A Black Jesus

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A Black Jesus

A Black Jesus
Luca Lucchesi
Wettbewerb um den Publikumspreis
Dokumentarfilm
Deutschland
2020
92 Minuten
Englisch,
Französisch,
Italienisch
Untertitel: 
Englisch
Weltpremiere

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Im Kino

27.10.2020
-
Passage Kinos Astoria
A Black Jesus
27.10.2020
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Passage Kinos Astoria
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29.10.2020
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29.10.2020
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CineStar 4
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30.10.2020
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Cinémathèque Leipzig
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30.10.2020
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Cinémathèque Leipzig
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31.10.2020
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CineStar 2
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31.10.2020
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Credits DOK Leipzig Logo
Luca Lucchesi
Wim Wenders / Road Movies GmbH
Léa Germain / Road Movies GmbH
Eric Friedler / NDR
Silke Schütze / NDR
Christa Auderlitzky / Filmdelights
Eric Friedler / NDR
Luca Lucchesi
Luca Lucchesi
Hella Wenders
Edoardo Morabito
Luca Lucchesi
Francesco Vitaliti
Roy Paci

Kontakt DOK Leipzig Logo

Kontakt
Léa Germain / Road Movies GmbH
lea@roadmovies.com

In Siculiana, einem sizilianischen Städtchen mit abblätternden Fassaden, wird Religiosität selbstverständlich gelebt. Und selbstverständlich ist die hier verehrte Jesus-Christus-Figur schwarz, schon immer. An die dunkelhäutige Nachbarschaft im Flüchtlingslager können sich manche allerdings nicht gewöhnen. Die Kamera begleitet Einheimische und Gestrandete auf ihren Wegen, die oft zur Kirche, aber nicht unbedingt zusammenführen, und zeichnet dabei eine Art Stadtkarte in Schwarz-Schwarz-Kontrasten.

Es sei still geworden in Siculiana, erzählt ein Ortsansässiger. Die lauten Demonstrationen gegen die zum Auffanglager für Flüchtlinge umgewidmete Villa Sikania meint er nicht. Und schon gar nicht das bunte Treiben, das die Stadt alljährlich erfasst, wenn sich die Gläubigen auf das Fest der Kreuzauffindung vorbereiten. Dann hängt man das „Benvenuti“-Schild auf. Aber für wen gilt dieses Willkommen? Pomp und Circumstance der Feierlichkeiten stehen im Zentrum eines filmischen Gemeinschaftsporträts, in dem das vorgeblich Gemeinsame in Stimm- und Hautfarben zerfällt: zwischen den Schwarzen aus der Fremde und dem Schwarzen am Kreuz, der sich – so eine ältere Dame – zwecks Inkorporation der menschlichen Sünden habe „verdunkeln“ müssen. Zwischen einer zur Kulisse stilisierten, vergreisenden Stadt und Gottes zugereisten, Zukunft versprechenden Kindern, die wieder Leben in die Gassen bringen könnten.
Sylvia Görke
Nominiert für: Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts
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