Auf einer Holzbank mit weißem Staub bedeckt stehen in Reihen ein Dutzend weißer Porzellantauben. Links von ihnen steht eine weitere, die gräulich und ein wenig rauher wirkt.

Get ready with… der DOK Leipzig Taube

Unsere Goldenen und Silbernen Tauben werden seit 1962 als Hauptpreise von DOK Leipzig verliehen und funkeln seitdem auf unseren Bühnen. Begleiten Sie uns zu einer Taubengeburt in der legendären Porzellanmanufaktur Meissen. Die Reise in Bildern können Sie auf unseren Social Media Kanälen verfolgen.

Die Essenz unserer Tauben ist geheim, das Porzellanrezept liegt gut behütet in Meissen. Die rohe Porzellanmasse wird in eine Gipsform gegossen, die auf den Millimeter genau gebaut ist: ein Taubennest. Darin wird die Masse in der richtigen Form „lederhart“.
Und sobald der Deckel angehoben wird, schaut hier schon eindeutig eine DOK Leipzig Taube aus dem Nest – wenngleich noch ein wenig rau um den Schnabel. Solche „Quetschnähte“ werden sanft bossiert und abgerundet, das Federkleid geordnet und los geht es zum Ofen. 

Rund 27 Stunden später

Nach diesem ersten Brand erhält die Taube ihren charakteristischen Schmuck: Zwei Meissen-Schwerter, überkreuzt, per Hand aufgemalt und immer in Kobaltblau. So will es die Tradition seit 1722.

1.400 °C später

Nach dem zweiten Brand wird die Taube zu einer Goldenen – oder einer Silbernen. Sie wird per Hand strahlenförmig angemalt, feinste Striche mit den schmalsten Pinseln. Durch eine Struktur, mit Achatstift in das Porzellan gekratzt, schimmert das Gold oder Platin noch ein bisschen mehr.

Nach einem dritten Brand wird die Taube poliert. Und endlich ist sie bereit, die Bühne zu erklimmen, einer*m ganz bestimmten Filmemacher*in überreicht zu werden und ihr Leben als Preistaube zu genießen!
 
Auf unserem Instagram-Kanal können Sie die Taubenentstehung noch näher betrachten.