Filmarchiv

Animation Night 2023
Filmstill The Whale Story
The Whale Story Tess Martin
Während einer kurzen Begegnung scheint sich zwischen einem Wal und einem Taucher eine echte Verbindung aufzubauen. Doch dann verschwindet der Wal wieder in den Tiefen des Ozeans.
Filmstill The Whale Story

The Whale Story

The Whale Story
Tess Martin
Animation Night 2023
Animationsfilm
USA,
Niederlande
2012
4 Minuten
Englisch
Untertitel: 
Englisch

Ein Taucher begegnet einem verletzten Wal. Er beschließt, dem Tier zu helfen, und erhält zum Dank einen freundlichen Blick. Für einige Sekunden scheint die Grenze zwischen den beiden Spezies durchlässig zu werden. Der Wal verschwindet in den Tiefen des Ozeans und lässt den Taucher mit der Frage zurück, ob all dies nur die Projektion menschlicher Hoffnungen war.

Franka Sachse

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Tess Martin
Musik
Spencer Thun
Animation
Tess Martin, Webster Crowell, Stefan Gruber, Britta Johnson, Amanda Moore
Filmstill Welded Together

Welded Together

Welded Together
Anastasiya Miroshnichenko
Publikumswettbewerb 2025
Dokumentarfilm
Frankreich,
Niederlande,
Belgien
2025
96 Minuten
Russisch
Untertitel: 
Englisch

Die Kerzen auf dem Kuchen für ihren 22. Geburtstag zündet Katja allein an, noch ist niemand zum Feiern da. Seit Kurzem lebt sie bei ihrer Mutter. Mama trinkt und hat gerade ein neues Baby bekommen: Amina. Als Kind verlassen, wuchs Katja ohne ihre Mutter auf, da diese das Sorgerecht aufgrund ihrer Alkoholsucht verloren hatte. Immer wieder übernimmt Katja nun die Betreuung der kleinen Schwester, während die Mutter unauffindbar ist. Die Rückkehr erfolgt unter Schuldbekenntnissen und mit dem Gelöbnis auf Besserung. Halt gibt Katja ihre Freundin Tanja, mit der sie eine ähnliche Biografie verbindet. Anerkennung erfährt sie in ihrem Beruf als Schweißerin, für den sie eine besondere Begabung hat.
Anastasiya Miroshnichenko porträtiert in „Welded Together“ eine junge Frau, die lange an der Vorstellung einer zusammenfügbaren Familie festhält, obwohl vieles dagegenspricht. Dabei fängt Miroshnichenko ihre Protagonistin vor allem über ihre Mimik ein – Katjas Ausdruck changiert meist zwischen Leere und Trauer; er ist wie ein Spiegel, der die Komplexität und Tragik der Situation sichtbar macht. Indes übernimmt das Sozialamt die Verantwortung für Katjas und Aminas Schutz. Die Behörde wird zur ambivalenten Anlaufstelle inmitten dieses so dunklen wie schicksalsträchtigen Winters.

Carolin Weidner

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Anastasiya Miroshnichenko
Kamera
Pavel Romanenya
Schnitt
Kasia Boniecka, Stanislav Kalilaska
Produktion
Valérie Montmartin, Raphael Pelissou
Co-Produktion
Iris Lammertsma, Babet Touw, Eva Kuperman
Sound Design
Lex Krutz
Musik
Rui Reis Maia
Filmvertrieb
Anna Berthollet
Nominiert für: MDR-Filmpreis
Ausgezeichnet mit: MDR-Filmpreis
Filmstill Why My Mum Loves Russell Crowe

Why My Mum Loves Russell Crowe

Why My Mum Loves Russell Crowe
Emma van den Berg
Internationaler Wettbewerb Kurzfilm 2022
Dokumentarfilm
UK,
Niederlande
2022
25 Minuten
Niederländisch
Untertitel: 
Englisch

„Sex macht seltsame Dinge mit den Menschen!“ Dieser Satz aus der Kindheit hallt nach. Was meinte ihre Mutter damit? Welche Ängste hat sie an Emma weitergegeben? Die angehende Filmemacherin stellt die Kamera in der Wohnung der Mutter auf, lädt deren Freundinnen ein, schafft eine offene Gesprächsatmosphäre. Mehr und mehr öffnet sich Coby, spricht ein verdrängtes Thema an. Gleichzeitig kann sie sich vor dem Objektiv der Tochter in Show- und Tanzeinlagen auch von einer ganz anderen Seite zeigen.

Anke Leweke

Credits DOK Leipzig Logo

Regie
Emma van den Berg
Kamera
Emma van den Berg
Schnitt
Emma van den Berg
Produktion
Emma van den Berg
Co-Produktion
Imoje Aikhoje
Ton
Jack Evans, Peter Sant
Musik
Joel Whitaker
Funding institution
Prins Bernhard Cultuurfonds