Filmarchiv

Jahr

Hommage: Punto y Raya 2025
Filmstill Lattice
Lattice Maria Constanza Ferreira
Schillernde Wellen, geometrische Gärten und spiralförmige Sanddünen. Die mikroskopischen Landschaften in Kristallformationen erzählen von den Strukturen, die unser Universum durchziehen. 
Filmstill Lattice

Lattice

Lattice
Maria Constanza Ferreira
Hommage: Punto y Raya 2025
Animationsfilm
Portugal
2017
3 Minuten
ohne Dialog
Untertitel: 
Keine

Schillernde Wellen, geometrische Gärten und spiralförmige Sanddünen finden sich in der mikroskopischen Struktur eines Kristalls, die dieser Film vielfach vergrößert auf die Leinwand überträgt. Er erzählt von den Formgebilden, die über alle Dimensionen hinweg winzig Kleines mit gigantisch Großem verbinden. Er zeigt uns das Material unserer Welt – und ihre intrinsische Schönheit.

Franka Sachse

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Maria Constanza Ferreira
Beyond Animation 2023
Filmstill Lemon Tree
Lemon Tree Joana Silva
Ein Erinnerungstraum über den Ort der Kindheit: Wachsende Risse an der Wand, wuchernde Farbflächen und zerbröselnde Einrichtungsgegenstände lassen Auge und Ohr Innenwelten ertasten.
Filmstill Lemon Tree

Lemon Tree

Limoeiro
Joana Silva
Beyond Animation 2023
Animationsfilm
Portugal
2017
5 Minuten
Portugiesisch (Portugal)
Untertitel: 
Englisch

Im Zitronenbaum beim Haus sitzt ein Rabe, der ein Ei verschenkt. Die Erzählstimme erinnert sich an die Kindheit wie an einen Traum. Emotionen von damals finden körperlichen Ausdruck in einem Zimmer, das sich permanent verändert. Wachsende Risse an der Wand, wuchernde Farbflächen und zerbröselnde Einrichtungsgegenstände lassen Auge und Ohr Innenwelten ertasten.

André Eckardt

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Joana Silva
Produktion
Royal College of Art
Filmstill Lights, Haze

Lights, Haze

Lights, Haze
Tata Managadze
Internationaler Wettbewerb Animationsfilm 2025
Animationsfilm
Georgien,
Portugal,
Belgien,
Finnland
2024
8 Minuten
Georgisch,
Englisch
Untertitel: 
Englisch

Erst das Licht bringt die Umrisse der Welt aus der Dunkelheit hervor. Bei der Zyanotypie wird lichtempfindliches Material verwendet, damit sich weiße Zeichnungen auf bläulichem Hintergrund materialisieren. Tata Managadze fordert die Lichtempfindlichkeit unseres Bewusstseins heraus. Sie verwendet Reflexionen und Spiegelungen, um die sensible, hauchdünne Materie der Assoziationen so zu belichten, dass ephemere Erinnerungen und Empfindungen sichtbar werden. Das Gedicht am Anfang verrät, wie beruhigend und brutal zugleich ihr Protagonist – das Licht – sein kann. Wie Kinder auf einem Spielplatz lassen wir uns durch den Tanz der Lichter verführen, suchen ihn stets aufs Neue. Blumenmuster auf dem Geschirr in der Spüle beginnen sich zu drehen, wenn die Lider schwer werden und der Schlaf naht. Alles kommt in Bewegung. Im Übergang zwischen Wachsein und Traum regt sich ein anderes Leben in der Plattenbausiedlung: Die Sterne des Restaurants springen aus dem Schild und ritzen Spuren in die Wand. Oder sind das Narben, die noch heilen müssen? Vielleicht die Narben der sowjetischen Ära?
Immer wieder werden uns schon bekannte Fragmente neu zusammengesetzt. Dieser nicht-narrative animierte Dokumentarfilm führt uns durch eine Spirale der Erinnerung zu einem Ursprung, der nicht auffindbar ist. Er baut eine Brücke zu unserer kindlichen Fähigkeit, Magie in den alltäglichsten Dingen zu finden.

Irina Rubina

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Tata Managadze
Produktion
RE:Anima European Joint Master in Animation
Ton
Jose Salgado, Irakli Margishvili
Sound Design
Jose Salgado, Irakli Margishvili
Musik
Jose Salgado
Animation
Tata Managadze
Nominiert für: mephisto 97.6-Publikumspreis