Filmstill: Eine Frau liegt in einem holzgetäfelten Raum auf dem Fußboden. Die Beine hat sie an der Wand hochgelegt. Sie trägt Socken und eine kurze Jeans-Shorts.

Wir präsentieren: Die Internationalen Wettbewerbe und Camera Lucida

Die Filme unserer Internationalen Wettbewerbe stehen fest! Insgesamt 38 Filme aus 31 Ländern sind nominiert. Die Wettbewerbe versammeln zahlreiche neue Stimmen im Dokumentarfilmbereich, aber auch Werke bekannter Filmschaffender, darunter Dima El-Horr, Murilo Salles und Diana El Jeiroudi.

Für das cinephile Publikum gibt es auch in diesem Jahr in der Sektion „Camera Lucida“ fünf Filme außer Konkurrenz zu entdecken, die die Konventionen des Kinos herausfordern.

Das sind die Themen:

Zwei Filme in den Internationalen Wettbewerben sind Teil des Projekts „Generation Africa“, das neue Narrative über Migration aus der Perspektive junger Menschen aus Afrika stärkt. Die Protagonistin in Fati’s Choice beschließt nach ihrer erfolgreichen Flucht nach Italien, nach Ghana zurückzukehren, was ihr Kritik in ihrer Heimat einbringt. In dem Kurzfilm Stay Up aus Burkina Faso versucht eine junge Frau mit Hilfe von Tanz ihre durch mehrfachen sexuellen Missbrauch entstandenen Traumata zu bewältigen.
Auch among us women erzählt von der Selbstbehauptung junger Frauen – bei der Entscheidung über traditionelle oder medizinische Geburtshilfe im ländlichen, patriarchal geprägten Äthiopien.

Andere Werke im Langfilmwettbewerb werfen neugierige Blicke auf Orte und Regionen, reflektieren territoriale Grenzen und koloniales Erbe und setzen sich mit Identitätsfragen auseinander.

Unter den Kurzfilmen klingen Themen wie Utopie und Dystopie, Versuche der Wahrheitsfindung, schwer greifbare Emotionen oder auch das problematische Wesen politischer Systeme an.

Wer vergibt die Preise?

Über die Goldene und die Silberne Taube für Langfilme im Internationalen Wettbewerb entscheiden die Filmemacherin, Publizistin und Kuratorin Grit Lemke, die Regisseurin und Produzentin Anocha Suwichakornpong, die Produzentin Katarína Tomková, der Künstler und Musiker Raed Yassin und Alex Szalat, Leiter von „Docs Up Funds“.

Die Jury für den Internationalen Wettbewerb der Kurzfilme bilden die Filmkünstlerin Izabela Plucińska, die Kuratorin Marina Kožul und Gugi Gumilang, Geschäftsführer von „In-Docs“. Sie bestimmen die Gewinnerfilme der Goldenen Tauben für einen kurzen Animationsfilm und einen kurzen Dokumentarfilm.

Weitere Infos zu den Internationalen Wettbewerben und der Sektion „Camera Lucida“ erhalten Sie in unserer Pressemitteilung.