
keine

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Stadtkabinett für Kulturarbeit Leipzig
Stadtkabinett für Kulturarbeit Leipzig
Anlässlich einer Ausstellung im Museum der bildenden Künste zu Leipzig kurz nach dem Fall der Berliner Mauer äußern sich namhafte Künstler und Kunstvermittler der DDR in einem Podiumsgespräch zur gegenseitigen Durchdringung von Kunst und Gesellschaft in der DDR und in der BRD. Unter den Bühnengästen sind die Maler und Professoren Arno Rink und Wolfgang Mattheuer, beide über die Grenzen der DDR hinaus anerkannte Stimmen der Leipziger Schule, sowie Erhard Frommhold, Publizist und ehemaliger Cheflektor im Verlag der Kunst in Dresden. Die Befragten reflektieren ihre eigene Biografie und versuchen einen Ausblick auf die Freiheit der Kunst unter den Vorzeichen der freien Marktwirtschaft.

Konstantin Wiesinger
Genius Loci 2020
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[Leipzig, Bahnhofsvorplatz] Stadtkabinett für Kulturarbeit Leipzig
Die hektische Stimmung auf dem Bahnhofsvorplatz hat sich in all den Jahren nicht verändert. Der unwirtliche Ort wurde schon 1988 mit allerschnellsten Schritten durchquert.
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[Leipzig, Bahnhofsvorplatz]

[Leipzig, Bahnhofsvorplatz]
Stadtkabinett für Kulturarbeit Leipzig
Genius Loci 2020
Dokumentarfilm
DDR
1988
3 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine

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Stadtkabinett für Kulturarbeit Leipzig
Stadtkabinett für Kulturarbeit Leipzig
Konstantin Wiesinger
Sächsisches Staatsarchiv

Romantische Eisenbahnfahrten? In schnellen Schnitten und Kameraschwenks zeigt sich der profane, hektische Alltag einer Großstadt, die für Romantik keine Zeit hat. Die „letzte Meile“ zum Ort des eigentlichen Aufbruchs wird im Laufschritt absolviert – per Taxi, Straßenbahn oder Bus. Ernste, müde und in sich gekehrte Gesichter wollen den unwirtlichen Bahnhofsvorplatz eilig hinter sich lassen.

Konstantin Wiesinger
#
Regional (Heeme)
Retrospektive 2018
[Universitätskirche in Leipzig, Sprengung 1968]

Aufnahmen, die es offiziell gar nicht hätte geben sollen. Ein Archivfundstück aus dem Sächsischen Staatsarchiv.

[Universitätskirche in Leipzig, Sprengung 1968]

Dokumentarfilm
DDR
1968
2 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel

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Manfred Köhler, Rudolf Etzold
Aufnahmen, die es offiziell gar nicht hätte geben sollen. Ein Archivfundstück aus dem Sächsischen Staatsarchiv.

Ralph Eue
Matinee Sächsisches Staatsarchiv 2018
[Universitätskirche Leipzig, Sprengung 1968; Interview mit Manfred Köhler 1999]

Der 2013 verstorbene Kameramann und Fernsehproduzent Manfred Köhler erläutert die Umstände der Filmaufnahmen von der Sprengung der Leipziger Universitätskirche 1968.

DDR

GDR
1968

[Universitätskirche Leipzig, Sprengung 1968; Interview mit Manfred Köhler 1999]

Dokumentarfilm
DDR
1968
11 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel

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Manfred Köhler, Rudolf Etzold, Paul Pfingst
Der 2013 verstorbene Kameramann und Fernsehproduzent Manfred Köhler, in den 1960er Jahren Leiter des „Bezirksfilmstudio Leipzig“, erläutert im Gespräch mit Stefan Gööck die Umstände der Filmaufnahmen von der Sprengung der Leipziger Universitätskirche 1968. Als Mitarbeiter wird der Bäckermeister Rudolf Etzold aus Schmölln erwähnt, die Entwicklung des 16-mm-Materials unter Umgehung des DEFA-Kopierwerks übernahm der Berufsschullehrer Klaus Büttner, beide Mitglieder der „Bezirksarbeitsgemeinschaft Amateurfilm Leipzig“. Die Herstellung dieser Aufnahmen führt Köhler als Beleg dafür an, dass es möglich war, sich nicht vereinnahmen zu lassen.

Stefan Gööck
Disobedient Images 2016
#47 José Miguel Biscaya

Landschaftsmalerei mit kreativen Pixelstörungen. José Miguel Biscaya erkundet mit der Kamera eine Naturszenerie und entdeckt sie mit manipulierten MPEG-Algorithmen und mutwilligen Encoding-Fehlern neu.

#47

Animationsfilm
Niederlande
2014
11 Minuten
Untertitel: 
_ohne Dialog / Untertitel

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José Miguel Biscaya
José Miguel Biscaya
José Miguel Biscaya
José Miguel Biscaya
José Miguel Biscaya
José Miguel Biscaya
José Miguel Biscaya
Landschaftsmalerei mit kreativen Pixelstörungen. José Miguel Biscaya erkundet mit der Kamera eine Naturszenerie und entdeckt sie mit manipulierten MPEG-Algorithmen und mutwilligen Encoding-Fehlern neu. Gewohnte Naturerscheinungen verflüssigen sich zu überraschenden Formen und Farben aus dem Verborgenen der Wahrnehmung.

Ines Seifert
Spätlese 2018
#Female Pleasure Barbara Miller

Misogynie ist strukturell in die kulturellen Kerne sämtlicher Gesellschaftssysteme der Welt eingeschrieben. Klarsichtig und global perspektiviert, legt „#Female Pleasure“ diese Kerne frei.

#Female Pleasure

Dokumentarfilm
Deutschland,
Schweiz
2018
97 Minuten
Untertitel: 
deutsche

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Philip Delaquis, Arek Gielnik
Barbara Miller
Peter Scherer
Anne Misselwitz, Gabriela Betschart, Akiba Jiro
Isabel Meier
Barbara Miller
Tom Weber
Frauen sind dem Mann untergeordnet. Sie sind von Geburt an sündig und haben keinen Rechtsanspruch auf den eigenen Körper. Misogynie ist nicht nur ein Phänomen, das über kontinentale Grenzen hinweg überall auf der Welt auftritt und in Einzelfällen zu Missbrauch und Verbrechen führt. Sie ist strukturell in die kulturellen Kerne sämtlicher religiös fundierter Gesellschaftssysteme eingeschrieben – und zwar wortwörtlich. In der Bibel heißt es etwa: „Bitterer als der Tod ist die Frau […]. Wer Gott gefällt, der wird ihr entrinnen.“

Fünf Protagonistinnen erzählen in diesem klarsichtigen und global perspektivierten Film von den frauenfeindlichen Erfahrungen, die sie gemacht haben, von den Anfeindungen, denen sie ausgesetzt waren, von den Verbrechen, die an ihnen begangen wurden. Rokudenashiko, eine japanische Künstlerin, steht wegen der Obszönität ihrer Kunst vor Gericht. Deborah Feldman brach gemeinsam mit ihrem Sohn aus ihrer chassidischen Gemeinde in Brooklyn aus und trennte sich so auch von ihrem Mann, mit dem sie zwangsverheiratet wurde. Außerdem berichten Leyla Hussein, Doris Wagner und Vithika Yadav von Vergewaltigung und Verstümmelung, von fehlendem Rechtsschutz, von Homophobie, von Scham und von dem fremdartigen Gefühl, dass die eigene Sexualität und der eigene Körper von Geburt an mit Schuld verknüpft sind.

Lukas Stern



Ausgezeichnet mit dem Spezialpreis der Interreligiösen Jury

#resistayol

Dokumentarfilm
Deutschland,
Türkei
2016
56 Minuten
Untertitel: 
englische

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Rüzgâr Buşki
Rüzgâr Buşki
Gizem Oruç
Zara Zandieh
Rüzgâr Buşki
Fehmican Gözüm
Senem Donatan, Rüzgâr Buşki
Ulaş P. Dutlu, Gizem Oruç
Im Sommer 2013 war Rüzgâr Buşki auf dem Weg nach Istanbul, um einen Dokumentarfilm über seine enge Freundin Şevval zu drehen, eine trans-LGBTI-Aktivistin. Was er nicht wusste war, dass sein Besuch mit den Protesten im Gezi-Park zusammenfallen sollte, einer der größten Demonstrationen in der Geschichte der Türkei. Zwangsläufig verschob sich angesichts der Ereignisse auch der Fokus des Films und wir werden ebenso wie Şevval Teil dieser Wendung. Übermütig und verschmitzt zeigt uns „#resistayol“ einen magischen Moment im Leben Tausender Menschen und gibt uns ein besseres Gespür für den Beitrag der LGBTI-Community zur Menschenrechtsbewegung in der Türkei.

Özge Calafato
Nach der Angst 2017
#theircatsaswell Lisbeth Kovačič

Stationen einer tierischen Fluchtgeschichte, in der die Katze dank sozialer Medien früher einen deutschen Pass erhält als Frauchen und Herrchen.

#theircatsaswell

Animationsfilm
Österreich
2016
4 Minuten
Untertitel: 
keine

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Lisbeth Kovačič
Lisbeth Kovačič
Matija Schellander
Lisbeth Kovačič
Lisbeth Kovačič
Matija Schellander
Stationen einer tierischen Fluchtgeschichte, in der die Katze dank sozialer Medien früher einen deutschen Pass erhält als Frauchen und Herrchen.

Franziska Bruckner

#uploading_holocaust

Dokumentarfilm
Österreich,
Deutschland,
Israel
2016
75 Minuten
Untertitel: 
englische

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Gebrüder Beetz Filmproduktion, udiVsagi production
Sagi Bornstein, Udi Nir
Uri Agnon
Sagi Bornstein, Gal Goffer
Aviv Aldema
Es ist wie ein Initiationsritual. Jedes Jahr brechen 25.000 israelische Schüler und Studenten auf zu einer Fahrt nach Polen. An sieben Tagen besuchen sie vier Konzentrationslager, drei Massengräber und zwei Gettos. Es ist eine Reise zu den Toten, ihren Wurzeln und zu sich selbst: als Juden und als Staatsbürger Israels. Mit ihren Handys dokumentieren sie alles: Hotelzimmer, Baracken, Schießstände, sich selbst, ihre Freunde. Das auf Youtube geteilte Material ist Grundlage des Films – und es erzählt viel. Die beiden israelischen Regisseure Sagi Bornstein und Udi Nir konfrontieren gegenwärtige Aufnahmen mit Videos aus den Achtzigern. Wie wird sich das Gedenken verändern, wenn keine Zeitzeugen mehr da sind? Was können die Orte, die zunehmend zerfallen, dann noch erzählen? Wann werden Rituale hohl?

Der Holocaust ist das Narrativ Israels, das staatskonstituierende Element, mehr noch als der Zionismus. Darauf werden die Jugendlichen eingeschworen. Das Konzept lautet: historische Imagination und Immersion. Sie sollen die Enge der Viehwaggons, die Härte der schmalen Pritschen und die Beklemmung in den Gaskammern fühlen. Horror 2.0. Das Videomaterial zeigt aber auch, um wie viel klüger die jungen Leute sind. Es gibt keine dummen Fragen, hat der Dokumentarfilmer Marcel Ophüls einmal gesagt, nur dumme Antworten.

Cornelia Klauß


Nominiert für Young Eyes Film Award
Kids DOK 2017
1 Minute of Nature – Birds of Prey Stefanie Visjager, Katinka Baehr

Lizzy hat ganz besondere Haustiere. Von ihren vier Raubvögeln ist Schreieule Alba ihr Liebling und darf schon mal auf Lizzys Fahrradlenker mitfahren.

2016

1 Minute of Nature – Birds of Prey

Animadok
Niederlande
2016
1 Minute
Untertitel: 
englische

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Stefanie Visjager
Stefanie Visjager, Katinka Baehr
Lotte van Dijck
Kris Kobes
Tjitske Mussche
Tjitske Mussche, Arno Peeters
Lizzy hat ganz besondere Haustiere. Von ihren vier Raubvögeln ist Schreieule Alba ihr Liebling und darf schon mal auf Lizzys Fahrradlenker mitfahren.

Lina Dinkla