Eine Frau mit Kopftuch sitzt mit ihrem Kind auf dem Schoß unter einer Baumkrone. Beide blicken zur Seite.

Wir präsentieren: Die Filme und Jury der Deutschen Wettbewerbe 2021

Insgesamt 15 Produktionen hat die Auswahlkommission für die Deutschen Wettbewerbe lange und kurze Dokumentar- und Animationsfilme nominiert. Darunter sind Werke von Katharina Pethke, Betina Kuntzsch oder Johanna Seggelke, die schon zuvor bei DOK Leipzig zu Gast waren. Filmemacherinnen sind bei den langen Wettbewerbsbeiträgen mit sieben der acht nominierten Filme stark vertreten.

Das sind die Themen:

Auch in diesem Jahr nehmen einige Produktionen aktuelle politische Fragen in den Blick: etwa die Situation von Geflüchteten im Camp Moria auf der griechischen Insel Lesbos, den Faktor Migration für Familien in der Dominikanischen Republik oder die Proteste gegen Alexander Lukaschenko in Belarus.

Manche Filme verbinden politische und ästhetische Diskurse, etwa in Arbeiten über weibliche Körperbehaarung, ein sozialistisches Denkmal in Berlin-Prenzlauer Berg oder die Farbe des 100-Yuan-Scheins in der Volksrepublik China.

Andere Werke porträtieren außergewöhnliche Menschen und sind teilweise aus intimen Beziehungen entstanden. So gehen zwei Filme in höchst unterschiedlicher Form mit den Bilddokumenten einer vergangenen Liebe um. Zwei weitere Filme stellen Klangwelten in den Fokus mit den Porträts einer Musikerin, die das musikalische Erbe ihres Vaters antritt, und eines passionierten Instrumentenbauers.

Wer vergibt die Preise?

Die Jury besteht in diesem Jahr aus der Filmemacherin Maria Speth, der Festivalleiterin Gudrun Sommer sowie dem Filmdozenten und Regisseur Carsten Möller. Sie werden gemeinsam über die Gewinnerfilme der Goldenen und Silbernen Taube in den Deutschen Wettbewerben von DOK Leipzig entscheiden.

Weitere Infos zu den Deutschen Wettbewerben erhalten Sie in unserer Pressemitteilung.

Einen Überblick über die Filmauswahl gibt es hier.